Kein Name bleibt ihm weit und breit
Wahrhaftig und klar, mit brennendem Furor schreibt James Baldwin über die Erfahrungen, die ihn als Schriftsteller und Aktivisten prägten: von der Kindheit in Harlem über die Ermordung von Martin Luther King und Malcolm X bis hin zur Lebenswirklichkeit des amerikanischen Südens.
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Details
»Man behandelt die Menschen nach Kräften als die Wunder, die sie sind, und schützt sich nach Möglichkeit vor den Katastrophen, die sie werden.«
Kein Name bleibt ihm weit und breit
»Wenn wir jetzt nicht nachlassen, sind wir vielleicht imstande, diesen rassistischen Albtraum zu beenden«, schrieb Baldwin 1963 in seinem Bestseller Nach der Flut das Feuer. Sein Ruf ging unter in den brennenden Städten Amerikas: Ausschreitungen, Attentate, der Zerfall der Bürgerrechtsbewegung. Kein Name bleibt ihm weit und breit ist, neun Jahre später, eine Bestandsaufnahme dieser Zeit, eine schmerzliche Chronik des Verlusts. In atemberaubend persönlichen Einblicken legt Baldwin Zeugnis ab von einem Trauma, das ein kollektives ist: Er schreibt über seine Jahre in Paris, über Hollywood und Polizeigewalt; er schreibt über den Anzug, den er zur Beerdigung Martin Luther Kings trug, und er schildert den Horror, dem er auf einer Reise durch den amerikanischen Süden ins Gesicht blickt.
»Klar und unmissverständlich war sein Blick auf die amerikanische Gesellschaft, aber er war selber immer auch im besten Sinne eine gebrochene Figur – deshalb bleibt er bis heute überraschend und lebendig.« Ijoma Mangold
»Er war freimütig und wunderbar. Er schrieb nicht, um zu überzeugen. Er schrieb darüber hinaus.« Ta-Nehisi Coates
»James Baldwin führt uns unsere Niedertracht vor Augen. Und unsere Größe.« NZZ
Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow | Mit einem Vorwort von Ijoma Mangold
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
James Baldwin
James Baldwin, 1924 geboren, ist einer der bedeutendsten US-amerikanischen Schriftsteller. Sein bereits zu Lebzeiten vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst Essays, Romane, Erzählungen, Gedichte und Theaterstücke. Er starb 1987 in Südfrankreich.
Miriam Mandelkow
Miriam Mandelkow, 1963 geboren, wurde für ihre Neuübersetzung von James Baldwins ›Von dieser Welt‹ mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.
Pressematerialien
Leserstimmen