Verlorene Sterne
Roman
Der zweite Roman des gefeierten Autors von Dort, Dort erzählt die aufrüttelnde Geschichte einer Familie von Native Americans über die Generationen hinweg.
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Details
»Niemand bringt Zärtlichkeit und Sehnsucht so zum Ausdruck wie Orange.« Louise Erdrich
Verlorene Sterne
Orvil Red Feather kommt nicht los von den Schmerzmitteln. Er weiß, er ist ein Klischee: verletzt ins Krankenhaus rein, geheilt und abhängig wieder raus – eine zeitgenössische Tragödie. Doch die Sucht zieht sich schon lange durch seine Familie. 1864 kämpft Jude Star, ein Vorfahre Orvils, als Kind gegen die brutale Austreibung seiner indigenen Sprache und Kultur. Am Ende ist es der Alkohol, der ihn kurzzeitig in seiner Trauer auffängt und schließlich niederstreckt. Meisterhaft verknüpft Tommy Orange die Schicksale zweier Jungen, zwischen denen 150 Jahre Kolonialgeschichte liegen, und zeigt uns Amerika in neuem Licht: als ein Kontinuum von Vertreibung und Gewalt, das nur hin und wieder von lichten Momenten des Widerstands unterbrochen wird.
Der zweite Roman des gefeierten Autors von Dort, Dort zementiert seinen Status als einer der Großen der amerikanischen Literatur.
»Verlorene Sterne gehört zu den Büchern, die Leben retten.« Kaveh Akbar
»Cooler ist dieser pathosgefährdete Stoff noch nie erzählt worden.« Sigrid Löffler, Deutschlandfunk
Aus dem Englischen von Hannes Meyer
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Tommy Orange
Tommy Orange ist Mitglied der Cheyenne und Arapaho Tribes. Er wuchs in Oakland auf, studierte und lehrt am Institute of American Indian Art und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Angels Camp, Kalifornien.
Pressematerialien
Leserstimmen