Wenn ich wir sage

Über die Sprengkraft eines kleinen Wortes

Was das Wort »Wir« bedeutet, hängt vom Kontext ab, in dem es verwendet wird. Michael Köhlmeier umkreist das vielgesichtige Wir, das mal die Fremdheit, mal die Vertrautheit betont, in so zärtlichen wie radikalen Worten.

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Wer ist WIR? Plädoyer für eine offene, humane Gemeinschaft
Wenn ich wir sage

Was das Wort »Wir« bedeutet, hängt vom Kontext ab, in dem es verwendet wird: Das Wir der Freundschaft bedarf stetiger Aufmerksamkeit, denn sie kann abrupt enden, wenn die Energie erlischt. Ganz anders die Familie: Sie bildet ein tief verwurzeltes Wir, bei dem die emotionalen Bindungen weiterbestehen, selbst wenn das reale Zugehörigkeitsgefühl abhandengekommen ist. Das Wir der Nation wiederum ist ein ideologisches (Heimat-)Konstrukt. Wie passt das Wir der intimsten Liebes- oder Familienbeziehung zum Wir, das bereit ist, für etwas zu töten und zu sterben? Michael Köhlmeier umkreist das vielgesichtige Wir, das mal die Fremdheit, mal die Vertrautheit betont, in so zärtlichen wie radikalen Worten.

Bibliografische Daten
EUR 8,90 [DE] – EUR 9,20 [AT]
ISBN: 978-3-423-34993-2
Erscheinungsdatum: 23.04.2021
1. Auflage
96 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und tritt sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und den Ferdinand-Berger-Preis für sein politisches Engagement.

 

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10.02.2022