Auslöschung

Buch 1 der Southern Reach Trilogie

Seit ein mysteriöses 'Ereignis' vor mehr als dreißig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiß genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, einer Natur, die ebenso makellos und bezaubernd wie verstörend und bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich 'Southern Reach' nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht. Aber keine der Expeditionen, die 'Southern Reach' in das Gebiet entsandte, um Erklärungen für das Unerklärbare zu finden, hatte bisher Erfolg. Die meisten der Expeditionen endeten in Katastrophen, bei denen letztlich alle Mitglieder ums Leben kamen, und die Zeit, um Antworten zu finden, wird knapp, denn Area X scheint sich immer schneller auszudehnen. "Auslöschung" ist der Bericht über die zwölfte Expedition. Sie besteht aus vier Frauen: einer Anthropologin, einer Landvermesserin, einer Psychologin und einer Biologin. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse von Area X zu entschlüsseln, das Gebiet zu kartographieren, Flora und Fauna zu katalogisieren, ihre Beobachtungen in Tagebüchern zu dokumentieren, vor allem aber sich nicht von Area X kontaminieren zu lassen. Doch es sind die Geheimnisse, die sie mit über die Grenze gebracht haben, die alles verändern werden … Ein fesselnder, fantastischer Roman über eine unheimliche Welt und die Fremdheit in uns. Ein Roman von der Kraft eines Mythos.
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Auslöschung
Seit ein mysteriöses 'Ereignis' vor mehr als dreißig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiß genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, einer Natur, die ebenso makellos und bezaubernd wie verstörend und bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich 'Southern Reach' nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht. Aber keine der Expeditionen, die 'Southern Reach' in das Gebiet entsandte, um Erklärungen für das Unerklärbare zu finden, hatte bisher Erfolg. Die meisten der Expeditionen endeten in Katastrophen, bei denen letztlich alle Mitglieder ums Leben kamen, und die Zeit, um Antworten zu finden, wird knapp, denn Area X scheint sich immer schneller auszudehnen. "Auslöschung" ist der Bericht über die zwölfte Expedition. Sie besteht aus vier Frauen: einer Anthropologin, einer Landvermesserin, einer Psychologin und einer Biologin. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse von Area X zu entschlüsseln, das Gebiet zu kartographieren, Flora und Fauna zu katalogisieren, ihre Beobachtungen in Tagebüchern zu dokumentieren, vor allem aber sich nicht von Area X kontaminieren zu lassen. Doch es sind die Geheimnisse, die sie mit über die Grenze gebracht haben, die alles verändern werden … Ein fesselnder, fantastischer Roman über eine unheimliche Welt und die Fremdheit in uns. Ein Roman von der Kraft eines Mythos.
Bibliografische Daten
EUR 16,95 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN: 978-3-88897-968-2
Erscheinungsdatum: 24.01.2022
1. Auflage
240 Seiten
Format: 13,7 x 21,1 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Michael Kellner
Autor*innenporträt
Jeff VanderMeer
zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt
Michael Kellner
zur Übersetzer*innen Seite
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20 von 20 Leserstimmen


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anna-phoenix am 09.07.2018 10:07 Uhr
Gänsehaut garantiert

Als ich dieses Jahr zufällig über die Southern Reach Trilogie gestolpert bin, dachte ich nicht, dass sie mich so in den Bann ziehen würde. Im Mittelpunkt dieses Sci-fi Romans mit Horror-Elementen und viel WTF??? stehen keine Raumschiffe oder kleine grüne Menschen, sondern ein abgeriegeltes Habitat ungeklärter Herkunft bei uns auf der Erde. Die meisten Expeditionen kamen nicht zurück, und doch wird eine Gruppe Frauen geschickt um nochmals zu forschen und hoffentlich lange genug zu überleben, um die Erkentnisse zu dokumentieren. Namen sind hier unwichtig, also folgen wir einer Biologin und anderen Wissenschaftlern, angeführt von einer Psychologin. Area X birgt mehr Geheimnisse als Antworten und die Thematik von biologischer Sci-fi und dem großartigen und ungewöhnlichen Schreibstil von Vandermeer, garantiert Gänsehaut.

wolfsblut23 am 31.05.2015 18:05 Uhr
Auslöschung - Buch 1 der Southern Reach Trilogie

Sehr gutes Cover. Sehr guter interessanter Schreibstil. Spannende interessante Geschichte man ist gefesselt davon wie es wie es weiter geht und endet mit einen gewissen Humor. Sehr interessante Charakter Auswahl.

emma216 am 16.11.2014 12:11 Uhr
Area X

Auslöschung ist der erste Teil der Southern Reach Trilogie und damit der Auftakt zu einer spannenden Geschichte über die mysteriöse Area X.Nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe leben die Menschen in einem geschützen Gebiet, das durch einen "Schleier" von der gefährlichen Area X getrennt wird. Obwohl es die schrecklichsten Geschichten über die Monster und Pflanzen in dieser Area gibt, werden in regelmäßigen Abständen Exkursionen zusammengestellt, durch die Area X näher erforscht werden soll. Im Mittelpunkt des Buches steht eine Exkursion, die aus vier Frauen besteht und offiziell als die 13. Exkursion geführt wird. Die Teammitglieder -eine Psychologin, eine Biologin, eine Anthropologin und eine Landvermesserin- werden in Area X geschickt, um dort eine Mission zu erfüllen, deren Sinn und Zweck im gesamten Buch allerdings nicht abschließend geklärt wird. Schon bald entwickelt sich zwischen den Frauen Misstrauen und eine zunächst nur unterschwellige Agression und Feindseligkeit. Als die Vier auf einen mysteriösen Turm stoßen, der bisher in keiner der verfügbaren Aufzeichnungen erwähnt wird, gerät die gesamte Mission außer Kontrolle und es entwickelt sich eine Katastrophe, deren Ausmaß erst am Ende des Buches wirklich erahnt werden kann. Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht der Biologin erzählt, die eine sehr zurückgezogene Persönlichkeit ist und deshalb vonAnfang an kein wirkliches Mitglied der Gemeinschaft zu sein scheint. Erst im Laufe des Buches wird langsam deutlich, dass die Biologin nicht zufällig Mitglied der Exkursion wurde, sondern dass sie vielmehr ein persönliches Interesse hat, Zeit in Area X zu verbringen und deren Geheimnisse zu erforschen,Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen, allerdings gitbt es im Laufe der Erzählung immer wieder kleinere Logiklücken, die der Geschichte etwas von ihrer Faszination nehmen. Auch die Naivität und Unbedarftheit der Teammitglieder, die völlig auf das totalitäre System vertrauen und - zu mindest am Anfang- die Entscheidungen ihrer Führer in keinster Weise anzweifeln oder in frage Stellen, obwohl sie sehr schnell feststellen müssen, dassmit den Informationen,die sie vorab bekommen haben, irgendetwas nicht stimmen kann, hat mich manchmal ziemlich gestört.Insgesamt ist es allerdings eine spannende Geschichte, die den Leser fesselt und in eine fremde und geheimnisvolle Welt entführt; trotz der kleineren Schwächen also ein wirklich lesenswertes Buch.

sissidack am 22.10.2014 20:10 Uhr
Mysteriös gut!

Mysteriös. Dieses eine Wort genügt um das gesamte Buch treffend zu beschreiben.Ich weiß gar nicht, wie ich das Buch bzw. dessen Inhalt beschreiben soll.Keine Namen der Beteiligten, nur Berufsbezeichnungen, keine Beschreibung des Aussehens.Wir folgen 4 Frauen in ein Gebiet, das irgendwie nicht mehr so ist, wie wir unsere Umwelt kennen. Was genau mit diesem Gebiet geschehen ist, ist unbekannt oder wurde zumindest den Beteiligten nicht verraten. Seltsames geschieht, seltsame Dinge, seltsame Orte. 3 Todesfälle, nur 1 Überlebende und was mit der geschieht, ist am Ende des Buches auch nicht klar. Mehr möchte ich gar nicht verraten – selber lesen wärmstens empfohlen!Ich muss zugeben, dass ich das Buch teilweise etwas verstörend fand – rein inhaltlich.Der Schreibstil ist nicht schlecht, man kann das Buch auch nach einem langen Arbeitstag noch ohne Probleme lesen und der Handlung folgen.Ein tolles Buch – ich habe den 2. Band schon vorbestellt!

ewa am 28.09.2014 12:09 Uhr
Expedition ins Ungewisse

Im ersten Band der dreiteiligen Southern Reach Trilogie nimmt uns der Autor Jeff Vandermeer mit auf eine Reise in ein seltsam kontaminiertes Gebiet namens Area X. Über diese ist so gut wie nichts bekannt, nur dass sie vor einiger Zeit durch einen "Zwischenfall", der nicht näher beschrieben wird, entstanden ist und durch eine Grenze von unserer Welt abgetrennt ist. Um mehr über das Gebiet zu erfahren schickt die Einrichtung Southern Reach in regelmäßigen Abständen Expeditionen nach Area X um diese zu erforschen und die Veränderungen zu dokumentieren. Dieses Mal besteht das Team aus vier Frauen: einer Psychologin, einer Biologin, einer Anthropologin und einer Vermesserin. Der Leser geht mit auf die Expedition und erfährt diese aus dem Blickwinkel der Biologin. Über die Personen selbst erfährt man wenig und kann nur aus ihrem Verhalten Rückschlüsse über sie ziehen, da man keine Hintergrundinformationen zu ihnen hat. Einzig die Biologin erlaubt uns in Rückblenden kurze Einsichten in ihr Leben und ihren Charakter. Das Gebiet scheint von der Natur zurückerobert worden zu sein, allerdings verhalten sich Flora und Fauna nicht unbedingt wie von ihnen erwartet. Was als eine Routine-Expedition beginnt wird schon bald zu einem Trip, auf dem nichts mehr so zu sein scheint wie man es erwartet. Die Biologin ist fest entschlossen, die Entdeckungen so gut wie möglich zu beschreiben und zu verstehen. Doch irgendwann muss auch sie vorgefestigte Meinungen überdenken.Das wirklich interessante an diesem Buch ist, dass man völlig unvermittelt und ohne Vor-Informationen in die Geschichte einsteigt, eben wie wenn man die Aufzeichnungen eines Anderen liest und mittendrin anfängt. Als Leser erfährt man nur das, was die Biologin erlebt und hat wie sie keine Ahnung, was dort überhaupt vorgefallen ist. Das dies bis zum Ende so bleiben wird ist, da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, verständlich. Dennoch ist man am Ende schlauer und macht sich seine eigenen Gedanken, was dort wirklich vor sich geht. Mit jeder Seite erfährt man ein wenig mehr und reimt sich mehr zusammen. Es ist kein Buch, das man mal eben so und über einen längeren Zeitraum liest. Man muss schon konzentriert dabeibleiben und fühlt sich irgendwann ebenfalls als Teil der Expeditionsgruppe, der Forschungsergebnisse sammelt und die präsentierten Ergebnisse logisch in Zusammenhang bringen möchte. Auch ich habe während des Lesens einige Prämissen aufgestellt und habe eine Theorie bezüglich Area X. Um diese zu überprüfen zu können, werde ich aber auf den zweiten Band warten müssen.

nekleenelesemaid1978 am 22.09.2014 19:09 Uhr
Schon recht spannend, aber rätselhaft

Vier Frauen, die sich alle nur mit der Bezeichnung ihres Berufes kennen und anreden, gehören zur 12. Expedition nach Area X. Alle vorherigen Expeditionen sind gescheitert. Die neue Gruppe, bestehend aus einer Anthropologin, einer Vermesserin, einer Psychologin und einer Biologin, soll nun weitere Erkenntnisse bezüglich der Ausbreitung des geheimnisvollen Areals finden. Ein ominöser und geheimnisvoller Turm gibt gleich von Beginn an Rätsel auf und stellt die Gruppe vor eine Herausforderung. Sie alle wissen nicht, in welcher Gefahr sie sich alle befinden.Jeff Vandermeer war mir bis dato unbekannt. Nach einigen Recherchen fand ich heraus, dass er bereits ein bekannter Sci-Fi-Autor ist. "Auslöschung" ist das neueste Werk von Vandermeer und gleichzeitig auch der erste Teil der "Southern Reach"-Trilogie. "Southern Reach" ist eine Regierungsorganisation, die für "Area X" zuständig ist und ständig neue Expeditionen in dieses Gebiet schickt. Als Leser lernt man das geheimnisvolle Gebiet durch die Biologin kennen, die gleichzeitig auch die Erzählerin der Geschichte ist. Band 1 der Trilogie ist quasi der Bericht der 12. Expedition. Das Buch ist zwar ein Taschenbuch, kommt aber mit einem Umschlag daher. Die Aufschrift des Titels "Auslöschung" ist in weißen Druckbuchstaben abgebildet, die aus phloresierenden Material bestehen. Das fand ich besonders "cool", da es im Dunkeln leuchtet. Zudem ist es das Phloresierende ein Thema im Buch. Nimmt man den Umschlag weg, ist das Buch an sich ziemlich unscheinbar in schwarz-weiß gehalten. Erst etwas später verstand ich, dass dies eine Art Kladde darstellen und somit das Berichtsheft sein sollte.Ich kam sehr gut in die Geschichte, obwohl dieser als Bericht verkleidet, teilweise sehr nüchtern daher kam. Aber diese Nüchternheit nahm nichts von der Spannung und auch dem Spaß am Lesen. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter all dem mysteriösen Geschehnisse steckt. Teilweise erinnerte mich die Geschichte an die TV-Serie "Lost". Diese Abgeschiedenheit und manchmal furchteinflößenden Erscheinungen brachten eine gewisse Endzeit-Stimmung zum Tragen. Aber auch die vielen offenen Fragen, die wahrscheinlich erst in den nächsten Bänden beantwortet werden, sind Parallelen zu der TV-Serie.Ich bin wirklich sehr auf Teil 2 gespannt, der im Januar 2015 erscheinen wird. Ich hoffe, dann mehr über das Geheimnis um "Area-X" und der Organisation "Southern Reach" zu erfahren. Denn im ersten Band werden viele Fragen aufgeworfen, die in meinen Augen unbeantwortet bleiben. Rätsel über Rätsel verfolgen die Protagonistin und den Leser.Dieser erste Band war auf jeden Fall spannend und ließ mich für kurze Zeit in eine Welt voller Mysterien eintauchen. Von mir gibt es vier von fünf Sternen.

murksy am 19.09.2014 23:09 Uhr
Verloren

Eine Expedition von Frauen wird in ein mysteriöses Gebiet geschickt. Schon viele, im Laufe des Buches wird dem Leser erst bewusst, wie viele, Expeditionen sind in dieses Gebiet gegangen. Einige kamen zurück, einige nicht. Genau wie die Teilnehmer der Expedition, tappt der Leser im Dunkeln. Aus der Sicht eines Mitgliedes der Truppe, die ein Tagebuch führt, erfährt man nach mehr über das geheimnisvolle Areal. Schon bald wird der Leser informiert, dass nicht alle Frauen das Abenteuer überleben werden. Ein beliebtes und funktionierendes Stilmittel, um die Spannung aufzubauen. Die Geschichte erinnert an Fictionserien wie Lost oder so manchen Horror/Fantasyroman. Der Leser wird in eine fremde, gefährliche Welt versetzt, die sich unserer Logik entzieht. Das hat zwei Vorteile für den Autor. Alles ist möglich. Und er muss nicht alles sinnhaft erklären. Denn in einer mystischen Welt mit merkwürdigen lebenden Organismen kann alles passieren. Dass sich der Roman, erster von drei Teilen, gegen Ende etwas in mystischen Versatzstücken verliert, kann man ihm nachsehen. Spannend ist das Buch auf alle Fälle. Und wie gesagt, wer sich nicht davor scheut, sich auf einen teilweise wirren Trip einzulassen, wird gut bedient. Teilweise wird es sogar richtig gruselig, wenn die Biologin vor ihrer eigenen Zukunft flieht...nun, ich will nicht zu viel verraten und kenn ja nicht die Fortsetzungen des Buches. Dass auch versucht wird, den psychologischen Aspekt der Biologin und das Verarbeiten ihrer Vergangenheit einzuflechten, ist ganz gut gelungen. Ein kurzweiliges Fantasyabenteuer, das für Fans durchaus geeignet ist, alle anderen Leser sowieso nicht interessiert und sich somit einreiht.

missge.schick.7 am 19.09.2014 12:09 Uhr
Auslöschung

Auslöschung ist der Auftakt der Southern Reach Trilogie und bildet das Fundament einer fantastischen, mysteriösen Expedition in eine Gegend, genannt Area X. Area X wird durch den Konzern Southern Reach erforscht, nun bereits durch die 12. Expeditionsgruppe. Nachdem es einige Todesfälle und andere Unglücke gegeben hat, wird erneut eine Gruppe Forscher in die von einer unsichtbaren Grenze umgebene Area X geführt. Die Gruppe Forscher besteht aus einer Anthropologin, einer Biologin, einer Landvermesserin und einer die Gruppe anführenden Psychologin. Namen tragen diese Personen offiziell nicht, um sich rein mit ihrer Aufgabe und der entsprechenden Fachkompetenz zu identifizieren. Doch nach und nach entdecken die Forscherinnen, dass Area X mehr ist, als eine Gegend sich verselbstständigender Natur. Ihre Vorbereitungen und Kurse durch Southern Reach erscheinen lächerlich und unangebracht. Es kommt die Frage auf, inwiefern der Konzern noch andere unbekannte Ziele verfolgt. Als die Gruppe nunmehr auf den sog. "Turm" trifft, kommt es unvermeidlich zur Katastrophe. Ein extrem mysteriöses und spannendes Buch, das viele Fragen offen gelassen hat und auf Teil 2 der Reihe hoffen lässt. Allerdings muss man klar sagen, dass die broschierte Ausgabe der Serienteile problemlos in ein Buch gepasst hätte und stark überteuert ist. Nichts desto trotz ein Buch, das mit einer mal anderes Art von Geschichte aufwarten und überzeugen kann.

gisel am 19.09.2014 02:09 Uhr
Auslöschung

Area X ist ein unheimliches Gebiet, das nach einem mysteriösen Vorfall vor 30 Jahren von Menschen verlassen ist. Niemand weiß genau, was dort geschieht, es geht aber das Gerücht von einer wuchernden, äußerst gefährlichen Natur. Zuständig für dieses Gebiet ist Southern Reach, eine geheime Regierungsorganisation, die herausfinden soll, was hinter der Grenze geschieht. Mehrere Expeditionen wurden bereits entsandt, bisher jedoch erfolglos. Nun soll eine zwölfte Expedition herausfinden, was es mit Area X für eine Bewandtnis hat. Teilnehmerinnen dieser Expedition sind vier Frauen: eine Psychologin, eine Anthropologin, eine Vermesserin und eine Biologin. Dies ist der Bericht der Biologin über diese Expedition. Die Bedrohung über diese beunruhigende Umwelt ist auf jeder Seite greifbar.In der Form einer Ich-Erzählerin wird der Bericht der Biologin erzählt. Anfangs geschieht dies in äußerst sachlichen, manchmal sehr langweiligen Berichten. Doch immer wieder stehlen sich persönliche Anteile der Biologin ein – die übrigens wie alle Teilnehmer der Expeditionen namenlos bleibt -, und nach und nach verändert sich der Ton der Geschichte wie auch der Verlauf der Geschichte selbst. Sehr raffiniert an die Geschichte angelehnt ist die Gestaltung des Covers mit dem Bild einer düsteren, wild wuchernden Natur, dazu der phosphoreszierende Titel, das passt sehr gut. Doch mit dem eher emotionslosen Schreibstil des Buches habe ich mich etwas schwer getan. Dazu kamen noch sehr viele Fremdwörter bzw. biologische Fachausdrücke, so dass ich manche Sätze mehrfach lesen musste, um das Geschehen weiterhin verfolgen zu können. Auch hatte ich gedacht, dass das Geheimnis um Area X gelüftet wird, das geschieht jedoch für mein Empfinden zu wenig. Etwas irritiert hat mich die Art der Biologin, eigene Geheimnisse zurückzuhalten, um irgendwann dem Leser ein Häppchen davon zu geben. Damit bekommt die Geschichte immer wieder eine neue Wendung – doch als Leserin habe ich mich davon eher gefoppt gefühlt. Sympathisch wurde sie mir dadurch überhaupt nicht, obwohl sie eigentlich ein Opfer der Geschehnisse zu sein scheint. (Oder ist sie es doch nicht, kann ich das bei ihrer Erzählweise wirklich wissen?)Ich möchte der Trilogie eine weitere Chance geben und auch den zweiten Band geben; für eine Leseempfehlung finde ich das Buch zu sperrig. Von der Leseprobe hatte ich mir viel mehr erwartet. Ich schwanke zwischen 3 oder 4 Sternen, gebe aber mal 4 in der Hoffnung auf ein besseres Lesevergnügen beim nächsten Band.

miro76 am 12.09.2014 18:09 Uhr
mysteriöses Grauen

Auslöschung ist der Auftakt der Southern Reach Trilogie. Southern Reach ist ein Konzern, der ein Gebiet erforscht, das ein mysteriöses „ Ereignis“ vor mehr als dreißig Jahren erschüttert hat und das seither von einer unsichtbaren Grenze umgeben ist – Area X.In Area X hat sich die Natur selbständig gemacht. Alle Habitate sind im Umbruch, die Tierwelt verändert sich. Beispielsweise leben Meerestiere in brackigen Süßwasserkanälen und im Meer kann man Süßwasserreptilien entdecken. Und Area X breitet sich aus. Momentan zwar noch sehr langsam, aber man weiß nicht, ob sich der stete Vormarsch nicht beschleunigen wird.Southern Reach hat immer wieder Expeditionen nach Area X versandt, aber keine war erfolgreich. Die meisten Expeditionen endeten in einer Katastrophe. Wir lesen hier den Bericht der Biologin, der 12. Expedition. Diese besteht aus vier Frauen – eine Vermesserin, eine Anthropologin, eine Biologin und als Leiterin eine Psychologin. Die Psychologin ist außerdem für den Grenzübertritt zuständig, denn diese Grenze kann nur unter Hypnose überschritten werden. Warum, das wissen unsere Teilnehmerinnen nicht, denn die meisten Fragen, die sie während ihrer Vorbereitung stellten wurden nicht, oder nur ausweichend beantwortet. Was diese vier Frauen in Area X vorfinden ist äußert mysteriös. Von Beginn der Expedition an baut Jeff Vandermeer ein beängstigendes und bedrohliches Bild auf. Area X scheint eine namenlose Bedrohung, ein namenloses Grauen innezuwohnen, dem die Teilnehmer immer näher kommen. Außerdem entdeckt unsere Biologin, dass sie vom Konzern nicht nur schlecht vorbereitet sondern auch belogen wurden, was das Wesen von Area X ausmacht und was die Aufträge der anderen Forscherinnen betrifft. So werden die Kolleginnen langsam zu Kontrahentinnen.Jeff Vandermeer versucht hier ein unbeschreibliches Grauen zu beschreiben. Dementsprechend vage bleiben seine Andeutungen. Als Leser ist man genötigt sich sein eigenes Bild zu erschaffen und seine eigenen Hypothesen über Area X aufzustellen, denn in diesem ersten Band sind Area X und deren Auswirkungen nicht klar zu fassen. Sicher ist, dass sich jeder der Area X betritt seinem ganz persönlichen Grauen und seinen ureigenen Ängsten stellen muss. Wer kann das aushalten und wieviel bleibt dann von der eigenen Persönlichkeit, oder übernimmt das Fremde in dir?Auslöschung wirft auf alle Fälle mehr Fragen auf, als es beantwortet und somit ist der Spannungsbogen zu Autorität gezogen. Aber ich bin nicht sicher ob ich weiterlesen werde, denn diese drei kurzen Bände als einzelne überteuerte kartonierte Taschenbücher zu verkaufen, erscheint mir nicht gerechtfertigt. Diese drei Bände hätten auch in einem Buch Platz gefunden.