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Mit Lenin auf dem Sonnendeck: eine beinahe wahre Geschichte des Meistererzählers Michael Köhlmeier

Das Philosophenschiff

Zu ihrem 100. Geburtstag lädt die Architektin Anouk Perleman-Jacob einen Schriftsteller ein und bittet ihn darum, ihr Leben als Roman zu erzählen. In Sankt Petersburg geboren, erlebt sie den bolschewistischen Terror. Zusammen mit anderen Intellektuellen wird sie als junges Mädchen mit ihrer Familie auf einem der sogenannten »Philosophenschiffe« auf Lenins Befehl ins Exil deportiert. Nachdem das Schiff fünf Tage und Nächte lang auf dem Finnischen Meerbusen treibt, wird ein letzter Passagier an Bord gebracht und in die Verbannung geschickt: Es ist Lenin selbst. 

Nominiert für den Deutschen und den Österreichischen Buchpreis 2024

»Eine berührende, politisch hellsichtige Parabel auf die Politik des Terrors.« Carsten Otte, SWR2

»Ein Schelmenstück, das nicht nur dem Gründer der Sowjetunion voller Hintersinn ›huldigt‹. Kein Klassenkampf, sondern famose Spiegelfechterei.« Ronald Pohl, Der Standard

»Ein spannender, kluger, mit großer formaler Könnerschaft erzählter Roman.« Karl-Markus Gauß, Süddeutsche Zeitung

»Ein poetisches Buch der Unruhe.« Judith Kuckart, Neue Zürcher Zeitung

Bibliografische Daten

EUR 14,00 [DE] – EUR 14,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-14944-0
Erscheinungsdatum: 11.09.2025
2. Auflage
224 Seiten
Format : 11,5 x 19,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und tritt sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und den Ferdinand-Berger-Preis für sein politisches Engagement.

 

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