Lauren ist nicht verheiratet. Ihr Dachboden scheint jedoch eine Menge an potentiellen Ehemännern hervorzubringen – wie kann das sein?
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Ehemänner
Lauren sucht den richtigen Mann. Doch woher soll sie jemals wissen, ob sie ihn gefunden hat, und nicht noch ein besserer wartet?
So unterhaltsam wie Gabrielle Zevins ›Morgen, morgen und wieder morgen‹, so zeitgeistig wie Dolly Alderton und Taylor Jenkins Reid
Wenn Lauren eines genau weiß, dann: dass sie nicht verheiratet ist. Doch eines Nachts steht ein völlig fremder Mann in ihrem Flur und behauptet, ihr Ehemann zu sein. Als er auf dem Dachboden verschwindet und wenig später ein ganz anderer Mann herunterkommt, beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln. Laurens Dachboden scheint einen endlosen Vorrat an potenziellen Ehemännern hervorzubringen. Und das ist gar nicht so schlecht – oder?
»Dieser Roman beleuchtet auf kluge und großartige Weise, wie wir heute Entscheidungen treffen – kaleidoskopisch, schlau und sehr, sehr unterhaltsam.« Claire Lombardo
»Ich mag alle Ehemänner in diesem cleveren und originellen Roman, sogar die schrecklichen. Ein zeitloses Juwel darüber, wie wir heutzutage Leben.« Gabrielle Zevin
»Eines der lustigsten Debüts der letzten Jahre! Holly Gramazio hat nicht nur eine geniale Idee, sondern auch den entsprechenden Humor und Scharfsinn. Eine brillante Satire auf die Bindungsprobleme der Tinder-Generation!« Johanna Thomas-Corr, Sunday Times
Bibliografische Daten
1. Auflage
Holly Gramazio
Holly Gramazio ist gebürtige Australierin, arbeitet als Game-Designerin und lebt in London. Sie liebt Städtereisen, Gärten und Videospiele, die die Menschen um sie herum inspirieren und ihnen neue Welten und Perspektiven aufzeigen. ›Ehemänner‹ ist ihr erster Roman, der in 15 Ländern erschienen ist und auf Anhieb ein ›New-York-Times‹-Bestseller wurde.
1 - 10 von 86 Leserstimme
Eine amüsante und innovative Liebesgeschichte
Als Lauren nach einem fröhlichen Singleabend heimkehrt, trifft sie auf einen fremden Mann in ihrer Wohnung. Er ist sichtlich erfreut, sie zu sehen und behauptet ihr Ehemann zu sein. Lauren ist zunächst sehr verwirrt, aber beginnt dennoch das unverhoffte Eheglück zu genießen, denn „ihr Mann“ umsorgt sie herzlich. Doch als er auf den Dachboden steigt, klettert anschließend ein anderer Mann herunter und behauptet wiederum ihr Ehemann zu sein. Lauren kommt auf den Geschmack und nützt das System aus, indem sie den jeweiligen Mann bei Nichtgefallen durch ein anderes Modell vom Dachboden austauscht. Das hat ebenfalls unterschiedliche Auswirkungen auf ihr Leben. Wohnungseinrichtung, Frisur, Figur und auch Freunde wechseln. Mal bleibt die Ehe über Wochen bestehen, mal wechselt Lauren nach kurzer Begutachtung bereits nach Sekunden aus und schickt ihn unter einem Vorwand wieder die Treppe hinauf. Doch mit der Zeit hinterlässt das rastlose Verhalten bei ihr Spuren und Lauren muss sich eingestehen, dass ihr Streben nach Perfektion eine tiefe Unzufriedenheit geweckt hat.Eine amüsante und innovative Liebesgeschichte, die in Zeiten des Online-Datings mit dem Finger auf das oberflächliche Verhalten zeigt.
Man muss viele Frösche küsseN
oder viele Ehemänner ausprobieren, bis man vielleicht den richtigen gefunden hat.Nach dem Junggesellinnenabschied einer guten Freundin kommt Lauren betrunken nach Hause. Dort trifft sie, statt auf ihr gewohntes Singleleben, auf einen fremden Mann und eine veränderte Wohnung. Der Mann stellt sich als ihr Ehemann heraus. Während sie noch am nächsten Tag die Situation zu begreifen versucht, klettert der Ehemann auf den Dachboden. Die Deckenlampe dort oben knistert und flackert und kurze Zeit später kommt ein neuer Mann die Treppe herunter. Mit jedem Ehemann, der auftaucht, verändert sich ein wenig die Wohnsituation, das Verhältnis zu ihren Nachbarn, ihrer Freundin Elena, ihrem Job und ihrer Familie. Sie fängt an, die Männer mal sehr kurz, mal länger zu behalten, bevor sie sie unter einem Vorwand auf den Dachboden schickt. Ihr macht das Ganze einerseits Spaß, aber sie fragt sich auch immer öfter, wo sie dieses Spiel hinführen soll. Was für eine originelle Idee. Und so warmherzig und lustig geschrieben. Und spannend ebenfalls; was für ein Typ Mann wird der nächste Ehemann sein, was verändert sich, wie wird Lauren ihn wieder los? Ich habe mitgefiebert, ob sie am Ende ihren Traummann findet. Aber kann man ihn finden, wenn man nie zufrieden ist? Ein wirklich rundum gelungener Roman.
Großes Kino - Witzig und bissig zugleich
„Ehemänner“ von Holly Gramazio war für mich ein überraschendes Highlight. Auf kreative Weise nimmt die Autorin darin heutige Datinggewohnheiten auf die Schippe und stellt sich der Frage wohin die Sehnsucht nach einem noch besseren Partner führen kann. Klar ist ein magischer Dachboden welcher laufend neue Ehemänner hervorzaubert, wie Lauren ihn hat, nicht die Realität. Das Gefühl sich nicht festlegen zu wollen hingegen schon. Und so fiel es mir nicht schwer mich voll und ganz ins Buch zu vertiefen und auf die Geschichte einzulassen, auch wenn es mitunter schon etwas absurd zuging. Ich wollte aber durchgehend wissen wie es nun weitergeht und war, zugegeben, auch neugierig auf den jeweiligen nächsten Ehemann. Eine solch durchgehend hohe Spannung ist für einen Roman schon etwas besonderes und spricht fürs Buch! Auch der Schreibstil sorgte für einen flotten Lesefluss und gefiel mir super. Die Handlung ist originell und wenig vorhersehbar und so war die Lektüre von „Ehemänner“ für mich ein großes Vergnügen welches ich wärmstens weiterempfehlen kann!
Die Qual der Wahl
Lauren, Single, Londonerin, entdeckt nach dem feucht-fröhlichen Junggesellinnenabschied ihrer besten Freundin einen fremden Mann in ihrer Wohnung, der angibt, ihr Ehemann zu sein. Lauren ist zutiefst verwirrt, vor allem als sie bemerkt, dass, nachdem der Ehemann auf den Dachboden gestiegen ist, sie unmittelbar mit einem neuen Modell konfrontiert wird. Das System ausnutzend, tauscht sich Lauren fortan durch eine gewaltige Anzahl von Ehemännern, die allesamt unterschiedliche Auswirkungen auf ihr Leben mit sich bringen: von der Wohnungseinrichtung über die Gartengestaltung bis hin zu Frisur und Bankkonto oder Gesundheitszustand - jedes Mal, wenn Lauren einen Ehemann auf den Speicher schickt, wird quasi ihr persönlicher Reset-Knopf gedrückt. Holly Gramazio ist ein ungemein unterhaltsamer Roman gelungen, der bei aller Heiterkeit auch sehr viele ernste Untertöne enthält, denn er wirft, wie so treffend von Autorin Gabrielle Zevin auf dem Buchrücken formuliert, immer wieder die Frage auf, "wie wir heutzutage leben." Im Grunde ist "Ehemänner" die überdrehte Form der Dating-Apps und denkt die grenzenlosen Auswahlmöglichkeiten und schiere Überforderung, die uns jeden Tag in unserer digitalen Welt entgegenschlägt, zu Ende. Laurens beständiges Streben nach dem "nächsten besten Mann", was dazu führt, dass potenzielle Partner schon nach wenigen Sekunden Begutachtung wieder ausgetauscht werden, hat etwas Rastloses, aber auch sehr Komisches. Gleichzeitig thematisiert der Roman so auch die zeitlose Unzufriedenheit der Menschheit und die Unruhe, die Entscheidungen vorausgeht. Lauren als Figur muss sich in immer wieder neuen Szenarien zurechtfinden, immer wieder erschließen, wer sie in dieser Version ihres Lebens ist, was sie mag, welches Bild sie ihrem Ehemann und ihrer Umgebung vermittelt hat. Nur selten schafft sie es für längere Zeit an der Seite eines Mannes etwas zur Ruhe zukommen und wenn dies der Fall ist, setzt sie sich recht gründlich mit sich selbst auseinander und mit den Motiven, die dazu geführt haben, ausgerechnet bei diesem Menschen für eine Weile vor Anker zu gehen. Interessanterweise werden dabei zwar Facetten ihres Ichs ausgeleuchtet, aber dennoch bleibt Lauren in ihrer Zeichnung immer etwas vage - dass die Männer nur äußerst oberflächlich gezeichnet werden, versteht sich von selbst.Die Geschichte selbst hat mich trotz einiger Längen sehr gefesselt. Zwar weiß man eigentlich die ganze Story über nicht, wo Laurens Entwicklung hingeht und wie die Autorin den Roman über die Ziellinie bringen will - dass sie dies dann schlussendlich mit einem hohen Maß an Spannung und Überzeugungskraft schafft, hat allerhöchsten Respekt verdient, denn das Jonglieren mit den Männern und anderen Vernetzungen ist nicht ohne."Ehemänner" ist definitiv keine RomCom und kein Wohlfühlroman, aber ein sehr flüssig geschriebener und wendungsreicher Unterhaltungsroman, der mehr Tiefe aufweist, als man bei einem Blick auf den Kaninchenreigen auf dem Cover vermuten würde - eine Leseempfehlung, wenn man sich auf ein fantastisch anmutendes Lifestyle-Experiment einlassen möchte und dafür keine extrem sympathische und mitreißende Heldin benötigt.
Sehr humorvolles und lustiges Buch, das mich oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat!
Lauren ist auf der Suche nach dem Mann, den sie einmal heiraten wird. Eines Abends kommt sie etwas beschwipst nach Hause und findet auf einmal einen Mann in ihrer Wohnung vor, den sie gar nicht kennt. Es stellt sich heraus, dass er ihr Ehemann ist. Auch als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist er noch da. Er verschwindet erst, als er über die Treppe zum Dachboden hinaufgeht und plötzlich ein neuer Mann herunterkommt. Lauren testet unzählige verschiedene Männer auf der Suche nach dem perfekten Ehemann für sie.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht und mich gut unterhalten. Das einzige, das mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende des Buches, das hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Auf jeden Fall war der Roman mal etwas ganz Anderes, sehr erfrischend und kurzweilig zu lesen und echt witzig.
Herrlich schräg
Als Lauren nach einem Junggesellenabschied nach Hause kommt, wartet ihr Ehemann auf sie. Das Problem: Lauren hat keinen Ehemann. Wie sich herausstellt, bringt ihr Dachboden einen neuen Ehemann hervor, sobald der alte die Treppe hinaufgestiegen ist.Das klingt schräg? Ist es auch. Aber es macht großen Spaß, Lauren dabei zuzusehen, wie sie Ehemann um Ehemann nach wenigen Minuten oder mehreren Tagen wieder auf den Dachboden schickt. Die Idee ist originell und unterhaltsam, doch es gibt Momente, in denen die Handlung etwas zäh ist.Nicht nur Lauren hat Schwierigkeiten, den Überblick über die Vielzahl an Ehemännern zu behalten - auch ich musste mich manchmal anstrengen, um der Geschichte zu folgen. Ein bisschen weniger Chaos und weniger Männergeschichten hätten der Story nicht geschadet.Trotz dieser kleinen Schwächen hat das Buch hat echt Spaß gemacht! Es spielt kreativ mit dem Thema Dating in unserer schnelllebigen Welt, bietet Humor sowie einige philosophische Ansätze, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Es gibt witzige Details, die sich durch viele von Laurens unterschiedlichen Leben ziehen, wem gehört beispielsweise welche Zahnbürste? Und bis zum Schluss habe ich mich gefragt, wie das Ganze aufgelöst wird.Auch wenn ich selbst nicht in Laurens Situation stecken möchte, war es unterhaltsam, sie auf ihrem verrückten Abenteuer zu begleiten.
Next please!
Da geht man einmal feiern und schlägt ein wenig über die Stränge, und am nächsten Morgen steht das komplette Leben Kopf! Dabei hat Lauren doch gar nicht so viel getrunken, aber am Tag nach dem Jungesellinnenabschied ihrer besten Freundin hat sich ihre Wohnung verändert. Doch es sind gar nicht so sehr die Möbel, die sie irritieren, sondern viel mehr der Ehemann, der dort lebt. Ihr Ehemann! Mit ihr! Dabei war sie bis gestern Abend noch glücklicher Single.Bald stellt sich heraus, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist, denn es kommt noch besser: Wenn der Ehemann auf den Dachboden geht, verschwindet er, und ein neuer Ehemann kommt hinabgestiegen. Und mit ihm ein neues gemeinsames Leben. Erst ist Lauren verständlicherweise überfordert, aber dann findet sie durchaus Gefallen an dem Spiel.Die Konstellation des Romans hätte vieles zugelassen, unter anderem eine temporeiche Comedy mit urkomischen Schenkelklopfern oder auch eine philosophische Sezierung der Schnelllebigkeit von Beziehungen in der heutigen Zeit. Dieser Roman wählt jedoch einen anderen Weg: Ruhig und in gemächlichem Tempo lässt er uns Lauren begleiten. Wir erleben ihre anfängliche Überforderung, die Phasen der Neugier, die schnellen, wählerischen Wechsel von unzähligen Ehemännern, aber auch den Überdruss und sogar die Resignation. Durch diese Erzählweise entwickelt der Roman gewisse Längen, allein schon aufgrund der zahllosen Wiederholungen und Neustarts, fängt dies für meine Begriffe aber geschickt mit Humor auf. Insgesamt schwebt der Roman für mich in einer unterhaltsamen Zwischenwelt: Er schwimmt keineswegs an der Oberfläche, dazu waren zu viele Gedanken und Impulse eingestreut. Allerdings schafft er es auch nicht in die wahre Tiefe, weil ebendiese weder aufgegriffen noch bewertet werden. Ich war vor allem auf das Ende gespannt und war damit durchaus zufrieden, vor allem mit der dort herrschenden Stimmung.
Unfreiwillig verheiratet
Lauren ist glücklich und Single. Sie hat eine schöne Wohnung in London und verbringt viel Zeit mit ihren Freund*innen. Als sie eines Abends vom Junggesellinnenabschied ihrer besten Freundin nach Hause kommt, steht plötzlich "ihr Ehemann" in der Tür. Lauren ist und war jedoch nie verheiratet. Sie beobachtet ihn dabei, wie er auf den Dachboden geht. Doch an seiner Stelle kommt ein ganz anderer Mann wieder runter. Lauren ist verwirrt, denkt, sie ist im falschen Film. Nach und nach wird ihr jedoch klar: ihr Dachboden birgt einen endlosen Fundus von Ehemännern. Ist sie mit einem Ehemann nicht zufrieden, schickt sie diesen einfach unter einem Vorwand auf den Dachboden und ein neuer Mann erscheint. Doch was passiert, wenn Lauren nie mit einem Mann zufrieden ist? Oder was, wenn sie genau "die eine große Liebe" für sich entdeckt? Kann sie ihn davon abhalten auf den Dachboden zu gehen?"Ehemänner" von Holly Gramazio hat mich sehr gut unterhalten! Ich habe es innerhalb zwei Tage weggelesen. Das "Wunder des Dachbodens" hat eine Art sogkraft, für Lauren und für die Leser*innen, es birgt aber auch die Gefahr der Übersättigung. So viele Möglichkeiten, Männer, die so schnell austauschbar sind. Ein "Nach-links-oder-rechts-swipen" im analogen Leben. Das ist wirklich sehr gut dargestellt. Woran ich mich jedoch etwas gestoßen habe, ist das schnelle Annehmen von Lauren, dass sie von jetzt auf gleich verheiratet ist und mit einem (für sie) fremden Mann zusammenlebt. Das wirkte zu ihrem doch eher starken Charakter etwas passiv. "Ehemänner" ist ein erfrischender Roman mit phantastischen Elementen und einem Fingerzeig auf die moderne Dating-Welt.
Skurril und humorvoll
Lauren ist eine glückliche als Singellady und hat gerade einen tollen Junggesellinnen Abschied gefeiert. Als sie daheim plötzlich einen Ehemann vorfindet…Dabei ist sie sich ganz sicher nie geheiratet zu haben, aber auch ihre Familie, Freunde und die Nachbarn kennen ihn. Nur für sie ist er ein Fremder, aber ein fürsorglicher Fremder der die flackernde Glühbirne auf dem Dachboden auswechseln möchte. Und stattdessen selber ausgewechselt wird, den es kommt ein anderer Ehemann die Leiter runter.Die Geschichte erinnert mich am Anfang ein kleines bisschen an die Mitternachtsbibliothek, ist aber bei weitem nicht so tiefgründig, sondern eher was zum schmunzeln. Ich habe ziemlich oft lachen müssen, den es gab doch sehr skurrile Ehemänner und komische Szenen die entstehen, wenn man plötzlich verheiratet ist, aber den Partner nicht kennt. Wie trinkt er seinen Tee, wem gehört welche Zahnbürste und welche Vorlieben hat er im Bett…und will man überhaupt mit ihm ein Bett teilen?!? Die Geschichte liest sich angenehm leicht. Ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt, hätte aber auch gefühlt auf die vorletzten paar Seiten/Ehemänner gut verzichten können. Irgendwann war es einfach genug. Dafür hat mich das unerwartete Ende aber wieder versöhnt und mich glücklich das Buch zuschlagen lassen. Von mir eine gibt es eine schmunzelnde Leseempfehlung.
Was wäre wenn...
…du Dein Leben und Deine Ehemänner nach Belieben wechseln könntest. Nachdem Lauren von dem Junggesellinnenabschied ihrer Freundin Elena nach Hause kommt, wird sie von einem fremden Mann erwartet, der behauptet ihr Ehemann zu sein. Ein Blick auf ihr Handy und die Bilder in der Wohnung bestätigen dies. Nachdem ihr Ehemann jedoch auf dem Dachboden verschwindet, erscheint im nächsten Moment ein anderer Ehemann. Lauren findet schnell heraus, dass der Dachboden zum Austausch der Ehemänner dient und testet dies daraufhin über ein ganzes Jahr. Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin mit Lauren durch viele Leben mit vielen verschiedenen Ehemännern gerast. Denn nicht nur die Ehemänner sind unterschiedlich, sondern auch Laurens dazugehöriges Leben. Das bedeutet, dass sich sowohl ihr Körper als auch ihre Wohnung, ihre Freunde und ihr Beruf verändern. Gleich ist jedoch immer ihre Familie, Elena und ihre Nachbarn Maryam und Toby geblieben. Sehr schade fand ich immer, dass sich Lauren nie an das Kennenlernen und ihre eigene Hochzeit erinnern konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig, jedoch an manchen Stellen ein wenig ungewöhnlich, z. B. wenn Lauren nicht den Namen ihres Ehemannes benutzt, sondern ihn immer nur „Ehemann“ nennt. Lauren mochte ich sehr gerne, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Auch ihre Nachbarn, Elena, ihre Schwester Nat und meistens auch ihre Männer fand ich sympathisch. Die Geschichte blieb jedoch oftmals sehr oberflächlich. Ich habe während der ganzen Geschichte mitgerätselt, wodurch dieser magische Dachboden mit den Austausch-Ehemännern entstanden ist. Ob es irgendeinen Vorfall auf dem Junggesellinnenabschied oder in Laurens Vergangenheit gab, die dieses Ereignis ausgelöst hat und war gespannt, wie sich diese Geschichte auflöst. Während der Geschichte konnte ich eine Entwicklung Laurens verfolgen. Sie hat aus ihren früheren „Ehen“ gelernt und nutzt die ein oder andere Erfahrung auch für die jeweilige Gegenwart, was zu sehr lustigen, aber auch kriminellen Handlungen führt. Ich habe die Geschichte sehr genossen und fand die Idee sehr innovativ. Das Ende des Romans war auch in Ordnung. Ich hätte mir jedoch ein anderes gewünscht.