»Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude«

Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde – Autobiografie

»Für die Deutschen war ich ein Kanake, für die Moslems ein Jude, für die Juden ein krimineller Jugendlicher aus dem Wedding.«

         

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Demnächst im Kino: Eine Jugend in Berlin, geprägt von Hip-Hop, Graffiti und Gewalt
»Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude«

Arye Sharuz Shalicar erzählt von seinem Leben im Wedding. Dort ist der Jugendliche mit iranisch-jüdischen Wurzeln konfrontiert mit dem krassen Antisemitismus seiner Mitschüler. Durch Zufall freundet er sich mit Husseyin an, der in der Gang-Hierarchie der Kolonie-Boys weit oben steht. Von nun an hat Shalicar wenig zu befürchten. Er mischt mit bei allem, was in dieser Welt dazugehört: Graffiti sprühen, Schlägereien, Diebstahl und Raub. Nachdem sein Freund Husseyin das Viertel verlassen hat, ist Shalicar wieder ständig antisemitischen Schmähungen und Angriffen ausgesetzt. Er will sich aus der Welt der Gangs befreien, einen anderen Weg einschlagen. Das ist nicht leicht …

 

 

 

Bibliografische Daten
EUR 9,99 [DE]
ISBN: 978-3-423-43898-8
Erscheinungsdatum: 18.06.2021
1. Auflage
248 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Arye Sharuz Shalicar

Arye Sharuz Shalicar, geboren 1977 in Göttingen, ist ein deutsch-persisch-israelischer Politologe und Schriftsteller. Als Jugendlicher gründete er im Berliner Wedding Deutschlands berüchtigtste Graffiti-Gang Berlin Crime. Nach dem Abitur machte er seine Grundausbildung bei der Bundeswehr, 2001 wanderte er nach Israel aus. 2002 nahm er an der Hebräischen Universität Jerusalem das Studium für Internationale Beziehungen, Nahostgeschichte und Politik auf, das er 2006 (BA) und 2009 (MA) mit Auszeichnung abschloss. Danach diente er als offizieller Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte und bekleidete zuletzt den Rang eines Majors. Seit Anfang 2017 ist er in leitender Funktion in der israelischen Regierung tätig und schreibt Kolumnen für mehrere Zeitungen. 2018 veröffentlichte Shalicar ›Der neu-deutsche Antisemit – Gehören Juden heute zu Deutschland?‹ Im Mai 2021 ist sein neues Buch ›100 Weisheiten, um das Leben zu meistern, selbst wenn man aus dem Ghetto stammt‹ erschienen.

 

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

Diese Geschichte eines Bewusstsein- und Erwachsenwerdens hat etwas von einem Entwicklungsroma...n, nur dass dies keine Fiktion ist, sondern beängstigende Realität.

 

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Cornelia Fiedler, 22.12.2010

Der Tagesspiegel

Es ist, während wieder einmal viel über Ein- und Auswanderung gesprochen wird, auch die Geschicht...e eines Deutschen, der dieses Land freiwillig verlassen hat.

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Moritz Schuller

tachles – Das jüdische Wochenmagazin

Arye Sharuz Shalicar schildert in seinem Buch sehr eindrücklich seinen Weg auf der Suche nach Ide...ntität und Verwurzelung.

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

... ein verstörender Augenzeugenbericht aus dem Teil Deutschlands, um den es auch in der Sarrazin...-Debatte geht.

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Gudrun Büscher

Bücher (Kiel)

Packende Autobiografie, die eine drastische Form von Antisemitismus in Deutschland aufzeigt, die ...vielen so nicht bekannt sein dürfte.

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