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»Klug und kühn erzählt Hegarty eine Detektivgeschichte, die auf geniale Weise dem verschlossenen Raum des Genres entflieht, um sich den großen Fragen von Leben und Tod zu widmen.« Paul Murray, Autor von ›Der Stich der Biene‹

Fair Play

Was eben noch unterhaltsames Spiel war, wird scheinbar plötzlich bitterer Ernst: Nach einer ausgelassenen Silvesterparty mit Krimi-Motto unter Freunden wird Benjamin am Morgen seines Geburtstages tot aufgefunden. Was ist geschehen? Und wer ist schuld an seinem Tod? Seine Schwester Abigail sucht verzweifelt nach Antworten. Ein berühmter Privatdetektiv namens Auguste Bell soll ihr helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch dieser zeigt sich erstaunlich bewandert in den Regeln des klassischen Kriminalromans. Und auch weitere Details sind merkwürdig verschoben. Denn für Abigail ist die Welt nicht mehr wie vor Benjamins Tod. Und wird es nie wieder sein.

›Fair Play‹ ist ein literarisches Debüt voller Überraschungen, experimentell und emotional zugleich – denn Trauer spielt nicht nach den Regeln und im Gegensatz zu Kriminalgeschichten hat das echte Leben manchmal keine Auflösung parat.

»Eine Schriftstellerin mit phänomenalem Talent, die es geschafft hat, etwas vollkommen Originelles zu erdenken.« The Sunday Times

»Eine fesselnde, kunstvolle Möbiusschleife von einem Roman.« The Guardian

Bibliografische Daten

EUR 25,00 [DE] – EUR 25,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28523-0
Erscheinungsdatum: 19.02.2026
1. Auflage
352 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Eva Bonné
Autor*innenporträt

Louise Hegarty

Louise Hegarty wurde in Cork, Irland geboren, wo sie auch heute noch lebt. Ihre Kurzgeschichten wurden u.a. in The Stinging Fly und The Dublin Review veröffentlicht und 2016 wurde sie mit dem Sunday Business Post/Penguin Ireland Short Story Prize ausgezeichnet. ›Fair Play‹ ist ihr Debütroman.

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Übersetzer*innenporträt

Eva Bonné

Eva Bonné, 1970 geboren, studierte amerikanische und portugiesische Literaturwissenschaft in Hamburg, Lissabon und Berkeley. Seither übersetzt sie Literatur aus dem Englischen, unter anderem von Rachel Cusk, Anne Enright, Michael Cunningham und Abdulrazak Gurnah. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2022 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis. Sie lebt in Berlin.

  

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Kulturette
Ein ungewöhnlicher und deshalb umso interessanterer Krimi, nicht nur für Fans von Agatha Christie.

20.07.2026

Syker Kreiszeitung
Unter der angestrengten Behaglichkeit des Krimis arbeiten große Gefühle. Hegarty schildert kunstvoll... eine spezielle Form von Trauerarbeit. mehr weniger

Ralf Stiftel, 23.05.2026

Der Freitag
Eine überraschend ernsthafte Parodie, die nicht nur die Werke von Agatha Christie und Co. aufs Korn ...nimmt, sondern das selbstreferenzielle literarische Experiment gleich mit. mehr weniger

Joachim Feldmann, 16.04.2026

Freundin
Auf den ersten Blick handelt es sich hier „nur“ um eine originelle Detektivgeschichte, die clever mi...t dem eigenen Genre spielt (…) Doch darüber hinaus stellt das Buch auch eine wichtige Frage: Wie können wir den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten? mehr weniger

18.03.2026

Deutschlandfunk Kultur, Lesart
Ein originelles Struktur-Experiment, ebenso witzig wie tiefgründig.

Sonja Hartl, 02.03.2026

Buchkultur
[Louise Hegarty führt uns] als scharfsinnige Beobachterin und großartige Psychologin mit ungewöhnlic...hen Stilmitteln in das Innere eines trauernden Menschen, und begleitet das, ebenso eigenwillig umgesetzt, mit einem Fall im Fall. mehr weniger

Maria Leitner, 01.02.2026