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Feuerpanorama

Ein ukrainisches Kriegstagebuch | Einblicke in Russlands Überfall auf Charkiw

Am 24. Februar 2022 startet die russische Armee einen großangelegten Überfall auf die Ukraine. Während Hunderttausende Menschen fliehen, bleibt der Schriftsteller Sergej Gerassimow in seiner Heimatstadt Charkiw und beginnt über die Absurdität eines Alltags im Krieg zu schreiben. Ein aufwühlendes Zeitzeugnis, ein Appell zum Frieden und zur Verständigung.

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Aufzeichnungen aus einer brennenden Stadt
Feuerpanorama

Am 24. Februar 2022 startet die russische Armee einen großangelegten Überfall auf die Ukraine. Schnell gerät die nah an der Grenze gelegene Millionenstadt Charkiw unter starken Beschuss. Hunderttausende Menschen fliehen. Der ukrainische Schriftsteller Sergej Gerassimow jedoch bleibt in der umkämpften Frontstadt. Bald schon fehlt es an sauberem Wasser, Essen und medizinischer Infrastruktur. Die Thermometer zeigen hohe Minusgrade, die Menschen frieren. Gerassimow beginnt über die Absurdität eines Alltags im Krieg zu schreiben. Das Ergebnis ist ein aufwühlendes Zeitzeugnis, ein Appell zum Frieden und zur Verständigung.

Bibliografische Daten
EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN: 978-3-423-28315-1
Erscheinungsdatum: 23.06.2022
1. Auflage
256 Seiten
Format: 11,8 x 19,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Andreas Breitenstein
Autor*innenporträt
Sergej Gerassimow

Sergej Wladimirowitsch Gerassimow wurde 1964 in Charkiw in der Ukraine geboren. In den frühen Neunzigerjahren studierte er in seiner Heimatstadt Psychologie. Er ist Verfasser mehrerer Lehrbücher und Romane, außerdem übersetzt er Gedichte. Gerassimow und seine Frau leben im Zentrum von Charkiw in einer Wohnung im dritten Stock eines Hochhauses. Dort schreibt er seine Eindrücke über den Krieg nieder.

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Übersertzer*innenporträt
Andreas Breitenstein

Andreas Breitenstein wurde 1961 in Zürich geboren. Er ist Journalist, Literaturkritiker und Übersetzer. Seit 1992 ist Breitenstein Mitglied der Feuilletonredaktion der ‹Neuen Zürcher Zeitung›, wo er unter anderem die Kul­tu­ren Ost­eu­ro­pas und Russ­lands be­treut.

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Pressestimmen

WDR 3

Gerassimow versucht festzuhalten, was schnell vergessen wird: Details, Gespräche, Beobachtungen, sch...einbar Nebensächliches, das aber besser als hundert Leitartikel fassbar macht, wie der Krieg das Leben auf den Kopf stellt. (...) Das Tagebuch wird die Zeiten in jedem Fall überdauern. Ein Dokument des Schreckens und ein Dokument des ukrainischen Mutes und des Widerstandes. mehr weniger

Ulrich Hufen, 23.06.2022