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3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.
3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.

Details

In Åre kennt man seine Nachbarn. Aber man traut ihnen nicht.

Gnadenopfer

Viveca Sten ist die Königin der skandinavischen Spannung – niemand erzählt so packend von der Grausamkeit der Natur und den Abgründen der menschlichen Seele. Der 5. Band der Åre-Morde um Ermittlerin Hanna Ahlander ist der perfekte Scandi Crime für die kalte Jahreszeit.

Eine Reihe rätselhafter Todesfälle sucht das Bergdorf Åre im Norden Schwedens heim. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie alle waren sehr alt und tagtäglich auf Hilfe angewiesen. Obwohl keine der Leichen Spuren äußerer Gewalt aufweist, ahnt Hanna Ahlander, dass etwas nicht stimmt. Mit ihrem Verdacht steht sie allein da, denn seit einem heftigen Streit kann sie auf die Unterstützung ihres engsten Kollegen Daniel Lindskog nicht mehr zählen. Als unberechenbares Tauwetter Hannas Ermittlungen im winterlichen Åre erschwert und sich der Konflikt mit Daniel weiter verschärft, wird ein weiterer Toter gefunden. Hanna weiß, dass die Zeit läuft – doch um zu verhindern, dass weitere Menschen ermordet werden, müssen sie und Daniel wieder zueinanderfinden.

Bibliografische Daten

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28567-4
Erscheinungsdatum: 08.10.2026
1. Auflage
496 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt

Autor*innen

Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

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Leserstimmen

138 von 138 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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1 - 10 von 138 Leserstimme

chrissysbooks am 05.11.2026 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein weiterer spannender Fall für Hanna Ahlander

Im Bergdorf Åre häufen sich die Todesfälle älterer Menschen, die auf Hilfe angewiesen waren. Zunächst deutet alles auf altersbedingte Todesursachen hin. Doch Hanna Ahlander kommen Zweifel, irgendetwas stimmt hier nicht. Ausgerechnet jetzt ist das Verhältnis zu ihrem Kollegen Daniel Lindskog mehr als angespannt. Dabei bräuchte sie seine Unterstützung dringend, um den Fall zu lösen.Endlich gibt es einen neuen Fall für Hanna Ahlander. "Gnadenopfer" hat mich gleich von der ersten Seiten gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt leicht zu lesen. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten, ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.Ich mag die beiden Ermittler sehr, doch in diesem Band nimmt das Privatleben von Hanna und Daniel, ziemlich viel Raum ein, vor allem ihr Konflikt und die angespannte Beziehung zueinander. Manchmal war es mir etwas zu viel. Dennoch schafft es die Autorin mit einigen Wendungen zu überraschen und Spannung zu erzeugen. Trotzdem empfand ich das im Vorgänger "Lügennebel" besser umgesetzt. Dies ist aber Kritik auf hohem Niveau, denn ich habe diesen Krimi sehr gerne gelesen und möchte schon alleine aufgrund des fiesen Cliffhänger unbedingt wissen, wie es mit Hanna und Daniel weiter geht.Gerne empfehle ich dieses Buch weiter. 4,5/5 ⭐

elchi130 am 05.11.2026 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Viveca Sten versteht ihr Handwerk

„Gnadenopfer“ ist der fünfte Band aus der Krimireihe um die Ermittlerin Hanna Ahlander. In einer Reihe kleiner Bergdörfer sterben plötzlich mehrere alte Menschen, die von einem privaten ambulanten Pflegeservice betreut werden. Als sich eine Frau an Hanna Ahlander bei der Polizei wendet, weil ihr der unerwartete Tod ihres Vaters verdächtig erscheint, bringt sie damit einen Stein ins Rollen, der immer weitere Kreise zieht…Viveca Sten veröffentlicht seit 2008 erfolgreich Kriminalromane und entsprechend versiert ist sie auch. Ihre Krimis zeichnen sich durch folgende Stärken aus:1. Sie führt feste Ermittler ein, an deren Privatleben sie uns Leser*innen teilhaben lässt und dieses entwickelt sich im Laufe der Reihe weiter. Dadurch habe ich mit jedem weiteren Teil der Serie das Gefühl, gute Bekannte wiederzutreffen und auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Ich kann mich an ihrem Leben erfreuen, mit ihnen Leiden, hoffen, dass sich das eine oder andere noch ändert und bin auf jeden Fall schon gespannt, auf das nächste Treffen, weil ich dann wieder die neuesten Entwicklungen erfahre. Genauso ist es mir mit Hanna Ahlander, ihrem Kollegen und Freund Daniel, ihrer besten Freundin Karro und deren Bruder Anton auch dieses Mal wieder gegangen.2. Die Autorin widmet sich aktuellen Themen, die uns Leser*innen gesellschaftlich und politisch beschäftigen. Bei „Gnadenopfer“ geht es darum, wie wir mit unseren „Alten“ umgehen. Wie leben sie bei uns, mit uns, unter uns? Was passiert auf der familiären Ebene, wie setzt sich die Gesellschaft ein und wie kümmert sich die Politik? Während des Lesens habe ich mir immer wieder Gedanken darüber gemacht, dass es starke Ähnlichkeiten in den Systemen der Altenversorgung gibt zwischen Schweden und Deutschland. Wobei sich auch die Schwachstellen und Probleme ähneln.3. Der Kriminalfall wird ruhig und eher alltäglich in die Handlung eingefügt. Er fällt zu Beginn kaum auf und wirkt daher sehr authentisch auf mich. Auch die Ermittlungen kommen erst nach und nach ans Laufen. Wir Lesenden sind der Polizei an Wissen weit Voraus. Doch Viveca Sten legt immer wieder falsche Fährten aus, sodass wir beim Rätseln stets aufmerksam bleiben müssen, um uns nicht in den Fallstricken zu verfangen.Insgesamt hat mir der Fall „Gnadenopfer“ wieder sehr viel Freude bereitet. Die o.g. Mischung sorgt für ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. Ich bin jetzt schon gespannt auf die weiteren Entwicklungen im Privatleben der Ermittlerin und warte auf den sechsten Band der Reihe.

kruems am 05.11.2026 09:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die schwachen Glieder der Kette

Der neue, fünfte Fall von Hannah Ahlander hat es in sich; im Bergdorf Are versterben pflegebedürftige ältere Menschen und der Verdacht taucht auf, das nicht alles mit rechten Dingen vonstatten gegangen ist, und ein Mörder seine Hand im Spiel hat. Erschwerend kommt hinzu das zwischen ihr und ihrem Kollegen Daniel eine Eiszeit herrscht die sich Hannah auch nicht richtig erklären kann. Dieser neue Fall fordert daher in doppelter Hinsicht und verlangt Hannah einiges ab. Insbesondere wird einem beim Lesen dieses spannenden Kriminalfalls auch bewusst, wie hilflos ältere Menschen unter Umständen ihren Mitmenschen ausgeliefert sind; das bei diesem Fall auch noch Pflegepersonal auf dem Radar erscheint welches eigentlich Unterstützen und Helfen sollte ist umso brisanter. Besonders natürlich der Gnadenengel verursacht mir eine Gänsehaut...Viveca Sten schafft es wieder einmal mich ab der ersten Seite zu fesseln - ich mag ihren Schreibstil sehr gerne, die Verknüpfung des Privatlebens von Hannah aber auch den anderen Charakteren, auch die kurzen Kapitel unterstützen die konstant hohe Spannung und durch ihre anschaulichen Beschreibungen ist es sehr einfach sich ganz auf die Atmosphäre des Buches einzulassen. Für mich eine glatte Empfehlung wert und ich freue mich schon auf weitere Bänder rund um die sympathischen Ermittler.

tanjas bücherstübchen am 04.11.2026 14:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gnade oder Mord?

Jeden Herbst freue ich mich auf einen neuen Fall im schwedischen Skigebiet Åre. Die Charaktere sind längst alte Bekannte und es ist für mich eine Art Nachhausekommen. Hatten wir es in den anderen Bänden meist mit brutalen, teils blutigen Gewaltverbrechen zu tun, geht es in Gnadenopfer um überraschende Todesfälle unter den betagten Patienten eines privaten Pflegedienstes. Der erste Anschein lässt einen natürlichen Tod vermuten. Die ernsthaften Zweifel einer Angehörigen und Hannas unschlagbares Bauchgefühl lassen nur einen Verdacht zu, Mord. Bedingt durch das extrem angespannte Verhältnis zu ihrem Kollegen Daniel Lindskog fehlt es Hanna an Unterstützung. So kommt es durch den Zeitverlust zum nächsten Todesfall. Ein Waffenstillstand zwischen den beiden ist dringend erforderlich, um Licht ins Dunkel zu bringen. An dieser Reihe gefällt mir ja besonders die Kombination von Kriminalfall und den Einblicken in die Privatleben der Protagonisten. In diesem Buch ist dadurch jedoch das Verbrechen etwas aus dem Fokus geraten. Während Hanna in der ersten Hälfte des Buches nur vage Erkundigungen einholt und im Stillen recherchiert, beschränken sich die eigentlichen Ermittlungen auf die zweite Buchhälfte. Deshalb ist es für mich bisher der schwächste Band. Dennoch hat Viveca Sten wieder einen spannenden und thematisch sehr interessanten Fall konstruiert. Wie gewohnt gab es diverse Verdächtige, die jedoch teilweise aus anderen Gründen auffällig waren. So kam es immer wieder zu überraschenden Wendungen. Für mich war die Identität des GNADENENGELS bis zum Schluss ein Rätsel. Also perfekt. Die Beziehung zwischen Hanna und Daniel stand sehr im Fokus und wird nach den jüngsten Ereignissen wohl weiterhin eine Achterbahnfahrt bleiben. Dabei hatte ich endlich auf Klarheit gehofft. Ich bin gespannt, ob die Reihe weiter fortgesetzt wird oder dies der Abschluss mit einem offenen Ende bleibt. Eine Fortsetzung wäre mir lieber, dann jedoch mit mehr Fokus auf das Verbrechen. Mein Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht komplett überzeugen. Ein thematisch spannender Fall, aus verschiedenen Gründen Verdächtige und gewohnt gute Ermittlungsarbeit. Dennoch hat das vielschichtige Privatleben der Protagonisten die Geschichte dominiert.

desideria1980 am 04.11.2026 07:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Thriller, bei dem ich bis zum Schluss mitgerätselt habe

Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich das Buch wieder zur Hand nehmen konnte. Es gab so viele Momente, in denen ich dachte, jetzt bin ich der Lösung ein Stück näher. Und ein paar Seiten später war ich mir schon wieder unsicher. Ich habe ständig überlegt, wer etwas zu verbergen hat und ob ich vielleicht auf die falsche Person hereinfalle. Im Nachhinein musste ich schon ein bisschen schmunzeln, denn mit einigen meiner Vermutungen lag ich tatsächlich gar nicht so falsch.Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin es immer wieder geschafft hat, mich auf andere Gedanken zu bringen. Da war eine Kleinigkeit, die mir verdächtig vorkam, dann wieder eine Aussage oder ein Verhalten, bei dem ich dachte, das kann doch kein Zufall sein. Manchmal habe ich sogar noch über die Geschichte nachgedacht, wenn das Buch längst zur Seite gelegt war. Ich mag es einfach, wenn mich ein Thriller so beschäftigt und ich nicht nur lese, sondern richtig mitdenke.Was mich aber auch beschäftigt hat, waren die Schicksale der Menschen. Gerade bei den älteren Personen fand ich manches wirklich traurig. Da habe ich zwischendurch auch mal länger über das Gelesene nachgedacht. Nicht jede Figur war mir sympathisch, und über manche Entscheidungen habe ich mich richtig geärgert. Aber genau das hat die Geschichte für mich lebendig gemacht.Besonders nachdenklich gemacht hat mich, wie verletzlich Menschen werden können, wenn sie auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Man vertraut darauf, dass jemand gut für einen sorgt, und möchte sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass dieses Vertrauen ausgenutzt werden könnte. Solche Gedanken sind mir beim Lesen immer wieder durch den Kopf gegangen. Das hat die Geschichte für mich stellenweise auch ziemlich bedrückend gemacht.Hanna und Daniel habe ich besonders gerne begleitet. Bei den beiden hätte ich manchmal am liebsten ins Buch gerufen, dass sie doch endlich vernünftig miteinander reden sollen. Umso mehr habe ich mich über die schönen Momente zwischen ihnen gefreut. Und dann lässt mich die Autorin am Ende natürlich wieder mit neuen Fragen zurück!Ich finde es schön, wenn man die Ermittler nicht nur bei ihrer Arbeit erlebt, sondern auch ihre persönlichen Sorgen, Schwächen und Gefühle kennenlernt. Dadurch sind mir die beiden inzwischen richtig vertraut geworden. Gerade bei Daniel konnte ich manche seiner Reaktionen gut nachvollziehen, auch wenn ich ihn zwischendurch gerne mal geschüttelt hätte.Die letzten Kapitel habe ich fast verschlungen, weil ich endlich wissen wollte, ob ich mit meinen Gedanken richtiglag. Die Auflösung kam für meinen Geschmack etwas schnell. Da hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.Nach all den Verdächtigungen und Überlegungen hätte ich mir gewünscht, dass die Hintergründe zum Schluss noch etwas ausführlicher beleuchtet werden. Nicht, weil mir das Ende grundsätzlich nicht gefallen hat, sondern weil ich so lange mitgerätselt habe und einfach noch ein bisschen mehr wissen wollte.Trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Ich war neugierig, habe mitgefiebert, mich geärgert, mit manchen Figuren mitgelitten und mich über andere gefreut. Für mich war es eine schöne Mischung aus Spannung und Gefühl. Und eines steht fest: Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Hanna und Daniel weitergeht.

jackiistz am 02.11.2026 22:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ich konnte meinem Bauchgefühl wieder nicht trauen!

Ich denke, dass der Name Viveca Sten vielen Krimi-Fans ein Begriff ist. Auch mir war er vor dem Lesen des Buches Gnadenopfer nicht unbekannt. Bis dato hatte ich allerdings noch kein einziges ihrer Bücher gelesen, war aber sehr gespannt auf diesen Schweden-Krimi. Seit Jahren wollte ich unbedingt in eines der Bücher abtauchen und bin froh mit Gnadenopfer einen wirklich spannenden Krimi gefunden zu haben, bei dem es sich wirklich lohnt mitzulesen.Hanna ermittelt wieder! Und auch wenn der Fall erst nicht nach einem echten Kriminalfall aussieht, hat sie wieder den richtigen Riecher. Eine Reihe von Senioren sterben zu Hause in ihren Betten. Allem Anschein nach war es Altersschwäche, denn die betagten Leutchen sind alle schon sehr vielen Jahren auf dieser Welt und so ist es sehr naheliegend, dass sie einfach müde vom Leben waren und friedlich eingeschlafen sind. Hanna kommt ein Fall jedoch sehr merkwürdig vor, weshalb sie der Sache dann doch einmal mehr auf den Grund geht. Und auch wenn ihr Kollege Daniel, der sie nun jetzt schon seit einiger Zeit schneidet, nicht viel davon hält, hängt Hanna sich tiefer in den vermeintlichen Fall hinein und stößt tatsächlich auf mehr. Die Senioren wurden tatsächlich ermordet. Alle wurden sie kurz vor ihrem Lebensende von ein und demselben Pflegedienst betreut, dessen Leitung zufällig eine Bekannte von Hanna und ihren Kollegen ist. Hat der Pflegedienst tatsächlich etwas mit den Morden an den alten Menschen zu tun? Was steckt dahinter? Wie sieht das Motiv aus? Und können Hanna und Daniel weitere Morde verhindern? Denn der Mörder ist noch lange nicht am Ende angekommen... Er verfolgt sein ganz eigenes Ziel und hat einen bestimmten Grund. Für ihn ist die Ermordung eines Menschen keineswegs ein Mord im klassischen Sinne... Für ihn ist dies vielmehr eine Aufgabe, die er alleine nur erfüllen kann...Wie oben schon eingeleitet, wollte ich schon seit vielen Jahren auch endlich mal ein Buch von Viveca Sten lesen. Alleine die Cover in dem kräftigen Rot mit bleichem Untergrund haben es mir bisher immer schon sehr angetan und passen, meiner Meinung nach, perfekt zu einem waschechten Schweden-Krimi. Nun lerne ich Hanna, Daniel und deren Kollegen zwar erst in Band 5 kennen (ohne die 4 vorherigen Bände überhaupt einmal gelesen zu haben), allerdings tut dies der Geschichte hier an sich keinen Abbruch. Man muss die vorangegangenen Bücher nicht gelesen haben um mit Gnadenopfer ein paar schöne Stunden verbringen zu können. Natürlich ist das von Vorteil, denn so bekommt man auch etwas über die Zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Charaktere mit und wird nicht einfach so "zwischen die Stühle" geworfen. Vor allem was Hannas und Daniels Beziehung angeht und warum diese zu Beginn des fünften Bandes so angespannt ist. Dies klärt sich jedoch recht schnell beim Lesen auf. Außerdem ist die Geschichte so geschrieben, dass der Fall an sich zwar abgeschlossen wurde, aber die Story rund um die Charaktere ein offenes Ende lässt. Dem nächsten Teil sollte also nichts im Wege stehen, wenn Viveca Sten diesen nicht sogar schon geplant hat oder gar schon daran schreibt. Das finde ich vor allem ganz besonders spannend. Wir bekommen hier nicht nur einen erstklassigen Fall geliefert, der mein Hirn immer wieder in die völlig falschen Richtungen gelenkt hat, sondern auch eine nette Backstory rund um die Mitwirkenden. So macht das Lesen eines Krimis noch mehr Spaß! Man muss sich hier nicht nach einem Band mit vielleicht ca. 500 Seiten von den Charakteren verabschieden. Sprachlich kann ich mich hier auch absolut nicht beschweren. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, da die Kapitel recht kurz gehalten sind und man sprachlich (bis auf ein paar schwedische Zungenbrecher) super flüssig durchkommt. Insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig und animiert mit der Sprache dazu immer weiter lesen zu wollen. Das Ende und somit die Aufklärung des Falles, haben mich zufrieden zurückgelassen. Denn ich lag, wie bisher immer, falsch. Ich konnte den richtigen Mörder nicht enttarnen und wurde von der Autorin ganz schön auf's Glatteis geführt. Aber so macht ein Krimi natürlich richtig viel Spaß. Für schöne Lesestunden kann ich euch Gnadenopfer auf jeden Fall empfehlen.

nina90 am 02.11.2026 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung ohne Gnade

Mit Gnadenopfer entführt uns Viveca Sten bereits zum fünften Mal ins winterliche Are und lässt uns an den Ermittlungen von Hanna und Daniel teilhaben. Diesmal haben die beiden es mit einem besonders erschütternden Fall zu tun: In Are häufen sich die Todesfälle unter alten, pflegebedürftigen Menschen. Auf den ersten Blick scheint es sich um natürliche Todesfälle zu handeln, doch Hanna wird zunehmend misstrauisch. Kann es tatsächlich Zufall sein, dass innerhalb kurzer Zeit mehrere Menschen sterben, die auf häusliche Unterstützung angewiesen waren? Nach und nach stößt Hanna bei ihren Ermittlungen auf immer mehr Ungereimtheiten.Auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz. Hanna und Daniel müssen im aktuellen Fall an ihrem schwierigen Verhältnis arbeiten, damit sie beruflich ein starkes Team sind. Im Gegenteil zu manch anderen Krimis, finde ich es bei Viveca Stens Büchern immer toll, wenn sie die persönliche Entwicklung ihrer Figuren weitererzählt.Besonders spannend fand ich, wie Viveca Sten die verschiedenen Perspektiven miteinander verknüpft. Man erhält Einblicke in die Gedanken unterschiedlicher Figuren und kann dadurch nach und nach einzelne Puzzleteile zusammensetzen. Gleichzeitig sorgen falsche Fährten und überraschende Wendungen dafür, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer hinter den Todesfällen steckt.Ihr flüssiger Schreibstil, die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel machen das Buch zu einer wie gewohnt spannenden Lektüre.

timothy am 02.11.2026 17:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fesselnd und atmosphärisch

An Gnadenopfer gefällt mir besonders, dass Viveca Sten für ihren Kriminalfall ein Thema gewählt hat, das auch im wirklichen Leben eine wichtige Rolle spielt. Wenn ältere und pflegebedürftige Menschen unter rätselhaften Umständen sterben, stellt sich schnell die Frage, wie gut Menschen geschützt sind, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Das gibt der Geschichte eine ernste und nachdenkliche Seite. Es geht also nicht nur darum, einen Täter zu finden, sondern auch um das Umfeld, in dem die Todesfälle geschehen.Interessant finde ich auch die Verbindung zwischen dem Kriminalfall und dem Privatleben der Ermittler. Hanna Ahlander muss nicht nur den Todesfällen nachgehen, sondern sich gleichzeitig mit den Schwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit mit Daniel auseinandersetzen. Gerade solche persönlichen Konflikte können eine Krimireihe abwechslungsreicher machen, weil die Figuren dadurch nicht ausschließlich auf ihre Ermittlungsarbeit reduziert werden.Die winterliche Landschaft rund um Åre passt gut zur Geschichte. Das Cover greift diese Atmosphäre auf und wirkt durch die Verbindung aus Schnee und den auffälligen roten Elementen düster und passend zum Titel. Auch die Gestaltung fügt sich gut in die Reihe ein. Viveca Sten ist für ihre skandinavischen Krimis bekannt und kehrt mit dieser Reihe an einen Schauplatz zurück, den sie auch aus eigener Erfahrung kennt. Die deutsche Übersetzung stammt von Dagmar Lendt.Insgesamt bietet Gnadenopfer eine interessante Mischung aus Kriminalfall, persönlichen Konflikten und einem gesellschaftlich relevanten Thema. Besonders Leserinnen und Leser, die skandinavische Krimis mögen und neben der eigentlichen Ermittlung auch die Hintergründe und Figuren schätzen, dürften an diesem Band Gefallen finden. Für Fans der Hanna-Ahlander-Reihe ist er sicherlich einen Blick wert.

hope23506 am 02.11.2026 13:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Düstere und beklemmende Atmosphäre, ein interessanter Fall, spannend erzählt

INHALT:In dem Bergdorf Åre im Norden Schwedens geschehen rätselhafte Todesfälle. Die Opfer haben eins gemeinsam. Alle sind sie sehr alt und auf tägliche Hilfe angewiesen. Hannah Ahlander ahnt schnell, dass hier etwas nicht stimmt, obwohl alle Opfer keine Spuren äußerer Gewalt aufweisen. Leider steht sie mit ihrer Ahnung allein da, da sie auf ihren Kollegen Daniel nach einem heftigen Streit nicht mehr zählen kann. Unberechenbares Tauwetter erschweren die Ermittlungen und ein weiteres Opfer word gefunden. Die Zeit läuft Hannah davon und um zu verhindern, dass es weitereTote gibt, muss sie sich mit Daniel verbinden.MEINE MEINUNG:Dies ist der fünften Teil aus der Reihe der Åre Morde und die Ermittlerin Hannah Ahlander. Man kann den Thriller auch sehr gut eigenständig lesen, verpasst dann aber vier grossartige Bücher. Ich liebe diese Reihe und war wieder von der ersten Seite in Åre angekommen. Es ist wieder ein grossartiger Thriller, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Wir haben interessante Morde, wir schauen ins Privatleben der Ermittler und alles wird perfekt miteinander verwoben, wir haben Spannung und wir haben die wunderbare nordische Atmosphäre. Obwohl die Ermittlungen erst in der zweiten Hälfte des Buches richtig an Fahrt aufnehmen, konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Ich bin begeistert, wie die Storie rund um einen Pflegedienst und rund um die Opfer gesponnen wurde und habe alles voller Interesse in mich aufgesogen. Ich war immer in erster Reihe dabei und besonders die düstere und beklemmende Atmosphäre habe ich geliebt. Lange Zeit konnte ich auch miträtseln und bin von Täter zu Täter gesprungen, ohne zu ahnen, wohin es hier führen würde. Mit dieser Auflösung hatte ich dann so nicht gerechnet und das Ende konnte mich dann sehr überraschen. Ein kleiner Cliffhanger am Ende und ich fiebere auch dem nächsten Teil schon entgegen. Es war wieder ein grossartiges Buch, welches mich absolut begeistern konnte.FAZIT:Düstere und beklemmende Atmosphäre, ein interessanter Fall, spannend erzählt. Ein Highlight.

rflieder am 31.10.2026 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein typischer Viveca Sten-Krimi.

Ein typischer Viveca Sten-Krimi. Neben dem von der Polizei in Are zu lösenden Fall spielt das Privatleben der Ermittlerinnnen und Ermittler, aber auch der Mordopfer und der anderen Personen eine große Rolle. Wie ich finde manchmal eine zu große Rolle, und besonders die leitenden Ermittler Hanna und Daniel verhalten sich doch etwas sonderbar. Das wird aber im Laufe des Buches besser, als der Krimi wirklich Fahrt aufnimmt. Konkret geht es um die Morde an einigen pflegebedürftigen alten Menschen, die ein selbsternannter „Gnadenengel“ von ihren Leiden erlösen will. Sten beschreibt die Situation der häuslichen Pflege nachvollziehbar kritisch, setzt sich mit den Angestellten und der Chefin eines privaten häuslichen Pflegedienstes auseinander, die alle verdächtig sind und bringt weitere Verdächtige ins Spiel. Typisch für den Schreibstil sind die kurzen Kapitel, in denen offensichtliche Hinweise sowohl auf potenzielle Täter, Tatmotive wie auch auf die Entwicklung der privaten Situationen der Protagonisten lanciert werden. Die Hinweise werden wenig später in anderen Situationen wieder aufgegriffen, so dass man der Handlung gut folgen kann. Geschickt vermag es die Autorin, bis zum Ende des Krimis Personen verdächtig zu machen, die sich dann aber als unschuldig herausstellen. So ist man beim Lesen so manches Mal überzeugt, den Täter bzw. die Täterin zu kennen, kann Hypothesen aufstellen und verwerfen, um erst am durchaus spannenden Ende die Auflösung des Falls zu erfahren.Das beschriebene Privatleben der Ermittler kündigt an, dass es mindestens noch einen sechsten Band geben wird, obwohl Sten ursprünglich nur drei Bände geplant hatte. Den werde ich natürlich wieder gern lesen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

fr.de
Weit mehr als ein klassischer Whodunit – es ist ein atmosphärisch dichter, hochspannender Skandinavi...en-Krimi mit starker gesellschaftspolitischer Brisanz und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für den Bücherherbst. mehr weniger

Sven Trautwein, 30.10.2026

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Eines ist sicher: Der Bücherherbst ist um ein Krimi-Highlight reicher!

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