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3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.
3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.

Details

In Åre kennt man seine Nachbarn. Aber man traut ihnen nicht.

Gnadenopfer

Viveca Sten ist die Königin der skandinavischen Spannung – niemand erzählt so packend von der Grausamkeit der Natur und den Abgründen der menschlichen Seele. Der 5. Band der Åre-Morde um Ermittlerin Hanna Ahlander ist der perfekte Scandi Crime für die kalte Jahreszeit.

Eine Reihe rätselhafter Todesfälle sucht das Bergdorf Åre im Norden Schwedens heim. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie alle waren sehr alt und tagtäglich auf Hilfe angewiesen. Obwohl keine der Leichen Spuren äußerer Gewalt aufweist, ahnt Hanna Ahlander, dass etwas nicht stimmt. Mit ihrem Verdacht steht sie allein da, denn seit einem heftigen Streit kann sie auf die Unterstützung ihres engsten Kollegen Daniel Lindskog nicht mehr zählen. Als unberechenbares Tauwetter Hannas Ermittlungen im winterlichen Åre erschwert und sich der Konflikt mit Daniel weiter verschärft, wird ein weiterer Toter gefunden. Hanna weiß, dass die Zeit läuft – doch um zu verhindern, dass weitere Menschen ermordet werden, müssen sie und Daniel wieder zueinanderfinden.

Bibliografische Daten

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28567-4
Erscheinungsdatum: 08.10.2026
1. Auflage
496 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt

Autor*innen

Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

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Leserstimmen

89 von 89 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.71 von 5 Sternen


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4 - 10 von 89 Leserstimme

sannysbuchwelten am 06.10.2026 08:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hanna kämpft allein

Die Kälte von Are in Schweden ist in jeder Zeile zu spüren. Doch nicht nur draussen ist Kälte spürbar, sondern auch bei einzelnen Bewohnern, die von einer Pflege betreut werden. Auf einmal stirbt ein alter Mensch, nicht ungewöhnlich und doch wird es nicht nur den Einen geben. Karro, die Schwester von Anton, ist erst sehr kurz Pflegedienstleitung und denkt sich erst nichts dabei. Doch die Tochter des ersten Toten lässt nicht locker, dass es ungewöhnlich ist, ausserdem vermisst die Tochter eine Uhr, die ihrem Vater sehr viel bedeutet hat. Kurz danach stirbt erneut ein Patient, was Karro auch finanziell in Schwierigkeiten bringen kann, denn die Verwaltungskosten bleiben die gleichen. Der Mörder oder die Mörderin denken über solche Sachen nicht nach und fühlen sich auch noch im Recht. Doch Wer hat das Recht über Tod oder Leben zu entscheiden? Hanna spürt das hier etwas nicht stimmt, doch ihr Kollege Daniel geht ihr aus dem Weg und das macht diese Situation nicht einfacher. Dabei kennt Hanna nicht einmal den Grund für das Verhalten von Daniel. Bei einem Patienten wird die Kollegin misstrauisch, als dieser in Räumlichkeiten geht, die ihn nichts angehen. Doch um Erfolg zu haben müssen die Beiden sich wieder vertragen, davon ist Hanna überzeugt. Wer tötet hilflose, alte Menschen und warum? Ich liebe die Krimis von Viveca Sten sehr. Obwohl diesmal die gesamte Serie nur in der kalten Jahreszeit spielt, gibt es sehr viele unterschiedliche Facetten.

victory00 am 05.10.2026 20:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Superspannend!

Viveca Sten ist eine sehr gute Autorin, die es schafft fesselnde und packende Kriminalfälle auf das Papier zu bekommen. Ich bin jedes Mal aufs Neue freudig überrascht, wie gut sie es schafft eine interessante Atmosphäre mit ihrem besonderen Schreibstil zu schaffen.Die Cover ihrer Romane ähneln sich, doch durch den Ähnlichkeitscharakter erkennt man ihre Bücher sofort. Ich habe mit kribbelnder Erwartung was im Nachfolgenden in der Geschichte passieren wird, verfolgt und konnte das Buch durch den flüssigen Schreibstil sehr schnell beenden. Es fiel mir sehr leicht mich in der Handlung wiederzufinden und den Fall mitzuverfolgen. Diesmal steht auch ein Streit zwischen den Protagonistin Hanna und Daniel im Raum und sie müssen erkennen, dass man sich zusammenraufen muss, um dem Täter das Handwerk zu legen. Klare Empfehlung!

beaglebiene am 05.10.2026 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein kniffliger Fall für Hanna Ahlander

"Gnadenopfer" ist der 5. Fall von Viveca Sten und auch diesmal geht es Hochher in winterlichem Bergdorf Åre.Als Hanna Ahlander einen Anruf von einer Margareta Ekmann bekommt und diese Ihr schildert, dass der Tod Ihres Vaters August Ekmann komisch vorkommt, kommen bei Hanna Zweifel ob es da mit rechten Dingen zu geht. Denn August ist kurz vor seinem Tod bei Arzt gewesen und dieser hat auch bestätigt, dass es Ihm soweit gut geht. Und, dass er plötzlich innerhalb von einem Tag verstorben ist, kommt der Tochter komisch vor, vor allem weil der Notrufknopf nicht dort lag, wo er hätte liegen müssen. Hanna hat wie immer so ein komisches Bauchgefühl und geht den Dingen erstmal alleine auf den Grund. Alles führt zum Pflegedienst, ausgerecht der Pflegedienst wo Ihre beste Freundin Karro seit kurzem arbeitet.Hanna würde ja so gerne Daniels Meinung dazu Wissen, weil beide immer so gut zusammengearbeitet haben, aber seit Hanna einen Freund hat, ist Daniel nur noch komisch. Er schnauzt Hanna an, geht Ihr aus dem Weg usw. Aber wie soll Hanna diesen Fall nur ohne Daniel lösen?Wie immer hat es Viveca Sten auch in diesem 5. Fall geschafft die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Ich finde es sehr gut, dass die Kapitel kurz gehalten werden, so wird die Spannung aufrecht gehalten.Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben, man kommt sofort in die Geschichte hinein.Das Cover ist wie immer klassisch in weiß und rot gehalten, so wie die anderen Bände vorher auch.Ich bin schon sehr gespannt wie es in Band 6. weitergeht, vor allem wie die Beziehung zwischen Daniel und Hanna weitergehen wird.

mimitatis_buecherkiste am 05.10.2026 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Große Reihenliebe!

Eine Reihe mysteriöser Todesfälle im Bergdorf Åre im Norden Schwedens wecken das Interesse der Ermittlerin Hannah Ahlander, denn obwohl es keinerlei äußere Anzeichen für kriminelle Handlungen gibt, meldet sich ihr Instinkt und schlägt Alarm. Ihr Kollege Daniel Lindskog winkt ab, es entwickelt sich ein Streit, sodass Hannah auf sich allein gestellt ist. Unbeirrt sucht sie weiter und bald entdeckt sie Ungereimtheiten, die keinen Zweifel daran lassen, dass etwas nicht stimmt.Bereits zum fünften Mal durfte ich Hannah Ahlander und ihren Kollegen über die Schulter schauen, und zum wiederholten Male hat Viveca Sten es geschafft, dass ich nach dem Zuklappen des Buches das Gefühl habe, gute Freunde verlassen zu müssen, weil die Geschichte zu Ende ist, auch wenn diese noch lange nicht auserzählt zu sein scheint. Zumindest im privaten Bereich lässt die Autorin ihre Figuren nämlich kein Eigenleben führen und lässt nichts aus, damit es turbulent bleibt. Dies hält die Spannung zusätzlich hoch, auch wenn die intensiven Ermittlungen den Puls bereits ausreichend in die Höhe haben schnellen lassen. Für neue Leserinnen und Leser werden die wichtigsten Informationen wiederholt, den Wiederholungstätern wie mir helfen diese, sich im Verlauf der Buchreihe wunderbar zurechtzufinden.Auch der vorliegende Fall konnte mich von Anfang bis zum Ende fesseln, bereits nach den ersten Sätzen war ich förmlich mitten im Geschehen drin. Die wechselnde Perspektive, die kurzen Einblicke in das Wesen der Täterperson und viele falsche Fährten vervollständigten das Bild, was dazu führte, dass meine Verdächtigen kamen und gingen und ich trotzdem nicht einmal ahnen konnte, wer es diesmal gewesen ist. Ein Kriminalroman, der mich begeistert zurücklässt und auf eine schnelle Fortsetzung hoffen lässt.

lesehamster12 am 04.10.2026 20:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend bis zum Schluss

Das Buch von Viveca Sten "Gnadenopfer - Ein Fall für Hanna Ahlander" aus der Reihe "Die Åre-Morde" aus dem dtv-Verlag ist für meinen Geschmack sehr gut gelungen.Für mich ist es ihr zweites Buch aus der Reihe und ich bin wieder hellauf begeistert.Sehr gut gefällt mir, dass es sich um viele Charaktere handelt, man ausreichend Informationen über diese erhält, so dass man ganz toll in der Story versinken kann.Die Kapitel sind eher kürzer gehalten, was sehr praktisch ist, um immer mal eins zwischendurch lesen zu können, denn das Buch fesselt sehr und die eigene Zeit ist manchmal doch begrenzt.Eine Häufung von Todesfällen sehr betagter Menschen sind Hanna nicht geheuer, sie glaubt nicht daran, dass es immer Altersschwäche sein soll. Gibt es jemanden, der die Todesfälle zu verantworten hat? Alle sind auf Hilfe angewiesen, ob hier jemand seine Finger im Spiel hat?Eine klare Empfehlung für alle, die bis zum Schluss mit ermitteln und rätseln wollen.

schnukilein1904 am 04.10.2026 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bis zum Schluss hatte ich die falsche Person im Verdacht

„Gnadenopfer“ von Viveca Sten ist bereits der fünfte Band der Reihe rund um Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Für mich war es allerdings der erste. Und genau deshalb war ich besonders gespannt, ob ich überhaupt problemlos in die Geschichte hineinfinden würde.Die Antwort ist ganz klar: Ja.Natürlich merkt man, dass die Figuren bereits eine gemeinsame Geschichte haben. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mir entscheidende Informationen fehlen. Frühere Ereignisse und Beziehungen werden so in die Handlung eingebaut, dass man die Zusammenhänge versteht, ohne die vorherigen vier Bände gelesen zu haben. Das fand ich richtig gut gelöst.Der Kriminalfall selbst hat mich dann komplett gepackt. Die Morde, die Ermittlungen und vor allem die Frage, wer tatsächlich dahintersteckt, sorgen dafür, dass die Spannung immer weiter steigt. Es gibt verschiedene Verdächtige und natürlich hatte auch ich meine Theorien. Mehrmals war ich überzeugt: Der war es. Oder vielleicht doch der andere?Und dann kommt es natürlich wieder anders.Genau das liebe ich an einem guten Krimi. Ich möchte miträtseln können, aber ich möchte nicht nach der Hälfte des Buches wissen, wie die Geschichte endet. Bei „Gnadenopfer“ blieb die Frage nach dem Täter für mich wirklich bis zum Schluss offen.Auch der Schreibstil von Viveca Sten hat mir sehr gefallen. Die Kapitel sind angenehm kurz und dadurch liest sich das Buch unglaublich schnell. Irgendwann kommt dieser typische Moment: Nur noch ein Kapitel. Und plötzlich sind wieder etliche Seiten vorbei.Besonders Hanna und Daniel haben es mir angetan. Die beiden funktionieren als Figuren richtig gut und ich möchte nach diesem Band definitiv mehr über sie erfahren. Wahrscheinlich muss ich jetzt doch noch einmal zurück und die vorherigen Fälle lesen.Für mich ist „Gnadenopfer“ ein richtig starker, spannender Krimi, der zeigt, dass man auch problemlos mit dem fünften Band in eine Reihe einsteigen kann. Der Spannungsbogen hält bis zum Ende, die Ermittlungen lassen einen miträtseln und die Auflösung hat mich überrascht.Und eines steht fest: Den nächsten Band möchte ich unbedingt lesen.

liesmal am 04.10.2026 07:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Unter diesen Umständen

„Gnadenopfer“ ist das 5. Buch der Reihe „Die Are-Morde“ und ein Fall für Hanna Ahlander. Ich bin ein großer Fan der Serie und mag vor allem die gute Zusammenarbeit von Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Dass sich der Konflikt zwischen den beiden so weit ausweitet, dass sie kaum noch miteinander sprechen können, tut mir leid. Aber so, wie ich die Autorin Viveca Sten kenne, spielen Konflikte zwischen Menschen, die sich eigentlich gern mögen, in ihren Werken häufig eine Rolle und bringen zusätzliche Spannung. Abgesehen von den Todesfällen finde ich es außerordentlich interessant, etwas über die ambulante Pflege in dem Bergdorf Are und der weiteren Umgebung zu erfahren. Große Fahrstrecken gehören für die Pflegekräfte dazu, wenn sie zu den alten Menschen fahren, die meistens allein in ihren Häusern wohnen.Eine Reihe mysteriöser Todesfälle lässt Hanna keine Ruhe. Sie hat den Verdacht, dass es um nicht natürliche Sterbefälle gehen könnte. Wenn ich an das Buchcover mit dem blutroten See denke, fällt es mir nicht schwer, bei Hanna zu sein. Auch der Titel „Gnadenopfer“ weckt in mir schreckliche dunkle Gedanken.Die kurzen Kapitel mit den wechselnden Schauplätzen und Personen lässt mich nur so durch das Buch fliegen. Zwischendurch gibt in einigen Kapiteln immer wieder ein „spezieller“ Protagonist seine Gedanken preis, die durch Kursivschrift zu erkennen sind. Auch der 5. Fall für Hanna Ahlander war für mich so spannend und fesselnd, dass ich schon auf Fall Nummer 6 warte. Meine volle Leseempfehlung!

booklookerheaven am 03.10.2026 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erlösung

Hej!Mit dem Roman "Gnadenopfer" legt die schwedische Bestseller-Autorin Viveca Sten bereits den 5. Band aus der erfolgreichen Reihe "Die Are-Morde - Ein Fall für Hannah Ahlander" vor. Im Mittelpunkt stehen die zwei Ermittler Hannah Ahlander und Daniel Lindskog, die auf eine Serie von rätselhaften Todesfällen unter älteren, pflegebedürftigen Menschen stoßen. Alle Opfer weisen merkwürdige Gemeinsamkeiten auf: sie sind weit über 60 Jahre alt, leiden an schweren Krankheiten, können ihr Heim nicht mehr verlassen und sind auf die tägliche Unterstützung durch einen privaten Pflegedienst angewiesen.Über das Setting möchte ich nicht viele Worte verlieren. Alle Bücher spielen in Are, einem abgelegenen, kleinen Ort in der schwedischen Provinz Jämtland, der vielfältige Möglichkeiten für einen aktiven Sommer- und Winterurlaub bietet. Jeder Band erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte, ein Einstieg ist ohne Vorkenntnisse möglich. Viveca Sten bietet Scandi-Crime vom Feinsten für die kalte Jahreszeit. Alle Romane spielen mitten im Winter, in einem kleinen Bergdorf im Norden Schwedens. Auch zwischen den Ermittlern Hannah Ahlander und Daniel Lindskog herrscht Eiszeit, sie waren freundschaftlich verbunden, haben sich voneinander distanziert und müssen sich wieder zusammenraufen, um den schwierigen Fall bewältigen zu können. Viveca Sten greift ein brisantes Thema auf. Offen und ehrlich spricht sie die Schwierigkeiten in der Betreuung und Pflege von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen an, die in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld leben, sich aber nicht mehr selbst versorgen können. Ihre wachsende Angst, Einsamkeit und Verzweiflung lässt sich hautnah nachvollziehen. Auch die angestellten Pflegekräfte, die durch ihre psychisch und physisch belastende Arbeit an ihre Grenzen geraten, werden sehr authentisch dargestellt, sie reiben sich auf durch den ständigen Druck, hetzen von Klient zu Klient und arbeiten buchstäblich am Limit. Mir hat meine Lektüre sehr gefallen. Es ist ein leises Buch, verhalten geschrieben aus mehreren Perspektiven (Ermittler, Täter und Opfer), das nicht nur spannende Unterhaltung garantiert, sondern zutiefst betroffen macht.

sariii_rr am 03.10.2026 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannende Weiterführung der Buchreihe

Hanna Arlander ist eine meiner liebsten Kommissarinnen. Ich finde es toll, endlich mal einen Krimi mit weiblicher Hauptermittlerin zu lesen, und freue mich deshalb immer, wenn ein neues Buch in der Reihe erscheint. Auch die neuste Geschichte ist es wieder wert, gelesen zu werden, auch wenn sie nicht ganz so spannend ist, wie die Bücher zuvor. Trotzdem ist das Thema aktuell und authentisch, und Viveca Sten geht auf die Einzelschicksale der Opfer empathisch ein. Die Zusammenarbeit zwischen Hanna und Daniel funktioniert gut und ist nicht durch Geschlechterrollen geprägt.Die zusätzlichen persönlichen Geschichten der Charaktere, denen genau richrig viel Raum gegeben wird, runden das Buch ab. So wird sicher gestellt, dass man auch den Folgekrimi wieder lesen möchte, um heraus zu finden, wie es mit Hanna, Daniel und Co weiter geht.

hexenbücherei am 03.10.2026 03:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn Vertrauen zur tödlichen Falle wird.

Mit 'Gnadenopfer' liefert Viveca Sten den mittlerweile fünften Band ihrer beliebten Åre-Morde-Reihe ab. Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal ein schleichendes Unheil mitten im idyllischen Bergdorf. Pflegebedürftige, alte Menschen, die tagtäglich auf fremde Hilfe angewiesen sind, sterben nacheinander. Was zunächst als ganz natürliches Ableben im Alter abgetan wird, entpuppt sich schnell als hochgradig verdächtig. Ermittlerin Hanna Ahlander nimmt die Fährte auf, stößt jedoch auf ein großes Hindernis, denn die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog steht wegen verletzter Gefühle und anhaltender Spannungen völlig auf der Kippe. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, denn im Hintergrund schlägt der mysteriöse Täter, der sich selbst als mitfühlender Gnadenengel betitelt, weiter zu.Besonders gelungen fand ich an diesem Fall die Wahl des Themas, denn die hilflose Lage alter Menschen und das immense Vertrauen, das man Pflegekräften entgegenbringen muss, geht unglaublich nahe und wirkt noch lange nach. Viveca Sten versteht es hervorragend, diesen emotionalen Tiefgang mit ihrem gewohnt flüssigen, fesselnden und extrem kurzweiligen Schreibstil zu verbinden, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Trotz der Vielzahl an handelnden Personen, von der völlig überforderten Pflegedienstleiterin Karro über verschiedene Pflegekräfte bis hin zu den gebrechlichen Klienten, bleibt die Geschichte stets übersichtlich gegliedert. Ein absolutes Highlight ist zudem die gelungene Täterperspektive, die immer wieder eingestreut wird und eine ganz eigene, beklemmende Atmosphäre erzeugt. Das Einzige, was mir persönlich nicht so zugesagt hat, war das anhaltende private Hin und Her zwischen Hanna und Daniel. Das kriselnde Verhältnis und die unterschwellige Kälte zwischen den beiden haben für mich die Ermittlungsdynamik streckenweise etwas ausgebremst.Zusammenfassend kann ich sagen, dass 'Gnadenopfer' ein rundum gelungener, emotional packender und gesellschaftlich hochrelevanter Schweden-Krimi ist, der mit viel Atmosphäre, starken Charakteren und einem tollen Twist überzeugt. Das Buch ist perfekt für alle Liebhaber skandinavischer Krimis geeignet und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände problemlos lesen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Magazin Köllefornia
Auch ihr aktueller Roman brilliert und wird ihre Lesergemeinde bis zur letzten Seite fesseln.

07.10.2026

boersenblatt.net
Eines ist sicher: Der Bücherherbst ist um ein Krimi-Highlight reicher!

17.09.2026


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