Viveca Sten ist die Königin der skandinavischen Spannung – niemand erzählt so packend von der Grausamkeit der Natur und den Abgründen der menschlichen Seele
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Details
In Åre kennt man seine Nachbarn. Aber man traut ihnen nicht.
Gnadenopfer
Viveca Sten ist die Königin der skandinavischen Spannung – niemand erzählt so packend von der Grausamkeit der Natur und den Abgründen der menschlichen Seele. Der 5. Band der Åre-Morde um Ermittlerin Hanna Ahlander ist der perfekte Scandi Crime für die kalte Jahreszeit.
Eine Reihe rätselhafter Todesfälle sucht das Bergdorf Åre im Norden Schwedens heim. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie alle waren sehr alt und tagtäglich auf Hilfe angewiesen. Obwohl keine der Leichen Spuren äußerer Gewalt aufweist, ahnt Hanna Ahlander, dass etwas nicht stimmt. Mit ihrem Verdacht steht sie allein da, denn seit einem heftigen Streit kann sie auf die Unterstützung ihres engsten Kollegen Daniel Lindskog nicht mehr zählen. Als unberechenbares Tauwetter Hannas Ermittlungen im winterlichen Åre erschwert und sich der Konflikt mit Daniel weiter verschärft, wird ein weiterer Toter gefunden. Hanna weiß, dass die Zeit läuft – doch um zu verhindern, dass weitere Menschen ermordet werden, müssen sie und Daniel wieder zueinanderfinden.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
Pressematerialien
Leserstimmen
9 - 10 von 89 Leserstimme
Todesengel
Todesengel Hanna wird auf den plötzlichen Tod eines alten Herrn aufmerksam gemacht und gebeten, die Todesursache nachzuprüfen. Zunächst scheint alles seine Richtigkeit zu haben: der Verstorbene war bereits über 90 Jahre alt, krank, einsam und wurde von einem Pflegedienst betreut. Als Hanna von weiteren unvorhersehbaren Todesfällen von Pflegebedürftigen erfährt, wird sie aufmerksam und begibt sich auf Spurensuche. Zu ihren Zweifeln, ob ihre Vermutung richtig ist, kommt ein Streit mit Daniel hinzu, der sie sehr belastet. Mit ihm hätte sie sich gerne zu diesem Fall ausgetauscht.Viveca Sten beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich wie alte Menschen vereinsamen können, weil sie aufgrund ihres Alters und ihrer Krankheit kaum noch das Haus verlassen. Oft sind die Mitarbeiter/innen eines Pflegedienstes der einzige Kontakt zur Außenwelt.Die Spannung kommt auch diesmal wieder nicht zu kurz, da es im Laufe der Geschichte immer mehr verdächtige Personen gibt, die für die Morde "aus Barmherzigkeit" in Frage kommen.Auch über das Privatleben der Protagonisten erfährt die Leserschaft vieles. Anton und Carl bereiten ihre Hochzeit vor. Leider ist das Verhalten von Antons Vater der Wermutstropfen bei den Vorbereitungen. Daniel lernt Clara kennen und hat doch nur seine Gedanken bei Hanna. Durch diese privaten Einblicke wird das Buch nicht langweilig, im Gegenteil, es erhöht oftmals die Spannung.Das fünfte Buch mit Hanna Ahlander ist für mich ein Pageturner. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.Eine eindeutige Leseempfehlung für Krimifans und für Fans von Hanna Ahlander sowieso.
Sehr spannend
In einem verschneiten Ort im Norden Schwedens, kommt es zu mehreren mysteriösen Todesfällen. Auffällig ist, dass die Opfer allesamt ältere, hilfsbedürftige Menschen sind und zunächst keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen zu finden sind. Ermittlerin Hanna Ahlander glaubt jedoch nicht an Zufälle und beginnt, genauer nachzuforschen. Als ein weiterer Todesfall geschieht, wird klar, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Mir hat „Gnadenopfer“ richtig gut gefallen. Die Geschichte hat genau diese typische düstere und winterliche Atmosphäre, die ich bei skandinavischen Krimis besonders mag. Die verschneite Landschaft und das unberechenbare Tauwetter bilden einen tollen Kontrast zu den mysteriösen Todesfällen.Besonders interessant fand ich die Frage, was hinter den Todesfällen steckt und warum ausgerechnet ältere und hilfsbedürftige Menschen betroffen sind. Die Handlung bleibt dabei spannend und man möchte immer weiterlesen, um herauszufinden, was tatsächlich passiert.Auch Hanna als Ermittlerin hat mir wieder gut gefallen. Neben dem eigentlichen Fall bekommt man Einblicke in ihr Privatleben und in die schwierige Beziehung zu Daniel. Dadurch wirken die Figuren nicht einfach nur wie Ermittler, sondern bekommen mehr Tiefe.Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut: Die verschneite Landschaft wirkt zunächst ruhig und fast idyllisch. Der kräftig rote Fluss, der sich durch den Schnee zieht, bildet dazu einen starken Kontrast und vermittelt sofort, dass hier etwas Unheimliches passiert ist. Zusammen mit dem großen roten Schriftzug wirkt das Cover sehr passend zum Titel und zur Geschichte.Für mich ist „Gnadenopfer“ ein gelungener weiterer Fall für Hanna Ahlander, der mit einer spannenden Handlung, einer tollen winterlichen Atmosphäre und einigen Geheimnissen überzeugt und am Ende eine u erwartete Überraschung bereit hält
Hanna Ahlander - wieder hochspannend
Viveca Sten hat mit ihrer Reihe der „Are-Morde“ mit der Polizistin Hanna Ahlander als Hauptfigur eine spannende Krimireihe geschaffen, die auch im fünften Band nichts an Spannung verliert.Kommissarin Hanna Ahlander macht sich Gedanken zu den drei Toten binnen weniger Monate. Es scheint ihr zu viel Zufall im Spiel zu sein. Ihr Gefühl wird jedoch nicht ernst genommen. Es stirbt erneut ein alter Mensch und Hanna will gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog ermitteln. Die Intention des Täters wird in kurzen Abschnitten im Buch dargestellt. Er will „Erlösung“ für die alten oft kranken Menschen, die alle entweder allein leben oder auf Hilfe angewiesen sind. Diese krude Denkweise macht einen sehr betroffen. Die Erzählweise ist – wie immer bei Viveca Sten – sehr spannend, aber auch empathisch. Was gerade bei diesem Thema das Buch noch interessanter macht. Auch Hanna und die Beziehung zu ihrem Kollegen Daniel Lindskog wird wieder sehr eindrücklich geschildert. Zumal die beiden einen heftigen Streit hatten, den es noch zu bereinigen gilt.Auch Band fünf der Reihe ist wieder sehr spannend und lesenswert. Ich bin gespannt, ob es bald einen Band 6 geben wird.
Rätselhafte Todesfälle
Ich mag die Krimis von Viveca Sten. Und auch die Vorgängerbände der Åre-Reihe hatten mir gefallen. Somit ist der neue, fünfte Fall für Hanna Ahlander, „Gnadenopfer“, ein Must-Read für mich. Worum geht es?Ein spannender Einstieg. Ing-Marie wird in ihrem Zuhause ermordet. Ein Todesengel geht um, der alte und gebrechliche Menschen „erlöst“. Ein heftiges Thema. Ist Karl-Axel der Nächste? Über das Wiedersehen mit Hanna habe ich mich gefreut. Schade, dass sie mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog im Clinch liegt. Werden sie sich zusammenraufen, um den Fall zu lösen? „Gnadenopfer“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Ab und zu sind Kapitel überschrieben mit „Der Gnadenengel“ in Kursivschrift eingestreut, aus Tätersicht. Die hätte ich nicht gebraucht.„Gnadenopfer“ ist ein Buch, das häusliche Pflege thematisiert. Und erzählt auch von den Herausforderungen, vor die private Pflegedienste gestellt sind, wie Zeitmangel und finanzielle Engpässe.Das Privatleben nimmt viel Raum ein: Hanna und Henry. Anton will heiraten. Raffe wird Vater. Daniel ist immer noch in Hanna verliebt. Und dann das Ende... Irgendwie war mir das alles ein bisschen „too much“.Drei Menschen müssen sterben, bevor überhaupt Ermittlungen aufgenommen werden. Immerhin, „Gnadenopfer“ ist nicht vorhersehbar. Nichts ist so, wie es scheint. Fazit: Fall Nr. 5 für Hanna Ahlander. Gut, obwohl die Spannung teilweise doch etwas schwächelt.
Spannender nordischer Krimi
In Åre wird wieder gemordet. Der Tod von mehreren älteren, pflegebedürftigen Menschen lässt Hanna Ahlander aufmerken. Können mehrere Kunden eines Pflegdienstes in kürzerer Zeit eines natürlichen Todes gestorben sein, oder ist hier ein Serienmörder im Gange? Hanna ist allein auf sich gestellt, da sie seit einem heftigen Streit nicht mit der Hilfe ihres engsten Kollegen Daniel rechnen kann. Schaffen es die beiden Ermittler, sich wieder zusammenzuraufen und gemeinsam den Täter zu finden?„Gnadenopfer“ ist der fünfte Teil der Krimireihe um die Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Für mich ist die Serie mittlerweile ein absolutes Jahreshighlight. Der Schreibstil von Viveca Sten ist fesselnd und flüssig. Der Spannungsbogen ist von der ersten Seite an hoch und die Geschichte zieht einen in ihren Bann. Geschickt schafft es die Autorin falsche Fährten zu legen und durch überraschende Wendungen gibt es immer wieder neue Verdächtige. Interessant und gut finde ich, dass dem Privatleben der Ermittler ein Raum gegeben wird. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte spannende und unterhaltsame Lesestunden. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung und 5 Sterne!
Düster und empfehlenswert.
August Ekman - Karl-Axel Svensson - Ing-Marie Watts. Drei tote Menschen in Are, einem Bergdorf im Norden von Schweden, beschäftigen die örtliche Polizei. Die drei Toten waren alle betagt und Patienten des Pflegedienstes Stjärnan. Dort heisst es, dass man in dem hohen Alter mit dem Tod rechnen müsse.Kommissarin Hanna Ahlander wird jedoch das Gefühl nicht los, dass drei Tote innerhalb von ein paar Monaten etwas zu viel an Zufall sind. Doch mit dieser Meinung steht sie vorerst alleine da, da ihr Arbeitskollege und Vertrauter, Daniel Lindskog, einen Groll gegen sie hegt. Als erneut ein alter Mensch stirbt, muss sie den Streit aus der Welt schaffen. Denn schliesslich gilt es nun in erster Linie die alten Menschen zu schützen.Hier ist er also, der von mir heiss erwartete, fünfte Band der Reihe. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Bücher werden immer besser. Wie auch in den vorderen Bänden hat die Autorin genau die richtige Mischung zwischen der Krimihandlung und den privaten Geschichten der Ermittler erwischt. Auf der kriminalistischen Seite, in "Gnadenopfer", schleicht ein sogenannter Gnadenengel durch die Seiten. Er tötet betagte Menschen unter dem Deckmantel der Erlösung. In kurzen, regelmässig eingesetzten Kapiteln liest man die krude Denkweise des Täters. Das hat bei mir sehr oft für Gänsehaut gesorgt, trifft es doch die Verletzlichsten in ihrem Zuhause.Nebenbei zeigt die Autorin auch die Situation von älteren Menschen, die auf einen Pflegedienst angewiesen sind. Sie erklärt dazu im Nachwort, dass die Geschichte auch ein Beitrag zur Debatte darüber ist, wie wir mit unseren älteren Menschen umgehen. Einige Erfahrungen, die sie selbst durch ihre betagten Eltern damit gemacht hat, könnten sich in die Handlung eingeschlichen haben... Ich habe regelrecht mitgefiebert und auch ordentlich gerätselt, wer denn da diese Menschen tötet. Verschiedene falsche Spuren hat die Autorin sehr gut eingesetzt und zeitweise war ich so was von auf der falschen Spur. Gut, ehrlich gesagt, bis zur Auflösung habe ich falsch gelegen.Dieser Krimi ist düster, es ist kalt und Nebel hängt vor den Fenstern. Mit dieser dunklen Atmosphäre schaudert es einem noch mal mehr.Hanna Ahlander, die mit einem Millionär verbandelt ist, aber eigentlich einen anderen liebt, hat mich wieder überzeugt. Sie ermittelt mit viel Einfühlungsvermögen, ist sympathisch und clever. Ihr Kollege Daniel Lindskog ist knurrig und zeigt Hanna, dass sie ihn nervt. Weshalb, das lasse ich hier offen. Diese Nebenhandlung ist jedoch fast ein Krimi für sich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Band fünf der Reihe.
Sehr gute Geschichte!
Nachdem mir Blutbuße gar nicht gefallen hat, war ich zunächst unsicher, wie es mir mit Gnadenopfer gehen und ob mir der Krimi gefallen würde.Das war der Fall! Das Buch war spannend und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.Der einzige Minuspunkt waren die eingeschobenen Kapitel über die Gedanken des/der Mörders*in, diese hätte das Buch nicht gebraucht! Die Autorin schaffte es, mich bis zum Schluss im Unklaren darüber zu lassen, wer die alten Menschen auf dem Gewissen hatte. Sehr gut eingewoben waren die persönlichen Geschichten der Protagonisten. Es war ein wichtiger und definitiver realistischer Teil der Erzählung.Vivica Sten schaffte es perfekt, die Atmospäre des ausgehenden Winters bzw. des beginnenden Frühlings in Nordschweden zu beschreiben, ich spürte förmlich die wärmer werdenden Tage, die aber noch kalten Nächte, die überfrierende Nässe und Glätte der Straßen! Ich freue mich auf den nächsten Teil!
Spannender Scandi-Thriller
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Es sticht durch die Farbauswahl direkt ins Auge. Der Inhalt war auch sehr spannend gestaltet: In einem schwedischen Dorf kommt es zu einer rätselhaften Todesserie und die Ermittlerin hat es am Anfang schwer zu ermitteln. Hilflose Senioren werden unter mysteriösen Umständen getötet, am Körper der Leichen sind aber keine Anzeichen von Gewalt zu finden. Somit steht die Ermittlerin erst mal vor einem großen Rätsel.Die Sidestory zwischen der Ermittlerin Hanna und ihrem Kollegen sorgt noch mal für extra Würze. Die Spannungen zwischen beiden erschwert die Spurensuchen zusätzlich zu dem nicht idealen Wetter der skandinavischen Landschaft. Ein top Buch für Krimisfans. Es ist Teil einer Ermittlerserie und Band Nummer fünf. Ein Muss also für alle Hanna Ahlander Fans. Bis zum Schluss bleibt es mega spannend und mitreißend.
mal wieder ein toller fall
hanna ahlander mochte ich auch in diesem band wieder sehr gerne. sie gehört für mich zu den ermittlerinnen bei denen man nicht das gefühl bekommt das sie einfach nur irgendeinen fall lösen muss. ihre eigene situation spielt ebenfalls eine wichtige rolle, denn ausgerechnet mit daniel lindskog, ihrem engsten kollegen und bisherigen verbündeten liegt sie im streit. dadurch ist sie bei ihren ermittlungen ziemlich auf sich allein gestellt. ich fand es interessant zu beobachten wie sehr dieser persönliche konflikt ihre arbeit beeinflusst. der fall selbst hat mir ebenfalls gefallen weil die todesfälle zunächst so wenig zusammenzupassen scheinen. ältere menschen sterben ohne das offensichtliche gewaltspuren zu finden sind und trotzdem hat hanna sofort das gefühl das hier etwas nicht stimmt. ich mochte diese art von ermittlung sehr bei der nicht einfach ein offensichtlicher täter verfolgt wird sondern erst einmal herausgefunden werden muss ob überhaupt ein zusammenhang besteht. dadurch hatte die geschichte für mich eine angenehm unterschwellige spannung!!
Pressestimmen
Auch ihr aktueller Roman brilliert und wird ihre Lesergemeinde bis zur letzten Seite fesseln.
07.10.2026
Eines ist sicher: Der Bücherherbst ist um ein Krimi-Highlight reicher!
17.09.2026