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3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.
3D Cover des Buchs "Gnadenopfer" von Viveca Sten. Rechts daneben das 3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Tödliche Nähe. Eisiges Ende.

Details

In Åre kennt man seine Nachbarn. Aber man traut ihnen nicht.

Gnadenopfer

Viveca Sten ist die Königin der skandinavischen Spannung – niemand erzählt so packend von der Grausamkeit der Natur und den Abgründen der menschlichen Seele. Der 5. Band der Åre-Morde um Ermittlerin Hanna Ahlander ist der perfekte Scandi Crime für die kalte Jahreszeit.

Eine Reihe rätselhafter Todesfälle sucht das Bergdorf Åre im Norden Schwedens heim. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie alle waren sehr alt und tagtäglich auf Hilfe angewiesen. Obwohl keine der Leichen Spuren äußerer Gewalt aufweist, ahnt Hanna Ahlander, dass etwas nicht stimmt. Mit ihrem Verdacht steht sie allein da, denn seit einem heftigen Streit kann sie auf die Unterstützung ihres engsten Kollegen Daniel Lindskog nicht mehr zählen. Als unberechenbares Tauwetter Hannas Ermittlungen im winterlichen Åre erschwert und sich der Konflikt mit Daniel weiter verschärft, wird ein weiterer Toter gefunden. Hanna weiß, dass die Zeit läuft – doch um zu verhindern, dass weitere Menschen ermordet werden, müssen sie und Daniel wieder zueinanderfinden.

Bibliografische Daten

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28567-4
Erscheinungsdatum: 08.10.2026
1. Auflage
496 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt

Autor*innen

Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

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Leserstimmen

135 von 135 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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12 - 10 von 135 Leserstimme

schluny85 am 25.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zwischen Moral und Verbrechen: Ein fesselnder Fall

Auch der fünfte Band der Are-Reihe von Viveca Sten überzeugt wieder auf ganzer Linie. Die Geschichte ist wie gewohnt flüssig, spannend und atmosphärisch erzählt, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders interessant fand ich das Thema der vermeintlichen „Barmherzigkeitstötungen“ an alten und pflegebedürftigen Menschen. Die moralischen Fragen, die dabei aufgeworfen werden, verleihen dem Krimi zusätzliche Tiefe. Erfreulich ist auch, dass sich die Spannungen zwischen Hanna Ahlander und Daniel Lindskog im Verlauf der Handlung etwas lösen. Dennoch bleibt ihre gemeinsame Zukunft am Ende offen und sorgt für Neugier auf die Fortsetzung. Für mich ein gelungener Krimi mit starken Figuren, der die Hoffnung auf einen sechsten Band weckt. Die Are Reihe kann ich jeden ans Herz legen, der schwedische Krimis gerne liest.

alex_buchgeplauder am 25.09.2026 08:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erwartungen erfüllt

Ich bin schon seit einer gefühlten Ewigkeit ein eingefleischter Viveca Sten-Fan - und natürlich habe ich mich auch wieder wie verrückt auf den neuen Band ihrer Åre -Morde-Reihe gefreut. GNADENOPFER ist der fünfte Fall für Hanna Ahlander. .Darum geht’s: Jemand hat es auf hilfsbedürftige Senioren abgesehen. Die Opfer sind allesamt Klienten des Pflegedienstes, den Hannas beste Freundin Karro vor Kurzem übernommen hat. Nur langsam regt sich ein Verdacht, dass es sich nicht um natürliche Tode aus Altersschwäche handelt. Hanna folgt bei den Ermittlungen ihrer Intuition und muss gleichzeitig gegen die aufgestauten Konflikte mit ihrem Kollegen Daniel ankämpfen..Den Klappentext habe ich mir erst durchgelesen, als ich das Buch physisch in Händen gehalten habe und war direkt elektrisiert. Da war gleich dieses gewisse Kribbeln im Bauch – und das hatte erst mal gar nichts mit der beschriebenen Krimi-Handlung zu tun. Vielmehr war ich sofort on fire, was das persönliche Spannungsverhältnis zwischen Hanna und Daniel und die Weiterentwicklung ihrer zwischenmenschlichen Geschichte betrifft. Dazu muss ich sagen, dass ich eine Leserin bin, die es bei Krimis & Thrillern nicht stört, wenn das Privatleben der Ermittler einen großen Raum einnimmt. Voraussetzung ist natürlich, dass mich die Charaktere auf besondere Art und Weise catchen. Das ist bei Hanna Ahlander und Daniel Lindskog eben der Fall. Viveca Sten hat es tatsächlich geschafft, mit ihnen bereits zum zweiten Mal ein Ermittlerduo zu entwickeln, dass mich begeistert, auch abseits der Fälle interessiert und gefühlstechnisch mitnimmt. Schon in Stens Sandhamn-Reihe war ich ein riesiger Fan der Protagonisten Thomas Andreasson & Nora Linde mit ihrer besonderen Beziehung und Dynamik. Diesen Effekt kann Sten mit Ahlander & Lindskog bei mir nahezu 1:1 wiederholen. Beide sind rein menschlich sehr stark und nachvollziehbar ausgearbeitet. Und dieses Nie-der-rechte-Zeitpunkt-Drama zwischen den beiden… es trifft mich emotional total. Ich lieb’s einfach! GNADENOPFER lebt zunächst von der explosiven Stimmung zwischen den beiden. Darauf folgt die Annäherung. Und dann… Okay, ich habe früh geahnt, worauf es diesmal hinausläuft, aber das hat es nicht weniger fesselnd gemacht..Soweit zu meinen persönlichen Vorlieben, was die private Rahmenhandlung in der Reihe betrifft. Zeit zum Wesentlichen zu kommen – und das sollte in einem Krimi nun mal trotz allem immer der Fall sein. Sten ist es mit ihrem natürlichen und flüssigen Schreibstil auch in GNADENOPFER wieder gelungen, mich in Sekundenschnelle in die Geschichte hineinzuziehen. Kurze Kapitel sorgen für Tempo und treiben die Handlung zügig voran. Der Spannungsbogen schlägt sich dadurch fast wie von selbst. Das gewählte Thema ist am Puls der Zeit. Der beschriebene Pflegenotstand und der Umgang mit dem Alter – das macht beim Lesen schon was mit einem und rührt an gewisse Punkte, die man normalerweise lieber verdrängt. Die kurzen Abschnitte aus der Täterperspektive liefern Gänsehautmomente. Es geht also darum, die Identität des selbsternannten Gnadenengels aufzudecken. Dabei sorgen unterschwellig gärende und immer offener ausbrechenden Konflikte innerhalb des Pflegedienstes für Brisanz und zahlreiche Verdachtsmomente. Recht früh hat die Autorin mich auf eine bestimmte Fährte geleitet… Wohin diese Spur führt, müsst ihr selbst lesen..Ich muss sagen, dass GNADENOPFER für mich persönlich jetzt nicht unbedingt der allerüberraschendste und stärkste Fall ist, den Viveca Sten zu Papier gebracht hat. Der Handlungsverlauf ist in vielerlei Hinsicht schon recht vorhersehbar. Der private Handlungsstrang um Hanna & Daniel rückt sehr stark in den Vordergrund. Mit der Auflösung des eigentlichen Falls geht es da fast schon etwas Holterdiepolter von Statten und die Person und Motivation des Täters kommt vergleichsweise zu kurz. Aber, hey, so what? Mir hat das mal so gar nichts ausgemacht, weil das Zusammenspiel aller mir persönlich wichtigen Komponenten trotzdem so verdammt gut funktioniert hat. Spannung: Check. Lesesog: Doppel-Check. Emotionen: Absolut Check. Alles in allem war ich durchweg an die Seiten gefesselt, habe mich bestens unterhalten gefühlt und das Buch damit absolut gerne, begeistert und rasend schnell weggelesen. . Fazit: Viveca Sten spielt ihre Stärken einmal mehr aus. GNADENOPFER hat mir wieder alles geliefert, was für mich so typisch Viveca Sten ist und was sie über die Jahre zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen gemacht hat. Ich persönlich liebe es, dass ich bei ihr mehr als nur Krimi bekomme. Tatsächlich habe ich das Buch mit einem dramatischen Seufzer zugeklappt. Ich könnte mich jetzt sicherlich an kleineren Kritikpunkten hochziehen – aber das mache ich nicht, weil das Fangirl in mir wieder absolut befriedigt worden ist. GNADENOPFER hat meine Erwartungen erfüllt. Die Vorfreude auf die Fortsetzung ist riesig!

kiki2705 am 25.09.2026 08:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Atmosphärischer Krimi im hohen Norden

Mit „Gnadenopfer“ ist Band 5 der „Die-Are-Morde-Reihe“ von Viveca Sten erschienen.Die Bände behandeln jeweils abgeschlossene Fälle und können somit unabhängig voneinander gelesen werden. Wer jedoch gern das Ermittlerteam und dessen Entwicklung – sowohl privat als auch dienstlich – besser kennenlernen will, sollte die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen.In dem kleinen Örtchen Are treten eine ganze Reihe von Todesfällen bei alten pflegebedürftigen Menschen in kurzer Zeit auf. Zunächst denkt sich Hanna Ahlander nichts dabei, da die älteren Herrschaften auf tägliche Hilfe durch den Pflegedienst angewiesen waren und keinerlei Spuren äußerlicher Gewalt festgestellt wurden. Doch als die Tochter eines Verstorbenen den Verdacht äußert, dass da etwas nicht stimmt, vertraut Hanna auf ihre Intuition und forscht nach. Bei ihrem Kollegen Daniel beißt sie zunächst auf Granit. Das einst freundschaftliche Verhältnis der beiden ist seit Monaten sehr angespannt. Doch für den Erfolg des Falles müssen sie zusammenarbeiten.Viveca Sten schafft es mich von Beginn an in den Sog des Kriminalfalles hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, sodass man sich das winterliche, aber langsam frühlingshafte Örtchen hoch im Norden sehr gut vorstellen kann.Durch kurze Kapitel und häufige Perspektivwechsel wird die Spannung und die Lesegeschwindigkeit erhöht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.Kursiv geschriebene Abschnitte verdeutlichen die Perspektive des „Gnadenengels“.Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Jeder Schritt war authentisch beschrieben und man konnte richtig gut miträtseln, wer hinter den Morden stecken könnte. Hierbei wurde man auch immer wieder auf eine falsche Spur geschickt.Besonders gut eingebaut sind die privaten Hintergründe des Ermittlerteams. Vom Outing und der baldigen Hochzeit von Anton über den Zwist zwischen Hanna und Daniel kann man die Protagonisten damit besser kennen lernen.Das Thema Älterwerden, häusliche Pflege und der Stress und Druck, den die Pflegedienste oft im Rücken haben, wurde gut umgesetzt. Fazit:Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Freunde atmosphärischer spannender Kriminalfälle und somit 5 von 5 Sterne! Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Hanna und ihrem Team.

vobabooks am 24.09.2026 16:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend und thematisch

„Gnadenopfer“ ist der 5. Band der Åre-Morde von Viveca Sten, übersetzt von Dagmar Lendt. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog ermitteln in einem neuen Fall - mehrere ältere Menschen, die von einem Pflegedienst versorgt wurden, sind unerwartet verstorben…4.5 ⭐️ Das war ein spannender Krimi, den ich wirklich gerne gelesen habe. Besonders gelungen fand ich das Thema des Krimis rund um das höhere Lebensalter. Außerdem gibt es einige Entwicklungen in der Sidestory rund um Hanna und Daniel. Hierbei ist das Vorwissen aus den anderen Bänden der Reihe hilfreich - ansonsten sollte man aber auch gut ohne Vorwissen folgen können vermute ich. Verglichen mit den anderen Krimis dieser Reihe fand ich den Showdown am Ende ein wenig gediegener - also besonders für Lesende geeignet, die keine Höchstspannung benötigen. Aus der Sicht verschiedenster Personen erzählt, sodass man gut beim Lesen miträtseln kann und es verschiedene Fährten gibt. Die kurzen Kapitel ermöglichen zudem ein kurzweiliges Lesevergnügen. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band dieser Reihe!

odina am 24.09.2026 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung pur

In „Gnadenopfer“ von Viveca Sten, dem fünften Band der Reihe, stehen rätselhafte Todesfälle in Åre im Mittelpunkt. Die Opfer waren allesamt sehr alt und hilfsbedürftig, doch Hanna Ahlander glaubt nicht an Zufälle und vermutet Mord. Mit ihrem Verdacht steht sie zunächst allein da. Als schließlich ein weiteres Opfer gefunden wird, muss sie sich mit Daniel Lindskog versöhnen, um den Täter rechtzeitig aufzuhalten. Da die persönlichen Entwicklungen der Figuren eine wichtige Rolle spielen, empfiehlt es sich, die Vorgängerbände zu kennen, um alle Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können. Der Autorin gelingt es auch diesmal wieder von Beginn an eine dichte und fesselnde Atmosphäre zu schaffen. Ihr Schreibstil ist flüssig, packend und sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Handlung bleibt durchgehend spannend und wird durch überraschende Wendungen immer wieder vorangetrieben. Für mich deshalb ein echter Pageturner. Besonders gut gefallen haben mir die authentischen Dialoge und die klar gezeichneten Figuren. Hanna Ahlander habe ich erneut sehr gerne als Ermittlerin begleitet, da sie entschlossen, glaubwürdig und sympathisch wirkt. Auch mit Daniel Lindskog konnte ich mitfühlen und der Konflikt zwischen ihm und Hanna verleiht der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe. Ebenso überzeugend fand ich die Darstellung der älteren Menschen sowie der Figuren aus der Altenpflege, die lebendig und realistisch wirken. Insgesamt ist das Buch ein sehr gelungener Thriller, der mich bestens unterhalten und mir spannende Lesestunden bereitet hat.

darts am 24.09.2026 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hanna Ahlander zum Fünften

Bei Gnadenopfer handelt es sich bereits um den 5.Band der Åre-Morde Reihe. Die Autorin vermerkt in ihrer Danksagung, dass es eigentlich nur als Trilogie gedacht war. Mir gefällt die Reihe von Beginn an und ich freue mich über jeden weiteren Band.Wie immer nimmt der private Bereich der handelden Personen einen großen Teil des Buches ein, ich mag diese Mischung. Hanna ist glücklich mit Henry, aber endgültig zu ihm zu ziehen, da scheut sie sich noch. Nur ihr gutes freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Kollegen Daniel ist total gestört; er verhält sich unmöglich und abweisend.Hanna wird informiert, dass ein älterer Herr plötzlich unerwartet verstorben ist. Seiner Tochter kommt es verdächtig vor, er war zwar alt, auf Hilfe angewiesen und wurde von einem häuslichen Pflegedienst betreut, war aber trotzdem noch recht munter. Außerdem vermutet die Tochter den Diebstahl einer Taschenuhr.Hannas Bauchgefühl vermutet ein Verbrechen, ohne dass sie es genau greifen kann. Als sie es mit Daniel besprechen will, wird sie von ihm sehr unangenehm runtergeputzt. Aber sie recherchiert trotzdem und stößt auf weitere Todesfälle von älteren Herrschaften, die alle vom selben Pflegedienst betreut wurden. Die Leiterin des Pflegedienstes ist Karro, die Schwester von ihrem Kollegen Anton. Mittlerweile hat es auch Daniel gedämmert, dass sein Verhalten unterirdisch war und er entschuldigt sich bei Hanna. Das freundschaftliche Verhältnis ist zwar noch nicht ganz wieder hergestellt, aber die Zusammenarbeit klappt wie in alten Zeiten.Sie untersuchen die Todesfälle, befragen die Mitarbeiter des Pflegedienstes, durchleuchten deren Vorgeschichten und können so Licht ins Dunkle bringen. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel verleiten immer wieder zum Weiterlesen, sodass es nicht lange gedauert hat, bis ich mich mit den Ermittler über ihren Erfolg freuen konnte und mich nun auf weitere Fälle freue, denn dieser Band hat ja mit kleinen Cliffhangern geendet.

prof_rhino am 22.09.2026 18:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ermittlungen in Nordschweden

Auch der fünte Teil der Åre-Mordserie hat mich nicht enttäuscht.Ich habe bisher jeden Teil gelesen und ich freue mich immer, wenn ein neuer auf den Markt kommt.Auch wenn Gnadenopfer etwas langsamer startet und zwischendurch ein paar ruhigere stellen hat, war das Buch wieder durchweg spannend und man wollte einfach wissen wie es weiter geht.Das Zusammenspiel zwischen den Charakteren, egal ob privat oder beruflich, wurde wieder nachvollziehbar weitergeführt. Genau dieser Mix, aus den Mordfällen sowie die Entwicklungen der zwischenmenschlichen Ebene, macht diese Reihe für mich aus.Das Cover ist wie die davor, schlicht aber dennoch aussagekräftig gestaltet und im Regal passen sie sehr gut nebeneinander.Da Thema, das in diesem Band für die morde ausschlaggebend ist, ist ein moralisch schwieriges Thema und man erwischt sich immer wieder dabei das man darüber nachdenkt.Für mich war es ein würdiger fünfter Teil dieser Reihe und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten.

bücherwürmchen am 22.09.2026 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

ein weiteres toller Krimi der Reihe!

Gnadenopfer hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn der Band für mich nicht ganz an die bisherigen Teile der Reihe herankommt. Teilweise fand ich die Handlung etwas langatmig und manche Szenen wirkten auf mich ein wenig gestellt.Trotzdem habe ich Hanna, Daniel, Anton und die anderen wieder sehr gerne begleitet. Gerade die Mischung aus beruflichen Entwicklungen und dem Privatleben der Figuren macht die Reihe für mich weiterhin so lesenswert. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Charaktere von Band zu Band weiterentwickeln.Besonders interessant fand ich diesmal den Grundgedanken des Falls: alte Menschen vermeintlich „aus Gnade“ zu töten. Das ist ein bedrückendes und moralisch schwieriges Thema, das zum Nachdenken anregt. Gleichzeitig bekommt man interessante Einblicke in die Altenversorgung und in die großen Probleme, die es in diesem System gibt.Auch wenn mich dieser Band nicht ganz so sehr packen konnte wie seine Vorgänger, war er für mich trotzdem wieder ein lesenswerter Teil der Reihe. Vor allem wegen der bekannten Figuren und des spannenden Themas vergebe ich 4 von 5 Sternen.

anne2809 am 22.09.2026 16:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Mord aus Gnade? Brisantes Thema sehr gut umgesetzt.

Ein Jahr ist vergangen seit dem letzten Åre-Mord, und ich habe dem neuen Fall entgegengefiebert.Wobei es zunächst eigentlich gar kein "Fall" in dem Sinne ist.Denn der Tod mehrerer alter Menschen, alle mit Vorerkrankungen und in der Betreuung eines ambulanten Pflegedienstes, erweckt zunächst kaum Verdacht, zumal es äußerlich keine Spuren von Gewaltanwendung gibt.Dennoch wird die Tochter eines 90jährigen Verstorbenen misstrauisch und wendet sich an Hanna.Die hat allerdings noch andere Sorgen.Denn im Norden Schwedens ist nicht nur das Klima eisig, auch das Verhältnis von Hanna zu ihrem Arbeitskollegen Daniel ist mehr als unterkühlt.So ist es für einen Krimi ein recht ruhiger, fast schon gemächlicher Beginn, was mich aber in keiner Weise gestört hat.Ich mag es ja, wenn man auch am Privatleben der Ermittler teilnehmen kann.Außerdem erfährt man Einiges über die Pflegesituation in Schweden und die Arbeit der ambulanten Pflegedienste, die sich von der in Deutschland nicht sehr unterscheidet.Erst nach der Hälfte des Buches nimmt der Kriminalfall dann richtig an Fahrt auf. Die Wogen zwischen Hanna und Daniel sind geglättet, und nun kann in alle Richtungen ermittelt werden.Im wahrsten Sinne des Wortes.Denn die Entfernungen in Schweden sind groß, ebenso wie die Zahl der Verdächtigen. Immer wieder meint man als Leser, jetzt den Täter zu kennen, und wird am Ende dann doch überrascht...Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Trotz des eher langsamen Beginns ist es nie langweilig, was natürlich auch am mitreissenden Schreibstil der Autorin liegt.Außerdem ist es viel mehr als ein Krimi. Auch ein Stück Gesellschaftsroman. Er greift ein brandaktuelles Thema auf: Die Überalterung der Gesellschaft und den Umgang damit. Von den ethischen Fragen, die sich daraus ergeben, ganz zu schweigen.Von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

andream am 22.09.2026 14:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Nehmt euch in Acht!

Das Buchcover hat total meinen Geschmack getroffen und hat super zu diesem Buch gepasst. Dies war mein erstes Buch aus der Hanna- Ahlander- Reihe, dass ich gelesen habe und ich bin total begeistert. Man braucht keine Vorkenntnisse über die vorherigen Bücher. Der Schreibstil ist flüssig und sehr fesselnd. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich. Man kann der Handlung und den Vorkommnissen in diesem Buch sehr gut folgen. Das immer aktuelle Thema über abhängige, alte, gebrechliche Menschen, die einen Pflegedienst in Anspruch nehmen müssen, mit einem Thriller zu vereinen, fand ich äußerst gelungen.Alle Personen die im Buch vorkommen fand ich gut beschrieben und auch die privaten Beziehungen und deren Probleme kamen nicht zu kurz.Im Laufe des Buches finden sich eine Reihe von verdächtigen Personen, sodass der wahr Täter lange im verborgenen bleibt.Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter und ich werde kommende Werke gerne wieder lesen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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