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Guten Morgen, schönes Wetter heute
Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.
Über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist
Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.
»Liebe und Empathie in einer – eigentlich – anonymen Mietshaussiedlung. Unsere Gesellschaft braucht Romane wie diesen. Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd
Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.
»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.«
Bibliografische Daten
5. Auflage
Tanja Kokoska
Tanja Kokoska wurde 1971 in Frankfurt am Main geboren. Sie war viele Jahre Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zuletzt als Leiterin des Magazin-Ressorts. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin, unter anderem für die Satireseite »Die Wahrheit« (taz). Sie lebt nach wie vor in Frankfurt.
12 - 10 von 143 Leserstimme
Nette Nachbarschaft
" Guten Morgen, schönes Wetter heute" sagt man immer wieder einmal zu Leuten aus der Nachbarschaft. In dem Roman von Tanja Kokoska spielt die Nachbarschaft der Siedlung " Am Kastanienbaum" die Hauptrolle.Nachbarn, die man nur von Sehen her kennt, mit ihnen nie etwas zu tun hat, sind die Protagonisten.Äußerst liebenswert kommen sie beim Lesen rüber. Jeder einzelne wird sehr genau mit all seinen Eigenheiten, Macken, Nöten, Träumen,Schwierigkeiten.... beschrieben und das auf eine Art, bei der man das Buch nicht weglegen möchte. Man lebt mit ihnen, zittert mit ihnen, leidet mit ihnen, träumt mit ihnen.....Die Autorin charakterisiert die Personen sehr anschaulich.Die Sprache ist leicht verständlich.Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches: anonyme Wohnungen!Was sich wohl in jeder einzelnen abspielt?Das erfährt man wenn man den unterhaltsamen Roman liest.Empfehlenswert!
Die lieben Nachbarn
Das farbenfrohe Cover im Buch von Tanja Kokoska sprach mich sofort an.Der lockere, humorvolle Schreibstil las sich total flüssig und durch die lebensnahe bildhafte Sprache, sah ich die Menschen, Orte und Situationen direkt vor mir. Liebenswert und treffend schildert die Autorin die einzelnen Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen, so dass man sich mitten im Geschehen fühlt.Bis zum Ende bleibt die Spannung trotz der alltäglichen Situationen erhalten und ich unterbrach die Lektüre sehr ungern.Ein positives Buch über Mitmenschlichkeit, Nachbarschaft, Vielfalt und Toleranz, passend für den Urlaub, den Sommer aber auch für lange Winterabende, das ich all den Menschen, die gern kleine unspektakuläre Geschichten aus dem heutigen Leben lesen, empfehlen möchte. Ihr werdet es ganz bestimmt nicht beiseite legen.
sehr gefühlvoll
Schon das farbenfrohe Cover macht neugierig und passt perfekt zur Geschichte. Die bunten Wohnblöcke spiegeln die Vielfalt der Menschen wider, die in der Siedlung „Am Kastanienbaum“ leben. Obwohl die Bewohnerinnen und Bewohner Tür an Tür wohnen, kennt man sich zunächst kaum. Erst nach und nach werden ihre Geschichten miteinander verwoben und es zeigt sich, wie sehr ihre Leben doch miteinander verbunden sind.Besonders gelungen fand ich die unterschiedlichen Figuren. Jede von ihnen bringt eigene Sorgen, Wünsche und Erfahrungen mit, wodurch ein vielschichtiges Bild des Zusammenlebens entsteht. Der Roman zeigt dabei sowohl die schönen als auch die schwierigen Seiten des Lebens. Mal gibt es Momente zum Schmunzeln, mal berührende Szenen, die lange nachwirken. Vor allem die Begegnungen während der Bombenevakuierung und einige persönliche Gespräche zwischen den Bewohnern haben dazu beigetragen, dass die Figuren einander näherkommen und echte Verbindungen entstehen.Der Schreibstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen. An manchen Stellen wirkt er fast nachdenklich oder poetisch, ohne dabei schwer zu werden. Dadurch gelingt es der Autorin, den einzelnen Charakteren viel Tiefe zu verleihen und ihre Geschichten glaubwürdig zu erzählen.Insgesamt ist der Roman eine warmherzige und bewegende Geschichte über Nachbarschaft, Zusammenhalt und die Menschen hinter den Wohnungstüren. Durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich und zeigt, dass oft mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Eine Bombe, eine Turnhalle und 1.584 Menschen, die sich eigentlich gar nichts angehen
Die Siedlung „Am Kastanienbaum" klingt malerischer als sie ist. Kastanienbäume gibt es keine mehr, dafür 100 dreistöckige Mietshäuser, in denen früher amerikanische Soldaten wohnten, und heute 1.584 Menschen, die meist nichts voneinander wissen.Da ist Ina, die im Tattoostudio arbeitet, Skelette auf den Fingern tätowiert trägt und eine Lache hat, die Räume füllt. Samy, der sein Wissen ständig teilen muss („Wusstet ihr, dass …") und davon träumt, einen Berg zu besteigen oder einfach zu fliegen. Frau Kaiser, die immer nach vorne schaut. Herr Bello, der am liebsten Frauenkleider trägt und sich kaum aus dem Haus traut. Und noch einige mehr – alle auf der Suche nach Glück und Verbundenheit, alle irgendwie allein.Dann findet ein Baggerfahrer eine Weltkriegsbombe. Die Siedlung wird evakuiert, alle landen in einer Turnhalle – und auf einmal geschehen wundersame Dinge.Was diesen Roman besonders macht, ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich passiert nicht viel Spektakuläres. Und trotzdem: Ich habe das ganze Buch mit einem Lächeln gelesen. Das liegt vor allem an der Erzählerin, die von oben auf die Siedlung schaut, Verbindungen sieht, die den Figuren selbst verborgen bleiben, und dabei so zugewandt und freundlich erzählt, dass man jeden dieser Menschen sofort ins Herz schließt. Auch die, die man auf den ersten Blick vielleicht eher komisch findet. Gerade die.Das Buch spricht auch ernste Dinge an – Einsamkeit, Ausbeutung, das stille Verschwinden von Menschen in der Großstadt. Aber es tut das ohne Schwere. Kein Kitsch, kein falsches Happy End, aber irgendwie immer Hoffnung. Ein Wohlfühlroman im besten Sinne.„Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest" – dieses Gedicht, das im Buch eine zentrale Rolle spielt, trifft den Ton des Romans eigentlich ganz gut.
Berührend
Das tolle Cover weist bereits auf die Anonymität einer großen Wohnsiedlung hin, die heutzutage immer dominanter wird und in Großstädten häufig anzutreffen ist. Diese Ausgangslage ist auch im Roman "Guten Morgen, schönes Wetter heute" zu finden, wobei einfühlsam Einblick in das Leben verschiedenster Charaktere der Siedlung gegeben wird. So kann sich der Leser ein gutes Bild der Figuren machen und gespannt sein, wie die Einzelnen ihre Probleme im Leben meistern. Geschickt versteht es die Autorin die unterschiedlichen berührende Schicksale miteinander zu verknüpfen, wobei der Fund einer Weltkriegsbombe in der Siedlung dazu führt, dass letzten Endes (fast) alle zusammen in einer Turnhalle auf die hoffentlich gelungene Entschärfung warten müssen und sich auch so näher kommen.Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wobei mir gelegentlich etwas mehr stilistische Raffinesse gefehlt hat - gerade auch im Hinblick auf die Thematik.Nichtsdestotrotz ein herrlich berührender Roman, der zeigt, dass man sich Zeit nehmen sollte, um mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten.
Die gute Seite des Menschen
Was ein schönes Buch! Es ist in meinen Augen die perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Die Personen, die man beim Lesen nach und nach kennenlernt haben alle ihr Päckchen zu tragen, einige mehr, andere weniger. Nichtsdestotrotz sind sie, trotz Distanz zueinander, in fast jedem Umgang höflich, liebevoll und menschlich. Statt, wie sonst üblich die Innenansichten von ein bis zwei Personen zu bekommen, erhält man beim Lesen den Hintergedanken beim Handeln fast aller. Das entschuldigt zwar nicht immer die Handlungen, erklärt sie aber zumindest. Zur Story: In einem Wohnblock passiert das ganz normale Leben: Menschen arbeiten, machen sich Sorgen, wünschen sich Nähe. Gezeigt sind Alltagssituationen und die Gleichzeitigkeit von Geschehnissen, den Zufällen unseren Lebens. Dann findet ein Bauarbeiter den größten Fund seines Lebens: eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg und es wird klar: Das Gebiet muss evakuiert werden. Doch auch zwischen Fund und Evakuierung geht das Leben ganz normal weiter, die Sorgen und Gedanken sind weiterhin da und ergänzen sich nun um ein weiteres Thema. Ich empfehle das Buch jedem, der etwas Menschlichkeit und Hoffnung auf das Gute braucht.
Liebenswertes Menscheln
„Dieser Roman lässt Sie wieder an das Gute im Menschen glauben“ verspricht die Rückseite dieses wunderbar bunten Buches. Mir hat es auf jeden Fall das ein oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das episodenhafte Werk erinnert vage an das großartige „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Tanja Kokoska beherrscht es ebenfalls, die Gefühlswelt verschiedenster Personen auf den Punkt zu bringen, zarte Annäherungen, stille Momente und einschneidende Erlebnisse in einer jeweils stimmigen Tonalität zu schildern und Kreise sich mühelos schließen zu lassen.Der Roman spielt fast ausschließlich in einer großen Wohnsiedlung namens „Am Kastanienbaum“. Hier wohnen die unterschiedlichsten Leute teils seit Jahrzehnten in Nachbarschaft zueinander, ohne sich wirklich kennengelernt zu haben: Die alleinerziehende Ina, deren Sohn Henry kurz vor dem Abi steht, die Vietnamesin Anh, die in einem Nagelstudio ausgebeutet wird, Frau Kaiser, deren Gedächtnis sie immer mehr im Stich lässt, Herr Bello, der seit dem Tod seiner Frau komplett zurückgezogen lebt … und noch einige andere; die meisten sympathisch. Ihre Wege kreuzen sich ab und zu, sie grüßen einander, doch in direkten Kontakt bringt sie erst ein Blindgänger, wegen dessen Entschärfung alle ihre Wohnungen verlassen müssen. Dass ausgerechnet eine Bombe, die über 80 Jahre lang regungslos im Boden lag, die Dinge in Bewegung bringt, birgt eine gewisse Ironie. Wie Festgefahrenes sich plötzlich löst und sich neue Möglichkeiten auftun, macht Mut und entwickelt eine Sogwirkung. Es menschelt hier auf die beste Art und Weise – alle haben ihre Träume und Sehnsüchte, manche versuchen sie zu verstecken, bei anderen sind sie allseits bekannt. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, über ihre Schicksale sinniert und mich gefreut, wenn sich etwas zum Guten entwickelte. Und als Beigabe gibt es noch ein Rilke-Gedicht zur versteckten Weitergabe – eine hübsche Idee für einen einfach liebenswerten Roman.
Ein neues Lieblingsbuch!
Tanja Kokoskas neues Buch hat mich begeistert! Das Cover ist großartig, ein Feuerwerk an Farben, das die Balkone der Wohnsiedlung andeutet, in der das Buch spielt. Das Buch erzählt von verschiedenen Menschen, die in der Siedlung Am Kastanienbaum wohnen. Die Menschen leben mehr oder weniger nebeneinanderher, man grüßt sich, wechselt vielleicht hier und da ein paar Worte, aber kennt sich nicht wirklich. Es gibt nicht besonders viel Handlung im Außen. Wir begleiten ein paar der Bewohner für ein paar Tage, erfahren etwas über ihre Vergangenheit, über ihre Wünsche, Träume, Befürchtungen, Hoffnungen. Im Verlauf verbinden sich die verschiedenen Schicksale mehr und es entsteht eine Art Gemeinschaft, ohne dass es kitschig oder unrealistisch wird. Was das Buch besonders macht, ist die Beschreibung des Alltags, das genaue Beobachten, das Zwischenmenschliche. Mich hat es stellenweise an die Schreibweise von Maeve Binchy erinnert. Es ist ein liebevoller Blick auf ganz normale Menschen aus den verschiedensten Kategorien einer Gesellschaft, voller Humor, voller Wärme, voller Zugewandtheit, aber auch voller Ehrlichkeit. Der besondere Blick auf die Kleinigkeiten in ihrem jeweiligen Leben gibt diesen einen Wert, den wir oft übersehen. Immer wieder schauen wir aus der Vogelperspektive auf die verschiedenen Situationen, sehen, was man sonst nicht sieht, und was doch wichtig ist, um den Menschen zu verstehen. Es ist ein leises, ein sehr lebensbejahendes Buch, das verdeutlicht, wie oft es kleine Zufälle sind, die Veränderungen anstoßen. Die Tatsache, ob ich jetzt oder in 60 Sekunden das Haus verlasse, kann alles verändern, was darauffolgt. Und es macht Mut, genauer hinzuschauen, hinzuhören, was andere Menschen uns mitteilen, allzu oft ohne Worte. Es fordert auf, das Gemeinsame in den Blick zu nehmen, sich Zeit füreinander zu nehmen, zusammenzuhalten, die eigenen Träume ernstzunehmen. Es ist ein leises Buch, das laut nachhallt, wenn man sich darauf einlässt. Es steckt voller Poesie und kluger Gedanken, ich habe oft innegehalten und mich über Formulierungen gefreut. Tanja Kokoska ist ein Meisterwerk gelungen, das gerade in unserer Gesellschaft heute, in der Einsamkeit, Vereinzelung und Spaltung so groß werden, viel bewirken kann. Eine absolute Leseempfehlung von mir für alle, die sich für leise Töne und kluge Gedanken begeistern können.
Klare Sprache und eine facettenreiche Geschichte
Das Cover von „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ hat mich neugierig gemacht und auch, wenn viel Farbe eigentlich nicht meine Komfortzone ist, mag ich das Cover doch sehr. Die vielfarbigen Wohneinheiten bilden ein herrliches Kaleidoskop, was hervorragend zur Geschichte passt und ich mag auch die komplette Gestaltung mit den Schriftbalken und besonders mit den Sonnenschirmen, die für mich ein tolles Detail sind.Dieser Roman erzählt die Geschichte von den Bewohnern der Siedlung „Am Kastanienbaum“. All diese Menschen leben „so vor sich hin“, nah beieinander und doch alleine. Als der Baggerfahrer Paco eines Tages eine Weltkriegsbombe im Boden entdeckt, ändert sich jedoch vieles und die Menschen kommen einander näher, als sie es für möglich gehalten hätten…Tanja Kokoska ist mit diesem Buch eine Geschichte gelungen, die mich überrascht und auf ungewöhnliche Weise beeindruckt hat. Ihre Art zu erzählen, entspricht eigentlich nicht wirklich meinen Vorlieben, doch zur Geschichte passt die schnörkellose, klare und knappe Sprache dieses Textes wunderbar. Alles andere wäre wirklich unpassend und diese Art der Erzählung macht die Einfachheit der Leute sowie deren Verbindungen wunderbar erlebbar. Die Autorin variiert zwischen den Blickwinkeln und Perspektiven und flechtet auch immer wieder Ansichten von anderen ProtagonistInnen in die aktuelle Beschreibung ein, die dort eigentlich vielleicht gar nichts zu suchen hätten, die das ganze Netz der Lebensgemeinschaft jedoch noch viel erlebbarer macht und sie fester miteinander verwebt – ein toller Kniff! Überhaupt hat Tanja Kokoskas Erzählweise etwas unglaublich Erfrischendes und Klares, was mir sehr gefallen hat.Auch die Figuren dieser Geschichte haben mich nach und nach in ihren Bann gezogen und sind mir - mal mehr, mal weniger - ans Herz gewachsen. Sie sind wunderbar individuell und originell dargestellt, teilweise sogar skurril oder überzeichnet, doch nie so „abgehoben“, dass sie nicht mehr nahbar wären. Mit all diesen besonderen Charakteren und ihren Lebensentwürfen, die in der Siedlung aufeinander prallen, ergibt sich ein herrliches Kaleidoskop des Lebens und der Blick des übergeordneten Erzählers von Oben ermöglicht immer wieder spannende Einblicke. Diese Geschichte regt neben aller Unterhaltung zum Nachdenken an und macht deutlich, wie folgenreich kurze Momente und getroffene Entscheidungen sein können. Sie macht aber auch Mut an die menschliche Gemeinschaft und die Möglichkeiten des Lebens zu glauben und die Verbindungen von so vielen Themen und Gefühlszuständen hat mir sehr gefallen. „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist ein ungewöhnliche Buch, dessen Geschichte die (für mich) gewohnten Pfade der Erzählweise verlässt und neben guter Unterhaltung auch genügend Substanz zum Nachdenken und Einfühlen enthält. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und wünsche viel Freude beim Lesen!
Was für eine schöne Geschichte
Dieses Buch hat mich glücklich gemacht. Auf ganzer Linie. Diese Geschichte hat alles, was es für eine gute Geschichte braucht: herzliche Charaktere, die man alle ins Herz schließt, Witz und genau die richtige Portion Liebe, ohne dabei kitschig zu sein. Der kunstvolle Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Die Vogelperspektive auf die Straße und die verschiedenen Bewohner war ungewohnt, aber auf total gute Art. Ich bin eingetaucht in das Buch und fühlte mich wie im Urlaub. Wenn ein Buch das schafft, verdient es wohl die Einsortierung in das Regal, in dem die Lieblingsbücher stehen. Von mir gibt es jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung, 5 Sterne und ein Herz an die Autorin. Danke für diesen Buchschatz, den ich sicher noch ganz oft kaufen und verschenken werde. Ich bin hin und weg! Das war richtig schön und wird lange im Gedächtnis bleiben.
Veranstaltungen & Medientermine
Oldenburger Str. 19
26419 Schortens
Eine Veranstaltung im Rahmen des Bensheim Lesefestivals. Das Lesefestival Bensheim ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen
Georg-Stolle-Platz 5
64625 Bensheim
Bahnhofstr. 18
63500 Seligenstadt
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Eine Veranstaltung im Rahmen der Verler Literaturtage
Hauptstraße 15
33415 Verl
Schillingsgasse 3
76275 Ettlingen
Burgstr. 10
47441 Moers
Hüsingstr. 20
58239 Schwerte
Burgstraße 47
54470 Bernkastel-Kues-Bernkastel
Marktplatz 8
78315 Radolfzell am Bodensee
Pressestimmen
Das ist so schön, wie die Autorin diese Schicksale zu einem modernen Märchen verwebt. (…) Mit ganz z...artem Humor, aber eben auch mit ganz viel Tiefgang. (…) Das Buch macht uns einfach glücklich. mehr weniger
Mike Altwicker, 19.06.2026
Scharf beobachtet, mit wunderbaren Figuren, die einem ans Herz wachsen, inspiriert uns der Roman, na...ch Gemeinsamkeiten zu suchen – statt sich abzuschotten. mehr weniger
02.09.2026
Herzerwärmend, mutmachend und einfach schön.
Christiane Graeben, 01.09.2026
Ein Roman wie ein kühler Meereswind im Sommer– er sorgt für ein angenehmes Wohlgefühl, ohne jemals k...itschig oder oberflächlich zu sein. Jede einzelne Figur strauchelt auf ihre Weise durchs Leben, bleibt dabei aber immer würdevoll und stark. mehr weniger
Tanja Wessen, 10.08.2026
Ein utopischer Blick auf unsere Gesellschaft, wie wir zusammenleben könnten!
Daniel Kaiser, 17.07.2026
Es wird alles liebevoll, sanft erzählt, mit Humor, mit ganz viel Herz. Da steckt ganz viel Menschlic...hkeit drin, und das ist schön. mehr weniger
Gesa Wegeng, 17.07.2026
Hinter dem ironischen Titel ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ verbirgt sich ein liebevoller Blick... auf eine Frankfurter Siedlung. mehr weniger
08.07.2026
Tanja Kokoska erinnert auf eine ganz besondere Weise daran, wie wichtig ein Lächeln oder ein „Guten ...Morgen“ sein kann. (…) Ein Roman, der Hoffnung macht. mehr weniger
01.07.2026
Es ist berührend, wie Tanja Kokoska es versteht, von Menschen zu erzählen.
30.06.2026
Tanja Kokoska hat mit ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ ein ganz wunderbares Buch geschrieben, da...ss einen als Leser*in mit einem durch und durch zufrieden Gefühl zurücklässt. Die Figuren, die einem hier begegnen, wachsen einem beim Lesen sehr ans Herz. mehr weniger
Eva Haury, 30.06.2026
Ein Gesellschaftsroman voller Wärme und zartem Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft.
Jessica Gartzke, 18.06.2026
Ein Buch, das positiv stimmt.
18.06.2026
Berührend!
18.06.2026
Gemeinsam liest es sich besser!
Gewinnen Sie ein Bücherfrühstück für sechs Personen
Gute Geschichten sind doch noch ein bisschen besser, wenn man sie nicht allein für sich behält. Darum laden wir Sie ein, ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ gemeinsam zu lesen – und die Freude daran zu teilen.
1. Preis: 3x ein vegetarischer Frühstückskorb für 6 Personen im Wert von ca. 100 Euro, sowie eine Picknickdecke (2x2m) sowie sechs Exemplare des Romans
2. Preis: 5x je eine exklusive Schmökerbox zu ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹
3. Preis: 5x je eine signierte Ausgabe von ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Mit wem würden Sie ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ am liebsten gemeinsam lesen – und warum?
Das Gewinnspiel endet am 21. August um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Lerne die Bewohner*innen der Siedlung »Am Kastanienbaum« kennen