Wenn die Nacht gefriert, stirbt die Gnade. Buchabbildung ›Lügennebel‹ und ›Blutbuße‹ von Viveca Sten.
Wenn die Nacht gefriert, stirbt die Gnade. Buchabbildung ›Lügennebel‹ und ›Blutbuße‹ von Viveca Sten.
Beste Freunde. Dunkle Geheimnisse. Ein Skiurlaub, der tödlich endet.
Lügennebel

Eine klirrend kalte Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre: Sechs Studenten verbringen die Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Sie feiern ausgelassen, spielen »Wahrheit oder Pflicht« und lassen sich auf immer riskantere Abfahrtsmanöver ein. Eines Morgens liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im eisigen Schnee. War es ein Unfall oder kaltblütiger Mord? 

Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans

Mit jeder ungeklärten Frage steigt die Spannung unter den Freunden. Alle spielen sich gegeneinander aus, niemand kann glaubhaft darlegen, was in jener verhängnisvollen Nacht geschah. Auch die Bewohner von Åre machen sich verdächtig: Ihnen sind die rücksichtslosen Städter schon lange ein Dorn im Auge. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor ihrem härtesten Fall. Denn wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?

»In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.« Radio Bremen


Der vierte Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:

Band 1: Kalt und still

Band 2: Tief im Schatten

Band 3: Blutbuße

Band 4: Lügennebel

Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie

Bibliografische Daten
EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28495-0
Erscheinungsdatum: 16.10.2025
2. Auflage
528 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt
Autor*innenporträt
Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt
Dagmar Lendt
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10 von 159 Leserstimmen

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9 Leserstimme

bücherliebe<3 am 21.10.2025 20:10 Uhr

Abwechslungsreich, vielfältig und tolles Winter-Berge-Setting

Eine Gruppe von sechs Studenten fährt zum Skifahren in eine Hütte in den schwedischen Bergen. Doch schon nach der ersten Nacht ist der Spaß vorbei: Eine der beiden Frauen aus der Gruppe wird am nächsten Morgen kaum bekleidet und steif gefroren draußen im Schnee gefunden. Das Team rund um Hanna Ahlander ermittelt. War es ein Unfall oder hat doch jemand nachgeholfen?Ich bin großer Fan von Viveca Sten’s Schweden-Krimis rund um Åre und mag Hanna Ahlander, Daniel und Co sehr gerne. Auch dieses Buch hat mich wieder vollends überzeugt. Das Geschehen wird in kurzen Abschnitten aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Neben einzelnen Personen aus der Studentengruppe kommt auch der Nachbar zu Wort sowie Hanna und Daniel selbst. Hierdurch wird die Erzählung meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich und ich mag es, wie sich Stückchen für Stückchen einzelne Teile zusammen setzen und gleichzeitig immer neue Fährten in alle Richtungen aufgehen, je mehr man aus den verschiedenen Sichtweisen erfährt.Geschrieben ist aus der Perspektive einer dritten Person, was für mich aber keinerlei Abstrich in der Vermittlung von Emotionen und Gedanken bedeutet hat. Zudem mochte ich sehr gern, dass auch aus dem Privatleben der Ermittler berichtet wird und Hanna und Daniel so lebendige Figuren werden, die ihren Teil zur Erzählung beitragen und nicht nur das Geschehen aufdecken.Außerdem gefiel mir wie immer das winterliche Setting in den Bergen sehr gut. Die Atmosphäre, die ein Verbrechen hier sogleich bekommt, ist für mich immer etwas Besonderes. An Spannung mangelte es meiner Meinung nach auch nicht, ich wollte stets weiterlesen und wissen, wie das Ganze ausgeht.Allen, die schwedische Krimis mögen, empfehle ich das Buch sehr weiter. Es hat alles, was ein guter Krimi braucht: Sympathische Ermittler-Charaktere, einen vielfältigen Personenkreis, abwechslungsreiche Erzählung aus verschiedenen Perspektiven und wie immer ein tolles Setting.

emilia_123 am 16.10.2025 09:10 Uhr

Spannend und unvorhersehbar

Obwohl ich ansonsten nicht viele Krimis lese, hat es mir die Åre-Reihe von Viveca Sten sehr angetan und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht.Neben dem kontinuierlichen Handlungsstrang, der das Privatleben der Ermittler behandelt, dreht sich die Handlung diesmal um einen Mordfall innerhalb eines Kurzurlaubs einer Freundesgruppe. Nach einer feierreichen Nacht wird ein Gruppenmitglied tot aufgefunden und neben Verdächtigungen untereinander, geraten auch Außenstehende unter Verdacht.Wie bereits in den anderen Bänden der Autorin gefallen mir besonders die kurzen Kapitel und der damit einhergehenden rasche Perspektiv-/ und Ortswechsel.Hierdurch wird es nie langweilig und man kann gut miträtseln wer denn nun der Täter/ die Täterin ist. In diesem Band mochte ich zudem die Dynamiken undMachtstrukturen innerhalb der Freundesgruppe gerne. Es hat mich sehr gefesselt mitzuverfolgen, wie sich die Beziehungen untereinander entwickeln und sich gegenseitig verdächtigt wird.Neben der Mordentwicklung treten auch weitere Gegebenheiten hinzu, die Abwechslung in die Handlung hineinbringen. Wirklich ein sehr spannender Fall, bei dem ich mir bis zuletzt über die Identität des Täters unschlüssig war.Auch die Weiterentwicklung der persönlichen Beziehungen der Ermittler mochte ich gerne. Sie überlagert die eigentliche Ermittlung nicht, gerät aber dennoch nicht zu kurz. Da mir das Ermittlerteam sehr sympathisch ist, freue ich mich in jedem Band mehr über ihr Privatleben zu erfahren.Insgesamt ein spannender, nicht vorhersehbarer und abwechslungsreicher Krimi, den ich nur empfehlen kann.

annigri am 19.10.2025 23:10 Uhr

Packend

„Lügennebel“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Viveca Sten versteht es meisterhaft, Spannung mit tiefgründigen Emotionen zu verbinden und eine Atmosphäre zu schaffen, die einen kaum loslässt. Die düsteren Geheimnisse, die sich nach und nach entwirren, haben mich regelrecht durch das Buch atmen lassen, so dass ich einfach immer weiterlesen musste.Das Setting ist wie gewohnt atmosphärisch dicht, teilweise bedrückend, aber genau das macht den Reiz aus. Man sieht die Landschaft vor sich, hört den Wind, spürt die Kälte – und ahnt, dass hinter jeder Seite eine neue Enthüllung lauert.Die Plot-Twists sitzen, die Spannung hält bis zum Schluss, und das Finale war für mich absolut gelungen, überraschend, logisch und emotional befriedigend. Ein Thriller, der nicht nur fesselt, sondern auch nachhallt.Mein Fazit: Ein großartiger Band, der zeigt, warum Viveca Sten zu den besten skandinavischen Spannungserzählerinnen gehört. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss!

clematis am 19.10.2025 21:10 Uhr

Der Fall Fanny

Eine Studentengruppe aus Uppsala - zwei Mädels, vier Burschen - will eine ausgelassene Woche in den Bergen verbringen, Schi fahren, trinken, spielen, aber schon bald steht die Kriminalpolizei vor der Tür: Fanny, eine von ihnen, liegt tot im Schnee vor dem Haus.Kurze Tage, lange Nächte, klirrend kaltes Winterwetter, Hanna feiert ihren 37. Geburtstag mit ihrem neuen Liebhaber in einem abgeschiedenen Hotel. Wie das Leben einer Polizeikommissarin so spielt, hält sich das Verbrechen aber nicht an Amtsstunden, sondern schlägt in den unpassendsten Momenten zu. Auch wenn völlig unklar ist, ob der Tod der jungen Studentin ein unglücklicher Unfall ist oder tatsächlich ein Verbrechen vorliegt, folgt Hanna ihrem Instinkt und fliegt sofort zurück nach Åre, um ihre Kollegen Daniel Lindskog und Anton Lundgren zu unterstützen. Ein Schwall an Alkohol und Lügen schwappt ihr von den fünf Freunden entgegen, möglicherweise spielen auch Drogen eine Rolle, aber niemand scheint tatsächlich etwas zu wissen, oder diese Informationen überaus geschickt vor der Polizei zu verbergen. Ein Hausmeister, der stets zur Stelle ist, selbst wenn er nicht gerufen wird, und Nachbarn, für welche die Städter ein Ärgernis darstellen, stiften ebenfalls mehr Verwirrung als sie zur Aufklärung des Falles Fanny beitragen.Eine großartige Konstellation im pompösen Ferienhaus, eine geschlossene Gruppe von jungen Studenten und ein Unglück, das niemand bemerkt haben will – Viveca Sten entführt den Leser zum wiederholten Male an den Polarkreis in den Wintersportort Åre, wo Hanna Ahlander nicht einfach nur ermittelt, sondern auch auf ihr untrügliches Gefühl achtet und hinter die Kulissen blickt. Was im Beruf ausgezeichnet funktioniert, scheint allerdings im Privatleben zu fehlen, zumindest hört Ahlander hier nicht so genau auf ihre innere Stimme. Mit diesen Einblicken in persönliche Lebensbereiche rundet die Autorin die spannenden Ermittlungen passend ab und zeigt, dass auch Kriminalbeamte ganz normale Menschen sind wie du und ich und mit allerlei Problemen zu kämpfen haben. Immer wieder tauchen dramatische Szenen auf, nicht nur am Ende spitzen sich die Ereignisse zu, bevor der Fall endgültig und schlüssig geklärt werden kann, Hanna und ihr Team dürfen stolz sein auf ihre Leistung.Ein weiteres Abenteuer an Hannas Seite ist abgeschlossen, meine Erwartungen an den vierten Fall aus der Reihe „Die Åre-Morde“ sind wieder voll erfüllt worden, was nach der herausragenden Sandhamn-Serie gar nicht so einfach ist, auch mit dem Präsens als Erzählzeit habe ich mich mittlerweile angefreundet. Meine Neugierde auf künftige Ermittlungen und Details zu den jeweiligen Lebensumständen in der sympathischen Polizeitruppe ist groß, die Fortsetzung darf ich keinesfalls verpassen. Leseempfehlung für alle, die eine kunterbunte Mischung aus Krimi und Privatleben zu schätzen wissen, was für mich ein gelungenes Ganzes in einer Bücherserie ergibt.

magnolia-sieben am 19.10.2025 18:10 Uhr

Top!

Die beiden Freundinnen Hanna und Fanny sind spät dran. Kaum sitzen sie im Zug, fährt er schon los. Neun Stunden Fahrt liegen vor ihnen, ihr Ziel ist das schwedische Bergdorf Åre, sie freuen sich auf ihre Skiferien, wohnen werden sie in der Luxushütte von Willes Eltern. Außer ihm sind noch seine Kumpel Amir, Pontus und Emil mit dabei. It´s Partytime! Nicht nur der Alkohol fließt in Strömen, auch Drogen gehören dazu. Bald jedoch endet ihre Feierlaune, denn eines Morgens liegt eine junge Frau tot im Schnee. Ein Fall für die Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Viveca Sten entwirft ein Szenario, das frostiger nicht sein kann. Zunächst gewährt sie einen tiefen Blick in Hannas Privatleben und auch bei Daniel ist ne Menge los. Unterstützt werden die beiden von ihrem Kollegen Anton und auch über ihn gibt es so einiges zu berichten. In erster Line aber gilt es, den Tod der jungen Frau aufzuklären. Es herrschen permanent um die Minus zwanzig Grad. Schon allein dieser Umstand zeugt von frostigen Temperaturen, die nun auch im übertragenen Sinne im gut geheizten Ferienhaus herrschen. Jeder macht sich verdächtig, auch untereinander beäugen sie sich zunehmend kritisch. Eine Nachbarsfamilie wird befragt, so auch der für die Hütte zuständige Hausmeister. So lange die Ermittlungen andauern, können sie nicht abreisen, der Ton wird aggressiver, das Vertrauen schwindet. Dieser Lügennebel lässt mich nicht los, schon die ersten Seiten ziehen mich unweigerlich ins Buch, fesseln mich regelrecht ins Geschehen, das durchgehend dramatisch und düster ist. Dieser eine Todesfall, der sich als nicht natürlich herausstellt, ist beileibe nicht der einzige Vorfall, es wird zunehmend unheimlich. Den Charakteren kann ich nichts abgewinnen, allesamt sind sie mir suspekt. Wobei ich eine Person davon ausnehmen möchte, aber wer weiß…Viveca Sten versteht es, ein Szenario zu erschaffen, das voller Misstrauen ist, Fährten zu setzen, die ins Nichts führen. Man will in diesem Haus nicht sein. Und auch nicht draußen. Nicht alleine und in dieser Gruppe schon gar nicht, man möchte nur weg. Selbst die Auflösung ist nochmals voller Dramatik, es bleibt nervenaufreibend bis zum Schluss. Und erst dann kann man das Buch zuklappen und das soeben Gelesene Revue passieren lassen.

readpassion9 am 19.10.2025 18:10 Uhr

atmosphärischer Schwedenkrimi

Schauplatz Åre: Es ist Winter und klirrend kalt, eine Gruppe von Studenten will die Skiferien in Åre verbringen. Sie wollen nur Spaß und Skifahren. Sie feiern, trinken, konsumieren Drogen und am nächsten Tag wird eine von ihnen tot aufgefunden.....Der vierte Teil der Reihe um das Ermitterteam Hanna Ahlander/Daniel Lindskog konnte mich wieder voll begeistern, wie schon die vorigen Teile der Reihe. Im gewohnten Schreibstil wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Wir lernen die Jugendlichen kennen, deren Skiferien zum Alptraum werden. Viveca Sten hat die Figuren gut gezeichnet, auch wenn mir keiner der Clique wirklich sympathisch war. Die Freundschaft wird vor eine Zerreißprobe gestellt, als Fanny tot im Schnee vor der Blockhütte aufgefunden wird. War es ein Unfall oder Mord?Die Atmosphäre im eisigen schwedischen Winter kommt perfekt rüber, ich hatte die Szenerie plastisch vor Augen. Hanna, Daniel und ihr Team haben alle Hände voll zu tun, den Tod von Fanny aufzuklären. Dabei kommt das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz, es war für mich das richtige Verhältnis von Krimihandlung und Privatem.Fazit: Atmosphärischer und spannender vierter Teil der Reihe.

gluexklaus am 19.10.2025 11:10 Uhr

Tödlicher Skiurlaub - ein rundum gelungener Winterkrimi

Januar im hohen Norden Schwedens: Sechs Studienfreunde verbringen ihre Winterferien im Bergdorf Åre, um dort gemeinsam Ski zu fahren und ausgiebig zu feiern. Doch als an einem Abend Alkohol und Drogen ins Spiel kommen, fallen so machen Hemmungen und die Situation eskaliert. Am nächsten Morgen liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee. Wurde sie etwa ermordet? Polizistin Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog ermitteln, was in der verhängnisvollen Nacht wirklich geschah. Doch nicht nur der Fall verlangt ihnen einiges ab, auch privat haben beide mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen.Viveca Sten erzählt gut verständlich und flüssig in der dritten Person Präsens von den Ereignissen rund um den Tod der Studentin. Dabei geht sie chronologisch vor und wechselt wiederholt die Perspektive, nimmt unter anderem die Sichtweise zweier junger Frauen aus der Freundesgruppe ein, schildert aber auch was Hanna, Daniel und ihr Kollege Anton während der Ermittlungen erleben. Es fiel mir aufgrund des unkomplizierten Schreibstils leicht, sofort in die Handlung hineinzufinden. Fanny, Olivia, Emil, Pontus, Amir und Wille verbringen ihren Urlaub im Ferienhaus von Willes Familie. Fanny hegt heimliche Gefühle für den attraktiven Amir, Wille und Olivia sind offiziell zusammen. Der ruhige Emil hält sich im Hintergrund, während Pontus immer wieder wegen seines groben Verhaltens aneckt. Nicht alle in der Gruppe verstehen sich gut, zwischen einigen Personen herrscht tiefes Misstrauen. Und dann erledigt der Alkohol sein Übriges. Eine interessante Figurenkonstellation voller Spannungen steht hier im Fokus. Da gibt es nicht nur einen Verdächtigen.Hanna und Daniel müssen tief graben und konsequent nachhaken, um die Übersicht zu behalten.Auch in diesem Band nimmt das Privatleben der beiden Ermittler wieder eine wichtige Rolle ein. In Hannas Leben gibt es eine wichtige Veränderung und Daniel muss seinen Alltag nach der Trennung von seiner Freundin Ida nun anders organisieren, teilt er sich mit seiner Exfreundin doch das Sorgerecht für seine kleine Tochter Alice. Auch wenn Hanna und Daniel gerade andere Sorgen haben, bedeuten sie einander immer noch viel. Es gelingt ihnen nicht, den jeweils anderen zu vergessen, zumal sie eng miteinander zusammenarbeiten. Auch Kollege Anton strebt privat vor einem wichtigen Wendepunkt.„Lügennebel“ hat alles, was nach meinem Geschmack ein guter Krimi braucht: Einen spannenden, nachvollziehbaren, stimmigen Fall mit vielen Verdächtigen, sympathische Ermittler mit interessantem Privatleben und einen reizvollen Schauplatz. Nachdem ich schon die ersten drei Bände der Reihe regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Hanna und Daniel weiterentwickelt. Ein großer Pluspunkt der Reihe ist, dass man die Ermittler mit jedem neuen Fall immer besser kennenlernt und sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Es fühlt sich beim Lesen fast ein bisschen an wie Heimkommen. Für mich ist „Lügennebel“ ein rundum gelungener Krimi mit spannender aber dennoch „gemütlich-ruhiger“ Atmosphäre, den ich durchgehend sehr genossen habe und dessen Fortsetzung ich schon jetzt kaum erwarten kann.

anna11969 am 20.10.2025 17:10 Uhr

Raus aus den Lügen!

Für alle die gerne Krimis lesen! Die bekannte Autorin Viveca Sten hat sich mit ihrer treffsicheren Ausdrucksweise wieder toll in Szene gesetzt. Im Norden Schwedens, in einer kalten Januarwoche, während der Skiferien von sechs Studenten und Studentinnen - 4 Burschen und 2 Mädchen - Alkohol und Drogen mit dabei - ist es passiert: In den Morgenstunden liegt eine tote Frau im eisigen Schnee! Eine Frau aus der Gruppe der Studenten! Nicht alle in der Gruppe verstehen sich gut, es ist immer wieder Misstrauen vorhanden. War es ein Unfall oder war es Mord? Hanna und Daniel obliegt es diesen Fall so rasch wie möglich aufzuklären, bevor es noch weitere Tote gibt! Es gibt viele Verdächtige, mitunter auch einige Bewohner der Ortschaft, denn die Städter fallen immer wieder durch ihre Rücksichtslosigkeit auf. Spannend bis zum letzten Moment. Die Hintergründe sind sehr ausführlich geschildert und man kann sich sehr gut in die Situationen der einzelnen Personen reindenken! Tolles sehr gelungenes Cover!

marvihammer am 20.10.2025 09:10 Uhr

Meine Lieblings-Schwedenkrimi-Reihe

Sechs junge Leute verbringen ihre Skiferien in einem abgelegenen Haus. Am nächsten Morgen liegt eine aus der Gruppe tot im Schnee.Eindruck: Der Roman nutzt eine eisige Januarwoche im Bergdorf Åre als Handlungsort, die Stadt die man auch schon aus Svens vorherigen Krimis kennt. Die Kälte und Abgeschiedenheit prägen die Handlung und unterstützen die Spannung. Das Ermittlungs­geschehen ist realistisch aufgebaut; Tempo und Informationsdosierung sind ausgewogen.Sprache & Aufbau: Stens Erzählweise ist unaufdringlich, klar und zügig. Sie kombiniert kriminalistische Spurarbeit mit Perspektivwechseln. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich und man kann das Buch kaum aus der Hand legen bis zum dramatischen Schlussakt.Geschehen: Die Gruppe der Studierenden ist voller unterschiedlicher Charaktere, die Interaktionen wirken plausibel und treiben die Handlung voran. Die persönliche Ebene der Ermittler, die ich schon aus bisherigen Büchern kenne – insbesondere bei Hanna, Daniel und Anton – wird weiterentwickelt und man erhält neue Einblicke in die drei Persönlichkeiten als Lesende*r. Das hat das Buch für mcih besonders schön gemacht, ich habe einfach das Gefühl, inzwischen die Hauptpersonen zu kennen, den Ort zu kennen und kann daher komplett in die Are-Welt eintauchen! Fazit: ein wieder mal unglaublich spannendes, tolles Buch von meiner Lieblings-Krimiautorin! Ich habe es an zwei tagen durchgelesen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist diese Art von Buch, bei der man am Ende des Buches traurig ist, dass man es jetzt schon gelesen hat und kaum warten kann bis zur nächsten Fortsetzung!! Ich kann die Are-Reihe wirklich nur jedem empfehlen!

queenie27 am 28.10.2025 08:10 Uhr

Wie immer fantastisch!

Schon die vorhergegangenen Bücher der Reihe habe ich förmlich verschlungen. Wie immer, wenn ein neuer Band erscheint, bin ich etwas skeptisch. Bei dieser Serie allerdings völlig unbegründet! Die kurzen Kapitel machen das Lesen sehr kurzweilig, und auch der Schreibstil von Viveca Sten ist so flüssig und gefällt mir so gut, dass ich mich jetzt schon auf den nächsten Band freue :).Die Thematiken im Buch sind sehr gut nachzufühlen. Die Gruppe Jugendlicher, die sich in Aussagen und Lügen verstrickt, hält den Spannungsbogen bis zum Schluss und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Zugegeben war ich mit der Auflösung nicht ganz zufrieden, aber naja.Ich empfehle, das Buch als Teil der Reihe zu lesen. Nicht wegen des Hauptstranges, sondern vor allem wegen der Charakterentwicklung der einzelnen Figuren, die mit jedem Band intensiver und lebendiger wird.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Maxi

Die Geschichten von Viveca Sten lassen dich in den schwedischen Winter abtauchen und dabei alles and...ere vergessen. mehr weniger

01.11.2025

nuernbergernachrichten.de

Beststeller-Autorin Viveca Sten hat mit ›Lügennebel‹ wieder einen absolut spannenden Krimi in ihrer ...erfolgreichen Serie um die Are-Morde geschrieben. 500 Seiten sind es –und jede Seite ist das Lesen wert! mehr weniger

Sabine Ebinger, 31.10.2025

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Psychologisch brillant – Spannung mit Tiefgang.

Thomas Kielhorn, 26.10.2025

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Ein Buch, das die Autorin wieder einmal als eine exzellente Erzählerin auszeichnet. Allesamt ein nic...ht vorhersehbares Ende einer perfekt gestalteten Geschichte. mehr weniger

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