Es war nur eine Mitfahrgelegenheit ... Die Studentin Charlie fährt mit einen Mann durch die Nacht. Während sie über leere Highways fahren, steigt in ihr ein furchtbarer Verdacht auf. Ist es möglich, dass Josh der Campus-Killer ist, der ihre beste Freundin ermordet hat?
11,95 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
NIGHT – Nacht der Angst
Ein alptraumhafter Roadtrip durch die Nacht - Der neue ›New York Times‹–Bestseller von Riley Sager
1991. George W. Bush sitzt im Weißen Haus, im Kassettendeck läuft Nirvana, und die filmbegeisterte Studentin Charlie fährt mit einem Mann durch die Nacht, der vielleicht ein Serienkiller ist. Es war nur eine Mitfahrgelegenheit. Josh behauptet, er wolle zu seinem kranken Vater in Ohio. Aber etwas stimmt nicht an seiner Geschichte. Während sie über leere, dunkle Highways fahren, steigt in Charlie ein furchtbarer Verdacht auf. Ist es möglich, dass Josh der Campus-Killer ist, der ihre beste Freundin ermordet hat? Sie kann nicht weg, Hilfe holen ist unmöglich. Sie ist gefangen.
Ein Thriller der Extraklasse, gruselig-atmosphärisch, voller Twists und mit einem überraschenden und schockierenden Ende.
»Noir vom Feinsten. Bravo!« Jeffery Deaver
»Wenn Sie einen schaurigen, unheimlichen Lass-bloß-das-Licht-an-Thriller suchen, gibt es nichts Besseres für Sie als Riley Sager.« CNN
Von Riley Sager sind bei dtv außerdem folgende spannende Thriller erschienen:
»Final Girls«
»Schwarzer See«
»Verschließ jede Tür«
»HOME – Haus der bösen Schatten«
Bibliografische Daten
1. Auflage
Riley Sager
Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.
Christine Blum
Christine Blum, geboren 1974 in Freiburg im Breisgau, studierte Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften, Russische Literatur, Musikwissenschaft und kurze Zeit auch Medizin. Seit 2002 übersetzt sie aus dem Englischen und Russischen. Für dtv überträgt sie u. a. Ben Aaronovitch ins Deutsche.
4 - 10 von 125 Leserstimme
Psychotischer Roadtrip?
Wow, what a ride… Charlie, die filmeliebende Protagonistin dieses Romans, ist -buchstäblich- psychotisch: Traumatische Situationen schlagen sich bei ihr in Halluzinationen nieder, die sie als „Filme erleben“ bezeichnet und die dabei derart realistisch sind, dass sie hernach oft nicht sagen kann, was tatsächlich und was nur in ihrem Kopf stattgefunden hat. Der Roman erzählt nun von einer Nacht, die sich kurz nach dem Mord an Charlies bester Freundin und Mitbewohnerin Maddy ereignet: Charlie gilt als die letzte Zeugin, die Maddy vor deren Tod noch gesehen hat – und zwar in Begleitung des mutmaßlichen Täters, an den Charlie sich nur als „dunklen Schemen“ erinnern kann. Von Schuldgefühlen geplagt; nicht nur, dass sie den Täter nicht beschreiben kann, sondern auch, dass Maddy und sie sich während ihrer letzten Unterhaltung gestritten hatten; will Charlie erneut Zuflucht bei ihrer Großmutter suchen, die sich dereinst schon nach dem Unfalltod ihrer Eltern rührend um Charlie gekümmert hatte. Da Charlie seit jenem Unfall selbst nicht mehr Auto fährt, ist sie auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen und da kommt ihr Josh grade recht, den sie vorm Schwarzen Brett kennenlernt, als sie ihre Annonce grade anpinnt…Das sind die Informationen, die man als Leser*in gleich eingangs als gegeben präsentiert bekommt und die als unverrückbarer Rahmen im Hintergrund erscheinen. Aber kaum haben Josh und Charlie sich auf den Weg gemacht, geht die Geschichte so richtig los: Charlie beginnt zu zweifeln, ob ihr überhastetes Verlassen des Campus eine gute Entscheidung war, ob es nicht naiv war, mit einem Fremden diese lange Fahrt, teils quer durch eine menschenleere Ödnis, anzutreten, während der Campus-Killer nun schon zum dritten Mal in vier Jahren zugeschlagen hat und immer noch nicht identifiziert ist, ob es nicht etwas zu sehr Zufall war, dass Josh exakt zum selben Zeitpunkt, während eines laufenden Semesters, eine Mitfahrgelegenheit anzubieten hatte, als sie eine in dieselbe Richtung suchte, in die er fahren wollte… und dann entpuppt Josh sich nicht nur als (schlechter) Lügner, sondern sagt dabei auch noch Dinge, die es mehr als wahrscheinlich machen, dass er der Campus-Killer sein muss. Aaaaaaaaaber: Völlig unsicher und nun auch verängstigt, beginnt Charlie wieder, „Filme zu erleben“ und so wie sie ständig verwirrt aus diesen hochschreckt, weiß man als Leser*in eben auch nicht, welcher Teil der Handlung sich nun tatsächlich so ereignet hat oder was davon, ab und bis zu welchem, Zeitpunkt Charlie sich nur eingebildet hat. Hat Josh z.B. überhaupt so offensichtlich gelogen, halbe Geständnisse abgelegt etc., oder verfällt Charlie einfach nur in einen Wahn, so dass in Wirklichkeit eher Josh durch Charlie gefährdet ist als er eine Bedrohung für sie darstellt? Die Handlung konzentriert sich sehr auf Charlie, aber als Leser*in weiß man auch immer etwas mehr von den paar Nebenfiguren, wobei die Beschreibungen hier häufig vage bleiben und es da Überraschungen gibt. Insgesamt gibt es auch kaum eine Handvoll Personen in diesem Roman, die wirklich präsent sind, aber diese kurzen „Abschweifungen“ von Charlie weg zu einer anderen Figur hin sind teils ganz hilfreich, um bestimmte Geschehen besser einordnen, ob nun real oder eingebildet, einordnen zu können ohne dabei aber unbedingt Sinn zu ergeben: Was mich z.B. sehr schnell verwirrt hat, war der der Fakt, dass einerseits zwar sehr viel dafür sprach, dass Josh wirklich der Campus-Killer war, der nun auch noch Charlie umbringen wollte, und andererseits aber kein Problem damit hatte, bei einigen Zwischenstopps ganz klar in Begleitung Charlies gesehen zu werden: Wollte er nach diesem Mord unbedingt identifiziert werden können, plante er nach seinem letzten Mord Suizid zu begehen, dass es ihm einfach egal war, post mortem überführt zu werden…? Oder war er trotz aller Indizien eben doch nicht der Killer? Ich fand diesen Thriller wahnsinnig spannend, eben vor Allem aufgrund von Charlies Halluzinationen, die die Handlung undurchsichtiger sein ließen, und fragte mich auch alsbald, ob die Auflösung nicht womöglich „eine einzige psychotische Episode“ lauten würde und diese komplette Autofahrt durch die Nacht eventuell nie stattgefunden hätte. Auch die wenigen Längen des Romans habe ich kaum als solche empfunden, da es eben fraglich war, ob diese nun nicht lediglich halluziniert worden waren; das war meinem Empfinden nach schon sehr geschickt vom Autor gespielt. Dass die Geschichte Anfang der 90er spielt, ist übrigens nur insofern von Relevanz, dass man sich nicht fragen musst, wieso an der einen oder anderen Stelle nicht einfach zum Handy gegriffen wird, aber sie könnte sich vermutlich auch ohne großen Aufwand in die heutige Zeit verlegen lassen; man sollte also definitiv nicht allzuviel (popkulturellen) Zeitkolorit erwarten. Für mich war dieser Roman nun schon ein kleines Highlight, sehr empfehlenswert vor Allem für Leute, die sehr gerne Psychothriller mit eindeutigem Psycho(logie)Anteil lesen.
Brillanter Pageturner
Emily beschließt, recht überstürzt das College zu verlassen. Seit ihre Mitbewohnerin und enge Freundin Maddy von einem Serienmörder, dem sogenannten Campus-Killer, ermordet wurde, hält sie es am Campus und in ihrem Zimmer nicht mehr aus. Zu groß sind ihre Schuldgefühle, dass sie Maddy allein in der Bar gelassen hat, sie im Streit auseinandergingen und ihre letzten Worte an Maddy gemein und grässlich waren. Sie will so schnell weg wie nur möglich und Unterschlupf bei ihrer Grandma in Ohio finden. Als sie am Schwarzen Brett eine Mitfahrgelegenheit bei Josh ergattert, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch nur wenige Zeit nachdem sie bei ihm eingestiegen ist, merkt sie, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat. Charlie ist sich sicher, dass sie ins Auto des Campus-Killers gestiegen ist und sich in großer Gefahr befindet."Night" ist seit langem mal wieder ein Thriller, der mich total gepackt hat und den ich in zwei Schüben verschlungen habe. Dass Charlie nicht sicher in Joshs Auto ist und sich dringend aus seinen Fängen befreien sollte, ist schnell klar. Wie sie das schaffen soll und ob sie die Nacht im Auto überlebt, ist für die Leser*innen genauso unklar wie für Charlie selbst. Daher habe ich die Geschehnisse im Auto, die Dialoge mit Josh und die möglichen Fluchtmöglichkeiten für Charlie mit größter Anspannung verfolgt. Der flüssige Schreibstil, die sich langsam bedrohlich aufbauende Spannung sowie die kurzen Kapitel haben den packenden Effekt nur verstärkt.Ein packender Pageturner, dessen Ausgang lange Zeit nicht absehbar und überraschend für mich war.
Sehr schnell und spannend
Charlie ist Studentin und nimmt eine Mitfahrgelegenheit in Kauf. Doch ein Serienkiller ist auf dem Campus unterwegs. Was verbirgt Josh?Dieser Thriller ist sehr spannend und schnell gelesen, obwohl sich die Protagonisten fast das gesamte Buch nur im Auto befinden. Dadurch das Charlie psychisch sehr belastet ist u d immer wieder Halluzinationen hat, weiß man manchmal nicht was wahr und was sich nur in ihrem Kopf abspielt. Das macht ihren Charakter aber auch so interessant. Auch das sie nicht das selbstbewusste Mädchen ist. Das Ende des Buches konnte ich so nicht vorhersehen und hat mir sehr gefallen. Ich kann dieses Buch jedem Thrillerfan nur weiterempfehlen. Ich selbst werde mir noch weitere Bücher der Autorin anschauen, wenn mir nach einer schaurige Atmosphäre ist. Diese sollen ja auch sehr spannend sein. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.
Angst und Wut
Eigentlich ein klassischer Roadtrip entwickelt sich diese Geschichte recht schnell zu einem spannenden Thriller. Charlie weiß noch nicht so genau.*, ob sie ihr Studium fortsetzen oder beenden möchte. Ganz genau weiß sie aber, dass sie erst einmal weg will von der Uni. Vor zwei Monaten ist ihre beste Freundin Maddie von dem sogenannten "Campus-Killer" ermordet. Obwohl sie objektiv gesehen keine Schuld an diesem Mord hat, quält sie sich mit Schuldgefühlen, weil ihre letzte Begegnung im Streit geendet ist und sie glaubt, dadurch Maddie allein gelassen zu haben. Jedenfalls nimmt sie die Gelegenheit wahr, mit dem ihr unbekannten Josh nach Ohio zu fahren. Schon bald nach der Abfahrt kommen ihr Zweifel an seiner Geschichte, ist aber unsicher, ob sich manche Dinge tatsächlich abgespielt haben, oder nur in ihrem Kopf. Lange bleibt sowohl sie als auch der Leser im Ungewissen. Wenn man dann glaubt, alles zu wissen, entpuppt sich wieder alles als ganz anders. Richtig spannend, mit vielen Überraschungen, gut geschrieben, ein tolles Buch.
Absoluter Horror-aber ein sehr gutes Buch
Würdet ihr mit einem Fremden mitfahren, wenn ihr wüsstet, dass ein Serienmörder umhergeht?Die Studentin Charlie macht genau das. Denn ihr Drang nach all den Geschehnissen aus ihrer Universität zurück in ihr geschütztes zu Hause zu fliehen ist größer.Nachdem Charlie als Kind beide Eltern durch einen Autounfall verloren hat, wurde nun auch noch ihre beste Freundin und Zimmergenossin an der Universität grausam ermordet. Und Charlie fühlt sich schuldig. Nach einem Streit ist Charlie ohne ihre Freundin nach Hause, was das Todesurteil für ihre Freundin war.An der Uni hält sie es nun nicht mehr aus. Die Fahrt zurück nach Ohio dauert sechs Stunden. Charlie ist sehr vorsichtig und als sich auf ihre Anfrage am schwarzen Brett Josh meldet, wägt sie genau ab und entschließt sich mit ihm zu fahren.Doch bald kommen ihr Zweifel. Immer mehr Indizien deuten darauf hin, dass Josh nicht der ist, für den sie ihn hält.Eine dramatische Zeit beginnt. Lest dieses Buch nicht, wenn ihr euch nicht fürchten wollt. Es ist grausam und es ist ein Thriller, der seinem Namen alle Ehre macht.
Ungewöhnlicher "Kriminalfilm"
Aufgebaut sind die Kapitel dieses Krimis wie ein Drehbuch, z. B. "INNEN –PONTIAC GRAND AM – NACHT" - diese stakkatoartigen Überschriften sind wie kleine Hammerschläge. Was passiert? Was denkt die Studentin Charlie in den nächsten paar Minuten? Ist es klug, eine Mitfahrgelegenheit zu nutzen, wenn man weiß, dass ein Serienkiller noch nicht hinter Schloss und Riegel ist? Der gesunde Menschenverstand sagt eher nein, aber dann wäre das Buch bald zu Ende. So begibt sich Charlie in eine Situation, der sie stellenweise nicht gewachsen ist. Dann driftet sie kurz in die von ihr so sehr geliebte Filmwelt ab und weiß manchmal nicht so genau, hat sie geträumt oder phantasiert? Josh, der der Fahrer dieser Nacht ist, verhält sich auch höchst merkwürdig, Charlie glaubt sich in den Fängen des ominösen Serienkillers und setzt alles daran, dass ihr (Ex-)Freund sie aus der Misere befreit. Ob er das schafft, verrate ich hier natürlich nicht.Nur soviel, bis zur Mitte des Buches muss man unbedingt durchhalten, man braucht da schon einen etwas längeren Atem, manchmal wollte ich das Buch schon zur Seite legen. Erst als es über den Peak ist, wurde es spannend. Manchmal dachte ich tatsächlich, Charlie wacht auf und hatte nur einen etwas zu wilden Traum. Aber die Sache wird dann doch noch sehr spannend. Das Ende gefiel mir am besten, aber wehe, jemand liest es zuerst, das verdirbt den Spaß am spannenden Buch!
Unterhaltung pur !!
Ein Klassiker, wie ich ihn liebe. Ohne viel Schnickschnack wird mit den Urängsten gespielt, Wahnsinn!!! Was für ein fesselndes, unterhaltsames Buch. Mein erstes vom Autor aber unter Garantie nicht mein letztes. Ich hab superschnell reingefunden und konnte es kaum beiseite legen… und dann diese ständigen Wendungen das man überhaupt nicht mehr weiß woran man ist… so stell ich mir einen Krimi vor, harte Fakten aber trotzdem unterhaltsam ohne übermäßig brutal zu sein…. Der eigentliche Krimi spielt sich immer im Kopf ab und das ist hier zu 100 % gelungen…hat solch einen Spaß gemacht, volle Weiterempfehlung !!!! Die wechselnden Perspektiven und die genau richtige Kapitellänge komplettieren den tollen Eindruck…Da stört es auch nicht das ich mir die Auflösung denken konnte…. Überhaupt nicht schlimm, ich bin ein Fan… lest dieses Buch!!
Nicht mein Setting, aber spannend zu lesen
Da ich noch nichts von Riley Sager gelesen hatte, war ich neugierig auf dieses Buch und wollte nur kurz reinlesen. Der Schreibstil, teilweise sehr knapp gehalten, gefiel mir sehr gut. Die Handlung war teilweise sehr spannend, teilweise zog sie sich etwas. Immer wenn ich dachte, ich wäre dem Täter auf der Spur, nahm die Handlung eine andere Wendung und hat mich am Ende sehr überrascht, andererseits erklärte sich damit auch einiges. Die Handlung spielt 1991 und der Autor lässt die Protagonistin, mit welcher ich nicht richtig warm wurde, an ältere Filme denken. Da ich die meisten kannte, konnte ich der Handlung gut folgen. Mir fällt es schwer, eine Meinung zu dem Buch zu verfassen. Einerseits hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen, wenn ich das Setting gewusst hätte, andererseits wollte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen.
Film oder Realität?
Bereits im letzten Jahr gefiel mir der Thriller "Home" von Riley Sager gut und somit war ich neugierig auf dieses Buch.Die Protagonistin Charlie - benannt nach einem Filmcharakter - beschließt mitten im Semester nach Hause zu ihrer Großmutter in Ohio zu fahren, weil sie es im Studentenwohnheim nicht mehr aushält, seitdem ihre beste Freundin vom Campuskiller getötet wurde und sie macht sich Vorwürfe, weil sie nicht bei ihrer Freundin geblieben ist und ihre letzten Worte nicht nett waren.Auf ihren Aushang hin meldet sich Josh, doch sobald sie bei ihm ins Auto steigt, hat sie ein eigenartiges Gefühl.Allerdings verarbeitet Charlie Situationen, mit denen sie nicht klarkommt, indem sie einen Film hervorbeschwört und es fällt ihr schwer, diesen Film von der Realität zu unterscheiden. Was geschieht also wirklich und was nicht? Riley Sager spielt hier immer wieder mit unseren Ahnungen.Es gibt immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht anderer Personen, die das Bild vervollständigen.Über lange Zeit hinweg fand ich den Thriller nicht so spannend und außergewöhnlich, denn so eine Fahrt mit einem möglichen Killer gab es schon vorher. Aber gegen Ende zeigt sich dann doch, wie genial das Buch aufgebaut ist und es eben doch nicht so einfach ist wie gedacht.
Wenn man sich selbst nicht vertraut
Riley Sager nimmt den Leser mit auf eine nächtliche Fahrt, wo man zwischen Realität und Fiktion unterscheiden muss. Die Charaktere wirken authentisch und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und man bekommt immer einen Hinweis, wo man sich gerade befindet.Hauptprotagonistin im Buch ist Charlie. Sie hat in der Kindheit ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und ist bei ihrer Nona aufgewachsen. Ihr Gehirn schaltet bei emotional sehr stressigen Situationen einen Schalter um, sodass sie dann eine Szene wie im Film erlebt. Auf der Universität trifft sie auf Maddy und Robbie. Maddy ist lebenslustig und so ganz anders als Andere. Sie verstehen sich gut, doch das Maddy so gerne Party macht und Charlie immer mitschleppt, nervt sie. Als es ihr eines Tages zu viel wird und die Maddy einfach alleine in der Bar zurücklässt, wird diese Opfer des Campus-Killers.Charlie kann nicht mit ihrer Schuld an den Ereignissen umgehen und entschließt sich daher zurück zu ihrer Nona zu gehen. Da ihr Freund Robbie erst einige Zeit später frei hat, sucht sie am schwarzen Brett nach einer Mitfahrgelegenheit. Auch wenn der Campus-Killer immer noch auf freiem Fuß ist, will sie dieses Risiko eingehen und bei einem Fremden mitfahren. Josh bietet ihr diese Mitfahrgelegenheit an. Mit Robbie macht sie einen Code auf, falls sie sich bei Josh nicht gut fühlt und die Reise nicht fortsetzen möchte. Während der Fahrt kommen Charlie immer wieder Szenarien in den Kopf, die nicht gut für sie ausgehen und so langsam scheint sie den Verstand zu verlieren. Doch kann sie sich selbst trauen oder führt ihr Kopf sie auf falsche Fährten.Das Buch beginnt etwas lahm, doch es nimmt dann später an Fahrt auf und bringt immer neue Wendungen ins Spiel. Die Zusammenhänge bleiben lange im Dunkeln und der Leser kann gut miträtseln, wer hinter all den Geschehnissen steckt.
Pressestimmen
Riley Sager versteht es, uns das Blut in den Adern gefrieren zu lassen.
02.02.2023
Ein unfassbares Vergnügen.
02.02.2023