Band 7 der furiosen Oxen-Reihe
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Oxen. Interregnum
Der neue Band der erfolgreichen Thriller-Serie! Für alle Fans von Skandinavien-Krimis und Leser*innen von Stieg Larsson, David Lagercantz und Jussi Adler-Olsen.
Niels Oxen und Margrethe Franck müssen sich einer schockierenden Wahrheit stellen: Dunkle Mächte treiben den Wiederaufbau des Danehof voran. Axel Mossman, vorübergehend zurück auf seinem Posten als Geheimdienstchef, bittet die beiden erneut um Hilfe im Kampf gegen den mächtigen Geheimbund, den sie vor Jahren zerschlagen haben.
Er glaubt seinen mächtigsten Gegner besiegt, doch das Böse lässt sich niemals auslöschen.
Als einer der mutmaßlichen neuen Anführer leblos in einem See in Schweden gefunden wird und gleichzeitig der Tod eines jungen chinesischen IT-Studenten Rätsel aufgibt, müssen Oxen und Franck erkennen, dass ihre Ermittlungen längst eine Kettenreaktion tödlicher Ereignisse in Gang gesetzt haben. Die Zeit für den letzten Showdown zwischen Oxen und Danehof ist gekommen.
OXEN. Interregnum ist unabhängig von den weiteren Bänden der Reihe lesbar.
Alle Bände der Niels-Oxen-Reihe:
Band 1: OXEN. Das erste Opfer
Band 2: OXEN. Der dunkle Mann
Band 3: OXEN. Gefrorene Flammen
Band 4: OXEN. Lupus
Band 5: OXEN. Noctis
Band 6: OXEN. Pilgrim
Band 7: OXEN. Interregnum
Von Jens Henrik Jensen sind bei dtv außerdem die skandinavischen Thriller-Serien SØG und EAST erschienen.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Jens Henrik Jensen
Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u.a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung ›Jydske Vestkysten‹ tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben. Sein Debütroman ›Wienerringen‹ erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanski-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Mit seiner aktuellen Serie um den traumatisierten Ex-Elitesoldaten Niels Oxen wurde er zum Shootingstar der internationalen Krimiszene und eroberte auch in Deutschland sofort die Top 5 der SPIEGEL-Bestenliste. Jens Henrik Jensen ist Gewinner des Danish Crime Award.
Gabriele Haefs
Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Nordistik in Bonn und Hamburg. Für ihre Übersetzungen aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Gälischen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk.
Christel Hildebrandt
Christel Hildebrandt, geboren 1952, studierte Germanistik und Soziologie und promovierte in deutscher Literaturwissenschaft. Sie machte ihr Hobby zum Beruf und übersetzt seit mehr als zwölf Jahren aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen.
10 - 10 von 105 Leserstimme
Spannung vom Allerfeinsten
Band sechs der Oxenreihe ist wieder super spannend. Jens Henrik Jensen setzt in „Interregnum“ die Story über den Danehof fort. Anders als in den anderen Bänden steht aber hier nicht der Danehof, sondern es stehen eher die Protagonisten im Vordergrund. Die altbekannte Truppe um Niels Oxen, Margrethe Franck und Axel Mossman findet wieder zusammen, um sowohl einen Mord aufzuklären, als auch der weiteren Geschichte des Danehofs zu folgen. Anfangs ergibt sich für den Leser ein wirres Bild. Es gibt unterschiedliche Handlungsorte und auch unterschiedliche Handlungsstränge, die zunächst nicht zusammenzuhängen scheinen. Der Ort, an dem alle Handlungsstränge zusammen fließen, ist wie so oft, der Keller von Axel Mossman. Der Chef des PET ist ein kluger Kopf, wenn auch seine Tage gezählt sind, da für ihn ein Nachfolger gesucht wird.Besonders gut gefällt mir an diesem sechsten Band, das Leben von Niels Oxen und Margrethe Frank weiter zu verfolgen. Man kommt den beiden immer näher. Magnus, der Sohn von Niels, spielt eine immer größere Rolle in seinem Leben. Das ist schön zu lesen und man fiebert mit, wie sich dies alles wohl weiter entwickelt. Die Spannung bleibt trotzdem nicht auf der Strecke, denn die versteht Jensen grandios, aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Wir haben es wie immer mit geheimen Verschwörungen zu tun, die es gilt, zu zerstören.Um wirklich den vollen Lesegenuss auskosten zu können, muss man die anderen Bände der Reihe gelesen haben, da man sonst viele Details nicht versteht.Ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band.
Ein packendes Leseerlebnis
Oxen. Interregnum hat mich von Anfang an tief beeindruckt und gefesselt. Die Geschichte ist nicht nur ein spannungsgeladener Thriller, sondern auch ein Buch mit viel Herz und Verstand. Die Charaktere sind so lebendig und vielschichtig gestaltet, dass ich mich oft in ihren Gedanken und Gefühlen wiedergefunden habe. Besonders die Hauptfigur wirkt authentisch und glaubwürdig, was die emotionale Bindung zum Buch für mich sehr stark gemacht hat.Die Handlung ist clever konstruiert, mit überraschenden Wendungen, die mich immer wieder zum Nachdenken gebracht haben. Gleichzeitig schafft es das Buch, aktuelle gesellschaftliche und politische Themen einzubinden, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Das macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch relevant und tiefgründig.Der Schreibstil von Oxen. Interregnum ist dabei wunderbar klar und flüssig, was das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in kurzer Zeit durchgelesen. Es ist ein Werk, das mich lange nach dem Lesen noch beschäftigt hat und das ich jedem empfehlen kann, der nicht nur einen Thriller, sondern auch eine Geschichte mit Seele sucht.Für mich ist Oxen. Interregnum ein echtes Highlight, das zeigt, wie spannend und bedeutungsvoll Literatur sein kann. Ein Buch, das ich mit Freude weiterempfehle!
Folge der Spur des Geldes...
„Interregnum“, der siebte Thriller in der Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen, 2026 erschienen bei dtv, formt einen literarischen Höhepunkt der Reihe und dürfte an Komplexität kaum noch zu überbieten sein. Direkt am Jahresanfang ein absolutes Highlight im Thriller-Genre – da liegt die Messlatte ab jetzt hoch. Der Roman funktioniert wie alle Bücher der Reihe auch als Stand-Alone, da mensch aber viele Details nur in der Tiefe genießen kann, wenn Kenntnis der Vorgängerromane vorliegt, würde ich empfehlen, auch die anderen Bände unbedingt zu lesen – das lohnt sich sowieso.Wir sind zurück in der Oxen-Welt, die wir verließen mit der Information, dass der Danehof vernichtet und aufgelöst ist – als Kenner:innen haben wir natürlich damals schon geahnt, dass sich diese Information als fragwürdig herausstellen wird. Und so ist es auch, der Danehof ist noch immer aktiv und stellt sich neu auf. Wir starten gewohnt dicht und atmosphärisch eiskalt mit einem Mord, ausgeübt von einem Profi, der den Auftakt gibt zu einer enormen Verstrickung auf internationalem Terrain zwischen China und Dänemark, der alles beinhaltet, Spionage, KI, modernste Cybertechnik, international komplexe Beziehungen (jetzt weiß ich, was Panda-Politik ist), ein irres Geflecht von Menschen und Strukturen, das dem Team von Mossmann, Oxen und Franck alles abverlangt. Der Spannungsbogen flirrt durchweg, das Hirn wird maximal gefordert und kontrastiert wird dieses kalt-mörderische Gefüge ohne Grenzen mit einer warmen privaten Welt von Oxen und seinem Sohn Magnus, die ebenfalls massiv und einschneidend bedroht wird. Mittendrin eben jener Oxen, der älter werdende Jägersoldat, der noch immer mit seinem Trauma kämpft und immer weniger an die Rettung seiner Welt glauben kann. Dabei durchaus problematisch Oxens Idolisierung eines Systems der Gewalt als einziges Mittel seinem Sohn gegenüber. Auch problematisch ein sehr unmotivierter Hot Take des Autors zum Thema „Wokeness“ direkt am Buchbeginn mit einer nicht wirklich sinnvoll begründeten Position, die für den Roman keinerlei Rolle spielt – musste das sein? Da musste wohl mal was raus, dafür gibt es aber Essays... Wäre es für den Roman relevant und würde durchkonstruiert, all fine, dem ist aber nicht so – das wirft für mich dann doch die Frage auf, ob ich den Autor politisch weiter lesen möchte. Schade und unnötig. Während ansonsten Aktualität wie der Ukrainekrieg sinnstiftend und neutral elegant eingebunden wird, der Autor weiß also durchaus, wie das geht.Die Charaktere werden konsequent aus den Vorgängerromanen weiterentwickelt, die Beziehung zwischen Oxen und Franck gewinnt neue Facetten, Mossmann muss sich zunehmend mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen, auch andere alte Bekannte tauchen in gutem Rahmen auf, gepaart mit neuen Gesichtern, die wir sicher im nächsten Roman wiedersehen werden. Jensen arbeitet mit Perspektivwechseln in den Kapiteln, was dem Roman guttut und informativ bereichernd ist. Souverän arbeitet er heraus, welche Folgen der globalisierte Großkapitalismus für den Kampf von Wirtschaftsmächte hat – und wie schnell dadurch die Welt aus dem Gefüge gerät. Am Ende ist es wie so oft die Spur des Geldes, die der Schlüssel ist zu einem scheinbar befriedeten Zustand, der mit hohem Preis erkauft wird und einmal mehr Moral komplett in Frage stellt. Sind für Stabilität wirklich alle Mittel erlaubt?Ein durchgängig packender Thriller, leider mit Abzügen in der politischen B-Note. Ein weiterer literarisch starker Teil der Oxen-Reihe auf einem extrem hohen Recherche-Niveau, den Jensen noch mit einem kurzen Nachwort zur Einordnung von facts and fiction abschließt. Leider ist mehr wahr und wirklich als erfunden. Das Real Life ist der wahre Thriller. Das Buch eine geniale Weiterentwicklung, bei der die knapp 600 Seiten in einem Rutsch verfliegen.Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und dtv für das Rezensionsexemplar!
Spannender Thriller mit aktuellen Themen
Jens Henrik Jensen schreibt mit diesem siebten Teil der erfolgreichen Oxen-Reihe die Story um die Protagonistinnen weiter. Die Lektüre der ersten sechs Bände hilft natürlich, die Motivation der Figuren und die Vorgeschichte zu verstehen, doch das Buch lässt sich durchaus auch als einzelner Thriller oder als Einstieg in die Serie lesen.Der Autor schreibt routiniert und sehr spannend und kreiert eine komplexe Geschichte um politische Verschwörung bis in höchste Ebenen. Dabei verknüpft er ziemlich geschickt unterschiedliche Erzählstränge und verbindet scheinbar unbedeutende Vorkommnisse zu einem raffinierten Plot. Mit dem Einbinden von aktuellen Ereignissen und Einflüssen aus dem Ausland wird der politische Thriller noch interessanter und spannender.Ein tolles Buch für alle Fans des Autors, aber auch geeignet, um das Werk Jensens zu entdecken.
Spannung garantiert
Der siebte Band von "Oxen" mit dem Titel: "Interregnum" ist wirklich von Beginn an spannend. Ich hatte im Vorfeld gehört es sei der richtige Thriller für alle Freunde von Larson und Adler-Olsen. Ich muss sagen der Schreibstil ist wirklich vergleichbar und spannend. Dieser siebte Band ist mein erster Roman des Autors und dieser Reihe. Die Hauptpersonen sind gut eingeführt worden, so dass ich gut hinein gekommen bin. Oben und seine Partnerin haben von Anfang an meine Sympartie erhalten. Allein das Thema Danenhof hätte ich gerne zu Beginn etwas erklärt bekommen. Gleich zu Beginn gibt es zwei Morde die professionell ausgeführt wurden und sehr unterschiedlich aussehen. Spannend aber nicht gruselig. Die Ermittlungen sind vielseitig und nachvollziehbar entwickelt. Ich kann mir gut vorstellen noch einmal direkt auf Anfang zu gehen und bei Band eins zu starten. Ein echter Thriller Genuss. Volle fünf Sterne!
Gegen den Geheimbund
Jens Henrik Jensen hat mit "Oxen - Interregnum" einen groß aufgezogenen Thriller geschrieben. Das Buchcover ist düster und zeigt unterirdische Gänge, was die Stimmung des Buches gut transportiert. Ich muss vorab erwähnen, dass dies mein erster Teil dieser Reihe war und ich im Nachhinein denke es wäre an einigen Stellen praktischer gewesen Niels Oxen und Margarethe Franck bereits vorab begegnet zu sein. Die Stimmung ist durch die Erzählkunst des Autors von Beginn an fesselnd und düster, man hat immer das Gefühl einer Sache auf der Spur zu sein, vielleicht ist hier auch Vorwissen aus den vorhergehenden sechs Bänden nützlich, und man gerät in ein vielschichtig konstruiertes Gesamtkomplott. Die Charaktere überzeugen durch ihre Intensität und so entsteht eine unglaublich fesselnde Gesamtatmosphäre. Ich mag es wie Jensen erzählt und durch seine Sprachkunst Spannung generiert. Anfangs habe ich etwas gebraucht reinzukommen da ich keinen der Vorbände gelesen habe. Das wäre auch definitiv meine Empfehlung, die ich jetzt nachhole, die Reihe chronologisch zu lesen um die gesamte Story rund um den Geheimbund und den Danehof richtig einordnen zu können. Doch da mir das Gelesene gut gefallen hat ist das ein richtig guter Ausblick auf mehr.
Super spannend und aktuell
„Oxen. Interregnum“ ist bereits der siebte Band der Reihe um den dänischen ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird der Handlung leichter folgen können; es ist aber auch ein Neueinstieg in die Reihe mit diesem Band denkbar. Das Wichtigste aus der Vergangenheit wird noch einmal kurz angerissen.Axel Mossman hat interimsmäßig wieder die Leitung des PET inne und bittet seine Mitarbeiterin Margrethe Franck sowie Niels Oxen, ihm zu helfen: Er hat Kenntnis darüber, dass das alte Machtnetzwerk Danehof, das als zerschlagen galt, neu aufgebaut werden soll. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Die in Schweden aufgefundene Leiche eines dänischen Generalstaatsanwalts, der Tod eines chinesischen Studenten in Kopenhagen, ein Studentenpaar auf der Flucht - was die Polizei für Einzelfälle hält, offenbart sich den Lesenden sehr schnell als zusammenhängende Fäden desselben Handlungsgeflechts. Oxen und Franck werden von den aus früheren Bänden bekannten Christian Sonne und Sally Finnsen unterstützt. Von der Polizei Aalborg kommt noch die smarte Dajana Djukic dazu, die mir auch sehr gut gefallen hat. Jens Henrik Jensen versteht es sehr gut, die Spannung von vorne bis hinten sehr hoch zu halten. Die Handlung ist temporeich, verzwickt und sehr aktuell. Alles wirkt beängstigend wirklichkeitsnah. Vieles beruht auf Fakten, was die Intrigen und den Machtmissbrauch umso schlimmer erscheinen lässt. Auch die einzelnen Charaktere wirken authentisch und sind tiefgründig ausgearbeitet. Mit ihren Ecken und Kanten wirken sie sehr nahbar. Selbst die „Guten“ haben ihre dunklen Seiten und müssen gegen ihre inneren Dämonen angehen. Das Ende wirkte auf mich erstaunlich abgeschlossen, als ob es auch das Ende der Reihe sein sollte - aber das dachte ich nach den dritten Band auch schon. Und so hoffe ich jetzt, dass noch viele weitere Bände mit Oxen und Franck folgen werden. Die Reihe:1. Oxen. Das erste Opfer2. Oxen. Der dunkle Mann3. Oxen. Gefrorene Flammen4. Oxen. Lupus5. Oxen. Noctis6. Oxen. Pilgrim7. Oxen. Interregnum (ET Januar 2025 bei dtv)
Danehof 2.0?
Endlich gibt es Nachschub: „Oxen. Interregnum“ von Jens Henrik Jensen, der siebte Fall für den dänischen Ex-Elitesoldaten Niels Oxen und die scharfsinnige Agentin Margrethe Franck. Was für ein spannender Einstieg! Danach ein Wiedersehen mit Oxen und seinem Sohn Magnus sowie Axel Mossman und Margrethe. Auch Sally Finnsen und Mossmans Neffe Christian Sonne sind wieder mit von der Partie.Mossman, kommissarischer Leiter des PET, enthüllt seinen beiden Verbündeten Oxen und Margrethe ein schockierendes Geheimnis - eine alte Tonbandaufnahme, die beweist, dass das gefürchtete Netzwerk Danehof im Hintergrund noch immer aktiv ist. Es geht darum, den Wiederaufbau zu verhindern…Die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit verschwimmen. Und schon bald nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Der Generalstaatsanwalt Per Eilertsen wird ertrunken in Schweden aufgefunden, ein chinesischer Student erhängt sich an einem Balkon, und ein junges Paar muss um sein Leben fürchten. Jedes Ereignis scheint isoliert - doch die Fäden verknüpfen sich schnell zu einem Netz aus Verschwörung und Machtmissbrauch.Mit „Oxen. Interregnum“ beweist der Autor einmal mehr seine Meisterschaft in der Kunst, packende Spannung mit menschlicher Tiefe zu verbinden. Seine Bücher schaffen eine elegante Balance zwischen knallhartem Realismus und tiefgründiger Charakterentwicklung - und vermitteln dem Lesenden das Gefühl, dass der Kampf gegen Machtmissbrauch nicht nur in der Fiktion, sondern auch in der Realität stattfindet.Fazit: Fall Nr. 7 für Oxen und Margrethe. Spannung und Action mit intelligenter Frauenpower!
Düster, komplex und hochspannend – Oxen zwischen Macht und Moral
„Oxen. Interregnum“ von Jens Henrik Jensen ist ein düsterer, politisch geprägter Thriller, der durch seine ernste Atmosphäre und komplexe Themen überzeugt. Bereits das Cover spiegelt die Stimmung des Romans gut wider: kühl, bedrohlich und reduziert – passend zur Geschichte, die sich mit Macht, Intrigen und moralischen Grauzonen beschäftigt.Im Mittelpunkt steht erneut Niels Oxen, der in einem instabilen politischen Umfeld agiert, in dem alte Strukturen bröckeln und neue Machtkämpfe entstehen. Ohne zu viel vorwegzunehmen, gelingt es dem Autor, eine Geschichte zu erzählen, die weniger auf schnelle Action setzt, sondern auf Spannung durch politische Verflechtungen, Manipulation und psychologische Tiefe. Das Thema „Interregnum“ – eine Zeit des Übergangs und der Unsicherheit – wird dabei konsequent und glaubwürdig umgesetzt.Der Schreibstil ist klar, sachlich und stellenweise sehr nüchtern, was gut zur ernsten Thematik passt. Jensen nimmt sich Zeit für Hintergründe und Zusammenhänge, fordert dabei aber auch Aufmerksamkeit von den Leser*innen. Die Figuren, allen voran Oxen, wirken authentisch und innerlich zerrissen, was sie greifbar und menschlich macht. Besonders gelungen ist, dass niemand eindeutig gut oder böse ist – moralische Ambivalenz steht im Vordergrund.Das Buch ist vor allem für Leser*innen interessant, die politische Thriller mit Tiefgang mögen und keine Scheu vor komplexen Strukturen haben. Kenntnisse der vorherigen Bände sind hilfreich, um alle Zusammenhänge vollständig zu erfassen.Fazit:„Oxen. Interregnum“ ist ein anspruchsvoller, atmosphärischer Thriller, der mit kluger Handlung und starken Figuren überzeugt. Eine klare Empfehlung für Fans der Reihe und für alle, die Spannung jenseits klassischer Action suchen.
Düster, packend, hochspannend
Der siebte Band der Oxen-Reihe hat mich erneut auf ganzer Linie begeistert und sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und vollkommen drin in der Geschichte.Besonders der Wiederaufbau des Danehofes sowie die düsteren Mächte, die im Hintergrund ihre Fäden ziehen, haben mich zutiefst erschüttert. Die hochexplosive Mischung aus geheimen Netzwerken, politischen Intrigen und massivem Machtmissbrauch wirkt erschreckend realistisch und äußerst beängstigend. Während des Lesens hatte ich ständig dieses beklemmende Gefühl, dass das alles nicht gut ausgehen kann – dass etwas Dramatisches bevorsteht.Als Moosmann Frank schließlich Oxen um einen allerletzten Einsatz bittet, beschlich mich sofort ein mulmiges Gefühl. Oxen soll zunächst undercover an einem Treffen eines geheimen Bundes teilnehmen. Doch natürlich kommt alles anders als geplant: Plötzlich taucht eine Leiche auf, und die Handlung nimmt rasant Fahrt auf. Eine unglückliche Kettenreaktion folgt der nächsten und lässt den Leser kaum noch Luft holen.Dieser Thriller bietet wirklich alles, was ein guter Thriller haben muss, und löst zudem endlich das langjährige Geheimnis um den mysteriösen Danehof-Geheimbund auf. Mit seinen 607 Seiten war „Oxen. Interregnum“ für mich ein absoluter Hammer – mega spannend und durchgehend fesselnd. Eine klare Leseempfehlung!
Pressestimmen
Genial wie immer!
02.02.2026