Coverbild McKinsey kommt<br>Molières Tartuffe von Rolf Hochhuth, ISBN-978-3-423-40107-4
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McKinsey kommt
Molières Tartuffe

Zwei Theaterstücke

»Der Mann hat ein Gespür für Themen …« Marcel Reich-Ranicki

Über vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist ein Skandal. Und Rolf Hochhuth gehört nicht zu denen, die wegschauen. Bankvorstände, die zweistellige Millionengehälter einstreichen, Milliardengewinne erzielen und Tausende auf die Straße setzen, sind ihm ein Greuel. Und das sagt er auch. Den Mächtigen, die seine Kritik trifft, ist das sehr peinlich – und ihren feinsinnigen Freunden in der Kulturindustrie natürlich erst recht.

Das Ergebnis solcher Konflikte findet sich in diesem Band: ein kleines Gedicht von 16 Zeilen, ein Schauspiel, das vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe endet, und ein zweites, das an die Zensur zu Zeiten von Molière erinnert.

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Coverbild McKinsey kommt<br>Molières Tartuffe von Rolf Hochhuth, ISBN-978-3-423-40107-4
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Coverbild McKinsey kommt<br>Molières Tartuffe von Rolf Hochhuth, ISBN-978-3-423-13134-6
1. Dezember 2003
978-3-423-13134-6
10,00 [D]
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EUR 8,99 € [DE], EUR 8,99 € [A]
eBook
Mit einem Essay von
Gert Ueding
160 Seiten, ISBN 978-3-423-40107-4
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Autorenporträt

Rolf Hochhuth

Rolf Hochhuth, geboren am l. April 1931 in Eschwege, gehört zu den engagiertesten deutschen Schriftstellern. Mit seiner Frage nach der moralischen Verantwortung ...

Preise und Auszeichnungen

Geschwister-Scholl-Preis
1980

Pressestimmen

Buchkultur Österreich
»Mit dem Theaterstück „McKinsey kommt“ zeigt sich Hochhuth wie gewohnt kämpferisch.«
Freie Presse
»Es ist eine Ironie des Schicksals, dass Hochhuths neues Buch erst Dank der Empörung der Deutschen Bank so richtig bekannt wurde.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Sehr geehrte Damen und Herren des Lektorats! Ich erlaube mir, Ihnen und Herrn Hochhuth auf diesem Wege einen Hinweis auf ein Folge-Projekt zu 'McKinsey kommt' zu geben. Es ist wahr, dass kein anderer Dramatiker als Rolf Hochhuth es bisher gewagt hat, die derzeitige 'vorrevolutionäre Lage in Deutschland' so klar zu thematisieren. Einschl. der Tatsache, dass in dieser Konfliktlage eine revolutionäre Gruppe fehlt. Wir wissen, dass erst sie aus der wirkungslosen Klage-der-Vielen herausführt. Gibt sie es wirklich nicht? Existiert sie vielleicht im Verborgenen? Herr Hochhuth sollte nach ihr suchen. Das hätte dramtiswche Folgen. Sie existiert nämlich. Dazu müßte er aber den geistigen Schritt von der kleinen Konfliktwelt der Menschen in die große Welt des Geschichtsprozesses tun. Nur hier läßt sich bekanntlich der Konflikt- und Machtkampfverhau lösen. Vergleichbar der Handlung in Faust I, ist die wirksame Konfliktstruktur in 'McKinsey kommt' auf die Beziehungen zwischen den Subjekten begrenzt. Doch die heutige Konfliktstruktur ist eine der Fortschritts- und Herrschaftslogik des Ganzen und die Systemkrise ist eine globale. Und: Wir stecken in einer vorrevolutionären Weltlage, in der es um mehr als nur um Arbeitslosigkeit geht, sondern um die Crashperspektive des Ganzen. Hochhuths 'McKinsey kommt' ruft also nach einem Teil II, vergleichbar Faust II. Nach diesem Schritt würde Rolf Hochhuth eine Entdeckung machen: Im Teil II müßte er auf die vorrevolutionäre Gruppe nicht verzichten !!! Denn Tatsache ist: Bezogen auf die anstehende Weltrevolution existiert eine kleine aber hinreichende, revolutionäre Gruppe. Es ist dies 1. evolutionistische Partei der Welt, DIE KREATIVEN. Sie wurde am 25.9.1985 in Erlangen gegründet und ihre 6 Mitglieder verführen über das Evolutionsprozesstheorie gestützte und evolutionsprozesseigene Umsteuerungswissen für das globale Übergangsprojekt in die neue Weltordnung des Schöpferischen. Die neue Weltordnung des Schöpferischen wird aus der ökosozialen Umfinanzierung hervorgehen. Dieser Ansatz ist, wenn er evolutionslogisch zu Ende gedacht ist, so naheliegend wie genial-einfach und selbstläufersich, denn die Ver(s)teuerung von Energie und Sachkapital stellte eine simulierte Not an Energie und Kapitalstock her. Diese Not macht aber bekanntlich erfinderisch, sowohl Menschen, Gruppen wie Gesellschaften. Sie installiert in einer Gesellschaft die Herrschaft des Schöpferischen. Wir machen Geniepunktpolitik. Sie setzt am dominomächtigen Geniepunkt an, um das gesamte Umsteuerungspotenzial freizusetzen. Unser Wissen ist schon im Machtspiel mit der Macht-Nr.1 in Deutschland getestet. Hier sind die Fakten einfach zu recherchieren. Herr Hochhuth müßte sich nur mit uns in Verbindung setzen. Rüdiger Kalupner Bundesvorsitzer der DIE KREATIVEN«
ANTWORTEN
»Eines der zeitkritischsten Stücke der letzten Jahre, nachdenklich machend. Reinhold Nisch

Woyzeck erinnert: Rolf Hochhuths "McKinsey kommt" (Lyrik)

Wut durch Analysen
und die Umsetzung
durch Perspektive:
Hildes Erkenntnis
der Regelungen
durch das Grundgesetz,
wir allein in Formalgleichheit,
aber im Würgegriff der Weltwirtschaft:
die Wiederkehr von anderen Mächten
im Generationenschritt-Tempo
alle dreißig Jahre,
Gedankenfreiheit manches Mal erreicht.
Wirtschaftszähmung als Fata Morgana.
Die Hydra als Multiplikator,
der Einzelne im Nichts des Wehrlosen
in Kurts Replik.
Futurologisch gedacht:
McKinsey kommt,
McKinsey lacht,
es kracht im Gebälk,
rote Nelken kanzlerwelk,
die Revolution wird angedacht,
gerechte Arbeit wird gemacht (!?)
Franz Woyzeck wieder geschunden.
Die uralte Geschicht`von oben und unten.

Reinhold Nisch

Vergleichen Sie bitte: Rolf Hochhuth, "McKinsey kommt" ... (Mit einem Essay von Gert Ueding), München (dtv) 2003«
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