Ein mitreißender Schicksalsroman über weibliche Selbstbehauptung in einer Zeit, in der es dafür noch kein Wort gab. Tief berührend und mit großer Sprachgewalt erzählt Bestsellerautor Max Moor von drei Schwestern, die einander verlieren und doch ein Leben lang nie ganz loslassen.
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Details
»Gerti, Rudi, Hansi. Vergesst niemals, was ihr seid: eine großartige, wunderbare, bunte Truppe! Schwestern seid ihr, Schwestern bleibt ihr. Das ist ein großes Glück! Auch wenn sonst keiner zu euch hält, ihr habt einander.«
Schwestern. Trotz allem
Ein mitreißender Schicksalsroman über weibliche Selbstbehauptung in einer Zeit, in der es dafür noch kein Wort gab. Tief berührend und mit großer Sprachgewalt erzählt Bestsellerautor Max Moor von drei Schwestern, die einander verlieren und doch ein Leben lang nie ganz loslassen.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges verliert Gerti alles: den Vater, der verschwindet, die Mutter, die stirbt, und die Schwestern, die ins Heim verstoßen werden. Allein bleibt sie bei den Großeltern zurück. Nur drei Knöpfe, abgerissen von einer alten Kletterweste, gedacht als Glücksbringer für jede von ihnen, erinnern Gerti ihr Leben lang an die geliebten Schwestern.
Drei Schwestern. Drei Leben. Vier Jahrzehnte
Als junge Frau lernt sie den verheirateten Albert kennen und verliebt sich in ihn. Er liebt auch sie, verlässt sie jedoch wieder, kehrt zurück und verschwindet immer wieder in ferne Länder. Gerti bleibt ihm treu. Zwei Kinder entstehen aus dieser schwierigen Liebe, die sie allein großziehen muss. Dem Argwohn der Nachbarn ausgesetzt und der Gefahr, durch die Jugendwohlfahrt die Kinder jederzeit zu verlieren. Mit Stolz und ihrer Sturheit meistert Gerti das Leben, getragen von ihrem größten Wunsch: einer eigenen Familie.
Rudi, schön und glamourös, möchte nur eines: ihre Kindheit im Heim vergessen. Sie jagt von Mann zu Mann, von Ehe zu Ehe. Stets begleitet von dem Gefühl, niemandem zu genügen, kämpft sie gegen sich selbst.
Alle drei sind sie Überlebende, jede auf ihre Weise, Kinder einer Zeit, die kein Erbarmen kannte
Hansi, bald von einem liebevollen Ehepaar adoptiert, ist die rastlose Jüngste, die sich weder durch Kind noch Mann gebunden fühlen möchte. Sie liebt ihre Unabhängigkeit, macht ihre Lehre als Hotelkauffrau und schließlich Karriere. Und trotzdem bleibt etwas, das fehlt.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Max Moor
Max Moor, 1958 in Zürich geboren, ist Moderator, Autor und Schauspieler. Anfang der 90er Jahre moderierte er das preisgekrönte Medienmagazin ›Canale Grande‹ auf VOX. Es folgten verschiedene weitere Sendungen, wie beispielsweise ›Bauer sucht Kultur‹ für den RBB. Bis 2024 war er der Kopf des ARD- Kulturmagazins ›Titel, Thesen, Temperamente“. ›Schwestern. Trotz allem‹ ist sein Romandebüt, wobei er bereits mehrere Sachbuch-Bestseller geschrieben hat, u.a. ›Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht‹.
Pressematerialien
Leserstimmen
1 - 10 von 77 Leserstimme
Schwestern, die ihren Weg gehen
Das Cover mit dem kräftigen Rot, dessen blaue Schrift sich im Einband wiederfindet, zeigt drei junge Mädchen verschiedenen Alters auf einer Stufe. Sich an den Händen haltend, den Blick geradeaus lässt sich eine Stärke und ein „wir haben uns“ hinein interpretieren. Wird es so sein?Hansi, Rudi und Gerti verlieren ihre Mutter, der Vater ist verschwunden. Gemeinsam kommen sie mit ihrem Großeltern bei der Tante unter, die nun endlich die Nichten und Eltern drangsalieren kann, da sie sich doch immer als die nicht beachtete Tochter empfand.. Durch den frühen Tod ihres Mannes versorgt, könnte sie nun allen ein komfortables Dach über den Kopf bieten.Das verhindert sie und zwingt, dass Hansi und Rudi in ein Kinderheim gebracht werden. Seitdem gibt es keinerlei Kontakt mehr zu den Großeltern oder Gerti. Als Ältere verzweifelt diese zu Beginn daran.Diese tragische Kindheit prägt alle drei. Während Hansi schnell von liebevollen Adoptiveltern aufgenommen wird, erleidet Rudi bei den sadistischen Nonnen Qualen und Gerti wächst im Umfeld der Tante und der Großeltern auf.Der umfangreiche Roman umfasst knapp 560 Seiten, die in drei Teile unterteilt sind. Beginnend mit einem Prolog und endend mit einem Epilog, in dem Gerti die Hauptrolle spielt.Von den drei Geschwistern wird Gerti der größte Erzählrahmen gewährt, Sie trifft auf den verheirateten Albert, den „Halodri“ der ihr Lebensgefährte und Vater ihrer zwei Kinder wird. In Briefen an einen Pfarrer, die er nie verschickt, wird seine Lebensgeschichte ebenfalls länger erzählt.Der Erzählrahmen umfasst die Zeit von 1945 bis in die 1970er Jahre.Die Geschwister verbindet eine tragische Geschichte des Verlusts und bekommen doch irgendwie die Kurve, während sie sich dabei unterschiedlich entwickeln. Trotz – oder genau deshalb – meistern sie ihr Leben selbstbewusst.Gerti wird eine alleinerziehende, berufstätige Mutter, die häufig in Angst vor der Jungendfürsorge lebt, da ihre Kinder unehelich sind. Ihr Albert, die Liebe ihres Lebens arbeitet meist im Ausland und kann ihr nicht die Unterstützung im Alltag bieten, die sie benötigt.Ihr Leben wird sehr ausführlich erzählt. Zu Beginn wird das Leben ihrer Schwestern Rudi und Hansi eher nebenher erzählt.Rudi litt, wie erwähnt im Kinderheim, und schafft es dennoch bis in die High Society Roms, (mit viel Name Dropping und geschichtlichen Hintergrund erzählt) um dann abzustürzen und dennoch anzukommen. Hansi klettert die Karriereleiter hinauf, bekommt währenddessen zweimal Zwillinge, die bei ihren Adoptiveltern aufwachsen. Ein eher „atypischer“ Werdegang einer Frau in diesen Jahren.Genau diese atypischen Werdegänge bilden die Grundlage des Romans. War es für einen Mann in Ordnung beruflich im Ausland zu arbeiten und große Projekte zu betreuen, so wurde es verurteilt, wenn Frauen alleine mit ihren unehelichen Kindern wohnten und ihren Unterhalt selbst verdienten. Auch Hansis Weg von der Hotelfachfrau bis ins Hotelmanagement war für den Erzählzeitraum eher ungewöhnlich.Oder Rudis Aufstieg von der Reiseleiterin in die High Society.Nebenbei wird anhand der Geschwister die Geschichte Österreichs, Italiens und, durch Albert, teilweise Türkei erzählt.Man könnte vermuten, dass der Autor sich dadurch im Roman verzettelt. Dem ist nicht so.Sprachgewaltig führt er durch die Kapitel und erzeugt Bilder, die sofort ins Geschehen einbinden. Der Lesegenuss ist dadurch gegeben.Mit dem Epilog hadere ich. Passt er zu Gertis Charakter, so hätte ich dennoch gerne darauf verzichtet.
Bedrückend und bewegend
Der Schreibstil von Max Moor ist emotional mitreißend und sehr flüssig. Das Cover finde ich sehr schön und passend zu dem Roman. Ich mag Historische Romane aus der Zeit der Vierziger Jahre, die im Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart erzählt werden.Max Moor erzählt einfühlsam und sprachgewaltig Gertis Lebensgeschichte von der schwierigen Nachkriegszeit bis zu ihrem Rückblick im Jahr 2010.Am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert Gerti beinahe alles: ihr Vater verschwindet, ihre Mutter stirbt und ihre beiden Schwestern kommen ins Heim. Gerti bleibt bei den Großeltern zurück. Drei Knöpfe einer alten Weste aus ihrer BDM-Zeit bleiben ihr als Glücksbringer und Hoffnung, ihre Schwestern eines Tages wieder zu sehen.Die tragische Lebensgeschichte hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Der Roman erzählt gefühlvoll von den getrennten Lebenswegen, vom Überleben, der Hoffnung und Sehnsucht nach ihren Schwestern. Ein Roman mit viel Tiefgang.Eine klare Kaufempfehlung.
Packend. Berührend.
Ich möchte mit einem Zitat beginnen: "Tief berührend und mit großer Sprachgewalt erzählt Bestsellerautor Max Moor von drei Schwestern, die einander verlieren und doch niemals loslassen."Der erste Teil dieses Zitates trifft voll ins Schwarze. Berührend und sprachgewaltig - ja das ist dieser Roman auf jeden Fall. Es ist tragisch, wie Gerti, Rudi und Hansi auseinander gerissen werden. Jede versucht, ihren Weg zu gehen und sie verlieren sich gezwungenermaßen aus den Augen.Jedes einzelne Schicksal hat mich berührt und es war schockierend zu erkennen, dass Erfahrungen aus der Kindheit ein ganzes Leben prägen.Die Geschichte von Gerti wird besonders ausführlich erzählt. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr über das Schicksal von Rudi und Hansi zu erfahren. Wobei ich zugeben muss, dass die Erzählungen über Rudis Kindheit schockierend und manchmal schwer zu verkraften waren.An den Schreibstil von Max Moor musste ich mich erst gewöhnen. Doch sein zeitweise nüchterne Erzählweise ließ so manche dramatische Stelle erträglicher werden.Wer einen packenden Roman lesen möchte, welcher unter die Haut geht, und keine "leichte Urlaubslektüre" erwartet, für den ist "Schwestern.Trotz allem" genau richtig.
Kurzweiliges Debüt
Cover und Klappentext hatten es mir angetan.Der Einstieg /Prolog war etwas befremdlich, erklärte sich letztlich erst im Epilog.Die dann folgende Geschichte über die unterschiedlichen Biographien der drei Schwestern las sich kurzweilig, ich mag den Schreibstil. Beeindruckend dargestellt fand ich die Schilderungen von Rudis Erlebnissen im Kloster. Oder generell immer wieder, wie es der Autor schaffte, mit Worten und Formulierungen Distanz zu wahren und dennoch den Figuren nah zu sein.Gerti als starke Frau kam mir bisweilen ein bisschen idealisiert vor, manches hätte sicher auch kürzer gestaltet werden können.Begeistert hat mich der historische Blick auf die Zeit unmittelbar nach dem Zusammenbruch des dritten Reichs, wie tief verwurzelt viele Ansichten -logischerweise- waren und dass es natürlich ab 45 keine plötzlich bekehrten Menschen waren, die da agierten...Alles in allem finde ich, dass dies ein höchst kurzweiliges Romandebüt ist, das mich auf Nachfolger hoffen lässt.
Sehr emotional und berührend
Max Moor ist mit dem Roman "Schwestern. Trotz allem" ein hervorragendes Meisterstück gelungen. Er erzählt die Geschichte mit spürbarer Wärme und einem sicheren Gespür für Details. Sein Schreibstil ist flüssig und mitreißend.Drei Schwestern - drei Leben, verbunden durch Verlust, Erinnerung und Hoffnung, die nicht erlischt. Für Gerti und ihre Schwestern beginnt das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg mit großem Verlust. Der Vater ist fort, die Mutter stirbt, und ihre beiden Schwestern werden in ein Heim gebracht. Gerti bleibt bei den Großeltern. Drei Knöpfe aus einer alten Weste aus ihrer BDM-Zeit bewahrt sie als Glücksbringer für die Schwestern auf. Im zerstörten Österreich wächst sie auf und kämpft darum, allein zurechtzukommen und ihre Würde zu behaupten. Die Suche nach ihren Schwestern begleitet sie ein Leben lang. Im Jahr 2010 schaut sie zurück auf ihr Leben.Die bewegende Geschichte über die Schwestern hat mich sehr berührt und voll überzeugt. Ein eindringliches Buch, das lange nachhallt.Absolute Leseempfehlung.
Spannende Familiengeschichte mit historischem Hintergrund
Max Moors Roman „Schwestern. Trotz allem“ entfaltet ein packendes und emotional vielschichtiges Familiendrama, das seine Leser tief in die deutsche Nachkriegsgeschichte eintauchen lässt.Die Erzählung beginnt im dramatischen Frühjahr 1945. In geschickt verschränkten Handlungssträngen, wechselnden Zeitebenen und abwechselnden Kapiteln entfaltet sich ein vielstimmmiges Mosaik: Wir begleiten Albert durch seine Tagebucheinträge, die an einen Pfarrer gerichtet sind, erleben kurz die Perspektive von Johanna – der Mutter der drei Schwestern Gerti, Hansi und Rudi –, blicken durch die Augen des Großvaters und tauchen schließlich ausführlich in das Leben der Schwestern ein.Ein zentraler und aufwühlender Teil des Buches widmet sich der Kindheit der drei Mädchen, die in völlig unterschiedlichen Umfeldern heranwachsen mussten. Max Moor zeichnet hier eindringliche Kontraste: Während eine Schwester bei den Großeltern und einer strengen Tante aufwächst, erlebt die andere im Kloster bei Nonnen eine Kindheit, die von Gewalt und bedingungslosem Gehorsam geprägt ist. Die Dritte im Bunde hingegen erfährt das, was den anderen verwehrt blieb: das Aufwachsen in einer liebevollen Familie.Nach etwa einem Viertel des Buches macht die Handlung einen Zeitsprung in das Jahr 1957. Von diesem Punkt an verfolgt der Roman die Lebenswege der Schwestern als Erwachsene weiter und zeigt, wie tief die Prägungen der Kindheit in ihre Biografien eingeschrieben sind.Besonders beeindruckend ist Max Moors sprachliches und stilistisches Geschick: Er versteht es meisterhaft, durch die veränderten Tonalitäten der einzelnen Kapitel die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenswege der Schwestern spürbar zu machen. Mit nur wenigen treffenden Worten skizziert er Schauplätze und Situationen so intensiv, dass man als Leserin oder Leser direkt im Geschehen steht.Ich habe das Buch sehr gern gelesen und werde es sicher weiterempfehlen.
Abwechslungsreich und bewegend, die Schicksale dreier Schwestern
Österreich 1945Nachdem Verlust ihrer Eltern werden die drei Schwestern, Gerti, Rudi und Hansi, in jungen Jahren getrennt und verlieren sich aus den Augen. Doch sie bleiben Schwestern. Trotz allem.Gerti darf bei den Großeltern bleiben, während die beiden jüngeren Schwestern ins Heim kommen. Was sie dort erleben ist schrecklich. Die Erziehungsmethoden der Nonnen sind unfassbar und machen einen sprachlos. Die verschiedenen Erlebnisse prägen die drei Mädchen und wirken sich auf ihr späteres Leben aus.Der Einstieg in den Roman fiel mir etwas schwer, denn ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen. Er erforderte stellenweise einiges an Konzentration und war manchmal etwas anspruchsvoller. Auch hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Ich dachte, dass die Leben der drei Schwestern zu gleichen Teilen erzählt werden. Doch der Fokus liegt auf Gerti, deren Leben ausführlich beschrieben wird und zusätzlich geht es um Albert, der aus seinem Leben in den Kapiteln " Aus Alberts Schreibmappe" berichtet. Seine Aufzeichnungen fand ich stellenweise etwas konfus und auch etwas zu ausführlich. Die Kapitel über Gerti haben mir dagegen sehr gut gefallen. Auch der österreichische Dialekt, den der Autor immer wieder einfließen lässt, hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, er ließ die Geschichte für mich authentischer wirken. Außerdem gibt es im Buch ein Lesezeichen mit einem Glossar, das die österreichischen Begriffe erklärt. Rudis und Hansis Leben kamen mir anfangs etwas zu kurz und wirkten eher wie Nebenschauplätze. Erst gegen Ende des Romans wurde mehr von den beiden Schwestern erzählt. So richtig sympathisch war mir leider keiner der Charaktere.Trotzdem konnte mich der Autor mit einigen Szenen berühren."Schwestern. Trotz allem" ist ein Roman, an dessen Schreibstil ich mich erst gewöhnen musste. Trotz einiger Längen hat mir die abwechslungsreiche und bewegende Geschichte der drei Schwestern gut gefallen.
Tragische Familiengeschichte
„Schwestern. Trotz allem“ von Max Moor habe ich gerne gelesen, auch wenn das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat.Etwas irritiert war ich direkt zu Beginn. Da die Leseprobe nicht die ersten Kapitel des Buches umfasste, sondern erst deutlich später in der Geschichte einsetzte, habe ich mich zunächst tatsächlich gefragt, ob ich überhaupt das richtige Buch lese. Das fand ich etwas unglücklich, da ich mich auf einen ganz anderen Einstieg eingestellt hatte.Die Geschichte selbst fand ich interessant, vor allem weil die Lebenswege der drei Schwestern nach ihrer Trennung so unterschiedlich verlaufen. Besonders Rudis Zeit im Kinderheim ist mir dabei in Erinnerung geblieben. Es ist erschreckend, unter welchen Umständen Kinder damals teilweise aufwachsen mussten und wie wenig Einfluss sie auf ihr eigenes Leben hatten. Auch Gerti fand ich als Figur interessant, obwohl ich manche ihrer Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen konnte.Der Schreibstil ist stellenweise sehr ausführlich, wodurch sich einige Passagen für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben. Besonders die verschiedenen Nebenschauplätze, allen voran die Geschichten aus Alberts Schreibmappe, empfand ich teilweise als sehr langatmig. Auch durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge musste ich zwischendurch genauer aufpassen, um den Überblick zu behalten.Was mir allerdings am meisten gefehlt hat, war die Verbindung zwischen den Schwestern. Aufgrund des Titels hatte ich erwartet, dass ihre Beziehung und ihr Zusammenhalt stärker im Mittelpunkt stehen würden. Stattdessen nehmen ihre einzelnen Lebensgeschichten viel Raum ein, besonders die von Gerti. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wie sich die Beziehung zwischen den Schwestern über die Jahre entwickelt und wie sie mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit umgehen.Insgesamt fand ich die Geschichte interessant und stellenweise sehr berührend. Auch wenn ich einige Passagen langatmig fand und mir einen stärkeren Fokus auf die Schwestern gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen.
Großartig
Ein toller Roman von Max Moor über das Leben der drei Geschwister, Gerti, Rudi und Hansi in der Nachkriegszeit, der Nachhalt und in Erinnerung bleibt.Max Moor hat einen wortgewaltigen und äusserst interessanten Roman geschaffen.Frühjahr 1945, Gut Hollerbrunn in Österreich, nach dem Tod ihrer Eltern werden die drei Schwestern getrennt, Gerti darf bei ihrem Großvater und derherrischen Tante bleiben, Rudi und Hansi müssen ins Kinderheim, wo ihnenviel schlimmes passiert. Das Schicksal treibt die drei auseinander.Es wird die Lebensgeschichte, vor allem Gertis, bis ins Jahr 1973 erzählt.Alle dreit gehen sehr unterschiedliche Wege, sind aber durch ihre Kindheit und Jugend gezeichnet.Max Moor zeigt hier beispielhaft, wie durch negative Erfahrungen ein Mensch geprägt wird.Der Schreib- bzw. Sprachstil des Autors ist grandiös. Eine wirklich lesenswerte Familiengeschichte.Klare Weiterempfehlung.
Schicksalsroman der berührt
Schwestern trotz allem ist berührende Geschichte über die Verbundenheit von Schwestern, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und berührt hat. Die Autorin hat mit diesem Roman eine packende Story über Zusammenhalt, Schuld, Vergebung und bedingungsloser Liebe geschrieben. Mit viel Gespür für Details und einer bildhaften Sprache schafft die Autorin eine Kulisse, in die man als Leserin komplett eintauchen kann. Der Schreibstiel gefiel mir gut und man kam angenehm durch die Seiten des Buches. Ich halte den Roman für einen wunderbarer, bewegender Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt. Er erinnert uns daran, wie wichtig es ist, einander zu verzeihen und dass die Familie die stärksten Wurzeln bietet, die ein Sturm nicht entwurzeln kann.Absolute Leseempfehlung für alle, die tiefgründige, emotionale und kraftvolle Geschichten lieben!
Veranstaltungen & Medientermine
Eine Veranstaltung im Rahmen der blätterWALD-Literaturtage. Eröffnung.
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91301 Forchheim
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99086 Erfurt
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25746 Heide
Pressestimmen
Packend, sprachgewaltig und gehaltvoll.
Katty Salié, 20.10.2026
Ein großartiger, beeindruckender Roman.
Marion Brasch, 19.10.2026
Mit Herz und Tiefgang!
16.10.2026
Mit Gerti, Rudi und Hansi stellt er drei Frauen in den Mittelpunkt, die auf unterschiedliche Weise u...m Unabhängigkeit, Anerkennung und familiären Halt ringen. Ihre Geschichten zeigen, wie weit die Erlebnisse einer Kindheit reichen können – und wie unterschiedlich Menschen mit Verlust und Trennung umgehen. mehr weniger
21.10.2026
Ein stiller, aber nachhaltiger Roman über Widerstand, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit. Ein ...Buch, das man nach dem Lesen nicht so schnell vergisst. mehr weniger
17.10.2026
Eine sehr berührende Familiengeschichte.
16.10.2026
Eine eindringliche Geschichte über weibliche Selbstbehauptung, stillen Eigensinn und das Überleben i...n einer unbarmherzigen Zeit. mehr weniger
11.10.2026
In seinem kraftvollen Romandebüt erzählt Max Moor (68) von den Vollwaisen Gerti, Rudi und Hansi, die... Trennung, Ablehnung, Grausamkeit und schließlich auch Liebe erfahren. mehr weniger
Astrid Kistner, 08.10.2026
Über vier Jahrzehnte begleitet der Roman die drei Schwestern durch ihre ganz verschiedenen Leben – j...ede für sich Kind einer Zeit, die kein Erbarmen kannte. mehr weniger
08.10.2026
Drei grundverschiedenen Lebenswege – geprägt von Krieg, institutioneller Gewalt, Liebe, Karriere und... Familiengeheimnissen. Nicht zuletzt geht es dabei um die Bande, die trotz allem zwischen den Schwestern wirken. mehr weniger
08.10.2026
Mir hat es sehr große Freude gemacht, dieses Buch zu lesen.
08.10.2026
Lernen Sie die Schwestern kennen
Max Moor über seinen Roman
Max Moor im Interview
Drei Schwestern. Ein Leben lang verbunden
Machen Sie mit und gewinnen Sie eines von fünf Exemplaren des kraftvollen Familienromans ›Schwestern. Trotz allem‹ von Max Moor
In ›Schwestern. Trotz allem‹ erzählt Max Moor beruhend auf wahren Ereignissen die Geschichte von Gerti, Rudi und Hansi, die am Ende des Zweiten Weltkriegs getrennt werden. Über vier Jahrzehnte gehen die drei Schwestern ihre eigenen Wege – und bleiben doch durch ihre gemeinsame Kindheit, Erinnerungen und drei Glücksknöpfe miteinander verbunden.
Zum Erscheinen von ›Schwestern. Trotz allem‹ verlosen wir drei Pakete bestehend aus je einer Hardcover- und einer Hörbuch-Ausgabe des Romans.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Welche der drei Schwestern – Gerti, Rudi oder Hansi – würden Sie am liebsten kennenlernen und was würden Sie sie fragen?
Das Gewinnspiel endet am 31. Oktober um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.