Am Ende des Zweiten Weltkrieges verliert Gerti alles: den Vater, der verschwindet, die Mutter, die stirbt, und die zwei Schwestern, die ins Heim verstoßen werden. Nur Gerti bleibt bei den Großeltern zurück. In einem noch zerstörten Österreich muss das Mädchen früh lernen, allein zu überleben und die eigene Würde gegen alle gesellschaftlichen Vorurteile der Zeit zu behaupten. Max Moor erzählt eine mitreißende Liebesgeschichte über weibliche Selbstbehauptung in einer Zeit, in der es dafür noch kein Wort gab – und über drei Schwestern, die einander verlieren und doch nie ganz loslassen.
1. Auflage
Max Moor, 1958 in Zürich geboren, ist Moderator, Autor und Schauspieler. Anfang der 90er Jahre moderierte er das preisgekrönte Medienmagazin ›Canale Grande‹ auf VOX. Es folgten verschiedene weitere Sendungen, wie beispielsweise ›Bauer sucht Kultur‹ für den RBB. Bis 2024 war er der Kopf des ARD- Kulturmagazins ›Titel, Thesen, Temperamente“. ›Schwestern. Trotz allem‹ ist sein Romandebüt, wobei er bereits mehrere Sachbuch-Bestseller geschrieben hat, u.a. ›Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht‹.