Die besten Eiskunstläufer sind die, die am häufigsten stürzen.

Ein Gespräch mit Matthew Syed über die Chancen, die der richtige Umgang mit Fehlern eröffnet.

Matthew Syed: Das Black-Box-Prinzip InterviewFehler sind normalerweise etwas, worüber niemand gerne spricht. Sie schon … Sie haben sogar ein Buch darüber geschrieben. Warum?
Menschen tendieren dazu, vor Fehlern zurückzuschrecken. Sie zu vertuschen. Andere dafür verantwortlich zu machen. Dabei sollten wir unsere Fehler mit anderen Augen betrachten und sie als eine Chance sehen. Eine Chance, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Das ist es, was besonders erfolgreichen Organisationen, Teams und Individuen gemein ist: die Fähigkeit zur Iteration und zum Lernen. Weiterlesen

Soll ich´s wirklich machen oder lass ich´s lieber sein?

Entscheidungshilfen im Alltag – Ein Selbsttest

Jochen Mai gibt in seinem neuen Buch ›Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam‹ einen hervorragenden Überblick über die verschiedenen menschlichen Wahrnehmungsfehler, die unser Urteilsvermögen beeinflussen – und gibt uns Ratschläge an die Hand, wie wir Entscheidungen besser treffen. In einem Selbstversuch hat unser Redakteur zwei dieser Entscheidungshilfen näher betrachtet und im Alltag angewendet. Weiterlesen

›Augustus‹ von John Williams

Eine persönliche Leseempfehlung

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Augustus‹ von John Williams wurde von Bernhard Robben kongenial ins Deutsche übersetzt und erzählt kraftvoll und lebendig von Macht, Schicksal, Liebe und Freundschaft. Mich hat ›Augustus‹  von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und zutiefst berührt. Es ist für mich ein sehr kluger und emotionaler Roman, der höchst aktuelle Fragen stellt.

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Hier sind mehr Farben als Rot und Schwarz im Spiel

Herstellerin Katrin Uplegger und Lektor Lars Claßen bei der Produktion von Dostojewskijs ›Der Spieler‹ in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg

Der SpielerUm ein Haar hätte es diesen Roman nicht gegeben. Damit er am Ende doch erscheinen konnte, verzichtete Dostojewskij nicht nur auf seinen ursprünglichen Titel – ›Roulettenburg‹ –, er erfüllte auch das Ultimatum des Verlegers und schrieb ›Der Spieler‹ in nicht mehr als 26 Tagen. Er brauchte das Geld, denn er war so spielsüchtig wie sein Held Aleksej Iwanowitsch, und er war nicht weniger verstrickt in eine unglückliche Affäre.

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Zu Besuch bei … Kevin Sands

Was wollten Sie als Kind werden? »Zählt Zauberer?«

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Kevin Sands hat Theoretische Physik studiert und bereits als Wissenschaftler, Unternehmensberater und Lehrer gearbeitet. ›Der Blackthorn-Code – Das Vermächtnis des Alchemisten‹ ist sein Debüt. Ein explosives Buch über Verschwörungen, Intrigen und Gefahren – der Da-Vinci-Code für Leser ab 11! Im Gespräch verrät uns der in Toronto lebende Autor, welche Bücher ihn prägten und wie sein Arbeitsalltag aussieht.

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