Ulrike Herwig: Das Leben ist manchmal woanders

Kleiner Held mit großem Herzen: eine persönliche Leseempfehlung

»Sie sehen heute sehr schön aus.« Oder »Das Essen muss Formen haben!« Das sind Sätze, die Gregor sagt. Gregor ist ein vierzehnjähriger, pummeliger Junge, der gerne wild gemusterte Klamotten trägt, nicht lügen kann und sich brennend für das Wetter interessiert. Er ist der Held in Ulrike Herwigs neuem Roman ›Das Leben ist manchmal woanders‹. Gregor befolgt keine Regeln, passt nicht in gängige Muster und er hat eine ganz besondere Gabe.

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Wachstumswende statt grünes Wachstum – 3 Fragen an Jason Hickel

»Je mehr Wachstum wir erzeugen, umso mehr beschädigen wir das Gewebe des Lebens, auf das wir alle angewiesen sind.«

Der Anthropologe Jason Hickel ist anerkannter Experte für die Themen Entwicklung, Ungleichheit und Globalisierung. Er lehrt an der London School of Economics und schreibt u.a. für den ›Guardian‹ und ›Al Jazeera‹. Drei Fragen zu seinem neuen Buch ›Die Tyrannei des Wachstums‹.

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3 Fragen an … Carolin Hagebölling

»Der beste Weg ist immer der eigene.«

In letzter Zeit ist Eva Heinrich ein richtiges Biest: Sie raunzt die hilfsbereite Arbeitskollegin an und setzt den Hamster ihrer Kinder aus, sucht im Netz nach einem One-Night-Stand und kippt ihrem Mann Abführmittel ins Bier. Dabei führt sie seit 15 Jahren eine gute Ehe mit Peter, ist Mutter zweier toller Kinder, hat einen riesigen Freundeskreis und ist gerade Abteilungsleiterin geworden. Warum kann sie nicht einfach glücklich sein? Eine unerwartete Wendung nimmt ihr Leben, als sie in der Silvesternacht Anna, die Freundin ihres Chefs, kennen- und lieben lernt. Weiterlesen