Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen
Nach einem Zwischenfall verliert Aristide sein Gedächtnis und kann sich nicht mehr daran erinnern, dass er der berüchtigtste Meisterdieb von Paris ist.
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Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen
Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts: Im Schutz der Dunkelheit wird aus dem Waisenjungen Aristide Ledoux ein Meisterdieb. Kein Tresor ist vor ihm sicher, kein Polizist findig genug, um ihn aufzuhalten. Seine Aufträge bekommt Aristide von einer geheimnisvollen Person – doch als er in dieser Nacht eine Nachricht erhält und in eine Kutsche steigt, gerät er in eine Falle. Aristide sitzt in der Kutsche fest, die Unbekannte in die Seine werfen. Aber er hat Glück und wird vom Taschendieb Julien und dessen Freundin aus gutem Haus, Leontine, gerettet. Doch Aristide hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, dass er der berüchtigtste Meisterdieb von Paris ist, dem jemand nach dem Leben trachtet.
- Eine spannende Meisterdiebgeschichte in einem kongenialen Mix von Text und Illustrationen
- Aristide und seine Freunde begeben sich auf Spurensuche in Paris und decken Intrigen und Geheimidentitäten auf
Mit unzähligen begeisterten Rezensionen:
- »Es gibt sie noch: Bücher die in allen Belangen überraschen und begeistern. Das Einfügen von Comicpassagen in den Fließtext ist dabei ebenso brillant inszeniert wie die gesamte Gestaltung des Buches. Alles aus einem Guss! Ein wahres Buch- und natürlich auch Lesevergnügen!« Rainer Scheer, planet toy
»Großartig geschrieben und immer wieder mit Graphic-Novel-artigen Aspekten gespickt, (ver)führt dieser Roman in ein geheimnisvolles Paris voller Abenteuer und undurchdringlichen Machenschaften. Eine große Leseempfehlung.« Fanny Berger, Der kleine Laden, Bonn
- »Glänzend erzählt und illustriert ist das ein Kinder-Krimi-Fest.« Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
- »Ein fesselnder Pageturner, der auch erzählerisch verschiedene Formate einfließen lässt. So überzeugen schummrig-schaurige Illustrationen ebenso wie Comicelemente und eingeflochtene Zeitungsartikel.« Eselsohr
- »Ein rasantes Abenteuer, das bis zum Schluss super spannend bleibt.« Checky!
Bibliografische Daten
3. Auflage
Frank Maria Reifenberg
Frank Maria Reifenberg, geboren 1962, ist gelernter Buchhändler. Er schreibt vor allem Kinder- und Jugend- sowie Drehbücher für Film und Fernsehen und engagiert sich für die Leseförderung von Jungen.
Maleek
Maleek lebt und arbeitet in Paris. Er wurde 1983 als Paul Hillebrandt in München geboren und begann kurz darauf mit dem Zeichnen.
1 - 10 von 47 Leserstimme
Abenteuer über einen mutigen Jungen im alten Paris
Das Buch hat mir uns meinem Sohn sehr gut gefallen. Erst einmal der Schauplatz Paris. In dieser Stadt waren wir selbst schon und man kann daher die Schauplätze nachvollziehen. Es geht in dem Roman um Aristide Ledoux der fälschlicherweise beschuldigt wird ein Dieb zu sein. In der Folge muss er seine Unschuld beweisen und geht dafür ungewöhnlich Wege. Mit viel Mut, Scharfsinn, Selbstvertrauen aber auch freundschaftlichem Zusammenhalt meistert er die Situation. Mir und meinem Sohn hat die düstere Stimmung sehr gut gefallen. Die Katakomben waren das Highlight. Erst kürzlich haben wir eine Dokumentation darüber gesehen und fanden es total überraschend, dass diese jetzt Gegenstand im Roman sind. Das Buch ist in Blau gehalten, weil es die Nacht / Finsternis darstellen soll. Comicelemente und Fließtext wechseln sich ab, was insbesondere mein Sohn sehr gut fand. Er ist absoluter Fan von solchen Kombinationen. Ein Kapitel eignet sich von der Länge zum Lesen vor dem Schlafengehen. Sehr gelungenes spannendes Buch mit. Gutes Preis- Leistungsverhältnis.
Hochwertiges Geschenk
Das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle, die sich fragen, ob sie "einfach nur" ein Buch verschenken können. Die Geschichte ist hier nämlich nicht nur spannend, sondern das ganze Buch ist ein kleines Kunstwerk. Die Geschichte rund um Arstide ist spannend, die Charaktere angenehm und das Setting schön. Ohne zu gruselig für die Altersgruppe zu sein, schafft es die Geschichte, bis zu letzten Seite spannend zu bleiben. Eine große Empfehlung an dieser Stelle. Das Sahnehäubchen ist dabei die Gestaltung. Der Wechsel zwischen Comic und Romanteilen hat den Vorteil, das Buch auch für leseschwächere Jugendliche zugänglicher zu machen. Aber das passiert nicht plakativ, stattdessen wirken die Passagen so elegant und hochwertig eingebaut, dass ich mir vorstellen könnte, dass die Teile auch das Genre der Graphic Novel an die Leserinnen und Leser herantagen können. Ich bin vollends begeistert und freue mich, wenn vielleicht noch ein zweiter Band herauskommt.
Paris, Comics und ein Meisterdieb – eine spannende Idee mit kleinen Schwächen
Das Cover hat mich direkt angesprochen: Die Skyline von Paris, kombiniert mit der Andeutung der flinken Langfinger, ist ein echter Hingucker. Besonders gelungen finde ich den Comicstil, der sofort signalisiert, dass hier Spannung und Unterhaltung auf eine etwas andere Art miteinander verschmelzen.Die Geschichte beginnt vielversprechend. Aristide wirkt als Hauptfigur sympathisch, ebenso wie Julien, der clevere Waisenjunge, und auch Léontine, die aus einer ganz anderen Welt stammt. Diese Figuren machen neugierig und bieten zunächst eine spannende Ausgangslage. Allerdings empfand ich die Handlung im Verlauf als etwas überladen: Immer mehr Charaktere treten auf, wodurch die ursprüngliche Spannung und Klarheit der Geschichte an Intensität verliert.Sehr positiv hervorheben möchte ich jedoch die Kombination aus Text und Comic. Die eingeschobenen Comicseiten sind nicht nur optisch schön gestaltet, sondern sorgen auch für Abwechslung und Lesefreude. Gerade für die anvisierte Zielgruppe ist dieser Mix sicher ein Highlight und kann auch Leserinnen und Leser abholen, die sonst nicht so gerne zu Büchern greifen.Der Schreibstil ist insgesamt leicht und flüssig, was zum Genre passt. Dennoch hätte ich mir manchmal mehr Tiefe oder Konzentration auf wenige Figuren gewünscht, um die Handlung stringenter zu halten.Fazit:„Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen“ überzeugt mit einer originellen Gestaltung und einer spannenden Grundidee. Auch wenn die Story für meinen Geschmack am Ende etwas an Klarheit verliert, macht das Zusammenspiel von Text und Comic das Buch besonders. Empfehlenswert vor allem für junge Leser*innen, die Lust auf eine abwechslungsreiche Mischung aus Abenteuer, Krimi und Comic haben.
Rätselhaft
Aristide ist ein 14-jähriger Waisenjunge, der zusammen mit seiner Hausdame Madame Plumard in einer Villa in Paris lebt. Was kaum einer weiß: er ist der berüchtigte Meisterdieb „die Katze“, hinter der die Gendarmerie und der Geheimdienst her sind. Eines Nachts wird allerdings ein Mordanschlag auf ihn verübt. Glücklicherweise wird er von einem Straßenjungen gerettet, der mit der Tochter des Geheimdienstchefs befreundet ist. Aristide hat sein Gedächtnis bei dem Anschlag verloren und die drei versuchen, hinter sein Geheimnis zu kommen. Dabei geraten sie in ein gefährliches Abenteuer …Ich finde die Ausstattung des Buches toll. Neben großformatigen Illustrationen in Blau- und Gelbtönen hat jedes Kapitel Comic-Panels, die einen Ausschnitt der Geschichte erzählen. Außerdem gibt es immer wieder ganzseitige Zeitungsausschnitte, die die Illusion einer anderen Zeit unterstützen.Die Geschichte an sich ist auch spannend, nur am Ende hat es sich der Autor aus meiner Sicht etwas einfach gemacht. Zwischen dem vorletzten Kapitel und dem letzten fehlt die Auflösung eines wichtigen Handlungsfadens. Auch sonst sind sehr viele Fragen offen geblieben. Eine Fortsetzung ist offensichtlich geplant, allerdings habe ich dazu keine Informationen gefunden.Der Erzählstil ist anspruchsvoll. Es gibt viele Schachtelsätze und die französischen Namen und Begriffe erschweren ebenfalls den Lesefluss. Lesegeübte Kinder ab 11 Jahren werden aber ihre Freude an dem Buch haben.
Abenteuer und Krimi vor historischem Hintergrund
Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Aristide wohnt bei Madame Plumard, wie es im Testament seines Onkels verfügt wurde. Er wurde ausgebildet zum Meisterdieb. Er erhält Aufträge von einer unbekannten Person, die er dann Nachts ausführt. Eines Nachts jedoch gerät er in eine Falle und wird in letzter Sekunde vom Straßenjungen Julien gerettet. Gemeinsam mit Juliens Freundin Léontine, beginnt nun ein gefährliches Abenteuer. Wer hatte es auf Aristide abgesehen? Welche Geheimnisse ranken sich ums Aristides Vergangenheit? Wo ist Madame Plumard? Unterstützung bei der Aufklärung erhalten die drei von dem Journalisten Bleriot, dessen wöchentlichen Kriminalgeschichten Léontine begeistert verschlingt.Die Geschichte wird aus den Perspektiven aller drei Jugendlichen erzählt. Léontine, die eigentliche Hauptfigur des Romans, ist die Tochter des Chefs der Geheimpolizei. Sie rebelliert gegen die strengen gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen und sucht ihren eigenen Weg. Julien kam nach Paris, nachdem seine Eltern, aus dem Kongo stammend, von einem Varieté angelockt wurden. Nach ihrem Tod floh er und lebt seither mit seinem pfiffigen Äffchen auf der Straße. Aristide, von dem ich eigentlich erwartete, dass er die Hauptperson ist, bleibt hingegen recht blass.Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten, die Namen und zeitlichen Bezüge einzuordnen. Nach und nach taucht man jedoch tief in das Paris der Jahrhundertwende ein: mit Kutschen, holprigen Strassen, Katakomben, Häfen, der Metro und versteckten Gängen in prächtigen Villen. Man erhält zudem Einblicke in das Leben einer wohlhabenden Familie und erfährt wie ein Mädchen in dieser Gesellschaft aufwuchs, was ihr erlaubt war und was nicht. Das historische Ambiente empfand ich stimmig und sehr interessant.Der Sprachstil ist manchmal etwas kompliziert, nicht immer liest es sich flüssig. Die Handlung ist spannend und bietet unerwartete Wendungen. Gegen Ende überschlagen sich jedoch die Ereignisse: Es passiert sehr viel in kurzer Zeit, sodass manches untergeht. Auch die Auflösung hat mich nicht vollständig überzeugt. Hier wurde meiner Meinung nach Potenzial verschenkt. Das offene Ende deutet auf eine Fortsetzung hin, da die drei Freunde mit einem Schiff auf dem Weg nach New York sind. Darauf bin ich schon sehr gespannt.Das Buch ist sehr wertig verarbeitet und wirklich schön gestaltet. Besonders begeistert hat mich die gelungene Mischung aus Fließtext und Graphic-Novel-Elementen. Genau dieser besondere Stil hat mich zum Lesen animiert. Der Roman ist eine Mischung aus Abenteuer und Krimi vor historischem Hintergrund, gespickt mit Humor. Ein empfehlenswertes Buch für Mädchen und Jungen gleichermaßen.
Die Katze
Aristide ist ein Dieb, der nachts durch Paris streift und die Leute ausraubt. Er hat dafür die perfekte Tarnung. Im Keller seines Hauses hat er eine komplette Ausstattung an Kleidern und kann sich dort umziehen. Dazu erhält er einen Zettel mit Adresse und schon geht es auf Diebestour. Aber dieses mal ist alles anders, er wird mit einer Kutsche abgeholt und dann in die Seine gestürzt. Als er aufwacht, hat er sein Gedächtnis verloren. Nun unternimmt er alles um sein Gedächtnis wieder zu erlangen. Dabei hat er Hilfe von einem Jungen und einem Mädchen aus gutem Hause. Die Geschichte vor dem Hintergrund des historischen Paris hörte sich toll an. Die Hinweise auf den damals neu gebauten Eiffelturm und die Metro waren gut nachvollziehbar. Die Personen rund um Aristide und auch er selbst blieben dabei recht farblos. Auch die Geschichte und dann die Auflösung am Ende waren nicht so verständlich. Es wurde zwar erklärt, aber so richtig schlüssig war es uns nicht. Eine witzige Idee sind die eingestreuten Comics, in denen die Geschichte weiter geht. Bei jedem Kapitel ist eine Uhr, auf dieser geht die Zeit immer weiter. Ein Kinderbuch aus dem alten Paris. Die Spannung lässt auf sich warten und die Protagonisten kamen mir nicht nahe.
Kriminalfall für junge Leser
Die jungen Leser und Leserinnen machen in "Aristide Ledoux - Meisterdieb wider Willen" von Frank Maria Reifenberg eine Zeitreise in das Paris des zwanzigsten Jahrhunderts.Geschrieben ist das Buch als ein Graphic Novel, der aber nicht durch kunterbunte Farben besticht, sondern es dominieren hier Blautöne, in welchen sich die Athmosphäre der Geschichte widerspiegeln soll. Es verleiht dem Ganzen etwas Mythisches und auch ein bisschen etwas Unheimliches.Durch den Verlust seines Gedächtnisses gerät der junge Aristide Ledoux direkter Hand in eine Verschwörung aus der er versucht auch wieder heraus zu kommen. Dadurch entsteht in der Handlung ein spannender und kurzweiliger Mix aus einem Kriminalfall für die junge Leserschaft gepaart mit einem Abenteuer und der Suche nach der verlorenen Identität.Ein packender Graphic Novel für junge Leser und Leserinnen.
In der Falle - ohne doppelten Boden!
MeinungDer Autor engagiert sich seit 2008 in der Leseförderung für Jungen. Das begrüße ich sehr, denn viele Bücher für Kinder und Jugendliche richten sich eher an eine weibliche Zielgruppe. Zusammen mit Illustrator Maleek nun hat Reifenberg ein optisch grandios aufgemachtes Buch veröffentlicht. Das Hardcover wechselt zwischen Text- und Comicseiten ab, wobei der Text dominiert. Aber auch diese Seiten enthalten Illustrationen und bieten damit einen großen Mehrwert. Das Buch ist für Leser ab elf Jahren gedacht. Im gleichen Alter befinden sich auch die drei Hauptpersonen. Aristide, der als Waise bei seinem Onkel aufwuchs, bis dieser verschwand und der als Meisterdieb Aufträge erledigt. Julien, der als farbiger Junge mit den Eltern als Attraktion vorgeführt wurde, bis er nach deren Tod fliehen konnte. Und Leontide, die aus sehr gutem Hause stammt – wo ihr Vater ihr aber als Mädchen kaum etwas zutraut. Diese drei eigenwilligen Kids treffen aufeinander, da Aristide nach einem Anschlag auf sein Leben sein Gedächtnis verloren hat und Julien das Mädchen um Hilfe bittet.Die Geschichte beginnt sehr einnehmend und weiß durch den Wechsel der Stile voll zu überzeugen. Ab mittig jedoch beginn die Story sich ein bisschen zu ziehen. Leider sind die Figuren in unserer Zeit verhaftet, was ihnen leider nur wenig Spielraum lässt. Besonders was Leontide anbelangt, ist das schade, hier wäre mehr drin gewesen. Auch Juliens Geschichte, aber vor allem, wie sich der Junge allein durchbeißt, hätte mehr Potential gehabt. Dafür kann das Paris der damaligen Jahre für viel Atmosphäre sorgen, auch zeichnerisch. Zwar ist es schade, dass ein deutscher Autor aufs Ausland ausweicht, denn auch ein Berlin dieser Jahre wäre interessant gewesen, aber das lässt sich angesichts des Flairs schnell verzeihen.Im letzten Drittel scheint sich die Story erst leicht festzutreten, bis sie hochspannend ausläuft. Nur der Epilog ist leider dergestalt, dass ich einräumen muss, ihn nicht ganz verstanden zu haben. Die drei Kinder sind allein auf einem Schiff unterwegs? Und bedeutet das, dass es eine Fortsetzung geben wird?Wer ein Buch für Jungen sucht, das auch gestalterisch viel hermacht, wird hier in jedem Fall fündig. Abenteuer und Flair gibt es genug – und ein bisschen zum Nachdenken.
Mix aus Erzählung und Comic
Klappentext / Inhalt:Wer ist Aristide Ledoux?Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts: Im Schutz der Dunkelheit wird aus dem Waisenjungen Aristide Ledoux ein Meisterdieb. Kein Tresor ist vor ihm sicher, kein Polizist findig genug, um ihn aufzuhalten. Seine Aufträge bekommt Aristide von einer geheimnisvollen Person – doch als er in dieser Nacht eine Nachricht erhält und in eine Kutsche steigt, gerät er in eine Falle. Aristide sitzt in der Kutsche fest, die Unbekannte in die Seine werfen. Aber er hat Glück und wird vom Taschendieb Julien und dessen Freundin aus gutem Haus, Leontine, gerettet. Doch Aristide hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, dass er der berüchtigtste Meisterdieb von Paris ist, dem jemand nach dem Leben trachtet.Eine spannende Meisterdiebgeschichte in einem kongenialen Mix von Text und Illustrationen Aristide und seine Freunde begeben sich auf Spurensuche in Paris und decken Intrigen und Geheimidentitäten aufCover:Das Cover wirkt ein wenig gruselig, düster und spannend, mit den aufgereihten Schädeln am Seitenrand und doch recht dunkel gewählten Farben. Die dargestellte Szene wirkt zugleich interessant und abenteuerlich und auch ein wenig gefährlich. Optisch und farblich ist das Ganze passend zum Geschehen umgesetzt. Auch der Pariser Eiffelturm ist am oberen Ende des Covers erkennbar und der Titel wird durch seidene Fäden empor gezogen. Das Cover lässt schon einige Rückschlüsse zu und macht zugleich einen tollen ersten Eindruck. Meinung:Spannende und fesselnde Diebesgeschichte mit einem Mix aus Erzählung und Comicelementen, die geschickt miteinander verwoben wurden. Eine Annonce aus der Zeitung über einen Juwelenraub führen in die Geschichte ein. Schnell lernt man Aristide kennen und folgt ihm bei seinem Treiben. Schnell wird man von den Geschehnissen mitgenommen und schnell kommt man hier in Charaktere und Geschehnissen hinein. Neben einigen Textpassagen fügen sich immer wieder kleinere Szenarien im Comic-Stil mit ein. Diese wechseln sich sehr gut ab und auch die Comic-Elemente tragen zusätzlich dazu bei, dass man sich alles besser vorstellen kann und noch mehr Tempo und Spannung in das Ganze hinein kommt. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Am Anfang der Kapitel ist ein Uhr erkennbar, deren Zeiger entsprechend der Kapitelzahl weiterwandern. Die Illustrationen sind in Blautönen gehalten mit leichten gelben Farbnuancen, aber ansonsten wirken diese durch die blau Töne doch recht dunkel und düster, was dem Ganzen einen geheimnisvollen Touch gibt. Die Zeichnungen und Illustrationen setzen das Ganze sehr gut um und veranschaulichen es sehr gut. Auch die Comic-Szenen werden sehr gut erfasst. Die Mischung aus Geschichte und Comic wurde gut gewählt.Die Geschichte in sich ist spannend und fesselnd umgesetzt und sehr gern folgt man den Geschehnissen und Charakteren. Ich wurde hier sehr gut unterhalten und mir hat die Geschichte und auch die Gestaltung und Gliederung sehr gut gefallen.Fazit:Spannende und fesselnde Diebesgeschichte mit einem Mix aus Erzählung und Comicelementen, die geschickt miteinander verwoben wurden.
Auf den Spuren der Vergangenheit
Am Tag ein Kind, bei Nacht ein Meisterdieb, der Paris auf den Kopf stellt. Durch einem Hinterhalt erwacht Aristide mit einer Amnesie. Ohne seine Erinnerungen aber nicht allein, folgt Aristide seiner Vergangenheit.Meine Meinung:Mir gefällt die Darstellung des Covers und die Farbgestaltung. Durch die dunklen Farben wirkt alles einfach mysteriös und spannend. Für mich ist der Beginn der Geschichte tatsächlich auch der spannendste Teil, der neugierig auf den weiteren Verlauf macht. Aristide bekommt bei der Suche nach seinen Erinnerungen Unterstützung von Julien und Leontin, die ihn nach dem Hinterhalt retten und verstecken. Besonders gut hat mir die Mischung zwischen dem Fließtext und den kurzen Comic Einschüben gefallen. Dadurch wurden die Schlüsselmomente noch einmal besonders hervorgehoben und man konnte sich alles noch besser vorstellen. Gewünscht hätte ich mir bei der Geschichte tatsächlich mehr Momente, in denen Aristide wirklich auch als der beschriebene Meisterdieb fungiert. Die Geschichte nimmt aber einen für mich ganz anderen Weg, der zwar auch interessant ist, aber wenig mit einer Diebesserie zu tun hat. Das Ende der Geschichte war für mich leider dann auch der schwächste Teil des Buches. Es war einfach zu überstürzt und konstruiert, wodurch mich das Ende leider etwas enttäuscht zurück gelassen hat. Von mir bekommt das Buch vier Sterne, da mich das Ende nicht abholen konnte, im Großen und Ganzen aber unterhaltsam war.
Pressestimmen
Dieses Buch ist wirklich wunderschön gestaltet und besteht zum Teil aus Text und zum anderen Teil au...s Comic-Seiten. Auch Zeitungsartikel und große Illustrationen lockern das Buch auf. Die spannende Geschichte gewinnt hierdurch an Tempo und zieht den Leser unweigerlich in ihren Bann. Klasse! mehr weniger
Tanja Bruske-Guth, 30.05.2026
Glänzend erzählt und illustriert ist das ein Kinder-Krimi-Fest.
06.12.2025
Spannender Abenteuerroman, der durch die grandiose Bebilderung von Illustrator, Graffiti- und Comick...ünstler Paul Hillebrandt alias Maleek eine geradezu filmische Atmosphäre entwickelt. mehr weniger
Marion Klötzer, 01.12.2025
Ein spannend geschriebener Comicroman mit überraschendem Ende und starken, selbstbestimmten Charakte...ren. mehr weniger
Stefanie Schmettlach, 01.12.2025
Des Rätsels Lösung könnte überraschender kaum sein. Ein besonderes Highlight ist, dass der Fließtext... immer wieder durch comicartige Einschübe des Illustrators Maleek erweitert wird. Die gezeichneten Panels verorten die Geschichte auch visuell im historischen Paris und sorgen für unterhaltsame Abwechselung beim Lesen. mehr weniger
Marlies Thuswald, 01.11.2025
Großartig geschrieben und immer wieder mit Graphic-Novel-artigen Aspekten gespickt, (ver)führt diese...r Roman in ein geheimnisvolles Paris voller Abenteuer und undurchdringlichen Machenschaften. Eine große Leseempfehlung.Berger, mehr weniger
Fanny Berger, 18.10.2025
Frank M. Reifenberg erzählt eine richtig packende Geschichte mit vielen Reminiszenzen an Maurice Leb...lanc, Autor der Romane um den bekannten Dieb Arsène Lupin. Das Einfügen von Comicpassagen in den Fließtext ist dabei ebenso brillant inszeniert wie die gesamte Gestaltung des Buches. mehr weniger
Rainer Scheer, 01.10.2025
Frank M. Reifenberg ist ein fesselnder Pageturner gelungen, der auch erzählerisch verschiedene Forma...te einfließen lässt. So überzeugen schummrig-schaurige Illustrationen ebenso wie flotte Comicelemente und eingeflochtene Zeitungsartikel. mehr weniger
Mirjam Dauber, 01.09.2025
Ein rasantes Abenteuer, das bis zum Schluss super spannend bleibt.
25.08.2025