1917: Der Erste Weltkrieg verwüstet Europa. In Kontrast dazu erscheint Davos, der noble Bergkurort in der neutralen Schweiz, wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hier hinter den Kulissen ein unerbittlicher Agentenkrieg der Weltmächte.
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Bevor die Welt sich weiterdreht
Ihr Schicksal entscheidet über Krieg und Frieden
1917: Der Erste Weltkrieg verwüstet Europa. In Kontrast dazu erscheint Davos, der noble Bergkurort in der neutralen Schweiz, wie eine Oase des Friedens. Doch in Wahrheit tobt hier hinter den Kulissen ein unerbittlicher Agentenkrieg der Weltmächte. Die junge Schweizer Krankenschwester Johanna Gabathuler gerät unerwartet zwischen die Fronten der Spione: Um ihre uneheliche Tochter zurückzubekommen, lässt sie sich auf ein tödliches Spiel mit dem deutschen Geheimdienst ein – und wird so plötzlich zum Zünglein an der Waage, das über Krieg oder Frieden entscheidet.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Luca Brosch
Sebastian Stuertz lebt mit seiner Familie in Hamburg und ist Autor, Musiker und Dozent für Motion Design. Er veröffentlicht unter verschiedenen Namen Romane, Hörspiele und Platten. ›Bevor die Welt sich weiterdreht‹ ist sein erster Roman als Luca Brosch.
3 - 10 von 96 Leserstimme
Ein historischer und politischer Kriminalroman
Auf das Buch war ich sehr gespannt und es hat mich insgesamt gut unterhalten.Ich würde die Geschichte im Genre der historischen Politkrimis einordnen.Wir befinden uns hier im ersten Weltkrieg uns zwar im Schweizer Bergkurort Davos und lernen die die junge Krankenschwester Johanna Gabathuler kennen, die zu ihrem Heimatort zurückkehrt. Ihrem Vater gehört das berühmte Kurhaus und ist sehr angesehen. Allerdings bekommt sie ein uneheliches Kind von dem Soldaten Erich , das ihr kurz nach der Geburt weggenommen wird. Sie muss sich nun auf die Suche nach ihrer kleinen Tochter machen...Der Autor Luca Brosch hat einen tollen Schreibstil und er hat hier ein lebhaftes Setting und authentische Charaktere geschaffen, vor allem mit Johanne, die mir sehr sympathisch war. Das Buch liest sich sehr gut, allerdings passieren hier zwischenzeitlich auch Nebenhandlungen und in der Mitte hat ich einen kleine Hängepartie und es wurde dann auch wieder spannend, aber deshalb kann ich dem Buch keine 5 Sterne, sondern würde Sterne geben Die Serie kenne ich nicht, ich könnte es mir aber sehr spannend vorstellen.
Tolle Geschichte mit starker Protagonistin
Es war für mich ein Eye-Catcher - die Kombination der Covergestaltung mit einem prägnanten, ansprechenden Titel - und so war ich nach einer absolut überzeugenden Leseprobe mit hohen Erwartungen in das Buch "Bevor die Welt sich weiterdreht" gestartet.Was in meinen Augen für mich absolut im Vordergrund steht ist die Charakterzeichnung der Protagonistin Johanna. Der Autor Luca Brosch lässt sie einfach menschlich, mit allen Gefühlen, die ein Mensch haben kann. Sie ist keine Superheldin, ist nicht zur Spionin geboren - nein, sie hat eine Geschichte, die von dem Autor mit im Grunde einfachen Mitteln dargestellt wird und die jedoch exemplarisch für das Schicksal vieler junger Frauen zu sehen ist, zumindest was den Ursprung der Geschichte angeht.Johanna ist Krankenschwester und als sie aus dem Krieg in ihre Heimat Davos zurückkehrt, ist sie hochschwanger. Sie ist froh, wieder zu Hause zu sein, hofft, auf die familiäre Unterstützung, um die Geburt und vielleicht auch die Erfahrungen aus dem Krieg verarbeiten zu können. Doch spätestens in der Reaktion ihrer Schwester und auch ihres Vaters sieht man als Leserin deutlich, wie sich die Realität von den Träumen unterscheiden können. Die Fassade muss stimmen - das ist das einzig Wichtige.Und auf im darauf Folgenden beweist diese Protagonistin alles, was ich mir bei einer Geschichte wünsche. Sie kämpft, mit sich selbst, aber auch um ihr Kind und lernt dadurch Seiten an sich kennen, die ich nicht nur realistisch dargestellt finde, sondern auch sehr spannend sind.Es gibt nur einen Punkt, weswegen ich dem Buch keine volle Punktzahl gebe - gerade zum Ende habe ich der Geschichte manchmal nicht ganz folgen können - sie war sehr spannend und gut, aber sie hatte mich nicht mehr so, wie zu Beginn des Buches. Das mag jedoch eine subjektive Empfindung sein.
Schweizer Spionage
Bevor die Welt sich weiter dreht gibt es erst mal ein großes Stelldichein der who is who in Davos. Sicherlich hat fast jeder schon von dem Treffen der Großmächte nach dem 1. Weltkrieg gehört.In Wirklichkeit geht es eigentlich um einen Agentenkrieg, Spione und Geheimdienst und mittendrin eine junge Krankenschwester, die eigentlich nur ihr uneheliches Kind retten will.Da aus verschiedenen Perspektiven und immer neuen Handlungssträngen eine sehr umfassende Story erzählt wird, erscheint das ganze sehr vielschichtig und ich kann mir den Film dazu sehr gut vorstellen.Die Charaktere wirken allesamt sehr menschlich und authentisch. Luca Brosch gelingt eine sehr interessante Verknüpfung zwischen Wissenswerter Historie und anschaulichem spannenden Roman.Ich bin sehr gespannt auf die Serie. Ganz klare Buchempfehlung.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Ein historischer Spionagethriller, der mit seiner Intensität und Sogkraft überzeugt. Aber erst mal zum Äußeren des Romans: Das Cover hat mich ab Sekunde eins überzeugt und auch der Titel hat mein Interesse geweckt. Meiner Meinung nach beides eine 10/10. Und nun zum Inhalt: Der Schreibstil und die Handlung sorgen dafür, dass man bereits ab der ersten Seite in diese fesselnde Geschichte hineingezogen wird, die einen bis zur letzten nicht mehr loslässt. Die Protagonistin Johanna ist eine unfassbar starke Frau, die in ihrem Leben gewaltige Schmerzen durchmachen muss. Doch sie gibt nicht auf und ihr Kampf- und Wissensgeist sprechen lauter als jedes Wort. Insgesamt ein besonderes Leseerlebnis, das im Gedächtnis bleibt. Ich kann diesen Roman also jedem empfehlen, der gerne spannende historische Romane liest, die einen so schnell nicht mehr loslassen.
Nachgehender Kriegs- und Spionageroman
Verdun, Ende 1915. Die Schweizer Krankenschwester Johanna Gabathuler versorgt den schwer verletzten deutschen Soldaten Erich. Die Beiden verlieben sich ineinander und verbringen einige schöne Monate miteinander.Davos, 1917. Erich ist im Krieg gefallen. Johanna kehrt schwanger aus Verdun in die Schweiz zurück, um ihr Kind Elli zu gebären. Doch ihr Vater sorgt dafür, dass ihr das uneheliche Kind weggenommen wird, da dieses ihm bei seinen Plänen, das Kurhaus finanziell zu retten, im Weg steht. Johanna wird derweil jede Chance nutzen müssen, um Elli wiederzubekommen. Eine von Johannas Patienten, die Gräfin, weiß mehr über das Schicksal von Elli und fordert von Johanna im Gegenzug für Informationen, dass sie für den deutschen Geheimdienst spioniert. Doch kann dies gut gehen, wenn es in Davos auch ausländische Geheimdienste gibt?Luca Brosch konnte mich mit „Bevor sich die Welt weiterdreht“ sehr begeistern. Er erzählt eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, die aber bis jetzt kaum bekannt ist. Dabei geht es neben der Hauptstory, auch viel um die geschichtlichen Hintergründe. Hierbei empfand ich die Rückblicke, in denen man zum jeweiligen Charakter mehr über seine bisherige Zeit im Krieg erfahren hat, extrem nahegehend. Durch diese Perspektive wurde mir der jeweilige Charakter auch viel verständlicher. Aus der Erzählerperspektive verfolgen wir das Schicksal vieler Beteiligter. Dadurch werden viele verschiedene Handlungsstränge erzählt, die dazu führen, dass die Geschichte sehr vielfältig ist. Die im Vordergrund stehende Spionagegeschichte ist spannend erzählt und überzeugt durch viele unerwartete Wendungen. Broschs Schreibstil ist so detailreich und die Orte so atmosphärisch beschrieben, dass ich mich direkt an die jeweiligen Handlungsorte hineinversetzen konnte und deren Stimmung auf mich überging.Insgesamt konnte mich das Buch zur Serie Davos 1917 sehr begeistern und ich kann es jetzt gar nicht mehr abwarten, die Serie zu schauen.
Zwischen den Fronten der Spionage
Luca Brosch erzählt in seinem Roman „Bevor die Welt sich weiterdreht“ die Geschichte von Johanna, die sich als junge Schweizerin im ersten Weltkrieg als Krankenschwester an die deutsche Front hat versetzen lassen. Mit vielen Grausamkeiten im Gepäck findet sie wider Erwarten zwischen allen Verletzten ihre große Liebe. Doch das Glück hält nicht lange: Erich fällt und Johanna wird nach Davos zurückgeschickt, um dort einer arrangierten Hochzeit zu folgen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Davor wird zum unbekannten Dreh- und Angelpunkt internationaler Spionage – und Johanna mittendrin. Voller Intrigen, voller Erpressungen und Hinterhalte, voller Lügen. Wird sich die junge Frau zwischen allen anderen behaupten können, um ihre Tochter wiederzubekommen?Das Cover zeugt schön vom Zwiespalt, in dem sich Johanna befindet. Auch stellt es gut die Tristesse dar, in der die ganze Welt zu dieser Zeit wohl lag.Was das Äußere versprach, kann der Inhalt definitiv überbieten: Ansprechend geschrieben, mit tollen wie passenden Charakteren unterlegt und alles in einer guten Sprache formuliert. Abwechslung ist vorprogrammiert, ebenso Spannung, Anspannung, und Hinterlist. Wendungen, mit denen der Leser an sich gar nicht rechnet, wird nur so um sich geworfen, doch auch die notwendige Prise Herzschmerz muss nicht vermisst werden.Alles in allem ein wirklich tolles Buch, in das ich gut hineingekommen bin, bei dem ich mich wohlfühlte und das Spaß gemacht hat.
Agentin wider Willen
Die junge Schweizer Krankenschwester und Tochter eines angesehenen Davoser Hoteliers kommt schwanger vom Einsatz in einem Lazarett zurück in ihre Heimat. Ihr Vater sorgt dafür, dass das Kind heimlich geboren und direkt nach der Geburt weggeben wird, weil er andere Pläne für seine Tochter und Angst um den guten Ruf seiner Familie hat. Als sich Johanna die Gelegenheit bietet, ihre kleine Tochter wiederzufinden, wenn sie für den deutschen Geheimdienst spioniert, lässt sie sich auf das riskante Spiel ein. Im neutralen Davos befinden sich aber auch Agenten anderer Nationen, sogar in Johannas engsten Umfeld.Ich fand diesen Roman sehr interessant und aufschlussreich, weil der Erste Weltkrieg einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet wurde. Besonders gut haben mir die kurzen Rückblicke gefallen, in denen man erfahren hat, welches Schicksal die jeweilige Person dazu bewogen hat, ihre besondere Tätigkeit auszuüben. Johanna als Protagonistin, die sich nicht auf ihrer reichen Herkunft ausruht und als Krankenschwester und später auch als Spionin viel Einsatz zeigt, war mir sehr sympathisch. Nur der Schluss der Geschichte stellte mich nicht so recht zufrieden. Der Schreibstil war gut lesbar, veranschaulichte aber auch die Gräuel, die ein Krieg mit sich bringt.
Spannender Spionagethriller und mehr
Luca Brosch schreibt nicht nur einen spannenden Spionagethriller sondern auch eine Lovestory, einen historischen Roman und die Geschichte einer verzweifelten Mutter.Der Protagonistin Johanna wird nach der Geburt ihr Kind entzogen. Um es zurück zu erhalten, lässt sich die junge Frau auf eine Agententätigkeit ein, wobei bald nicht mehr klar ist, wer eigentlich für wen spioniert. Selbstverständlich kommt auch noch Liebe ins Spiel, Liebe für einen Mann, der auch nicht sauber ist, aber so ganz anders als der unliebsame Verlobte. Die politischen Verhältnisse und historischen Ereignisse im Ersten Weltkrieg und in der Schweiz in Davos umrahmen die Handlung und geben ihr den nötigen Drive. Überraschende Wendungen bereichern den Plot, Sogwirkung garantiert.Das Buch wurde verfilmt. Es lohnt sich aber aus meiner Sicht, es vorher zu lesen.
Das Buch zum Film
Ich musste das Buch allein schon deshalb lesen, weil mich das Schicksal der Hauptdarstellerin brenndend interessiert hat. Johanna kommt aus dem Krieg. Das alleine ist schon ungewöhnlich, denn normalerweise sind es ja die Soldaten - also Männer - um die es geht, wenn von Kriegsheimkehrern erzählt wird. Hier ist es eine junge Krankenschwester. Aber eine, die nicht zerstört wurde von all dem Leid sondern eine, die stark geworden ist. Und um das zu retten, was ihr das wichtigste im Leben ist, lässt sie sich auf ein gefährliches Spiel mit Spionen ein.Dass es sich um ein Buch zu einer Serie handelt war mir bewusst. Deshalb habe ich akzeptiert, dass manchmal die Tiefe der Charakter fehlt, da hier eine Kamera im Hintergurnd läuft und die zeigt Dinge, die im Buch nicht beschrieben werden. Leider nicht beschrieben werden. Das möchte ich betonen. Denn die Geschichte hat mir eigentlich gut gefallen. Der fehlende fünfte Stern ist diese leichte Unzufriedenheit, wenn Handlungen unlogisch erscheinen oder unvermittelt Personen auftauchen, die nicht ausreichend eingeführt und erklärt wurden. Da scheint das Skript nicht genug hergegeben zu haben und der Autor wollte oder durfte nichts dazu "erfinden".Die Serie will ich auf jeden Fall gucken.
Manchmal etwas unglaubwürdig, aber spannend
In der vermeintlich neutralen Schweiz tummeln sich im Davoser Tal Spione und Agenten der verschiedenen Kriegsparteien, um auf ausgeklügelte Weise den Sieg der eigenen Nation voranzutreiben und das Spiel der Gegenseite zu durchkreuzen. Unfreiwillig mittendrin die junge Schweizer Krankenschwester, die durch den Pakt mit dem Teufel, wie es scheint, versucht, ihr unehelich geborenes Kind zu retten. Dabei kommt ihr – wie sollte es anders sein – die Liebe in die Quere, denn der Auserwähle spioniert für die Gegenseite.Die Geschichte ist packend erzählt und voller interessanter historischer Bezüge, die das Grauen des 1. Weltkrieges drastisch vor Augen führt und die Handlungsmotivation der Figuren deutlich macht, auch wenn dieser nur in den Erinnerungen der Beteiligten lebendig wird und das Schweizer Tal natürlich nicht direkter Kampfschauplatz ist. Dafür passiert hier jede Menge an Intrigen, Mord und Naturkatastrophe. Von Gift, über Pistolenschüsse, Sprengungen bis hin zum Zugunglück wird der Leser in Spannung gehalten. Und mittendrin die verschiedenen Figuren mit ihren persönlichen Schicksalen, Nöten, Sorgen und Sehnsüchten. Auch wenn es nicht gerade glaubwürdig erscheint, dass sich eine junge Krankenschwester, auch mit Fronterfahrung, innerhalb weniger Buchseiten zur Nahkampf erfahrenen Topagentin entwickelt, liest sich das Buch dennoch unterhaltsam und spannend weg. Gut geschrieben und plastisch erzählt, erinnert es bisweilen ein wenig an einen – vielleicht ein wenig mit einem Augenzwinkern gedrehten – Agentenfilm à la James Bond. Beeindruckend dabei ist vor allem die Kulisse der Schweizer Bergwelt in einem tiefverschneiten Winter, den das Cover gut in Szene setzt. Für einen unterhaltsamen Winterleseabend auf dem Sofa durchaus geeignet.
Pressestimmen
Ein facettenreicher Roman voller Spannung, unerwarteter Wendungen – und bereits unter dem Titel Davo...s 1917 grandios verfilmt. mehr weniger
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