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Brief an meine Mutter

Als Simenon nach Lüttich kommt, um seine greise Mutter in ihren letzten Tagen zu begleiten, richten sich Augen von verwaschenem Grau auf ihn. »Warum bist du gekommen, Georges?« So beginnt ein letztes, regloses Duell zwischen Mutter und Sohn. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen war das Leben der Mutter geprägt von Entbehrungen und von unbedingtem Aufstiegswillen. Menschen auf der Straße begegnete sie sanft, ihre Nächsten jedoch behandelte sie schroff und unduldsam. Ihr Sohn war nie gut genug. Haben sie einander je verstanden, haben sie sich je geliebt? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter einen Brief. Ein schmales Buch von gewaltiger Wirkung. Ungekürzte Lesung mit Ulrich Noethen 2 CDs | ca. 2 h 8 min

Bibliografische Daten

EUR 15,00 [DE] – EUR 16,90 [AT]
ISBN : 978-3-7424-0751-1
Erscheinungsdatum: 26.10.2018
1. Auflage
Format : 14,0 x 12,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Melanie Walz
Autor*innenporträt

Georges Simenon

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Übersetzer*innenporträt

Melanie Walz

Melanie Walz gilt als eine der herausragenden Literaturübersetzerinnen. Sie wurde mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

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Sprecher*innenporträt

Ulrich Noethen

Ulrich Noethen gehört zu den beliebtesten Kino- und Fernsehschauspielern Deutschlands. Zuletzt sah man ihn u. a. in ›Oh Boy‹ (2011) und ›Hannah Arendt‹ (2012). Er erhielt zahlreiche Preise, so z. B. den Deutschen Filmpreis, die Goldenen Kamera und den Grimme-Preis. Für den DAV hat er bereits Tolstois ›Krieg und Frieden‹ und ›Anna Karenina‹ ungekürzt eingelesen.

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