Briefe

Lesung mit Reiner Unglaub (1 mp3-CD)

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Briefe

Friedrich Hölderlin war ein Dichter, der um 1800 an der Enge seines Alltags zu ersticken glaubte. Die zweite Hälfte seines Lebens verbrachte Hölderlin allein in einem Turmzimmer in Tübingen – in geistiger Zerrüttung. Über hundert Jahre mussten vergehen, bis sein Talent erkannt wurde. Heute zählt Hölderlin zu den bedeutendsten Lyrikern der Literaturgeschichte. Das belegen auch seine Briefe – adressiert an Familie, Freunde und berühmte Zeitgenossen. Reiner Unglaub ermöglicht mit seiner Lesung mitunter intime Einblicke in Hölderlins Leben.

Bibliografische Daten
EUR 15,00 [DE] – EUR 15,50 [AT]
ISBN: 978-3-7424-1566-0
Erscheinungsdatum: 18.09.2020
1. Auflage
Format: 13,8 x 14,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen am Neckar als Sohn eines Klosterhofmeisters und einer Pastorentochter geboren. Der junge Mann, der bereits als Kind seinen Vater verlor, studierte von 1788 bis 1793 am theologischen Seminar in Tübingen, wo er Freundschaft mit Hegel und Schelling schloss. Aufgrund seiner Begeisterung für die Dichtung und seiner Abneigung gegen den Pfarrberuf arbeitete der Autor zunächst als Hauslehrer und machte die Bekanntschaft der verheirateten Suzette Gontards, die das Vorbild für die »Diotima« des ›Hyperion‹ wurde. Unmittelbar nach ihrem Tod brach Hölderlins so genannte »Hysterie« aus, so dass er zunächst bei der Mutter, dann bei seinem Freund Isaac von Sinclair, von 1806 bis 1807 in einer Tübinger Heilanstalt und schließlich in der Pflege des Tischlerehepaars Zimmer am Neckar wohnte. Hier dichtete er weiter, allerdings wirken die letzten Gedichte ungewohnt formstreng. Hölderlin unterzeichnete sie mit »Scardanelli«. Bis heute ist nicht gesichert, welcher Art seine Geisteskrankheit war. Er starb am 7. Juni 1843 in Tübingen.    

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Sprecher*innenporträt
Reiner Unglaub

Reiner Unglaub wurde 1942 in Thüringen blind geboren. Nach seinem Studium der Germanistik, Sprechwissenschaften und Theologie arbeitete er als Sprechausbilder und Hörbuchsprecher. Seit 2002 ist er künstlerischer Leiter der Blindenhörbücherei in München. 2007 wurde er zum Ehrenpreisträger des Deutschen Vorlesepreises.

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