Ein Toter im Hafenbecken. Eine Stadt im Ausnahmezustand. Der zweite Neapel-Krimi mit Salvatore Gaetano und Beppa Belucci.
Neapel in der Osterwoche. Während sich unzählige Prozessionen durch jedes noch so kleine Gässchen schlängeln und die Neapolitaner sich in den Fischrestaurants um die letzte Portion Muschelsuppe streiten, verbringt Commissario Gaetano zusammen mit seinem Bruder Aniello und seiner Nichte Carla die Feiertage auf der Tenuta seines Vaters im kampanischen Hinterland – bis an Karfreitag Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci anruft: Im Hafenbecken wurde ein toter Mann angeschwemmt. Notgedrungen unterbricht Gaetano seine Auszeit, um der Fischerstochter in ihrem ersten Fall beizustehen. Die Ermittlungen führen Gaetano und sein Team vom edlen Quartiere Chiaia über die pittoresken Hänge des hochpreisigen Vomero bis in den trubeligen Fischerhafen Mergellina, wo Tradition und Moderne um die Vorherrschaft kämpfen.
Lesen Sie auch die anderen Neapel-Krimis von Fabio Nola!
Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.
Band 1: Commissario Gaetano und der lügende Fisch
Band 2: Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
Band 3: Commissario Gaetano und die Tränen des Vesuvs
1. Auflage
Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutschen Historikers (*1982). Er hat in Neapel studiert und wohnte zusammen mit fünf neapolitanischen Jurastudenten mitten im wilden, bunten Centro Storico. Diese Zeit inspirierte ihn zu seiner Krimireihe um den grüblerischen Commissario Salvatore Gaetano.
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Commissario Gaetano wird mit einer Wasserleiche konfrontiert, die seine junge Kollegin Beppa Bellucci mit Hilfe ihrer Familie aus dem Hafenbecken in Neapel gefischt hat. Und das ausgerechnet am Osterwochenende, welches der Capo außerhalb Neapels bei seiner Familie verbringen wollte.Zwischen dem Wunsch den Fall möglichst ohne viel Aufhebens abzuschließen einerseits und andererseits ihn ordentlich zu bearbeiten und aufzuklären hin und her gerissen, stolpern die beiden über diverse Ungereimtheiten, bis hin zur Einmischung des mit Eigeninteressen ermittelnden Staatsanwalts. Ist es wirklich so simpel wie ihnen dieser weis machen möchte oder steckt weit mehr dahinter?Fabio Nola beschreibt seine Charaktere authentisch in einem bildlich und teilweise auch olfaktorisch lebendig werdenden Neapel mit ihren Ecken und Kanten, oder waren es ...Espressi?!?Ein kurzweiliger und spannender Lesegenuss!
Der Krimi von Fabio Nola, Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl spielt in Neapel. Zu Ostern wird ein Toter im Hafenbecken gefunden. Der Commissario ist gerade bei seiner Familie in den Osterferien. Seine junge Kollegin hat Dienst und findet die Leiche im Hafenbecken.- sie beginnt intensiv zu ermitteln. Aber der Commissario kann es nicht lassen und schaltet sich mit ein. Gemeinsam ermitteln sie nun über Ostern, wo in Neapel eine große Prozession statt findet, um den Fall aufzuklären.Es ist ein leichter Krimi es geht auf und ab mit den Ermittlungen. Mal spannend und auch undurchsichtig. Eine typische neapolitanische Handlung. Man findet sich gleich in der Region um Neapel mit ein. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und es lässt sich flüssig lesen. Die handelnden Personen sind gut beschrieben so das man schon fasst mit ermittelt. Für alle die leichte Krimis lieben ist dieser Krimi genau der richtige.
„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ ist ein klassischer Krimi für die Freunde der mediterranen Krimis. Wie gewohnt werden die packende Mordermittlung mit dem unverwechselbaren Savoir Vivre Italiens verbunden.Commissario Gaetano wird wieder einmal als tiefgründiger, sympathischer Ermittler dargestellt. Die Kombination aus Scharfsinn und Menschlichkeit wird wieder eindrücklich ausgearbeitet. Wer die Reihe um Commissario Gaetano bereits kennt, darf sich hier auf einen klassischen Italienkrimi freuen, jedes Mal ist es mir eine Freude, Milchbauern die Handlung, das letzte Abendmal, einzulassen und mich förmlich mit Espressoduft, angenehmen Mittelmeerwind und dem salzigen Geruch des Mittelmeeres zu baden.Mit überraschenden Wendungen ist Spannung bis zur letzten Seite garantiert. Absolute Leseempfehlung.
Ein stimmiges Cover mit Blick auf den Vesuv lädt zu einem atmosphärischen Krimi ein. Denn Fabio Nola versteht es bestens, italienisches Flair wie auch angenehmes Lokalkolorit in einen rasanten Fall zu verpacken. Dabei steht sein bärbeißiger Commissario Gaetano im Mittelpunkt, ein Familienmensch, aber durchaus temperamentvoller und hartnäckiger Ermittler, der sich auch mal über seinen Capo hinwegsetzt. Sieht es bei dem ersten Toten zunächst noch nach einem Unfall oder Suizid aus, kommt bei einer weiteren Leiche nur noch Mord in Frage, und alle Hinweise deuten auf Blutgeld und Camorra. Der Autor schickt sein Team sehr raffiniert durch sämtliche Höhen und Tiefen, verstellt ihnen den Weg mit reichlich unerwarteten Hindernissen, und auch als der Täter beinahe zum Greifen nah ist, wendet sich plötzlich das Blatt, und alles muss neu durchdacht werden. Fabio Nola schreibt sehr lebendig und wie aus dem Leben gegriffen, seine Dialoge sind markig und bieten auch jede Menge Schmunzelmomente. Für mich war es ein gelungener und durchweg spannender Krimi, der mir Italien wieder einmal angenehm nahegebracht hat.
„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“** ist ein wahrer Glücksgriff für alle Krimi-Fans. Der Autor schafft es meisterhaft, eine packende Mordermittlung mit dem unvergleichlichen Flair Italiens zu verknüpfen.Commissario Gaetano überzeugt als tiefgründiger, sympathischer Ermittler, dessen Scharfsinn und Menschlichkeit sofort begeistern. Die Handlung rund um das mysteriöse „letzte Abendmahl“ ist hochintelligent konstruiert und wartet mit überraschenden Wendungen auf, die die Spannung bis zur letzten Seite halten. Besonders hervorzuheben ist das lebendige Setting: Man riecht förmlich den Espresso und spürt die Sonne auf der Haut.**Fazit:** Ein atmosphärisch dichter, intelligenter Pageturner mit viel Herz und Verstand. Absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Unterhaltung auf hohem Niveau suchen!
Der Neapel-Krimi rund um Commissario Gaetano überzeugt durch die Atmosphäre und die eindrucksvolle Kulisse der süditalienischen Metropole. Zwischen den engen Gassen, der flirrenden Hitze und dem allgegenwärtigen Chaos entfaltet sich ein spannender Fall, der den Leser fesselt. Bei mir hat es etwas gedauert bis mich die Erzählung in den Bann gezogen hat.Comissario Gaetano ist keine klassische Heldenfigur: eigenwillig, nachdenklich und mit Ecken und Kanten wirkt er authentisch und nahbar.Gut gelungen ist die Verbindung aus Kriminalhandlung und dem Bezug zum Ort und Zeit der Handlung. Neapel ist nicht nur Schauplatz, sondern ein lebendiger Ort, der die Figuren prägt und ihre Entscheidungen beeinflusst. Die Handlung ist vielschichtig, mit vielen überraschenden Wendungen und dabei immer einem roten Faden der sich durch alles zieht.
Neapel, und das kurz vor Ostern, der Sehnsuchtsort schlechthin. Da, wo jetzt Zitronen blühen, wo die Sonne schon wärmt, aber es noch nicht zu heiß ist, als dass man nicht mehr ohne Sonnenhut über die Piazza schlendern könnte, auch mittags, und dann die Gassen entlang, hinaus, Richtung Meer. Ein Kriminalroman, der genau das tut, der einen an die Hand nimmt, mit, nach Italien, ins ferne Neapel. Der einen einführt in den Alltag der Protagonisten, der Napolitaner, aber auch der Zugereisten, der Zugezogenen, der Durchreisenden, der Touristen, die die Stadt besuchen. Und natürlich in die Welt des Verbrechens, die dunkle Seite dieses so Sonnen-verwöhnten Teil Italiens. Leider ist das Cover scheußlich geraten, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen: das Buch reisst einen mit, entführt einen nach Neapel, nimmt einen mit auf Ermittlungen und Entdeckungen und ist somit absolut zu empfehlen.
An Karfreitag schwimmt in Neapel im Hafenbecken ein Toter, Paolo Marchesi. Commissario Salvo Gaetano befindet sich mit seinem Bruder bei seiner Nichte Carla auf dem Land. Als seine Kollegin Beppa Bellucci bei ihm anruft, ist das eine willkommene Ausrede, um zu verschwinden. ...und dabei kann man dann ja noch Muscheln besorgen... Im Verlauf der Handlung ergibt sich manche Sackgasse. Da die Marchesis gerade in einer noblen Gegend ein Haus bauen, wäre es von Vorteil für die Witwe Marchesi, wenn es sich bei dem Tod ihres Mannes nicht um einen Selbstmord handelt, da sonst die Versicherung nicht zahlen wird. Manchmal sind es mir zu lange Ausführungen bis zum Punkt gekommen wird. Doch alles in allem lässt sich das Buch gut lesen. Das Cover strahlt eher italienische Gemütlichkeit aus, denn "Krimilust". Ich finde es trotzdem gelungen.
Mit Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl ist Fabio Nola ein solider Kriminalroman gelungen, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre punktet. Schon das Cover vermittelt ein stimmungsvolles, leicht geheimnisvolles Italien-Flair, das sich auch im Inneren des Buches wiederfindet. Die Gestaltung passt gut zum Genre und weckt direkt die passende Erwartungshaltung.Inhaltlich dreht sich die Geschichte um einen Mordfall mit kulturellem und historischem Bezug, der Commissario Gaetano vor einige Herausforderungen stellt. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Die Handlung entwickelt sich ruhig, fast schon klassisch, mit Fokus auf Ermittlungsarbeit und weniger auf reißerische Wendungen. Das hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn die Spannung an manchen Stellen etwas mehr Tempo hätte vertragen können.Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut lesbar. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Schauplätze, die ein lebendiges Bild entstehen lassen. Man merkt, dass der Autor ein Gespür für Atmosphäre hat. Die Dialoge wirken überwiegend authentisch, gelegentlich jedoch etwas konstruiert.Die Figuren, allen voran Commissario Gaetano, sind sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet. Besonders gefallen hat mir, dass auch Nebenfiguren genug Raum bekommen, um nicht bloß Statisten zu sein. Dennoch hätte ich mir bei einigen Charakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht.Interessant war das Buch für mich vor allem wegen der Verbindung von Krimi und kulturellen Elementen. Man spürt, dass hier mehr als nur ein einfacher Fall erzählt werden soll.Fazit: Ein atmosphärisch dichter Krimi mit sympathischem Ermittler und spannendem Setting, der kleine Längen hat, aber insgesamt gut unterhält. Empfehlenswert für alle, die ruhige, klassische Krimis mit italienischem Flair mögen.
Gleich am Anfang wird man in den vermeintlichen Urlaub von Commisario Gaetano eingeführt. Seine junge Kollegin Beppa übernimmt in der Zeit und als sie den Rechtsmediziner nicht erreichen konnte erfährt Gaetano von der Wasserleiche. Da er die Muscheln vergessen hat, entscheidet er sich mal kurz am Tatort vorbeizuschauen und danach die Muscheln zu holen. Doch er wusste da noch nicht, dass es sich nicht um einen einfachen Selbstmord handelt und er somit tiefer in den Fall eindringt als er es in seinem Urlaub vorgehabt hatte. Können er und Beppa den Fall lösen und den Mörder finden?Obwohl es der zweite Band der Reihe war kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Ich war sofort gefesselt von der Geschichte und fand den Schreibstil super. Auch das Cover fand ich sehr passend und schön gestaltet. Ich werden Fabio Nola auf jeden Fall weiter verfolgen und auch seine anderen Bücher lesen.
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Fabio Nola liest aus ›Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl‹
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