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Buch Das Buch der verlorenen Stunden von Text Unsere Erinnerungen erzählen die größten Geschichten. Doch wer bestimmt, woran wir uns erinnern?
Buch Das Buch der verlorenen Stunden von Text Unsere Erinnerungen erzählen die größten Geschichten. Doch wer bestimmt, woran wir uns erinnern?
Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere Erinnerung

Das Buch der verlorenen Stunden

An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten oder unwiederbringlich ausgelöscht werden.

Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?

»Die Vergangenheit hält uns den Spiegel vor. Sie erklärt, wer wir waren und wie wir so geworden sind. Manchen Leuten gefällt nicht, was sie in ihren Spiegelbildern zu sehen bekommen, also ändern sie es, indem sie Erinnerungen für alle Welt auslöschen. Indem sie Menschen auslöschen.«

Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln.

Eines Abends folgte sie einem Zeithüter in sicherem Abstand und entdeckte, wonach sie gesucht hatte. Die Erinnerung in seinen Händen war ein extrem dicker Band, der zu einem mindestens Hundertjährigen gehören musste. Statt das Buch in einem Stück zu verbrennen, löste der Zeithüter den blauen Ledereinband ab und legte ihn beiseite. Dann zündete er die Seiten an und Lisavet fiel auf, mit welcher Gleichgültigkeit er diese Aufgabe verrichtete. Offenbar jemand, der nur Befehle ausführte und den das Ergebnis nicht kümmerte. Im Nu verschwand er wieder, ohne seine Tat bis zum Ende zu beaufsichtigen, und Lisavet sprang hervor, um das Buch zu retten.

Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der zu ihrem einzigen Halt wird.

Kann die Liebe uns vor dem Schlimmsten bewahren?

Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...

Bibliografische Daten

EUR 16,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44811-6
Erscheinungsdatum: 01.11.2025
1. Auflage
496 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch
Autor*innenporträt

Hayley Gelfuso

Hayley Gelfuso hat einen Master in Nachhaltigkeit und arbeitet im Marketing. Sie liebt wunderbare Geschichten mit magischen Elementen, die auf den realen Geschehnissen unserer Zeit und der Wissenschaft basieren. Das Buch der verlorenen Stunden ist ihr Debütroman, der in über 20 Ländern erscheint. Hayley Gelfuso lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago. 

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116 von 116 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen


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7 - 10 von 116 Leserstimme

nanaslesetapsen am 07.11.2025 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zwischen Erinnerung und Ewigkeit

„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist kein Roman, den man einfach so wegliest. Es ist eine Geschichte, die Geduld verlangt, sich Zeit nimmt und erst nach und nach ihre ganze Tiefe zeigt. Der Einstieg fiel mir nicht leicht – die wechselnden Zeitebenen, die historischen Bezüge und die eher sachliche Sprache haben mich anfangs auf Abstand gehalten. Doch je weiter ich las, desto mehr hat mich das Buch für sich gewonnen.Lisaveths Reise zwischen Erinnerung und Realität, Liebe und Verlust ist vielschichtig und berührend. Besonders ab der Mitte entfaltet sich eine erzählerische Spannung, die mit jedem Kapitel dichter wird. Hayley Gelfuso schafft es, philosophische Fragen mit emotionalen Momenten zu verbinden und dabei nie ins Pathetische zu kippen. Sie zeigt, wie zerbrechlich Erinnerungen sind – und wie sehr sie doch unser Leben bestimmen.Zwischen historischen Ereignissen, einem Hauch von Science-Fiction und einer großen Liebesgeschichte entsteht ein ungewöhnlicher Roman, der sich nicht klar einordnen lässt, aber genau dadurch heraussticht. Einige Passagen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen, trotzdem war ich am Ende tief bewegt. Es ist eines dieser Bücher, die still bleiben – und trotzdem lange nachhallen. 4 von 5 Sternen.

leseliese am 06.11.2025 16:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Kalter Krieg im Zeitraum

Als Kind wird Lisavet von ihrem Vater in der Reichskristallnacht vor marodierenden Nazi-Horden im Zeitraum versteckt. Er besteht aus riesigen Regalen voller Bücher, die die Erinnerungen der Menschen beinhalten und kann nur durch besondere Uhren oder mentale Fähigkeiten betreten oder verlassen werden. Lisavet hat beides nicht und ist somit im Zeitraum gefangen, wo sie mit Hilfe eines "Geistes" lernt, in die einzelen Erinnerungen zu wechseln. Immer wieder trifft sie auf sogenannte Zeithüter, die sich daran machen Bücher und damit Erinnerungen zu vernichten, und beschliesst diese Bücher zu retten und in einem eigenen Buch zu sammeln. Durch den amerikanischen Zeithüter Ernest erfährt sie, dass die Uhren im Besitz der verschiedenen Geheimdienste sind und jede Nation versucht, die vorhandenen Erinnerungen im eigenen Interesse zu bewahren oder zu vernichten, um so die jeweiligen Ideologien zu untermauern.Das Buch spielt in mehreren Zeitsträngen, denen man gut folgen kann. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen.

rainbowly am 05.11.2025 16:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Poetisch und tragisch

InhaltUm Lisavet zu beschützen, versteckt sie ihr Vater in einer riesigen, geheimen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort steckt sie dann aber fest und wandelt durch die Erinnerungen anderer Menschen, bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt.SpracheDie Leseprobe dieses Buches hat mich sofort gefesselt. Durch den poetischen Schreibstil wird eine ganz besondere Stimmung vermittelt. Man fühlt sich eingehüllt und irgendwie genauso losgelöst von der Zeit wie Lisavet. Die Beschreibungen des Zeitraums in dem Lisavet sich aufhält haben mir besonders gut gefallen. Und dann springt man in einen zweiten Handlungsstrang in die Zukunft und versteht erstmal gar nicht wie diese beiden Erzählungen zusammengehören. Erst nach und nach tut sich eine Verbindung auf. Die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge zu entdecken, hat mich sehr gefesselt.Und so verzaubert ich auch jedes Mal war, wenn ich weiter gelesen habe, so schwer habe ich mich getan, das Buch überhaupt wieder zur Hand zu nehmen. Ich kann gar nicht genau erklären warum. Aber man muss sich schon auf das Lesen dieser Geschichte einlassen und die unglaublich langen Kapitel haben sicher auch ihren Teil dazu beigetragen. Wenn ich im Voraus weiß, ein Kapitel geht locker mal 30 Seiten, ist das für mich eine Hürde. Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen. Sie war einfühlsam, ein bisschen magisch und auch sehr tragisch. Und sie bringt einen zum Nachdenken - Welche Erinnerungen sind lohnenswert zu erhalten und welche nicht? Und wer entscheidet das? Was zählt im Leben wirklich?CharaktereLisavet ist eine besondere Protagonistin, aber sie macht in dem Buch eine Entwicklung durch, die ich schwierig nachzuvollziehen fand. Ich kann darauf nicht näher eingehen, um nicht zu spoilern. Aber sie trifft einige Entscheidungen, die ich nicht gut fand und das führt auch irgendwie zu dieser Entwicklung, die mir nicht so gut gefallen hat - wahrscheinlich, weil ich die Lisavet vom Anfang so gern mochte.FazitEine wirklich tragische Geschichte, die sehr poetisch erzählt wird.

luise43 am 05.11.2025 07:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Die Sache mit der Zeit

In "Das Buch der verlorenen Stunden" von Hayley Gelfuso stecken so großartige Ideen und Ansätze, dass ich mich riesig auf dieses Buch gefreut habe.Lisavet Levy, ein Kind, wird von ihrem Vater, einem bekanntem Uhrmacher versteckt. In der Kristallnacht, in einer riesengroßen Bibliothek, die unabhängig von Zeit und Raum ist und nicht von jedem erreichbar. Sie ist dort zwar vor den Nazis sicher, kommt aber auch nicht zu ihrer Familie. Und so wächst sie dort auf, lebt in den Erinnerungen anderer und sammelt Erinnerungen.Im Zeitraum lernt sie auch Ernest kennen, einen jungen Zeithüter und ihr Schicksal verknüpft sich miteinander.Die Geschichte wird in verschiedenen Zeiten und auch unterschiedlichen Perspektiven erzählt, aber man begreift die Zusammenhänge recht schnell.Dieses Buch hat viele Facetten, es geht um die Zeit an sich, um Erinnerungen, was uns Menschen ausmacht, was Erinnerungen oder ihr Fehlen mit uns machen. Es gibt sehr schnell Personen und auch Staaten, die Vergangenes ungeschehen machen wollen, Erinnerungen löschen und man kann sich denken, was diese Macht bedeutet.Die Sache mit der Zeit ist teils verwirrend, wird aber gut erklärt. Lisavet ist eine gut ausgearbeitete Protagonistin, deren Entscheidungen ich später nicht mehr nachvollziehen konnte, das machte es für mich irgendwann immer unglaubwürdiger.Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, ich habe sie sehr gerne gelesen.

pandemonium am 04.11.2025 21:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Über die Macht der Erinnerungen

Bücher sind mehr als bloße Geschichten – sie fungieren als kollektives Gedächtnis ihrer Zeit. In ihnen erleben wir Geschichte, erinnern uns, lernen Neues. Doch was geschieht mit all jenen Erinnerungen, die nie zwischen Buchdeckeln festgehalten werden? Was, wenn ein Ereignis in der Wahrnehmung des einen völlig anders aussieht als in der des anderen? Wer bestimmt dann, welche Version der Geschichte die „richtige“ ist – und nach welchen Maßstäben?Hayley Gelfuso geht diesen Fragen ebenso klug wie unterhaltsam nach. Sie zeigt, wie subjektiv unsere Erinnerung ist, und stellt zur Debatte, was mit gelebten Leben und ihren Geschichten geschieht, wenn niemand mehr da ist, der sie bewahrt. In der melodramatischen Liebesgeschichte von Lisaveth und Ernest, die bereit sind, ihr Leben und ihre Zukunft zu riskieren, um bedrohte Erinnerungen zu retten, verhandelt der Roman letztlich die grundlegende Spannung zwischen individueller Freiheit und dem Wohl der Gemeinschaft – und die Frage, wer darüber urteilen darf.„Das Buch der verlorenen Stunden“ – Lisaveths Buch – wird dabei zur Metapher für das Leben selbst: für die Kostbarkeit jeder einzelnen Stunde, vor allem jener, die wir mit Menschen verbringen, die wir lieben. Zugleich steht es für die Unsterblichkeit von Erinnerungen und Geschichte – und für die Bedeutung jedes einzelnen Moments.Gelfusos Roman ist kein klassischer Fantasy-Titel. Vielleicht lässt er sich am ehesten der Urban Fantasy zuordnen, mit Anklängen an Science-Fiction, denn der „Zeitraum“ – ein Raum, in dem die Zeit selbst existiert – scheint bestimmten wissenschaftlichen Theorien zu folgen. Vor allem aber erzählt das Buch eine große Liebesgeschichte zweier Menschen, die allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder zueinanderfinden. Für Spannung sorgt ein Hauch von Spionage-Thriller in der Ära des Kalten Krieges. Doch beginnt alles viel früher: während des Nationalsozialismus in Deutschland, in der Reichskristallnacht in Nürnberg, wo ein jüdischer Uhrmacher seiner Tochter die Legende der Zeithüter erzählt – bis harte Schläge gegen die Tür seiner Werkstatt hämmern.Die Geschichte ist durchweg spannend erzählt und überrascht mit gelungenen Plottwists. Einige Passagen wirken jedoch etwas langgezogen – besonders der Abschnitt, in dem Lisaveth den Zeitraum zum ersten Mal wieder verlässt, verliert etwas an Tempo. Das Ende dagegen ist wunderbar versöhnlich: Es schließt alle offenen Fäden und lässt keinen Punkt ungeklärt, was ich sehr mochte.Weniger gefallen hat mir allerdings, dass ich vom Verlag lediglich ein Vorabexemplar erhalten habe. Dieses kam ohne Schutzumschlag, ohne das geprägte, farbige Cover und enthielt zudem einige Textfehler. Das fand ich tatsächlich ein wenig enttäuschend.

badsnowwhite am 04.11.2025 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Poetischer Schreibstil

„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist eine jener Geschichten, die sich beim Lesen fast wie ein Traum anfühlen — sanft, atmosphärisch und gleichzeitig durchdrungen von einer leisen Traurigkeit, die noch lange nachhallt.Der Schreibstil ist poetisch, feinsinnig und dennoch intensiv genug, um nicht ins Kitschige abzurutschen. Gelfuso schafft es, die Balance zwischen märchenhafter Stimmung und emotionaler Tiefe zu halten — manche Sätze wirken wie kleine Gedichte, andere treffen mit Klarheit und Ehrlichkeit direkt ins Herz.Einzig im Mittelteil hätte ich mir stellenweise ein etwas strafferes Tempo gewünscht, doch die poetische Sprache und die starke innere Entwicklung der Figur haben das gut ausbalanciert.Fazit:Ein wunderschön geschriebenes, berührendes Debüt, das nicht nur eine magische Geschichte erzählt, sondern uns auch daran erinnert, wie wertvoll unsere Erinnerungen und inneren Stimmen sind. Für Fans ruhiger, atmosphärischer, literarisch anspruchsvoller Literatur unbedingt empfehlenswert.

ellyon am 03.11.2025 23:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Poetisches Potpourri

Am besten am Buch gefallen hat mir der Schreibstil. Aus anderen Sprachen übersetzte Bücher, klingen häufig flach und unbeholfen, aber hier ist es den Übersetzenden gelungen, den schönen und poetischen Stil beizubehalten. An manchen Stellen fanden sich noch Rechtschreib- und Zeichenfehler, was bei Dialogen verwirrend sein konnte, allerdings steht in meinem Exemplar, dass das Lektorat noch nicht abgeschlossen ist. Insgesamt gab es nur einen Fehler der genug herausgestochen ist, dass ich ihn mir gemerkt habe, und zwar dass auf Seite 455 ein 'erschossen' statt 'angeschossen' steht....Die Wendungen sind teilweise vorhersehbar, aber trotzdem sind das Setting und Worldbuilding spannend genug, um auch die Geschichte zu genießen. Was mich ein bisschen gestört hat sind die Charaktere, die sich manchmal etwas unverständlich, gar dumm verhalten haben. Ich kann nicht einschätzen, ob das dem Plot diente, oder einfach die Art der Charaktere war. Auch die Charakterentwicklung von Lisaveth hat mich nicht begeistert. Sie war gut genug geschrieben, um glaubwürdig zu sein, aber nicht gut genug um nachvollziehbar zu sein. Vielleicht sind Lisaveth und ich aber einfach zu grundverschieden, deshalb möchte ich deswegen keinen Stern abziehen. Volle Punktzahl gebe ich trotzdem nicht, weil ich nicht glaube, dass ich noch oft über dieses Buch nachdenken werde. Ich habe es beim Lesen genossen, aber schlussendlich hat es zu wenig gesagt. Oder vielleicht zu viel, sodass das Theme unter den verschiedenen Genres die wild vermischt wurden untergegangen ist. Zusammengefasst ist es ein angenehm zu lesendes Buch, von dem man nicht überschwänglich seiner Freundin erzählt, aber welches unterhaltsam ist.

reader am 03.11.2025 22:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zeit und Erinnerungen

Die Geschichte handelt von Lisaveth und Ernest, die sich in einer magischen Zwischenwelt namens Zeitraum kennen lernen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch ihre Liebe wird von negativen Geschehnissen überschattet. Die Zwischenwelt enthält die Erinnerungen von verstorbenen Personen. Zeithüter wie Ernest werden von staatlichen Behörden beauftragt, unerwünschte Erinnerungen auszulöschen. Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist eine Fantasy-Liebesgeschichte mit starken Krimielementen. Den ersten Teil fand ich persönlich etwas zu langatmig, aber mit der Zeit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Das übergeordnete Thema hat mir auch gut gefallen: Wer hat das Recht eine Erinnerung eines anderen wegzunehmen? Erinnerungen sind wertvolle Bestandteile unserer Identität und machen uns als Person erst vollständig. Und die Wahrnehmung einer jeden Person ist anders, d.h. hochgradig subjektiv. Z.B. können zwei Personen ein und das selbe Ereignis komplett unterschiedlich wahrnehmen.Ich finde das Buch empfehlenswert für alle die gerne Fantasygeschichten lesen.

jarlina am 03.11.2025 21:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erinnerungen

Das Cover ist richtig hübsch gestaltet und passt sehr schön zum Thema des Buches. Die Autorin Hayley Gelfuso hat hier eine komplexe Welt erschaffen, die losgelöst von Raum und Zeit ist. Roman lebt vom ständigen Zeit- und Szenenwechsel, wobei die handelnden Personen sich weiterentwickeln und dabei aneinander abarbeiten. Mit Lisavet hat sie einen tollen Charakter erschaffen, der einem beim Lesen direkt ans Herz wächst. Man leidet mit ihr, freut sich mit ihr und entdeckt immer wieder neue Dinge, die in dieser Bibliothek möglich sind. Die ganze Story beinhaltet eine sehr emotionale Erzählung, die zum Nachdenken anregt, verwebt mit einer Liebesgeschichte in einem historischen Kontext. Auch das Ende des Buches kann überzeugen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und so kann man sich die Welt sehr gut vorstellen und sich einfinden. Mich hat das Buch immer wieder zum Nachdenken anregen können und die Geschichte wird noch lange in mir nachhallen.

proeschi1971 am 03.11.2025 20:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein stiller Roman

Das Buch der verlorenen Stunden ist eine zarte, poetische Geschichte über Zeit, Verlust und die Macht der Erinnerung. Violet entdeckt nach dem Tod ihrer Großmutter ein geheimnisvolles Tagebuch und begibt sich auf eine emotionale Reise, die ihr Leben für immer verändert.Der Schreibstil ist ruhig und wunderschön bildhaft. Jede Szene hat eine besondere Atmosphäre, jedes Wort scheint sorgfältig gewählt. Die Autorin schafft es, Alltägliches magisch erscheinen zu lassen und die Leserinnen und Leser in eine Welt voller Gefühl zu ziehen.Dieses Buch ist kein lauter Roman, sondern ein leises Meisterwerk, das von Liebe, Vergänglichkeit und innerer Stärke erzählt. Es bleibt im Herzen, lange nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Nur zu empfehlen für jeden, der sich für solche Themen interessiert!!! Ich habs gelieeeebt!💖

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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Spannend, magisch süchtig machend.

26.11.2025

Brigitte
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Passauer Neue Presse
Eine abwechslungsreiche, berührende Zeitreise-Geschichte

30.06.2026

WO am Sonntag
Ein spannendes Buch, ruhig erzählt, ein gelungener Mix aus Fantasy, Historie und Liebesgeschichte.

07.02.2026

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01.02.2026

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Hier verschwimmen ein Thriller, ein Fantasy- und Historienroman auf besondere Weise miteinander und ...genau diese Mischung hat es mir angetan. mehr weniger

Paline Dautfest, 13.01.2026

Frau im Spiegel
Eines der schönsten Bücher dieses Jahres: Ein Mix aus Historienepos, Mystery-Thriller und philosophi...scher Zeitreise, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. mehr weniger

17.12.2025

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05.12.2025

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US-Autorin Hayley Gelfuso lässt in ihrem Debütroman Fantasy, Thriller und historische Elemente inein...ander fließen und genau das macht den Schmöker so einzigartig. mehr weniger

13.11.2025

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Was für ein Debüt! Bei Hayley Gelfuso treffen „Momo“-Assoziationen auf CIA-Agententhriller-Vibes. Da... tanzt Historisches mit Magischem. mehr weniger

Slivie Feist, 04.11.2025

Das sagen die Buchhändler*innen zu ›Das Buch der verlorenen Stunden‹

Was für eine wahnsinnige Geschichte: Spannend wie ein  Thriller,  ideenreich wie Fantasy, bewegend wie ein Schmöker.  Ein Buch mit Suchtfaktor.
ieses Buch hat alles,  was einen richtigen Schmöker ausmacht. Ich freue mich schon darauf, dieses Meisterwerk zu verkaufen.
Ein schönes und vor allem  wichtiges Buch – es erzählt nicht nur davon, wie wichtig es ist, Erinnerungen zu bewahren, sondern auch, wie tückisch Geschichtsschreibung ist.
Oh mein Gott ... was ist  dieses Buch gut!!! Diese Mischung aus Spionage, Zeitreisen, Geheimnissen und Liebe hat mich in den Bann gezogen. Das wird auf jeden Fall meine ›Geht-immer-passt-immer‹- Empfehlung, ein Herzensbuch.
Alles in allem das volle  Package: philosophisches Gedankenexperiment, spannender Agententhriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte – perfekt für Fans der ›Mitternachtsbibliothek‹.
Magische Momente,  eine heimliche Liebe, hinterhältige Gestalten, echte Freundschaft und versteckte Lügen sorgen für einen großartigen Sog.  Ein fantastischer Roman!
Magische Momente,  eine heimliche Liebe, hinterhältige Gestalten, echte Freundschaft und versteckte Lügen sorgen für einen großartigen Sog.  Ein fantastischer Roman!
Dieses Buch ist eine Tür  zu einem atemberaubenden, magisch-realistischen Abenteuer. Eine fesselnde Spionagegeschichte mit geheimnisvollem Setting und  einer großen, zeitlosen Liebe.
Das Buch enthält nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern ist auch noch fantastisch und nervenaufreibend und somit herzlich an diverse Lesende zu empfehlen.
Ein schönes und vor allem  wichtiges Buch – es erzählt nicht nur davon, wie wichtig es ist, Erinnerungen zu bewahren, sondern auch, wie tückisch Geschichtsschreibung ist.
Eine fesselnde Geschichte,  die kluge Fragen über Erinnerung, Macht und Liebe aufwirft.  Bewegend und erschreckend  aktuell.
Der Schreibstil ist wirklich  total schön. Das erste Kapitel  hat mich sofort begeistert.  Das Fantasy-Konzept – all die Theorien um die Zeit – fand ich  sehr cool gewählt.