Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt
17,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Details
Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt
Der Prätorianer
Der erste Fall für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West – die Bestseller-Sensation aus Dänemark!
Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …
Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.
Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse
Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.
Bibliografische Daten
4. Auflage
Autor*innen
Tobias Bukkehave
Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.
Knut Krüger
Knut Krüger lebt als freier Autor, Lektor und Übersetzer mit seiner Familie in München. ›Nur mal schnell das Mammut retten‹ war sein erster Erfolgstitel für dtv junior.
Pressematerialien
Leserstimmen
1 - 10 von 182 Leserstimme
Vortrefflicher Thriller
„Der Prätorianer“ ist ein fesselnder, skandinavischer Thriller. In Kopenhagen tauchen plötzlich Leichen auf, die nach antiken Motiven abgelegt worden. Dem ermittelnden Team Sarah Levin und Janus West stellen sich viele Fragen, die allesamt nicht leicht zu beantworten sind. Denn was will der Täter mit dieser Zurschaustellung sagen, wann schlägt er wieder zu und wenn ja wo? Tobias Bukkehave ist hier ein exzellenter Thriller gelungen. Die Ritualmorde und die Beziehungen der Protagonisten zueinander sowie die atmosphärischen Schilderungen Kopenhagens im Winter ergeben ein schauriges Leseerlebnis. Denn der Mix aus Thrill, typischer Polizeiarbeit, Täterprofiling und Privatem ist hier absolut gelungen und ausgeglichen.Fazit: „Der Prätorianer“ ist ein vortrefflicher Thriller, der mich als Gesamtwerk total überzeugen konnte. Hierfür spreche ich auch eine absolute Leseempfehlung aus.
Nichts für schwache Nerven
*bezieht sich auf das Hörbuch*Mit dem Einstieg von "Der Prätorianer" habe ich mich etwas schwer getan. Zuerst schien die Handlung etwas aufgefasert und ich hab nicht richtig hinein gefunden, doch sobald sich die einzelnen Stränge verflechten, wurde ich gepackt. Sobald es um Mythologie, Geschichte und damit verknüpfte Rituale geht, bin ich dabei und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch bzw. der Fall ist voller Symbole und es macht Spaß, die an der Seite der Ermittler zu "entschlüsseln". Dabei werden einem immer genug "Brotkrumen" hingeworfen, dass man beim Zuhören die nächste Entwicklung absehen kann und trotzdem vom Ende überrascht ist. Einzelne Passagen sind eindeutig nicht dafür gemacht, beim Essen gehört zu werden, aber hauptsächlich liegt der Fokus auf der intensiven Ermittlungsarbeit. Die Story ist mit vielen Details gespickt, die deutlich machen, dass der Autor weiß wovon er spricht.Ein heftiger Reihen-Auftakt. Ich bin gespannt, wann wir mehr von diesem Ermittler-Team hören werden.
Düstere Mordserie mit antiken Geheimnissen
Der Prätorianer war mein erstes Buch von Tobias Bukkehave und hat mich mit seinem ungewöhnlichen Fall direkt neugierig gemacht. Die aufwendig inszenierten Morde, die Bezüge zur römischen Antike, ich liebe historischen Kontext, und die düstere Atmosphäre haben mir richtig gut gefallen. Hinter der Mordserie steckt eine komplexe Geschichte, bei der ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt.Auch die Verbindung zwischen den Ermittlungen und Saras schwieriger Familiengeschichte fand ich mega interessant. Sara, Janus und Adam haben mich total neugierig gemacht, auch wenn ich zu den Figuren noch nicht die ganz große Nähe aufbauen konnte. Da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, ist hier für die nächsten Bände noch Luft nach oben.Die teilweise wirklich sehr brutalen Beschreibungen sind nichts für schwache Nerven, also kein Anfänger-Thriller. Gegen Ende wird es noch einmal richtig actionreich, wobei mir der Showdown etwas überzogen und die Auflösung nicht ganz rund erschien.Insgesamt ein düsterer Thriller mit einer ungewöhnlichen, aber guten Grundidee, der mich prima unterhalten hat. Ich bin gespannt, wie es mit dem Ermittlerteam und der Familiengeschichte weitergehen wird.
Ein Thriller, der seinem Namen alle Ehre macht!
„Der Prätorianer“ von Tobias Bukkehave ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend und fesselnd geschrieben. Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann – das Buch aus der Hand zu legen, fällt wirklich schwer.Besonders gelungen sind die geschichtlichen Hintergründe, die hervorragend recherchiert und in die Handlung eingebunden sind. Sie verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und machen den Thriller nicht nur spannend, sondern auch inhaltlich besonders interessant. Zudem muss Sara nach Jahren ohne Kontakt Gespräche mit ihrem Vater, der im Gefängnis sitzt, führen, um wichtige Informationen zum Lösen des Falls zu bekommen.Was mir besonders gefallen hat: Bis zum Ende bleibt völlig offen, wer tatsächlich hinter den Geschehnissen steckt. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt, glaubt, den Täter erkannt zu haben, und wird doch eines Besseren belehrt. Und als wäre das nicht schon spannend genug, nimmt die Geschichte zum Schluss noch einmal eine dramatische und überraschende Wendung. Auch die Charaktere überzeugen auf ganzer Linie. Insbesondere das Ermittlerteam ist großartig gezeichnet. Sara Levin und Janus West sind Figuren, die man gerne begleitet und von denen man unbedingt mehr lesen möchte. Mit Adam Levin kommt zudem ein neuer, interessanter Berater hinzu, der die Konstellation wunderbar ergänzt.Ein absolut gelungener Thriller mit einer packenden Handlung, spannenden historischen Verknüpfungen, starken Charakteren und einem Finale, das noch einmal alles auf den Kopf stellt. Für Thriller-Fans eine klare Leseempfehlung!
Solider Auftakt mit Luft nach oben
Kopenhagen wird von Ritualmorden erschüttert. Münzen auf den Augen, die Tatorte inszeniert, geheime Botschaften. Sara Levin und ihr Partner Janus West übernehmen die Ermittlungen. Nach einiger Zeit wird Saras Bruder Adam, ein bekannter Profiler, hinzugezogen. Zunächst gegen den Willen von Sara, die seit der Verurteilung ihres Vaters wegen Mordes, ein angespanntes Verhältnis zu ihrem Bruder hat…Ich fand es nicht schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Der Sprachstil ist einem Thriller angemessen und der Plot um die Ritualmorde und den Bezug zur Antike hat mich gefesselt. Die Protagonist:innen sind zwar nicht unbedingt sympathisch, aber es passiert etwas zwischen und mit ihnen, letztlich ist eine Entwicklung zu sehen. Insofern konnte ich gut mitfiebern.Auch wenn es mir ein paar zu viele Zufälle waren und am Schluss etwas zu dick aufgetragen wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Ermittler:innenduo aus Sara Levin und Janus West ist vielversprechend und auch die Hinzunahme von Saras Bruder und Profiler Adam Levin hat mit der Zeit immer besser funktioniert. In Bezug auf Saras und Adams Vater sind noch viele Fragen offen, insofern ist davon auszugehen, dass diese in weiteren Büchern thematisiert werden. Mich hat allerdings gestört, dass ein brutales Verbrechen an einer Frau zu Beginn des Thrillers sehr detailliert beschrieben wurde, ohne dass es für die weitere Handlung eine Rolle gespielt hat. So etwas finde ich unangebracht. Dass die untersuchten Morde des Serienmörders durchaus brutal sind und auch so beschrieben werden, finde ich hingegen in Ordnung, auch wenn das für empfindsamere Leser:innen vielleicht problematisch sein könnte.Insgesamt ist „Der Prätorianer“ ein solider Auftakt einer dänischen Thriller-Reihe, der mich gefesselt hat, aber an der ein oder anderen Stelle auch noch einige Luft nach oben hat. Mit etwas Wohlwollen vergebe ich 4 Sterne.
Meisterschaft
Bereits das Cover zu "Der Prätorianer" erregt meine Aufmerksamkeit, obwohl ich es mit der abgebildeten Fliege schon fast abstoßend finde. Der Sprecher macht einen sehr guten Job. Mit seiner facettenreichen Stimme, haucht er der Geschichte richtig Leben ein. Die Geschichte ist unglaublich spannend. Aber man muss stellenweise wirklich starke Nerven haben. Einzelne Szenen sind sehr brutal und in ihren blutigen Details für mich kaum auszuhalten. Das hätte es für mich überhaupt nicht gebraucht. Von so etwas bin ich überhaupt kein Fan.Der Schreibstil ist mitreißend, die Figuren detailreich ausgearbeitet und die Dialoge temporeich.Die Themen Profiling, römische Geschichte und Familiengeschichte werden hier meisterhaft umgesetzt. Man merkt das hier definitiv gute Recherchearbeit geleistet wurde.Die Suche nach dem brutalen Serienmörder, der seine Opfer und die Fundorte so gruselig inszeniert, entpuppt sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Dabei gibt es so viele unerwartete Wendungen und ich habe bis zum Schluss mit gerätselt.Einzig für die detaillierten Schilderungen von Gewalt, Folter und Todesopfern gibt es einen Stern Abzug. Alles andere ist absolut 5 Sterne wert. Für alle, die damit keine Probleme haben, ist es aber eine uneingeschränkte Hörempfehlung.
Spannend und sehr blutig
Sie sieht aus wie ein Kunstwerk und auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Bild aus der Antike. Zwei Goldmünzen dort, wo es vorher Augen gab sind noch harmlos gegen das, was die Ermittler noch finden. Sara Levin leitet zum ersten Mal die Ermittlungen. Nicht alle männlichen Kollegen sind damit einverstanden. Bald stellen sie aber fest, dass sie den Fall im Griff hat. Ihr Vater sitzt wegen Mordes im Gefängnis und seit 10 Jahren hat sie jeden Kontakt mit ihm verweigert. Dass er ihr in diesem Fall einmal nützlich sein kann, gefällt ihr gar nicht. Aber wer, wenn nicht er weiß, wie der Prätorianer tickt.„Der Prätorianer“ erinnert an die Thriller von Chris Carter und Lars Schütz. Also recht blutig und gruselig. Nicht immer nachvollziehbar aber recht spannend. Schon nach den ersten Seiten nimmt die Story Fahrt auf und das Tempo bleibt flott. Einige Wendungen tragen ebenfalls zur Spannung bei. Etwas zu viel Raum bekam die familiäre Situation der Hauptermittlerin Sara. Dadurch zog sich das Ganze dann sehr in die Länge.Der Vortrag durch Oliver Siebeck ist gelungen und hilft über die Längen hinweg. Das Hörbuch hat mich bestens unterhalten und meine Empfehlung gilt uneingeschränkt.
Spannende neue Thriller-Reihe
Der Prätorianer ist der erste Band einer neuen Thrillerreihe, in der Kriminalkommissarin Sara Levin mit ihrem Partner Janus West ermittelt. Der Fall spielt in Kopenhagen. Dort wird eine übel zugerichtete Leiche gefunden, die mit antiken Gegenständen sehr speziell inszeniert wurde. Um den Mord aufzuklären müssen die Ermittler sich mit den Gegenständen beschäftigen und einer führt sie auf eine Spur, der Sara lieber nicht gefolgt wäre. Denn sie führt sie direkt zu einer Person, die sie am liebsten aus ihrem Gedächtnis gestrichen hätte. Einem Serienmörder, der zufällig auch ihr Vater ist.Als Krimi- und Thrillerfan wollte ich den Auftakt zu dieser vielversprechenden neuen Reihe, die in Dänemark sehr erfolgreich ist, auf keinen Fall verpassen. Auch, wenn ich das Cover als etwas nichtssagend empfinde, konnten mich schon die ersten Seiten fesseln. In der Geschichte wechseln häufiger die Perspektiven. Mal betrachtet man den Fall aus Sicht der Ermittlerin Sara Levin, mal sind es andere mitwirkende Personen und auch der Täter lässt sich ab und zu in die Gedanken blicken, jedoch erhält man immer nur Bruchstücke an Informationen, die erst im Laufe des Plots Sinn ergeben. Eine sehr fragwürdige Person war für mich der Bruder von Sara, der mit eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Beide Geschwister leiden unter ihrer Vergangenheit und den Taten ihres Vaters, der im Gefängnis sitzt. So ist das Verhältnis zwischen ihnen gespannt und vieles bleibt unausgesprochen.Die Handlung baut für mich immer mehr Spannung auf, je weiter sie fortschreitet. Der Täter ist sehr brutal und hat ein bestimmtes Ziel vor Augen. Dabei spielt die römische Antike eine Rolle. Diese Gedankengänge aufzudecken fand ich interessant. Es gibt weitere Opfer und kein Verdächtiger scheint richtig zu passen. Über allem schwebt die Frage, was der Vater damit zu tun hat. Vielleicht auch gar nichts. Als Leser ist man genauso verunsichert, wie Sara Levin und das gefiel mir gut. Der Showdown ist dann vielleicht etwas übertrieben, aber es handelt sich auch nicht um einen realen Fall, sondern um Fiktion und die darf für mich so sein, dass es möglichst spannend und dramatisch ist. Da am Ende noch Fragen auftauchen, bin ich gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht. 5 Sterne
Dänischer Thriller mit viel Hochspannung und Familientwist
Das Cover ist ansprechend mit Prägemotiven gestaltet. Schon auf dem Cover erhält man einen Eindruck von dem Geschehen. Die Fliege auf dem Cover symbolisiert die Grausamkeit der römischen Kaiser in der Zeit: Unterwerfung und sadistische Unterwerfung bis hin zum kleinsten Lebewesen. Kopenhagen im November. Bei einsetzendem Schnee und kühlen Temperaturen geschehen unheimlich Dinge. Das ist der perfekte Hintergrund für diesen Thriller von Tobias Bukkehave. Grauen ist garantiert. Das Kopenhagener Ermittlerteam Sara Levin und Janus West hat gerade einen Mann in seiner Wohnung verhaftet, der mehrere Frauen mit grausamsten Methoden gequält und gefoltert hat und auch gerade eine junge Frau in seiner Gewalt hat, als die beiden von ihrem Chef Falk zu einem anderen Tatort beordert werden. Lediglich der Hinweis für Sara, dass ihre Teilnahme an einem Workshop über Täterprofile von Serienverbrechern für den Fall nützlich sein könnte, führt die beiden Ermittler zu einem Tatort in einer Trafostation, wo das Opfer auf eine sonderbare Weise inszeniert wurde. Mitten im Raum abgelegt, mit einem Laken verhüllt und auf Höhe der Augen zwei römische Goldmünzen und einem eingeritzten Tattoo im Brustkorb. Das makabere an der Leiche ist allerdings, dass ihr die Leber entfernt wurde. Im Raum selbst finden die Ermittler auch weitere Hinweise, die sie allerdings noch nicht einordnen können.Eigentlich sollten zwei andere Ermittler, Staldgaard und Becker, die Ermittlungen übernehmen, aber der Chef hatte sich aufgrund der vorgefundenen Situation dann für Levin und West entschieden. Diese Entscheidung sorgt zunächst Unverständnis und Unruhe bei den anderen Ermittlern, aber Sara und Janus verstehen es ihr Team weitestgehend zu motivieren um gemeinsam an dem Fall zu arbeiten.Sara’s Bruder Adam Levin, Psychologe und vom FBI auf Serienkiller ausgebildeter Profiler, ist nach einem längerem USA Aufenthalt wieder nach Kopenhagen zurückgekehrt. Zum einen, weil er wieder in der Nähe seiner Schwester sein will, zum anderen aber auch, weil er die schwierige Verbindung zu seinem Vater, der zurzeit wegen eines Tötungsdeliktes im Gefängnis sitzt und zudem mehr von Sara hält, versuchen will in positive Bahnen zu lenken, aber auch, um mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit für sich und seine Arbeit zu erhalten. Adam wird in Rücksprache mit Falk von Sara als Berater zu den Ermittlungen hinzugezogen. Zunächst mit großer Skepsis begleitet, arbeitet Adam sich immer mehr in den Fall und in das Team ein, auch wenn er mit seinen Profilen des Täters nicht jedermanns Zustimmung erhält.Der Vater von Sara und Adam, Christian Levin, wird aufgrund seiner vorherigen Tätigkeit als Professor am Historischen Institut der Kopenhagener Universität, während der Ermittlungen einbezogen in die Bewertung der vorhandenen Indizien und Asservaten, da einige der Asservate auch auf ihn deuten. Allerdings bleibt seine Rolle bei den Taten unübersichtlich. Und auch das Zerwürfnis zwischen Sara und ihrem Vater, sowie das angespannte und eher einseitige Verhältnis zwischen Adam und seinem Vater werden nicht geklärt bzw vertieft. Und dann gibt es da noch eine junge dänische Künstlerin namens Juventas. Soweit die Protagonisten dieses Thrillers. Bis auf den vermeintlichen Täter.Tobias Bukkehave ist mit seinem Erstlingswerk ein spannender und in einige Kapiteln auch sehr dramatischer, wenn auch bisweilen mit grausamen Details, Thriller gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und nimmt den Leser gut mit. Auch die Entwicklung der Hauptprotagonisten ist gut nachvollziehbar. Der Plot entwickelt sich schlüssig. Nur zum Ende hin sind einige Passagen nicht immer so schlüssig und passen vom Ablauf her nicht bis zum dahin gut abgestimmten Plot. Das ist schade, ist aber eher der Dramatik geschuldet.Es bleiben Fragen offen, was aber darauf hindeutet, dass in den Folgebänden diese Fragen weiter beleuchtet werden. Insgesamt ist „Der Prätorianer“ ein gelungener Auftakt zu der angekündigten Thrillerserie rund um die Ermittler Sara und Adam Levin sowie Janus West. Allemal eine Leseempfehlung. Ich bin gespannt auf das was kommen wird.
Fesselnder Auftakt
Ein Ritualmörder macht Kopenhagen unsicher. Kommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West kommen nicht wirklich weiter und ziehen Profiler Adam zurate, Saras Bruder. Ein neuer Hinweis ist Durchbruch und Schock zugleich: Irgendwie hängt der als Mörder verurteilte Vater der Levins mit drin...Das Cover holt mich nicht so wirklich ab, das Eis passt zwar zur Kälte der Jahreszeit, aber sonst hat es nicht viel mit dem Inhalt gemeinsam.Der Beginn macht neugierig und man lernt das erste Opfer kennen. Wir bekommen nicht nur Einblicke in die letzten Minuten der Ermordeten, sondern erleben die Geschichte auch aus Tätersicht, was ich immer besonders spannend finde. Die Morde sind schön brutal und die Stimmung zum Genre passend düster. Sara wirkt ein wenig unnahbar, was manchmal anstrengend ist, sich jedoch im Fortlauf der Handlung einen Ticken bessert. Ich hoffe, diese Entwicklung geht im nächsten Band ebenso weiter. Die Andeutungen, die ihr Vater macht, wecken die Neugierde und man weiß, dass da was Großes versteckt sein muss, sodass man sich auf die Fortsetzung freuen kann. Der Alleingang am Ende mag ich nicht, das finde ich immer schrecklich und leichtsinnig. So was lässt meinen Puls zwar höher schnellen, aber nicht vor Spannung, sondern vor Gereiztheit. :D Der Showdown zum Schluss ist gelungen und erinnert an einen Actionfilm. Dieses Thrillerdebüt, das ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, lässt uns Leser zufrieden zurück und ich hoffe, wir müssen nicht so lange auf einen neuen Fall warten. 4 Sterne
Auch als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg
Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Oliver Siebeck.
Leseprobe
Fordern Sie hier Ihre exklusive Leseprobe an
Der Sound zum Thriller
Finden Sie heraus, wie sich ›Der Prätorianer‹ anhört
Autor Tobias Bukkehave über ›Der Prätorianer‹
Erfahren Sie direkt von Tobias Bukkehave, dem Autor von ›Der Prätorianer‹, was Sie in seinem neuen Thriller erwartet!