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3D-Cover von Der Prätorianer von Tobias Bukkehave, in gesplittetem Eis und einer Blutlache, links daneben der Text: "Seine Morde: EIN RITUAL. Seine Spuren: EIN RÄTSEL. Nur eins ist sicher: ER WIRD ES WIEDER TUN."
3D-Cover von Der Prätorianer von Tobias Bukkehave, in gesplittetem Eis und einer Blutlache, links daneben der Text: "Seine Morde: EIN RITUAL. Seine Spuren: EIN RÄTSEL. Nur eins ist sicher: ER WIRD ES WIEDER TUN."
Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt

Der Prätorianer

Der erste Fall für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West – die Bestseller-Sensation aus Dänemark!

Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.

Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …

Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.

Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse

Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.



Bibliografische Daten

EUR 17,00 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26477-8
Erscheinungsdatum: 20.08.2026
3. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Dänischen von Knut Krüger und Thomas Altefrohne
Autor*innenporträt

Tobias Bukkehave

Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.

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Übersetzer*innenporträt

Knut Krüger

Knut Krüger lebt als freier Autor, Lektor und Übersetzer mit seiner Familie in München. ›Nur mal schnell das Mammut retten‹ war sein erster Erfolgstitel für dtv junior.

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Übersetzer*innenporträt

Thomas Altefrohne

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151 von 151 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


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5 - 10 von 151 Leserstimme

werner1966 am 25.08.2026 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Beklemmende Atmosphäre

Tobias Bukkehave nimmt uns mit in die dunkle, brutale Welt des Römischen Reiches. Aber vergesst die Hochglanz-Sandalenfilme. Hier geht es um Verrat, Machtgier und einen Killer, der so präzise und mitleidlos vorgeht, dass man sich beim Lesen unwillkürlich umschaut. Es geht um den "Prätorianer", einen Mann, der für einen grausamen Zweck geschaffen wurde – und er mordet meisterhaft.Ich bin immer noch ganz gefangen von der düsteren, beklemmenden Atmosphäre. Bukkehave schreibt roh, ehrlich und mit einer Intensität, die mich physisch gepackt hat. Die Beschreibungen sind manchmal grenzwertig brutal, aber sie passen perfekt in diese gnadenlose Zeit. Es ist kein Buch zum Wohlfühlen, sondern ein literarischer Faustschlag.Was mich besonders fasziniert hat, ist die Frage nach der Entstehung des Bösen. Ist der Prätorianer ein Monster, oder ist er nur das Produkt einer zutiefst korrupten Welt? Kann ein System, das auf Gewalt basiert, jemals Gerechtigkeit hervorbringen? Diese philosophischen Fragen schwingen unter der Oberfläche mit und machen den Thriller zu weit mehr als nur einer spannenden Jagd.Absolutes Highlight für Thriller-Fans, die es düster, historisch und ungeschönt mögen.

doroko am 25.08.2026 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn ein Mord zur grausamen Inszenierung wird …

Im eisigen Winter in Kopenhagen wird eine Leiche gefunden. Doch schon beim Anblick des Toten wird klar, dass er nicht einfach „nur ermordet“ wurde. Denn der junge Mann wurde regelrecht in Szene gesetzt – mit antiken Goldmünzen auf den Augen, lateinischen Inschriften auf der Haut und einer Atmosphäre, die eher an ein makabres Ritual als an einen gewöhnlichen Tatort erinnert. Und es bleibt nicht bei dem einen Mord. Für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West beginnt damit ein Fall, der schnell immer persönlichere Züge annimmt.Denn die Goldmünzen führen ausgerechnet zu Saras Vater, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Gemeinsam mit Saras Bruder Adam, einem auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler, versucht das Ermittlerteam herauszufinden, was hinter den grausamen Ritualmorden steckt. Dabei führt die Spur tief in die römische Antike – und somit in die dunkle Vergangenheit der Familie Levin.Tobias Bukkehave hat mit „Der Prätorianer“ einen ziemlich düsteren und teilweise auch sehr brutalen Thriller geschrieben. Die Morde sind nichts für zart besaitete Leser, denn der Autor spart nicht mit blutigen Details. Dazu passt auch der Schreibstil, mit dem die Taten kurz und bündig, aber auch sehr greifbar erzählt werden. Zudem gibt es diese besondere Verbindung zwischen den aktuellen Verbrechen und der römischen Geschichte, welche mir gut gefallen hat. Dadurch bekommt die Handlung eine interessante und ungewöhnliche Note.Auch das Ermittlerteam konnte mich überzeugen. Sara Levin und ihr Kollege Janus West sowie ihr Bruder Adam Levin sind bildhaft gezeichnet. Ihre schwierige Familiengeschichte bringt zusätzliche Spannung in den Fall. Die Beziehung zu ihrem Bruder Adam und vor allem die Frage nach der Rolle des Vaters sorgen dafür, dass es nicht ausschließlich um die Jagd nach dem Täter geht. Die wechselnden Perspektiven geben zudem immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt der verschiedenen Figuren.Allerdings hatte die Geschichte für mich zwischendurch auch ein paar Längen. Gerade die familiären Hintergründe nehmen teilweise recht viel Raum ein, wodurch die eigentliche Ermittlungsarbeit gelegentlich etwas in den Hintergrund gerät. Trotzdem blieb meine Neugier erhalten, denn natürlich wollte ich wissen, wer hinter den Ritualmorden steckt und was es mit den Prätorianern tatsächlich auf sich hat.Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal ordentlich Fahrt auf und gipfelt in einem gelungenen Showdown mit einem Täter, der für mich völlig überraschend war. Für mich ist „Der Prätorianer“ deshalb ein spannender und atmosphärischer Auftakt einer neuen skandinavischen Thrillerreihe. Ein bisschen mehr Tempo hätte der Geschichte an manchen Stellen zwar gutgetan, aber insgesamt hat mich Tobias Bukkehave mit seinem Serienkiller und dem ungewöhnlichen historischen Hintergrund gut unterhalten. Ich bin gespannt, wie es mit Sara Levin und Janus West weitergeht.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

mitket_ am 24.08.2026 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hat mir sehr gut gefallen

„Der Prätorianer“ war für mich mal eine etwas andere Lektüre und ich war ziemlich schnell in der Geschichte drin. Gerade die Mischung aus Spannung, Action und den verschiedenen Schauplätzen hat mir gut gefallen.Die Handlung geht teilweise ordentlich zur Sache und es wird definitiv nicht langweilig. Gleichzeitig fand ich es interessant, wie sich nach und nach immer mehr Zusammenhänge ergeben. Ich hatte zwischendurch einige Vermutungen, lag aber nicht immer richtig.Was mir besonders gefallen hat, ist das Tempo der Geschichte. Es gibt immer wieder neue Situationen und Wendungen, sodass ich das Buch gerne weitergelesen habe. Der Schreibstil ist dabei angenehm und nicht unnötig kompliziert, was bei einem Thriller mit etwas komplexerer Handlung für mich ein Pluspunkt ist.Die Hauptfigur fand ich ebenfalls interessant. Sie ist nicht einfach nur der typische Held, sondern hat durchaus ihre Ecken und Kanten. Dadurch konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen.Insgesamt hat mir „Der Prätorianer“ wirklich gut gefallen. Wer spannende Thriller mit Action, politischen Verstrickungen und einer Geschichte mag, bei der immer wieder etwas Neues passiert, sollte sich das Buch auf jeden Fall einmal anschauen. Für mich war es definitiv eine gelungene und spannende Lektüre.

peedee am 24.08.2026 20:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Inszenierung der Toten

Levin & West, Band 1: Der neuste Fall für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West ruft sie zu einem besonderen Tatort. Ein junger Mann wurde ermordet und als Leiche auf besondere Weise drapiert: Hunderte von Kerzen brennen, die Augen sind mit zwei antiken Goldmünzen bedeckt, eine lateinische Inschrift auf seiner Haut. Und noch etwas Schauerliches: Die Leiche war gefroren! Der Killer scheint von der Antike besessen zu sein. Saras Bruder Adam, ein auf Serienverbrechen spezialisierter Psychologe, wird aufgeboten. Als sich herausstellt, dass die Münzen ihrem Vater Christian, der wegen Mordes einsitzt, gehören sollen, spitzt sich die Angelegenheit zu. Und der Killer schlägt erneut zu…Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir; ein aussergewöhnlicher Buchtitel.Sara Levin und ihr Partner Janus West sind ein gutes Team – sie arbeiten gut zusammen und ergänzen sich. Eine wichtige Voraussetzung für die schwierige Arbeit, die vor ihnen liegt. In den eigenen Reihen ist nicht jeder Kollege damit einverstanden, dass Sara die Einsatzleitung übertragen wurde.Die Beziehung unter den Levins ist zerrüttet. Ist das erst seit dem Tod der Mutter so? Oder seit dem Gerichtsprozess um Saras und Adams Vater? Was ist Adams Problem? Wieso sind Sara und Adam so entfremdet? Schon früh gab es zig Fragen bei mir – und das hier waren „nur“ die um die Familie Levin. Dazu kommen noch die Fragen um den möglichen Serienkiller: Weshalb inszeniert er seine Leichen? Warum scheint er einem noch im Tod die Ehre zu erweisen (so schräg das auch klingen mag), aber den anderen vernichtet er doppelt? Was hat es mit den Inschriften auf den Leichen auf sich? Immer wieder kommen Einspieler um Christian Levin – hat er etwas mit dem aktuellen Fall zu tun? Wenn ja, wie kann er aus dem Gefängnis die Strippen ziehen?Für mich war es das erste Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hatte etwas an sich, dass ich immer weiter lesen wollte; ich musste einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Es gab viele Einblicke in die römische Geschichte und Mythologie; zudem ein paar Eindrücke aus dem Musikbusiness rund um die Sängerin Juventas. Die Bilder, die der Autor von den Tatorten und Taten malte, gingen (leider) ziemlich unter die Haut. Die Spannung spitzte sich gegen Ende nochmals zu – 5 Sterne. Bei der Fortsetzung bin ich gerne wieder mit dabei.

milky am 24.08.2026 19:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Toller Auftakt der Thrillerreihe

"Der Prätorianer" spielt in Kopenhagen und handelt von der Kriminalkommissarin Sara Levin, die eine ungewöhnliche Reihe an Mordfällen aufdecken muss. Dabei hat sie Unterstützung von ihrem Kollegen Janus West als auch ihrem Bruder, einem hoch angesehenen Psychologen, Adam.Die Geschichte wird chronologisch aus der Sie- bzw. Er-Perspektive erzählt und hat dabei pro Kapitel bestimmte Personen im Blick. In den meisten Fällen wird die Sichtweise von Sara beschrieben. Durch diesen Wechsel erhält man als Leser zum einen einen guten Überblick über das Geschehen als auch Einblick in verschiedene Charaktere. Zum Großteil wird sehr spannend, flüssig und nachvollziehbar erzählt. Am Ende mancher Kapitel hat mir der Aufhänger für das nächste Kapitel gefehlt. Im Idealfall sollte es bei Krimis und Thrillern keinen oder nur sehr wenige Momente geben, das Buch guten Gewissens wegzulegen, um eine Lesepause zu machen. Hier gab es diese Momente öfter, obwohl die Geschichte an sich spannend ist. Ich kann es nicht richtig benennen, ohne zu spoilern, aber insgesamt hat mir das gewisse Etwas gefehlt.Das Cover hingegen ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Alles ist stimmig und die Haptik ist sehr schön, sodass ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen habe.

verhei am 24.08.2026 14:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

eine Mordserie mit Bezug zur Antike und zum Vater im Gefängnis

November in Kopenhagen, es wird düsterer und kälter. Fast direkt von einem erfolgreichen Einsatz werden die Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West, zu einem neuen Fall gerufen. An einer abgelegenen Trafostation wurde eine Leiche gefunden, doch dem nicht genug, sie wurde speziell inszeniert, mit diversen Bezugspunkten zur römischen Antike. Bald ist klar, dass dies kein einfacher Fall wird, und Saras Bruder Adam Levin, Psychologe, wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Doch dem nicht genug, kämpfen doch sowohl Sara als auch Adam mit ihrer Vergangenheit, einem Vater der als hochintelligenter Mörder im Gefängnis sitzt. Und nun führt der Bezug zur Antike auch noch zu ihm. Der Schreibstil ist klar und temporeich. Die Spannung durchwegs hoch. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Sara, Adam und dem Täter erzählt, ergänzt durch ein Paar Kapitel der Opfer. Teilweise ist man als Leser dem Ermittlerteam natürlich auch etwas voraus, teilweise wird man genauso überrascht wie diese. Das Ermittlerteam im Fall ist neben den Kernpersonen Sara, Janus und dem Psychologen Adam doch von beachtlicher Größe, auch der Brisanz des Falls geschuldet. Ich fand die Charaktere sehr gelungen- Ermittler der alten Schule, treffen auf junge „Wilde“, offen für andere Methoden. Man erkennt, dass so mancher neue Ansatz hilfreich sein kann, allerdings auch nicht allein die Lösung bringt. Sara und Janus, ein doch eingespieltes Team, das sich gut ergänzt und unterstützt. Janus der eher offener und sozialere Charakter und Sara, die eher verschlossen bleibt – beide leben für die Arbeit. Adam, zu Beginn des Buches noch Privatmann, kämpft mit seinem Wunsch die Geschichte des Vaters gemeinsam mit seiner Schwester aufzuarbeiten. Und auch mit seinen eigenen Dämonen. Spannend war auch Christian Levin, der Vater und verurteilte Mörder. Der Plot ist gut gestrickt, denn rasch wird klar, dass es nicht ein normaler Mord ist, sondern durch die antike Symbolik die private Vergangenheit der Levin Geschwister mit ihrem Vater eingeflochten wird. Noch lange nicht fertig ist die Aufarbeitung der Taten des Vaters, so dass Raum für weitere Bände um das Ermittlerteam bleibt. Die Auflösung des Falles ist schlüssig, wenn auch Kommissar Zufall hier einen großen Beitrag geleistet hat. Aber so ist es auch manchmal in der Realität. Für mich ein gelungener Thriller, wenn auch vielleicht etwas brutal. Ich mochte die Verflechtung der antiken Symbole mit der Familiengeschichte der Ermittler.

leselottchen am 24.08.2026 14:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erstklassig durchdacht und extrem spannend!

Wow! Beim Lesen spürte ich regelrecht eine eisige Kälte, die um mich greift. Kopenhagen im Winter ist aber auch der perfekte Schauplatz für eine Mordserie. Die äußert spektakuläre, bizarre und eiskalte Zurschaustellung der Leichen lässt darauf schließen, dass der Täter sich sehr gut mit römischen Gottheiten auskennt und sich mit Figuren aus der antiken Geschichte identifiziert. Die Beigaben, mit denen er die Opfer drapiert, sehen nicht nur echt aus, sie sind echt. Klar ist schon beim ersten Mord, dass dieser Täter stark psychisch gestört sein muss. Seine Schnelligkeit lässt die Ermittler kaum zum Atmen kommen. Zwei überaus interessante Personen bilden das Ermittlerteam, Sara Levin und Janus West. Lewin ist blitzgescheit. So wie ihr Vater. Der sitzt jedoch seit Jahren wegen Mordes im Gefängnis. Janus West ist cool und ausgeglichen zugleich. Er holt seine Kollegin immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Mit ins Team holt man den Bruder von Sara. Adam Levin ist ein in Amerika ausgebildeter Profiler. Christian Lewin, der Vater dieser beiden, könnte irgendwas mit der Mordserie zutun haben, da die beim ersten Opfer gefundenen antiken römischen Münzen einstmals in seinem Besitz waren. Wo der für mich zuerst etwas seltsam klingende Titel des Buches herkommt wird beim Lesen bald klar. Eine äußert ungewöhnliche, erstklassig durchdachte Story, die extreme Spannung bietet und die einen beim Lesen immer mitnimmt, so dass man unbedingt wissen möchte, wo alles hinführt. Der Autor schaffte es einen für mich sehr bildhaften Thriller zu schreiben, der einen in die Orte des Geschehens versetzt. Das Team ist so interessant, dass ich auf jeden Fall noch weitere Fälle mit ihnen lösen möchte. Nicht zuletzt muss ich natürlich wissen, wie es mit Sara und Adam weitergeht. Wie entwickeln sich ihre schwierigen Familienangelegenheiten?Der Titel hat mich auf Anhieb neugierig gemacht.Das Buchcover passt perfekt zu diesem eiskalten Thriller.Ich habe mich wahnsinnig gut unterhalten gefühlt und weiß schon jetzt, dass ich beim 2. Band wieder mit dabei bin.Wer skandinavische Thriller mag ist bei diesem genau richtig. Von mir gibt es guten Gewissens eine absolute Leseempfehlung!

sonmi am 24.08.2026 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Kopenhagen im Bann des Bösen

„Der Prätorianer“ von Tobias Bukkehave ist ein gnadenlos intensiver, finsterer Thriller, der mit seinen Ritualmorden und der eisigen Kopenhagener Atmosphäre sofort fesselt. Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven und wirkt von Beginn an bedrohlich und kompromisslos.Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West werden zu einem schaurigen Tatort gerufen: Ein junger Mann wurde ermordet, seine Leiche inszeniert mit Kerzen, antiken Goldmünzen auf den Augen und lateinischen Inschriften in der Haut. Schnell wird klar, dass dies der erste einer Serie brutaler Ritualmorde ist. Die Ermittler holen Saras Bruder Adam, einen Profiler, hinzu, doch als sich herausstellt, dass die Goldmünzen ausgerechnet Saras verurteiltem Vater Christian Levin gehören, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.Besonders stark ist die dichte, beklemmende Stimmung, die Tobias Bukkehave über den ganzen Roman aufrechterhält. Die Morde sind verstörend inszeniert, die Ermittlungen wirken authentisch und konsequent, und die persönliche Ebene mit Saras Familie gibt dem Fall zusätzliche Tiefe. Sara und Janus sind interessante Figuren, weil sie nicht nur den Fall treiben, sondern selbst mit ihrer Vergangenheit ringen.Schwächen sind hier kaum zu nennen, höchstens dass die Härte und die düsteren Details für manchen Leser fast schon zu intensiv sein könnten. Wer jedoch auf kompromisslose, finstere Thriller steht, bekommt hier genau das.„Der Prätorianer“ ist eine klare Empfehlung für alle, die brutale Krimis, dichte Nord-Atmosphäre und psychologische Spannung mögen. Tobias Bukkehave liefert einen mitreißenden ersten Fall für Sara Levin, der bis zum Schluss packt.

liesdochmaleinbuch am 23.08.2026 19:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wahnhaft

Die Idee dieser kultistisch angehauchten Morde, die Hinweise, die ins alte Rom führten und die Task Force die unter anderem aus den zwei Kindern eines Mörders besteht, sind eine sehr gelungene Kombination. Muss schon sagen, dass der ganze Rahmen rund um die Geschichte ziemlich cool konstruiert worden ist. Auch das Ermittler-Trio um Sara, Adam und Janus fand ich cool zusammengestellt, da sie sich gut ergänzen und gut zusammen funktioniert haben.Bei Adam bin ich mir nach dem Start in die Geschichte sehr unschlüssig, was ich von ihm halte. Bin gespannt wie seine Figur sich über sie Bände hinweg entwickeln wird, denn im Gegensatz zu Sara wirkt er getriebener, düsterer. Fand vor allem auch die Begegnungen mit ihrem Vater total spannend und interessant und sehe hier vor allem für weite Bände echtes Potential.Die Morde sind zwar gewalttätig, aber die Beschreibungen nicht übermäßig brutal. Ich hatte mir hier tatsächlich sogar etwas mehr Nervenkitzel erwartet. Ist solide, kommt aber nicht die Pageturner etablierter Thrillerautoren wie Carter, Kepler oder anderen ran. Liest sich dafür aber locker weg und die wechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen. Ich glaube ich hätte sogar gerne noch mehr Tätersicht gehabtwürde weitere Bände rund um Sara und Adam aber auf jeden Fall lesen.

reisemalki am 23.08.2026 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Thriller ist wie ein römischer Prätorianer! Es begleitet dich!

Wer schon immer in der Schule mal Latein hatte, wird sich auch mit der römischen Geschichte auseinandergesetzt haben - welche Götter für welches Gebrechen oder frommen Wunsch und welche Teile es in der römischen Armee den wo gab und was deren Aufgaben war. Genau darum geht es auch in "Der Prätorianer" - ein Schatten, welcher sich an die Fersen einer jungen und erfolgreichen Sängerin aus Dänemark heftet und dabei im wahrsten Sinne über Leichen geht. Wobei er diese wunderbar - sofern man es so nennen kann - drapiert. Ich bin mir nicht sicher, ob es das Erstlingswerk von Tobias Bukkehave ist, aber in Deutschland habe ich von ihm noch nichts gelesen. Nun der Klappentext schreibt, es ist der Anfang eines Ermittlerduos, welches durch den Bruder von Sara, Adam, ergänzt wird. Am Anfang habe ich mir mit der erzählerischen Art von Bukkehave etwas schwer getan. Für mich manchmal zu viel Lametta in einem Satz, wenngleich es der Phantasie, gerade bei den Tatorten, ziemlich auf die Sprünge half. Aber ich kenne Thriller in einer harten, kurzen Sprache. Aber wenn man sich damit vertraut gemacht hatte, schlägt einen die Handlung in ihren Bann und lässt einen auch nicht mehr los. Irrungen und Wirrungen in der Handlung inklusive, welche sich automatisch zum Ende hin in einem stramm gespannten Spannungsbogen entladen. Für mich ein überzeugender Start eines neuen Ermittlerduos aus Dänemark!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Oberhessische Presse
Hochspannung ist garantiert in dieser Achterbahnfahrt zwischen familiären Fieberträumen und der Jagd... auf einen eiskalten Täter. mehr weniger

Manfred Hitzeroth, 22.08.2026

Auch als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg

Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Oliver Siebeck.

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Eiskalte Spannung zu gewinnen

Grafik zeigt die möglichen Gewinne des Gewinnspiels zu "Der Prätorianer" von Tobias Bukkehave: Ein Messerblock von SMEG, ein Mini-Kühlschrank von SMEG sowie das 3D-Cover des Buchs

In ›Der Prätorianer‹ legt ein eiskalter Killer Kopenhagen mit einer Serie von Ritualmorden lahm – und Kriminalkommissar*innen Sara Levin und Janus West geraten in einen besonders komplizierten Fall. Denn je weiter die Ermittlungen vorankommen, desto stärker drängt sich eine Frage in den Vordergrund: Was, wenn die Spur nicht nur zum Täter führt, sondern mitten in Saras eigenes Leben?

Zum Erscheinen des Thrillers feiern wir dieses Kribbeln zwischen Kälte und Nervenkitzel mit einem Gewinnspiel. Machen Sie mit und sichern Sie sich die Chance auf unsere Preise – und auf einen Thriller, den Sie nicht mehr aus der Hand legen möchten.

  • 1. Preis: ein SMEG Minibar Retrokühlschrank Standgerät in der Farbe Pastellblau im Wert von ca. 1.000€ sowie ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹
  • 2. Preis: ein SMEG Messerblock-Set 7-tlg. in der Farbe Pastellblau im Wert von ca. 350€ sowie ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹
  • 3. Preis: 3x je ein Exemplar des Thrillers ›Der Prätorianer‹

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Atmosphäre oder Tempo – was macht für Sie einen richtig eiskalten Thriller aus?

Das Gewinnspiel endet am 13. September um 23:59 Uhr.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Der Sound zum Thriller

Finden Sie heraus, wie sich ›Der Prätorianer‹ anhört

Autor Tobias Bukkehave über ›Der Prätorianer‹

Erfahren Sie direkt von Tobias Bukkehave, dem Autor von ›Der Prätorianer‹, was Sie in seinem neuen Thriller erwartet!