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Eine Brücke für die Ewigkeit 

Die Brücke von London

Ein einzigartiges Bauwerk und eine mutige junge Frau, die um ihre Existenz kämpft

London 1749: Die frisch verwitwete Tuchhändlerin Juliana Hamley muss mit allen Mitteln um ihren Tuchladen mitten auf der London Bridge kämpfen. Die Geschäfte gehen schlecht, sie ist hoch verschuldet, und der Bau einer zweiten Brücke über die Themse bedroht die Existenz aller eingesessenen Geschäfte. In ihrer Not steigt sie ins Schmuggelgeschäft ein, tatkräftig unterstützt von dem gewieften Straßenjungen Alder und dem neuen Gehilfen des Brückenmeisters. Doch Gefahren lauern überall. Nicht zuletzt birgt die London Bridge selbst ein dunkles Geheimnis. Ausgerechnet die ehemalige Brückenkapelle, in der sich Julianas Geschäft befindet, steht im Mittelpunkt einer jahrhundertealten Weissagung, welche den Untergang der Brücke beschwört ...

Alles, was historische Unterhaltung braucht:  Liebe, Intrige, Liebe, Abenteuer, Humor, eine starke Frau und ein uralter Fluch

»Tolle Geschichtsreise!« TV Hören und Sehen

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44702-7
Erscheinungsdatum: 13.02.2025
1. Auflage
560 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Julius Arth

Julius Arth, geboren und aufgewachsen in Wuppertal, ist gelernter Buchhändler und entdeckte während seines Studiums an der University of Reading (GB) seine Liebe für die englische Literatur. Nach seiner Promotion war er Dozent an Universitäten in Deutschland und den USA und lebt heute als freier Autor mit seiner Familie im Rheinland.

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138 von 138 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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7 - 10 von 138 Leserstimme

celtictree am 09.03.2025 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

London Bridge is falling my fair lady

Dieses Buch war vom ersten Augenblick, als ich es sah, ein "must read" für mich. Das Cover mit den Hauptpersonen Juliana und Alder auf der Brücke fällt ins Auge.Die Geschichte der Londonbridge interessiert mich schon lange. Ein Meisterwerk. Eine bebaute Brücke ist etwas ganz Besonderes.Die Geschichte spielt in 2 Zeitabschnitten und das abwechselnd, wobei der Teil, der im 18. Jahrhundert spielt den größeren Anteil hat.Juliana, Tuchhändlerin auf der London Bridge, ist kürzlich verwitwet und hat aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten das Geschäft weiter zu führen.Ein allzu neugieriger Nachbar, die Brückenwächter und ein Geldeintreiber, bei dem ihr Mann Schulden gemacht hat, machen ihr das Leben schwer. Ihr zur Seite steht eine Bande aus Straßenkindern, die sie mit ihren Fähigkeiten unterstützen.Der Teil, der Anfang des 13. Jahrhunderts spielt und den kleineren ausmacht, spielt in der Zeit, als die London Bridge gebaut wurde. Weise Schwestern, die den alten Glauben und Heilkünste beherrschen, spielen hierbei eine große Rolle.Der alte und neuere Teil sind miteinander verwoben.Dass das Buch von einem deutschen Autor geschrieben wurde, finde ich positiv. Bei Übersetzungen verliert die Geschichte manchmal.Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

lesemaus2021 am 09.03.2025 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ich bin beeindruckt

Dass mich die London Bridge einmal so faszinieren würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Noch während des Lesens habe ich nach Bildern im Internet gesucht, weil mich die Vorstellung einer kleinen Stadt auf der Brücke über dem Wasser, nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und das ist vor allem dem flüssigen, bildlichen und spannenden Schreibstil von Julius Arth geschuldet. Das Leben der Menschen zur damaligen Zeit wird von ihm so authentisch dargestellt, dass ich teilweise dachte, ich schaue mir einen Film an. Die schaurige Atmosphäre im historischen London ist einfach herrlich spürbar. Das Zusammenspiel von historischen Fakten, ausgeschmückt mit einer fiktiven Geschichte und grandios gekennzeichneten Charakteren, hat mir unglaublich gut gefallen. Hier hat der Autor hervorragend recherchiert. Die Erzählung auf unterschiedlichen Zeitebenen ergänzt sich sehr gut und besonders die Darstellung des damaligen Hexenwahns hat mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten und ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die wie ich, historische Romane mit lebendiger Darstellung mögen.

ikatzhorse2005 am 09.03.2025 17:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Unterhaltsam, anschaulich und lehrreich!

Die Brücke von London von Julius Arth (dtv)„Hervorragende Voraussetzungen, wie gesagt“, bemerkte Mr Crull erneut.„Voraussetzungen wofür?“, ruft Juliana heiser aus. Sie bekommt das Durcheinander in ihrem Kopf nicht geordnet. „Wovon um Himmels willen sprechen Sie?“Der Kapitän richtet sich im Sessel auf, drückt die Schultern durch und legt die Hände im Schoß zusammen. „Verzeihen Sie, Mrs Hamley. Ich dachte, das sei bereits deutlich geworden. Mit Ihrer Hilfe möchte ich der ehemaligen Brückenkirche zu neuem Glanz verhelfen.“ Er zwinkerte verschwörerisch, breitet die Arme aus. „Gemeinsam, Ma`am, werden wir das unverzollte Warengeschäft auf die London Bridge bringen.“ S.1661749 laufen die Geschäfte der verwitweten Tuchhändlerin Juliana schlecht. Sie versucht sich mehr schlecht als recht über Wasser zu halten. Seit hunderten von Jahren bieten die Händler auf der London Bridge ihre Waren an. Auch Julianas Geschäft befindet sich in der ehemaligen Brückenkapelle auf der London Bridge, direkt darunter fließt die Themse. Juliana muss sich etwas einfallen lassen, um mit der Konkurrenz in Westminster mithalten zu können. Die Umstände zwingen sie nicht ganz legelen Wegen zu folgen.Der zweite Erzählstrang setzt im Jahr 1202 ein. Ein Geistlicher wird beauftragt die Holzbrücke durch eine stabile Steinbrücke zu ersetzen. Beim Bau läuft nicht alles glatt und Schuldige müssen für dieses Hexenwerk gefunden werden! Die beiden Schwestern Estrid und Sybilla geraten ins Visier der Mächtigen. Die lebhaften Charaktere bereichern diesen unterhaltsamen Roman. Anschaulich und mitfühlend werden die Zwickmühlen und Nöte der Protagonisten geschildert. Ergänzt wird die Geschichte mit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte. Julius Arth fängt mit seinem bildhaften und flüssigen Schreibstil den Zeitgeist hervorragend ein. Leicht verständlich taucht man in diese fesselnde Geschichte ein. Historische Begebenheiten und Handlungsorte werden leicht verständlich in den Text eingebaut. Der damalige Alltag ist greifbar und gut vorstellbar. Auch die Spannung ist durchweg spürbar und hält sich bis zum Ende, wenn beide Erzählstränge zusammen laufen.Fazit: Dieser Roman hat alles, was man von guter Unterhaltung erwartet, er ist bereichernd, lehrreich und liest sich fabelhaft! Gern wieder Herr Arth, ich bin bei weiteren historischen Abenteuern dabei!

flieder am 09.03.2025 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lebhafte Brücke

London im Jahre 1749. Juliana Hamley und ihr Mann David führten ein relativ gut gehendes Tuchgeschäft mitten auf der London Bridge. Die ehemalige Kapelle hatte Juliana' s Mann angemietet. Doch jetzt steht sie am Abgrund ihres bisherigen Lebens. Ihr Mann David ist tot und hat ihr beträchtliche Schulden bei einem Finanzhai hinterlassen. Mit einem Bein steht sie schon im gefürchteten Schuldengefängnis. Nur ein glücklicher Zufall lässt sie zur rechten Zeit an der Themse, die direkt an ihrem Keller vorbei fließt, stehen. So kann sie Alder, ein etwa 14 jährigen obdachlosen Jungen, aus dem Wasser ziehen und im so das Leben retten. Alder und noch vier weitere Kinder bestreiten ihr Leben mit Taschendiebstählen in den Straßen von London. Jedes der Kinder hat sein eigenes Elend erlebt. Juliana kann vor diesem Schicksal nicht die Augen verschließen und nimmt die Kinder bei sich auf. Doch nun beginnt der Kampf um die Schulden, das Geschäft und das nackte Überleben. Juliana erkennt, dass sie alle Skrupel fallen und selbst mit härteren Maßnahmen handeln muss.Ein toller historischer Roman, der gute Einblicke in die damalige Zeit bietet. Man spürt das quirlige Leben auf der Brücke und die schwierigen Lebensumstände. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man meint sie zu kennen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend zugleich. Auch die Einblicke 500 Jahre früher, als die Brücke gerade am Entstehen war, sind interessant zu lesen. Zu gerne hätte ich die London Bridge in der damaligen Zeit erlebt. Der Autor versteht es hervorragend, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Cover passt perfekt zu dem Thema. Mich hat dieser historische Roman sehr gut unterhalten und vergebe gerne 5 Sterne.

flyspy am 09.03.2025 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Historisch interessant und packend erzählt

Die Geschichte, die hier mit Hilfe fiktiver Charaktere erzählt wird, basiert auf historischen Fakten und dies hat das Buch für mich interessant gemacht. Die aus Stein zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaute London Bridge, die mit Häusern bebaut wurde und als längste bewohnte Brücke Europas galt, überdauerte immerhin 600 Jahre. Historisch belegt ist der erwähnte Peter de Colechurch, Geistlicher und Architekt der Brücke.Die Handlung ist in der Zeit angesiedelt, in der als zweite Brücke über den Fluss die Westminister Bridge konstruiert wurde. Dies wurde von den damals auf der London Bridge ansässigen Händlern als gefährdend für die eigenen Geschäfte angesehen. Vor diesem Hintergrund spielt die Geschichte der verwitweten Tuchhändlerin Juliana Hamley, die aufgrund einer hohen Schuldenlast, die ihr Mann ihr hinterlassen hatte, um ihr Überleben und des ihres Geschäftes kämpfen muss. Hilfe erfährt sie von Alder, einem Straßenjungen und dessen jugendlicher Bande, und von dem neuen Gehilfen des Brückenmeisters, Oliver Morris, der neu in der Stadt eingetroffen war.Das Buch hatte mich gleich gepackt. Es liest sich flüssig, die Protagonisten sind gut charakterisiert, so gut wie jeder trägt seine Geheimnisse in sich, die sich nach und nach offenbaren. Mit den Hauptfiguren fiebert man richtig mit. Ich finde auch die historischen Zeiten, mit von Vorurteilen behafteten und auch unredlichen Menschen, gut eingefangen. Beim Lesen fällt der Wechsel zwischen 1202, als die Brücke erbaut wurde, und 1749, die Zeit, in der die eigentliche Handlung angesiedelt ist, leicht. In beiden Ebenen geht es spannend zu und keine einzelne Seite war langatmig oder langweilig. Das geht mir nicht mit vielen Büchern so. Zudem wurde gegen Ende deutlich, wie die Handlungen der zwei Epochen zusammenhängen. Für mich ein rundherum stimmiges Buch, spannend und entspannt zu lesen, ohne unnötige Längen und mit einem plausiblen Ende. Leider blieb der Verbleib zweier Personen, die für den einen oder anderen humoristischen Part gesorgt hatten, zum Schluss unbestimmt. Der Schlussteil hätte inhaltlich noch ein paar Seiten mehr vertragen, viel zu schnell war es dann vorbei. Der Epilog knüpft zum Abschluss sehr geschickt an den Prolog an. Ich könnte mir auch vorstellen, dass vielleicht das Leben einer nächsten Generation in einen Folgeband einfließt. Uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane!

aduja85 am 08.03.2025 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine mitreißende Geschichte auf der längsten bewohnten Brücke Europas

Julius Arth nimmt uns in seinem Roman mit auf die alte Brücke von London. Im Mittelalter war die London Bridge ein wichtiger Handelsort und Wohnort für hunderte Menschen, denn sie war die längste bewohnte Brücke Europas. Auf dieser Brücke treffen wir Juliana, eine junge Tuchhändlerin, die nach dem Tod ihres Mannes das Geschäft alleine weiterführen muss. In diesem Buch ist die London Bridge für mich wirklich lebendig geworden. Schon auf dem Cover können wir eine erste Illustration dieses Bauwerks sehen. Die gesamte Gestaltung gefällt mir gut. Die zwei wichtigsten Figuren sind auf der Brücke zu sehen. Hintergrund und Schriftart erinnern an mittelalterliche Abbildungen. Darüber hinaus ist auch innen auf der hinteren Klappe eine weitere Illustration der London Bridge zu sehen. Julius Arth beschreibt diesen Ort mit viel Liebe und genau dem richtigen Maß an Details. Ähnlich geht er auch an seine Charaktere. Ihre Motive und Handlungen werden deutlich und sind in ihrer Welt logisch. Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch, klug und mutig, aber nicht fehlerfrei. Dadurch konnte ich direkt mit ihnen mitfühlen. Besonders spannend ist auch die Erzählstruktur. Julianas Geschichte ereignet sich zu einer Zeit, als die London Bridge langsam auf ihr Ende als Handelsort zusteuert. Das bringt einige Schwierigkeiten mit sich. Dazwischen streut der Autor aber noch einen Erzählstrang aus der Bauzeit der Brücke. Dieser Zeitsprung bringt eine weitere Ebene in die Geschichte und sorgt für ein zusätzliches Spannungselement. Julius Arth hat es geschafft, immer dann die Zeit zu wechseln, wenn es gerade spannend wurde. Das hat sich wie kleine Cliffhanger innerhalb der Erzählung angefühlt. Ich kann diesen Roman nur allen empfehlen, die sich auch gerne auf ein historisches Setting einlassen. Der Schreibstil und die Wortwahl passen perfekt zur Epoche. Gleichzeitig ist er aber leicht verständlich. Die Geschichte ist mitreißend und die Charaktere sind sympathisch. Die Brücke von London war für mich jetzt schon ein Lesehighlight.

Petra am 08.03.2025 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Richtig, richtig spannend!

Es geht sofort mit Action los. Ich war sofort entführt in dieses London von 1749. Die alte London Bridge, eine Brücke auf der sich viele Geschäfte befanden. Sie war ein spannender Mikrokosmos um die junge hübsche verwitwete Tuchhändlerin Juliana, den jungen Alder und Oliver, der frisch in London eingetroffen ist. Juliana hat ein Geschäft auf der Brücke und kämpft um ihr Überleben. Mehrere Handlungsstränge werden zu einem wunderbar spannenden Ganzen verwoben. Doch die Zeit der Brücke läuft durch den Bau der neuen Westminster Bridge bald ab. Die Geschäfte sind dem Niedergang geweiht. Der Autor Julius Arth beschreibt alles so historisch genau, dass ich mir direkt alles herausgesucht und angesehen habe, was ich zur alten London Bridge finden konnte, ganz besonders auch Abbildungen. Das schöne Cover passt da wirklich gut in die Zeit.

Andrea am 08.03.2025 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine mitreißende Geschichte auf der längsten bewohnten Brücke Europas

Julius Arth nimmt uns in seinem Roman mit auf die alte Brücke von London. Im Mittelalter war die London Bridge ein wichtiger Handelsort und Wohnort für hunderte Menschen, denn sie war die längste bewohnte Brücke Europas. Auf dieser Brücke treffen wir Juliana, eine junge Tuchhändlerin, die nach dem Tod ihres Mannes das Geschäft alleine weiterführen muss.
In diesem Buch ist die London Bridge für mich wirklich lebendig geworden. Schon auf dem Cover können wir eine erste Illustration dieses Bauwerks sehen. Die gesamte Gestaltung gefällt mir gut. Die zwei wichtigsten Figuren sind auf der Brücke zu sehen. Hintergrund und Schriftart erinnern an mittelalterliche Abbildungen. Darüber hinaus ist auch innen auf der hinteren Klappe eine weitere Illustration der London Bridge zu sehen.
Julius Arth beschreibt diesen Ort mit viel Liebe und genau dem richtigen Maß an Details. Ähnlich geht er auch an seine Charaktere. Ihre Motive und Handlungen werden deutlich und sind in ihrer Welt logisch. Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch, klug und mutig, aber nicht fehlerfrei. Dadurch konnte ich direkt mit ihnen mitfühlen.
Besonders spannend ist auch die Erzählstruktur. Julianas Geschichte ereignet sich zu einer Zeit, als die London Bridge langsam auf ihr Ende als Handelsort zusteuert. Das bringt einige Schwierigkeiten mit sich. Dazwischen streut der Autor aber noch einen Erzählstrang aus der Bauzeit der Brücke. Dieser Zeitsprung bringt eine weitere Ebene in die Geschichte und sorgt für ein zusätzliches Spannungselement. Julius Arth hat es geschafft, immer dann die Zeit zu wechseln, wenn es gerade spannend wurde. Das hat sich wie kleine Cliffhanger innerhalb der Erzählung angefühlt.
Ich kann diesen Roman nur allen empfehlen, die sich auch gerne auf ein historisches Setting einlassen. Der Schreibstil und die Wortwahl passen perfekt zur Epoche. Gleichzeitig ist er aber leicht verständlich. Die Geschichte ist mitreißend und die Charaktere sind sympathisch. Die Brücke von London war für mich jetzt schon ein Lesehighlight 2025.

tale_sophie am 07.03.2025 21:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend erzählt

Der Roman erzählt die Geschichte der London Bridge in zwei Ebenen: einmal befinden wir uns im 18. Jahrhundert bei Juliana, einer Tuchhändlerin, die um das Überleben ihres Geschäftes auf der London Bridge kämpft, und einmal folgen wir Anfang des 13. Jahrhunderts den Spuren von Estrid, deren Mann am Bau der London Bridge beteiligt ist. Das Buch wird neben seiner spannenden Erzählweise durch die verschiedensten Nebencharaktere bereichert, die alle auf die eine oder andere Weise für ihr Überleben und das der Menschen, die sie lieben, kämpfen.Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen, und durch das Springen zwischen den verschiedenen Ebenen blieb der Roman immer spannend. Mich hat er auf jeden Fall gefesselt. Für Liebhaber historischer Romane definitiv eine Empfehlung!

biene101 am 07.03.2025 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Interessant und unterhaltsam

London im Jahre 1749. Die verwitwete Tuchhändlerin Juliana Hamley gerät in Geldnot, durch das Verschulden ihres Mannes und durch den Bau einer zweiten Brücke.Durch Zufall trifft sie auf Alder, der zusammen mit anderen obdachlosen Kindern, seinen Unterhalt durch Diebstahl bestreitet. Bei dieser Kinderbande kam direkt so ein bisschen Oliver Twist Feeling auf. Zusammen steigen sie ins Schmuggelgeschäft ein.Oliver Morris, einer der Brückenwächter, steht er auf ihrer Seite oder nicht ?Die Handlung wird eingerahmt von einer tollen und authentischen Darstellung von London. Die Atmosphäre von London lässt Bilder im Kopf entstehen.Für Spannung sorgen Intrigen im Hintergrund und die Gefahren des Schmuggelgeschäft.Unterbrochen wird die Handlung durch Ereignisse des Jahres 1202, die Zeit der Errichtung der Brücke. Hier wird der Grundstein für eine unheilvolle Weissagung getroffen. Man bewegt sich einer Zeit, in der Heilkunst noch gleich Hexerei gesetzt wurde. Die handelnden Persone wirken alle sehr authentisch und man findet schnell eine Verbindung zu ihnen. Der Autor lässt die beiden Zeitebenen lebendig werden und das Ergebnis ist ein toller historischer Roman.

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20.02.2025