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Der Tierarzt, dem Einhörner und Drachen vertrauen …

Die Gesellschaft der geheimen Tiere

Als Edies Eltern sie für die Ferien nicht vom Internat abholen, schickt man sie zu ihrem seltsamen Onkel. Der ist Tierarzt und betreibt seine Praxis in einem abgelegenen Teil eines großen Waldes. Schnell wird Edie klar, dass die Tiere, die ihr Onkel behandelt, außergewöhnlich sind: Es sind nämlich mythische Tiere. Zu seinen Patienten gehören unter anderem ein Pegasus und Einhörner.

Und das ist nicht die einzige Überraschung: Edie stellt fest, dass sie mit Tieren telepathisch kommunizieren kann. Mit dieser seltenen Gabe ist sie für ihren Onkel von unschätzbarem Wert. Als ein Hilferuf aus dem Himalaya sie erreicht – wo eine Yeti-Familie an einer mysteriösen Krankheit leidet –, machen sich die beiden auf eine abenteuerliche Rettungsaktion …

- Tier-Fantasy voller origineller und witziger Einfälle mit unvergesslichen Charakteren
- Für Fans von ›Animox‹ und ›Woodwalkers‹

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-64109-8
Erscheinungsdatum: 13.07.2023
1. Auflage
368 Seiten
Format : 14,3 x 22,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Friedrich Pflüger
Lesealter ab 10
Autor*innenporträt

Luke Gamble

Luke Gamble ist Tierarzt aus Leidenschaft. Um so vielen Tieren wie möglich zu helfen, gründete er die Wohltätigkeitsorganisationen Worldwide Veterinary Service (WVS) und Mission Rabies. Gamble hat in seiner Heimat Großbritannien in mehreren Fernsehsendungen mitgewirkt. ›Die Gesellschaft der geheimen Tiere‹ ist sein erstes Kinderbuchprojekt.

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Übersetzer*innenporträt

Friedrich Pflüger

Friedrich Pflüger, geboren 1963, studierte Geologie und Paläontologie in Tübingen, Reading (England) und New Haven (USA). Seit 2005 arbeitet er als freier Übersetzer.

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67 von 67 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.75 von 5 Sternen


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4 - 10 von 67 Leserstimme

baby666 am 20.07.2023 08:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Klinik der seltsamen Tiere

Das Cover verspricht eine schöne, unterhaltsame Geschichte mit seltsamen Tieren.Edith ist im Internat, die Sommerferien stehen an und sie freut sich auf ihre Eltern.Leider erfährt sie just in diesem Moment, dass diese als verschollen gelten. Plan B , sie muss zu einem Onkel den sie nicht kennt.Dort angekommen ist alles etwas "anders". Und als dann noch Tiere auftauchen, die es nur in Fabelgeschichten gibt stellt sich ihr Leben auf den Kopf und ihr Abenteuer beginnt.Edith ist ein Mädchen mit elf Jahren, von dem hier eine traurige , lustige sowie spannende Geschichte erzählt wird. Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, was ich durchaus unterstütze. Ein bisschen Harry Potter, ein bisschen Dr.Doolittle,das ganze gemischt und von einem leidenschaftlichen Tierarzt geschrieben ergibt das ein Buch ,das nur zu empfehlen ist.

doralupin am 18.07.2023 08:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Magische Tierwesen

Ich lese immer wieder gerne Middlegrad-Bücher, vorallem wenn sie viel Magie und fantasievolle Ideen inne haben! Das Cover und der Klappentext dieses Buches haben mich gleich angesprochen und deshalb wollte ich das Buch auch unbedingt lesen und mehr erfahren!Die Geschichte handelt von Edith, die in der Schule erfährt das ihre beiden Eltern auf einer Expedition verschollen sind und vermisst werden. Deshalb muss sie zu ihrem Onkel in ein verstecktes Anwesen im Wald gehen, wo dieser eine Tierklinik leitet. Schnell findet das Mädchen heraus, dass hier nicht nur normale Tiere behandelt werden und als ihr Onkel dann auch noch in den Himalaya gerufen wird, wo ein Yeti-Junges ihre Hilfe braucht, ist Edith nicht zu stoppen und reist mit ihm gemeinsam hin!Der Schreibstil hatte mich schon auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen, so flüssig und mitreißend wurde die Geschichte geschrieben. Sehr bildhaft und lerbendig wurde die Tierstation im Wald und die fantasischen Wesen beschrieben. Ausserdem gibt es ganz am Anfang auch eine sehr schöne Zeichnung der ganzen Tierstation, sodass es sich auch Kinder mit weniger Fantasie noch besser vorstellen können. Edith ist ein sehr liebenswertes kleines Mädchen, ich habe sie sofort ins Herz geschlossen, denn sie hat eine liebevolle und sehr sympathische Art. Ihr Onkel ist erst mal ein ziemlicher Griesgram, aber im Laufe der Geschichte macht er sich und man fängt an ihn sehr zu mögen. Alle Personen wurden authentisch beschrieben und haben ihre Eigenarten. Die Handlung war immer mitreißend und sehr fantasievoll, in der ersten Hälfte lebt sich Edith erst einmal auf der Tierstation im Wald ein, in der zweiten Hälfte wird es dann actionreich, richtig spannend und auch sehr interessant. Über Yetis liest man sonst nicht so viel, selbst in Fantasiebüchern kommen sie selten vor, deshalb fand ich es besonders toll das diese Wesen hier im Mittelpunkt standen. Fazit: Ein tolles Kinderbuch mit einem wunderschönen, lebendigen Schreibstil, einem spannenden Abenteuer im Himalaya und sehr ungewöhnlichen Yetis.

miliamaus am 17.07.2023 21:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Yetis gegen Jäger

Ihre Eltern sind verschwunden, deshalb muss Edie die Ferien bei ihrem Onkel verbringen, den sie noch nie kennen gelernt hat. Doch es werden die besten Ferien ihres Lebens, denn ihr Onkel ist ein Tierarzt und zu seinen Patienten gehören nicht nur Hunde, Katzen und Pferde, sondern auch magische und mythische Wesen. Als ein Hilferuf aus dem Himalaya kommt, machen sich Edie und ihr Onkel sofort auf den Weg, denn ein Yeti-Junges ist schwer krank und die Zeit eilt. Doch den beiden droht Gefahr, da nicht nur sie zu den Yetis wollen ,sondern auch eine fiese Gruppe von Jägern, die nicht nur die Yetis erlegen wollen.Das Cover ist wirklich super schon gestaltet und ein richtiger Blickfang. Die Tiere passen super gut zur Geschichte und machen neugierig auf die Abenteuer, die Edie erlebt.Luke Gamble hat mich mit seinem Schreibstil wirklich überzeugt. Er schreibt kindgerecht, spannend und bildlich .Edies Abenteuer hat wirklich Spaß gemacht, zu lesen und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.Auch die Charaktere fand ich toll und ich hab sie beim Lesen sehr schnell ins Herz geschlossen.Edie ist mutig, hilfsbereit und klug. Sie hat ein großes Herz für Tiere und sie riskiert alles, um ihnen zu helfen.Der Doktor ist auf den ersten Blick ziemlich ruppig und verschlossen, doch wenn er erst jemanden ins Herz geschlossen hat, ist er sehr freundlich, beschützend und gibt auch sein Wissen gerne weiter.Die Tiere und ihre Fähigkeiten haben mir ebenfalls sehr gut gefallen und von Drache über Pegasus bis hin zu Yeti gab es viele magische Kreaturen.Die Geschichte selbst ist sehr spannend und kurzweilig geschrieben und die Jäger geben dem Buch noch eine Gänsehaut-Atmosphäre.Ich bin schon sehr gespannt auf Edies nächstes Abenteuer.

acgirl am 17.07.2023 12:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannend

Das Buchcover hat mich zunächst nicht angesprochen, da es auf mich übertrieben und zu märchenhaft wirkt. Der Klappentext hingegen hat mir eine abenteuerliche Geschichte versprochen und ich habe dem Buch eine Chance gegeben. Zum Glück! Der Schreibstil ist einfach und verständlich, sodass man der Handlung gut folgen kann. Positiv sind mir dabei die kurzen Kapitelzusammenfassungen aufgefallen. Solche waren mir bislang unbekannt, ich habe sie aber als sehr hilfreich empfunden. So konnte man nochmal kurz gucken, worum es im letzten Kapitel ging, wenn man mal eine Zeit gebraucht hat, bis man weitergelesen hat. Das Buch holt einen im Alltag ab, ist aber gleichzeitig auch eine magische Geschichte. Meine Sorge, dass der nicht reale Teil zu übertrieben sein konnte, hat sich nur an wenigen Stellen bestätigt. Daher gibt es insgesamt auch einen Stern Abzug. Darüber hinaus hat mir das Buch und die Handlung aber gut gefallen. Das Ende hält die Möglichkeit einer Fortsetzung offen und ich bin gespannt, ob es eine solche irgendwann in Form eines neuen Abenteuers geben wird.

bookrose1999 am 17.07.2023 10:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

magische Tierwesen und neue Freundschaften

Das Cover ist wirklich schön und hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Die Geschichte rund um Edith, ihren Onkel "der Doktor", Betty und Francis hat mich total in seinen Bann gezogen. Das Buch habe ich in einem rutsch durchgelesen. Die Geschichte war so spannend, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil hat mir total gut gefallen und mich mitten in die Geschichte gezogen. Edith war ein wirklich toller Charakter, mutig, freundlich und ein wirklich starker weiblicher Charakter. Auch den Doktor, Betty und Francis fand ich wirklich tolle Charakter. Vor allem Francis finde ich einen super Charakter von dem ich gerne auch mehr lesen würde. Die Geschichte ist wirklich toll. Ich würde sie aber erst Jugendlichen empfehlen, weil ich sie für Kinder fast etwas zu brutal finde.Aber ich kann sie auf jeden fall empfehlen

merle88 am 16.07.2023 21:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein absolutes Jahreshighlight!

Inhalt:Als Ediths Eltern sie für die Ferien nicht vom Internat abholen, schickt man sie zu ihrem seltsamen Onkel. Der ist Tierarzt und betreibt seine Praxis in einem abgelegenen Teil des New Forest Nationalparks. Schon bald entdeckt Edith, dass die tierischen Patienten, die ihr Onkel behandelt, zu den wohl seltensten der Welt gehören: Pegasi, Drachen, Einhörner und viele mehr. Und das ist nicht die einzige Überraschung, denn es stellt sich heraus, dass Edith die Fähigkeit besitzt, mit Tieren telepathisch zu kommunizieren. Mit dieser seltenen Gabe ist sie für ihren Onkel eine wertvolle Hilfe. Und als ihn ein Hilferuf aus dem Himalaya erreicht – wo das Mitglied einer Yeti-Familie an einer mysteriösen Krankheit leidet –, machen sich die beiden auf zu einer abenteuerlichen Rettungsaktion. Doch sie sind nicht die Einzigen, die den Spuren des Yetis folgen. Auch das grausame Syndikat hat die Jagd auf das Fabelwesen eröffnet …Meinung:Edith Sommerferien verlaufen ganz anders als geplant, als ihre Eltern sie nicht aus dem Internat abholen. So landet das Mädchen bei ihrem Onkel, der Tierarzt ist und ziemlich abgelegen im Nationalpark eine eigene Praxis betreibt. Schon bald fällt Edith auf, dass die Tiere, die ihr Onkel behandelt, nicht ganz so gewöhnlich sind, wie sie dies erwartet hat. Denn ihr Onkel behandelt magische Wesen wie Pegasi oder Einhörner.Dann stellt Edith auch noch fest, dass sie telepathisch mit Tieren reden kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer großen Unterstützung und Hilfe für ihren Onkel. Edith gerät dabei schneller als gedacht in ein echtes Abenteuer, das das Mädchen und ihren Onkel in den Himalaya führt.Ich muss sagen, dass ich schon beim Durchlesen des Klappentextes total begeistert von der Handlung war. Daher war meine Vorfreude auf diese Geschichte entsprechend hoch.Tatsächlich kann ich sagen, dass meine hohen Erwartungen ab der ersten Seite vollumfänglich erfüllt, ja sogar übertroffen wurden.Autor Luke Gamble hat einfach einen mitreißenden Schreibstil. Von Anfang an war ich Edith und ihrem Abenteuer total verfallen. Ich konnte es kaum erwarten, endlich weiterlesen/weiterhören zu können.Dies liegt aber auch daran, dass immerzu etwas total interessantes und spannendes passiert. Tatsächlich wird der Spannungsbogen immer wieder konstant nach oben getrieben.Besonders gut gefallen hat mir der Settingwechsel in den Himalaya. Ab hier wird es noch viel actionreicher, höchst spannend und einfach nur magisch. Ich bin förmlich durch diesen Abschnitt gerast und wollte gar nicht mehr aufhören.Besonders gut haben mir die zwei Karten im Buch gefallen. Auf der einen wird das Grundstück von Edith Onkel dargestellt. Auf der anderen ist ein Teil des Himalaya und Edith Route zum Lager der Yetis abgebildet.Das Hörbuch wird von Simon Jäger vertont, muss ich noch mehr sagen?! Mit seiner Stimmvielfalt sorgt er einfach jedes Mal dafür, dass man sich als Hörender gar nicht von der Geschichte losreißen kann. Seine wohlklingende Stimme ist erneut ein wundervolles Hörerlebnis.Ich für meinen Teil kann den zweiten Band dieser Reihe nun kaum erwarten. Und hoffe sehr, dass wir nicht allzu lange darauf warten müssen.Fazit:Es gibt wirklich viele tolle Kinderbücher im Bereich Fantasy. Für mich sticht "Die Gesellschaft der geheimen Tiere" allerdings noch mal ganz klar heraus. Selten hat mich ein Buch/Hörbuch so mitgerissen und gepackt wie dieses hier.Ich bin schockverliebt in diesen Reihenauftakt und kann den nächsten Band kaum erwarten.Eine spannende Verfolgungsjagd im Himalaya, sympathische Charaktere und ausgefeilte Bösewichte sorgen für den vollen Lese- und Hörgenuss.Ich vergebe 5 von 5 Junior-Hörnchen.

lesezauber am 16.07.2023 16:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein unterhaltsamer Auftakt in eine spannende Kinderbuchreihe mit vielen Möglichkeiten

Meinung:Ich fand den Gedanken ja schon immer interessant, mit Tieren sprechen zu können und war in meiner Kindheit auch ein großer Fan von Dr. Dolittle. Dementsprechend hat mich auch die Kurzbeschreibung gleich angesprochen und ich war neugierig auf die Geschichte. Auch wenn ich finde, dass die Original-Kurzbeschreibung doch schon recht viel von der Handlung verrät, was ich etwas unnötig finde.Nichtsdestotrotz bin ich super in die Handlung gestartet. Protagonistin Edie wird bald bei ihrem unbekannten Onkel abgeladen, der anfangs keinen Hehl draus macht, dass er sie nicht hier haben will. Er ist unfreundlich und gibt ihr keine Chance, was ich wirklich kein gutes Vorbild für ein Kind fand, dessen Eltern verschwunden sind. Diesen Aspekt hat Edie aber eh sehr gut weggesteckt, einfach, weil sie es gewohnt ist, dass ihre Eltern öfters mal von der Bildfläche verschwinden.Zum Glück nehmen die anderen Bewohner der Tierarztpraxis sie freundlich auf und bieten ihr schnell ein Zuhause. Auch wenn dies fast am exzentrischen Arzt gescheitert wäre.Richtig Fahrt nimmt die Handlung erst auf, als Edie ihre Gabe entdeckt. Ich mochte es sehr, wie sie mit den Tieren spricht und vor allem auch die lustigen Momente, für die die Tiere unabsichtlich sorgen. Z. B. Die Motten, die ihr Licht lieben haben mir durchaus öfters ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.Edie ist eine wirklich starke Persönlichkeit, fast sogar etwas zu stark. Sie steckt alle Schwierigkeiten super gut weg, ist mutig und lässt sich auch von Gefahren nicht einschüchtern. Das ging mir manchmal alles ein bisschen zu leicht, aber für ein Kinderbuch ist es schon in Ordnung. Sie hat das Herz auf jeden Fall am rechten Fleck und will allen Tieren helfen.Der Plot ist durchaus unterhaltsam und in einem guten Tempo erzählt. Edie und der Leser bzw. Hörer bekommen anfangs etwas Zeit sich einzugewöhnen, bevor es dann auf die große Reise geht und man auch die Verbrechergruppe kennenlernt. Diese sind natürlich ziemlich stereotyp, aber dafür sind viele der Tiere gut erarbeitet.Das Ende ist zufriedenstellend, aber insgesamt kratzt dieser Auftakt nur an der Oberfläche von dem, was noch alles möglich ist und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.Fazit:Ein unterhaltsamer Auftakt in eine spannende Kinderbuchreihe mit vielen Möglichkeiten. Vor allem die sprechenden Tiere sind toll dargestellt und sorgen für viele lustige und mitreißende Momente. Protagonistin Edie war mir fast etwas zu taff für ihr Alter und der Doktor ist auch sehr speziell, aber insgesamt passt die Kombi gut und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

flyspy am 16.07.2023 10:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein phantasievolles Abenteuer, welches weitergehen muss

Edith, genannt Edie, lebt in einem Internat, da ihre Eltern ständig auf Forschungsreisen unterwegs sind. Zu Beginn der Sommerferien soll sie eigentlich von Ihnen abgeholt werden, da sie jedoch vermisst werden, können sie nicht kommen. Edith wird auf die Reise zu ihrem Onkel geschickt, der in einer abgeschiedenen Gegend lebt. Und damit beginnt für Edith ein Abenteuer, welches ihre bisherige Welt auf den Kopf stellt. Edie reist schon bald mit ihrem Onkel in den Himalaya, wo eine Yeti-Familie ihre Hilfe benötigt.Der Autor nimmt sich Zeit, an Ediths Probleme mit ihren spontan auftretenden Kopfschmerzen heranzuführen, bis dann die Ursache ersichtlich wird: Edie kann sich gedanklich mit den Tieren verständigen. Und Luke Gamble beschreibt dies überhaupt nicht langweilig, so kommt man gut in die Geschichte rein und will wissen, wie es weitergeht. Spannend wird es dann, wenn Edith auf die Farm ihres Onkels kommt, sie ihn und die weiteren Bewohner kennen lernt und ihn schließlich bei seiner Arbeit als ganz besonderer Tierarzt unterstützen kann. Hund Arnold ist ihr dabei eine gute Unterstützung und sorgt auch für die Prise Humor, schon allein, wenn er Würstchen erbettelt. Mir gefiel auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Onkel und Edie und wie sie lernt, ihn und die Ursache für seine anfängliche Distanziertheit zu verstehen. Kommunikation mit Tieren ist ja kein neues Thema für ein Kinderbuch, aber hier wurde es etwas anders umgesetzt und auch die abenteuerliche Geschichte mit vielen Bösewichtern ist toll ersonnen. Spannungsmomente sind reichlich vorhanden und das Buch liest sich einfach gut. Schön sind auch die gezeichneten Karten der Umschlaginnenseiten, vorne die Farm im Waldgebiet und am Ende die Darstellung der Himalaya-Region. Das Cover ist auffällig und farbenfroh, derweil der Pegasus eine große Rolle in diesem Buch spielt, wird der Phoenix wohl erst im nächsten Buch auftauchen. Denn die Geschichte ist nicht auserzählt. Offen bleibt, was mit Ediths Eltern ist. Hierauf wurde im Buch leider zu wenig eingegangen, im zweiten Teil interessiert es die Protagonisten nicht mehr, was mit ihnen geschehen ist. Das kam mir etwas zu kurz. Lesenswert ist auch das Nachwort, in dem Luke Gamble, selber Tierarzt, den Kindern aufzeigt, welche Möglichkeiten es gibt, mit Tieren beruflich zu arbeiten und was dies für einen bedeuten kann.

hr.buchspecht am 15.07.2023 19:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Super spannend und mystisch

Die Gesellschaft der geheimen Tiere hat es mächtig in sich. Erst wirkt der Roman von außen unscheinbar und das Cover ist sicherlich Geschmackssache. Doch inhaltlich überzeugt der neue Roman von Luke Gamble auf ganzer Linie. Die Protagonistin Edith findet sich in den Ferien bei ihrem Onkel, einem Tierarzt wieder. Dieser hat zu den Tieren einen ganz besonderen Draht, besonders zu magischen Tieren. Ehe sie sich versieht, ist Edith auf dem Gipfel des Himalayas gelandet und erlebt mit den magischen Tieren tolle Abenteuer. Der besondere Zauber liegt darin, dass es dem Autor glaubwürdig zu übermitteln gelingt, dass die magischen Tiere etwas ganz Reales sind, das nur nicht alle Menschen wahrzunehmen vermögen. Damit wird eine fantastische, aber unwahrscheinlich real wirkende Kulisse geschaffen. Abschließend rundet das Nachwort des Autors, in dem er sich an Kinder, die mit Tieren arbeiten wollen, direkt anspricht, das Leseerlebnis durch die Rückkehr ins Reale ab.

laberlili am 13.07.2023 12:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

"Gibt es nicht" ist manchmal nur "Kennst du (noch) nicht"

"Die Gesellschaft der geheimen Tiere" beginnt ohne lange Vorlaufzeit: Edith "Edie" lebt im Internat, während sich ihre Eltern ständig auf naturwissenschaftlichen Expeditionen befinden; erst mit dem Anfang der Ferien erfährt Edie, dass ihre Eltern aktuell als verschollen geführt werden, weswegen sie direkt zu ihrem Onkel abgesandt wird, den Edie gar nicht kennt, welcher aber als ihr Notfallkontakt gelistet ist. Dass Edies Eltern vermisst werden, spielt hier im Buch weiterhin eigentlich gar keine Rolle: eingangs hatte ich noch damit gerechnet, dass Edie und ihr Onkel in einem wesentlichen Teil der Handlung ihre Eltern suchen würden, aber die Geschichte rund um deren Verschwinden wird vermutlich/eventuell/wahrscheinlich erst in einem weiteren Band aufgearbeitet werden. In diesem Auftaktband ist Edie, angesichts des spurlosen Verschwindens ihrer Eltern, auffallend wenig beunruhigt, was sich allerdings damit erklären lässt, dass sie es gewöhnt ist, dass ihre Eltern auch mal über längere Zeiträume hinweg bei ihrer Arbeit in der Wildnis unerreichbar sind - und vor Allem wirkt "Die Gesellschaft der geheimen Tiere" ab dem Zeitpunkt von Edies Ankunft bei ihrem Onkel ein wenig wie ein Mary-Poppins-Abenteuer, wie ein Bild aus Straßenkreide, in das jene Nanny auch mit den Banks-Kindern hineingesprungen sein könnte. Es gibt jede Menge als ausgestorben geltende Tiere, aber auch angebliche Fantasiewesen. Dazu kommen noch die heimischen und bekannten (Wald)Tiere, so dass es also nicht so ist als gäbe es hier nur Lebewesen, denen man im Alltag so nicht begegnen würde und auch diese fremden Tiere werden konsequent so dargestellt, dass es sie eben doch gibt, sie aber eben dem Buchtitel gemäß "geheim" sind und nur wenige Menschen von ihrer tatsächlichen Existenz wissen, um auch ihren Schutz zu gewährleisten. In dem Zusammenhang dreht sich ein wesentlicher Strang auch um die Gefahr, die für diese Tiere grad auch von den sogenannten "Trophäenjägern" ausgeht, was sicherlich auch auf uns bekanntem Großwild zu übertragen ist. Im Nachwort wendet sich der Autor als Tierarzt, welcher er ist, noch kurz weiter an seine junge Leserschaft, die ggf. später auch mit Tieren arbeiten möchte, und da habe ich auch das Buch als kleinen Abenteuerroman für Kinder empfunden, der Lust machen soll, sich in den Bereichen Tierschutz und Naturforschung zu engagieren bzw. Mut, ganz allgemein auch dann seine persönlichen Interessen zu verfolgen, wenn diese in kein gängiges Bild passen. Ich habe "Die Gesellschaft der geheimen Tiere" selbst auch ganz gebannt gelesen und werde das Buch mit Vergnügen an meine neunjährige Nichte weiterreichen, absolut überzeugt, dass sie den Inhalt innert kürzester Zeit gefressen haben wird. Ich hoffe, dass ein weiterer Band hier außerdem nicht allzu lange auf sich warten wird.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Der Evangelische Buchberater
Diese Verbindung von Magie, Mythologie und Realität hat ihren Reiz. Der spannende Serienauftakt läss...t die Herzen von tierliebenden Leser*innen ab etwa 12 Jahren mit einem Faible für Fantasy-Literatur höher schlagen. mehr weniger

Martina Mattes, 01.12.2023

BuchMarkt
Das Buch ist sehr spannend, weil Edith bei ihrem Onkel viel erlebt. Besonders die Tiere sind in dies...em Buch oft sehr lustig, da man immer ,,mithören" kann, was sie denken. mehr weniger

Fietje, 01.09.2023

Münchner Merkur
Witzig, spannend und fantasievoll.

Dominique Salcher, 22.08.2023