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Buch "Die Hummerfrauen" von Beatrix Gerstberger mit dem Zitat "... DAS Buch des Sommers, schon der erste Satz führt ins Leseglück." von Angela Wittmann, BRIGITTE sowie dem Button "Der Bestseller im Taschenbuch" und der Grafik eines Hummers
Buch "Die Hummerfrauen" von Beatrix Gerstberger mit dem Zitat "... DAS Buch des Sommers, schon der erste Satz führt ins Leseglück." von Angela Wittmann, BRIGITTE sowie dem Button "Der Bestseller im Taschenbuch" und der Grafik eines Hummers

Auch als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg

Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Tessa Mittelstaedt.

Mehr zum Hörbuch

Wo Vergangenheit auf Gegenwart trifft: drei Frauen in Maine

Die Hummerfrauen

»Ich kann dir nichts über das Meer beibringen«, hatte Ann einmal zu Mina gesagt. »Du spürst es oder eben nicht. Am Ende ist es mit dem Meer wie mit dem Leben, man muss alles allein herausfinden. Andere können dich auf dem Weg nur begleiten.«

Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Mina jedes Jahr auf einer kleinen Insel in Maine, gemeinsam mit ihren Eltern und dem großen Bruder. Auf Eagle Island fühlte sich das Leben frei und leicht an: Mina streifte mit dem Fischerjungen Sam durch die Kiefernwälder, sammelte Muscheln und Vogelfedern, während die Erwachsenen die Tage am Strand und auf Gartenpartys vorbeiziehen ließen. Doch ein schicksalhafter Sommertag veränderte alles, die Wege von Mina und Sam trennten sich.

Ein eindringlicher und berührender Roman über eine große Liebe, die für immer im Schatten der Vergangenheit steht

Nun, fast zwanzig Jahre später, ist Minas Familie durch den plötzlichen Tod des Bruders zerbrochen. Sie hat allen Halt verloren, auch sich selbst ist sie fremd geworden. Und sie weiß: Ihre Suche nach sich selbst muss an jenem Ort beginnen, an dem sie zum letzten Mal glücklich war. In Maine, so hofft sie, wird sie endlich herausfinden, warum die Familie die Insel nach diesem Sommer für immer verließ und nie wieder zurückkehrte.

Stürmisch wie das Leben, tief wie das Meer

Mina strandet in einem Hummerfischerdorf bei den beiden Fischerinnen Ann und Julie. Die 72-jährige Ann lebt seit der Trennung von ihrer Lebensgefährtin allein in einem großen Haus am Wasser, nur ein seltener blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft. Julie ist Mitte 50 und musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie packt an, wo es nötig ist und nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen.

Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt

Mit Ann und Julie fährt Mina hinaus aufs Meer, von ihnen erfährt sie Wärme und ein noch nie gekanntes Gefühl von Zugehörigkeit. Dann begegnet sie jedoch Sam wieder. Die tiefe Verbindung aus Kindheitstagen ist vom ersten Moment an wieder spürbar: Mina und Sam verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Aber auch Sam kämpft mit seiner Vergangenheit, denn auch seine Familie war nach jenem schicksalhaften Sommer nicht mehr die, die sie einmal war.

»Wusstest du, dass ein Hummer nur deshalb fast hundert Jahre alt werden kann, weil er sich alle zwei bis drei Jahre häutet? Er stapelt einfach ein Leben auf ein nächstes, ohne zwischendurch den Tod reinzulassen. Er wächst sein Leben lang weiter und muss deshalb regelmäßig den alten Panzer abwerfen, damit er nicht zerquetscht wird. Klingt nicht schön, ist aber die größte Weisheit, die der alte Mr. Darcy mir mitgegeben hat.«

»Ein literarischer Pageturner voller Wärme, Humor, Menschenkenntnis und ein umwerfendes Romandebüt. Das Buch des Sommers, schon der erste Satz führt ins Leseglück.« Angela Wittmann, BRIGITTE

Bibliografische Daten

EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28476-9
Erscheinungsdatum: 26.06.2025
9. Auflage
400 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Beatrix Gerstberger

Beatrix Gerstberger ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen, als sie mehrere Monate in einem Fischerdorf in Maine lebte. Aus ihren Erinnerungen an diese Zeit entstand die Idee für den viel gelobten Roman ›Die Hummerfrauen‹, der monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, und für ihr neues Buch ›Hummerjahre‹.

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140 von 140 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.56 von 5 Sternen


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7 - 10 von 140 Leserstimme

pp007 am 30.06.2025 13:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wundervoll

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger ist wundervoll. Die Geschichte folgt den drei Protagonistinnen Ann, Julie und Mina, die auf der kleinen Insel Stone Harbour in Maine leben und ihren Lebensunterhalt durch Hummerfang sichern.Der Schreibstil der Autorin begeistert mich. Man lernt die Frauen auf Ihrem Lebensweg kennen und wird Teil ihrer Geschichte. Die Autorin hat den Ort des Geschehens bereits mehrfach besucht und mit Hummerfischerinnen gesprochen, was der Erzählung eine authentische und lebendige Note verleiht.Die Geschichte ist mit viel Leidenschaft geschrieben und weckt die Sehnsucht, selbst dorthin zu reisen, um die fiktiven Orte aus der Geschichte zu entdecken. Auch das Cover mit dem roten Hummer ist äußerst ansprechend. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen – es ist eine feel-good Lektüre, die perfekt für den Urlaub ist und zum Träumen einlädt.

kabo16 am 30.06.2025 12:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schöner schicksalsreicher Frauenroman mit Hummer und Humor

Mir gefällt an diesem Erstlingsroman von Beatrix Gerstenberger einfach alles. Das Cover mit Mr. Darcy, nur auf dem Schutzumschlag ist er rot, innen blau und schlicht. Der Inhalt selbstredend, der Schreibstil durch und durch, hat mich wirklich berührt, die Gegend wo die Geschichte spielt - obwohl ich noch nie dort war, ist Maine vor meinem inneren Auge Stück für Stück entstanden, die Hauptfiguren sind mir ans Herz gewachsen. Ja, ich bin restlos begeistert von diesem Buch.Drei Hummerfrauen: Ann (72), Julie (54) und Mina (28) lernt der Leser in der Zeit vom Sommer 1982 bis zum Frühjahr 2000 kennen. Ihre Familiengeschichte, ihre Lieben und tragischen Verluste, ihre Hoffnungen, Eigenarten und Stärken. Lustiges und trauriges wird glaubwürdig und öfters lustig erzählt. Man fragt sich: Wie hätte ich reagiert in dieser Situation? Wäre ich auch so mutig gewesen?Unsere Lebenserwartung liegt selten bei 100 Jahren, wie bei Hummern. Sie bleiben auch lebenslang mit ihrem Partner zusammen.Die Autorin trifft den Nerv dieser Geschichte genau, weil sie den Verlust erlebt hat und in einem Hummerfischerdorf gelebt hat. Sie ist eine verdammt gute Zuhörerin und hat dies alles mit in ihr Buch einfließen lassen.

sonnenfrau23 am 29.06.2025 23:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wohlfühl-Buch macht Reiselust

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger ist mein bisheriges Highlight-Buch dieses Jahr. Ann, Julie und Mina sind die drei Protagonistinnen, die in Maine auf der kleinen Insel Stone Harbour leben und ihren Lebensunterhalt mit dem Hummerfang bestreiten.Der Schreibstil gefällt mir sehr, man lernt die drei Frauen (und Mr. Darcy, den Hummer) und ihre Lebensgeschichten, die sie nach Maine gebracht haben, kennen und nimmt an ihrem Leben teil mit seinen Höhen und Tiefen und dieser besonderen Freundschaft der drei.Die Autorin war bereits mehrfach in Maine und hat mit Hummerfischerinnen gesprochen und das merkt man der Geschichte an, die mit Herzblut geschrieben wurde. Man bekommt Lust, selbst dorthin zu reisen, um die fiktiven Orte mit eigenen Augen zu erkunden. Auch das Cover mit dem roten Hummer darauf ist sehr gelungen. Ich möchte dieses Buch sehr empfehlen, feel good Lektüre passend für den Urlaub zum Träumen.

hanseidig am 29.06.2025 19:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wunderschönes Sommerbuch

Stone Harbor in Maine: An diesem Ort hat Mina als Kind viele unbeschwerte Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem Bruder Christopher verbracht. ein Unglück reißt die Familie auseinander und Mina kehrt Jahre später in das kleine Fischerdorf zurück um auf den Spuren der Kindheit nach Antworten zu suchen.Mit den eigenwilligen Hummerfischerinnen Ann und Julie entdeckt Mina neue Seiten an sich. Die Begegnung mit Sam, dem Freund aus unbeschwerten Sommertagen der Kindheit, verändert ihr Leben. Können Sam und Mina miteinander die erlittenen Verluste verwinden? Diese Frage schwingt lange in der Geschichte um die Hummerfrauen mit. Ann, Julie, Mina: das sind die „Hummerfrauen“. Ihre Geschichten bilden den Kern des wunderbaren Buches. Dazu der Ort: ein Fischerdorf in Maine mit liebevoll-schrullig beschriebenen Bewohnern. Man möchte sofort nach Stone Harbor übersiedeln. Für mich war dieses Buch das perfekte Urlaubsbuch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hummerfrauen jemanden enttäuschen. Davon abgesehen: Der Einband (ohne Schutzumschlag) ist wunderschön.

ga82kik am 29.06.2025 18:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Leise Geschichte mit tiefer Bedeutung

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger ist ein ruhiger, berührender Roman über drei Frauen, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind. Die Geschichte spielt in einer norddeutschen Küstenregion, und das Meer ist immer spürbar – mal als Sehnsuchtsort, mal als Bedrohung, mal als Zuflucht. Es geht um Erinnerung, Verlust und darum, wie man seinen eigenen Weg findet, auch wenn das Leben anders läuft als geplant.Im Mittelpunkt stehen die Ich-Erzählerin und zwei ältere Frauen: ihre Mutter und eine geheimnisvolle Fremde, die plötzlich auftaucht und alte Wunden wieder aufreißt. Stück für Stück setzt sich zusammen, was früher passiert ist – in der Familie, in der Liebe, im Leben der Frauen. Dabei geht es nicht laut oder dramatisch zu, sondern eher leise, aber mit viel Gefühl. Die Autorin lässt viel Raum für Gedanken und Gefühle, ohne alles genau zu erklären. Das gefällt mir besonders, weil man als Leser*in selbst mitdenken und mitfühlen kann.Die Sprache ist eher schlicht, aber sehr genau und manchmal auch poetisch. Man merkt, dass jedes Wort gut überlegt ist. Es gibt viele schöne, bildhafte Beschreibungen – von der Landschaft, den Stimmungen, den kleinen Momenten im Alltag. Das macht das Buch besonders.Auch das Cover passt sehr gut: Es zeigt eine stilisierte Frau und einen Hummer in warmen Rottönen. Das wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, aber genau das macht neugierig. Die Frau scheint stark, aber auch verletzlich – genauso wie die Figuren im Buch.Insgesamt ist Die Hummerfrauen ein stilles, aber intensives Buch über das Frausein, das Erinnern und das Loslassen. Es wirkt lange nach – nicht durch große Spannung, sondern durch die Tiefe der Gefühle. Sehr empfehlenswert für alle, die leise Geschichten mit Bedeutung mögen.

karin1966 am 29.06.2025 06:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Die Hummerfrauen

Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf einen tollen Roman hoffen. Von der Schriftstellerin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.Zur Geschichte, Mina verbringt jeden Sommer mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel in Maine. Dabei hat sie sich mit dem kleinen Fischerjungen Sam angefreundet. Doch sie wurden dann durch das Schicksal getrennt.Rund zwanzig Jahre später kommt Mina zurück auf die Insel. Sie fährt nun mit Ann und Julie hinaus auf das Meer und lernt das Leben der Hummerfischer kennen. Schließlich trifft sie auch wieder auf Sam. Was sich aus dieser Begegnung entwickelt und was sonst noch so alles passiert, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.Das Buch hat mir ganz gut gefallen und mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle es gerne weiter.

moehawk am 28.06.2025 20:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Drei Hummerfrauen

Das Buch hat mir meine Mutter in die Hand gedrückt und das Cover und der Titel "Die Hummerfrauen" hat mich sehr angesprochen.Im Mittelpunkt stehen drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die 72jährige Ann, die 50jährige Julie und MIna in den 30gern. Ihre Lebenswege führen sie in Maine zueinander. Dort, wo das Hummerfischen immer noch praktiziert wird und zum Lebensunterhalt vieler Männer gehört. Und einiger Frauen, wie sich herausstellt.Es war mein erstes Buch von Beatrix Gerstberger. Ich mochte sehr, wie die Autorin ihre Heldinnen in Szene setzt. Sie sind ganz normale Frauen aber haben auch ganz wunderbare Eigenheiten. Und weder die Beziehungen zueinander noch zu den jeweiligen Liebsten sind einfach. Es menschelt ziemlich in diesem Buch. Man kann nicht abschätzen, wie die Geschichte ausgeht und genauso wie das wirkliche Leben läuft nicht alles so, wie man es sich denkt.

sophie h. am 28.06.2025 16:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Lebensnarben

In „Die Hummerfrauen“ dürfen wir Ann, Julie und Mina ein Stück auf ihrem Lebensweg in Maine begleiten. Alle drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ann ist 72 Jahre alt und die älteste Hummerfischerin in Stone Harbor. Sie hält sich einen blauen Hummer als Haustier, den sie Mr. Darcy nennt. Julie ist 54 Jahre alt. Das Leben hat ihr viele Narben beschert: seelische und körperliche. Und dann ist da noch Mina, 28 Jahre alt, die mit einem großen Verlust zu kämpfen hat und dorthin zurückkehrt, wo sie die glücklichsten Stunden in ihrer Kindheit verlebt hat. Das Hummerfischen und die Narben des Lebens sind das, was die drei Frauen vereint. Und schließlich die Erkenntnis, dass man vor der Vergangenheit nicht davonlaufen kann, ihr aber auch nicht die Gewalt geben darf, über die Zukunft zu bestimmen.Beatrix Gerstenberger ist es gelungen, drei sehr vielschichtige Protagonisten zu schaffen. Dennoch habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit den drei Frauen warm zu werden. So richtig sympathisch war mir keine. Auch hatte die Geschichte deutliche Längen. Erst im letzten Drittel nimmt sie so richtig Fahrt auf. Das Ende kam mir zu abrupt und ist mir zu kurz geraten. Viele Fragen bleiben offen. Es lohnt sich übrigens, ganz zum Schluss den Prolog ein zweites Mal zu lesen. Von mir gibt es aus diesen Gründen nur 4 Sterne.

libertynyc am 28.06.2025 12:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Rauhes Leben am Meer

Das Leben am Meer kann wirklich hart und rauh sein.3 starke Protagonistinnen begleiten wir hier auf ihrem Lebensweg für einen Abschnitt. Mir hat das Pendeln zwischen 1982 und dem jahr 2000 sehr gut gefallen, da wir erleben, wie Mina Stone Harbour als Kind im Sommer erlebt hat. Wie sie im Hier und Jetzt versucht sich selbst zu finden, genau wie Sam, der rastlos ist und versucht den Weg seines Bruders zu gehen. Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, es liest sich leicht und bildhaft. Ich mag Ann, wie sie vielleicht etwas verschroben aber total herzlich ihr Leben als Hummerfischerin meistert und dabei sowohl für Julie als auch Mina ein Fels in der Brandung Ist. Auch Julie ist eine eigenwillige taffe Hummerfischerin. Aber sie verbindet eine einzigartige Freundschaft zu Ann und auch Mina. 3 Frauen die sich in einer Männerwelt durchsetzen und ihren Weg gegangen sind.Von mir klare Leseempfehlung

rinii1303 am 28.06.2025 08:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Drei starke Frauen

Der Roman erzählt die Geschichte von drei Frauen in Stone Harbor (Maine):Ann (72), eine knurrige, hartgesottene Hummerfischerin, die mit ihrem blauen Hummer Mr. Darcy lebt. Julie (54), die nach einem schweren Unfall und frisch erworbener Bootslizenz auf eigene Faust fischt und sich in einen Witwer verliebt. Mina (28) kehrt nach einem familiären Schicksalsschlag an den Ort ihrer Kindheit zurück, um Trauer zu verarbeiten. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen – hauptsächlich im Sommer 2000, mit Rückblicken in die Jahre 1982 und einen Ausblick auf 2018. Das Wechselspiel von Weggehen und Heimkehren, die Suche nach einem Platz im Leben, zieht sich leitend durch die Handlung.Die raue, salzige Küstenwelt von Maine ist vom Autor sehr anschaulich eingefangen und detailliert beschrieben - das Feeling kommt an beim Lesen.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Beatrix Gerstberger liest aus ›Die Hummerfrauen‹
Moderation : Luzia Stettler
20.10.2026
19:30 Uhr (CEST)
Kantonsbibliothek Baselland
Emma Herwegh-Platz 4
4410 Liestal
Veranstaltung
Beatrix Gerstberger liest aus ›Die Hummerfrauen‹
Moderation : Luzia Stettler
21.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Orell Füssli
Spitalgasse 18/20
3011 Bern
Veranstaltung
Beatrix Gerstberger liest aus ›Die Hummerfrauen‹
Moderation : Luzia Stettler
22.10.2026
19:30 Uhr (CEST)
Bücher Lüthy Aarau
Bahnhofstrasse 20
5000 Aarau
Veranstaltung
Beatrix Gerstberger liest aus ›Die Hummerfrauen‹
Moderation : Luzia Stettler
23.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Schreiber
Kirchgasse 7
4600 Olten
Veranstaltung
Beatrix Gerstberger liest aus ›Die Hummerfrauen‹
Moderation : Luzia Stettler
25.10.2026
16:00 Uhr (CEST)
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Passauer Neue Presse
Es sind vor allem die stark herausgearbeiteten Charaktere und ihre Lebensgeschichten, die diesen Rom...an zu einem Pageturner machen. mehr weniger

Rebecca Cischek, 26.01.2026

Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln
Ein literarisch feinfühliger Wellengang über Freundschaft, Zugehörigkeit und heilende Kraft, die ent...steht. wenn man die Gegenwart annimmt. mehr weniger

31.10.2025

Für Sie
Toll geschriebener Roman über das Meer und den Mut, einen Schicksalsschlag zu überwinden.

10.09.2025

Merian
Drei Frauen, drei Lebensgeschichten, viel raue See und herzerwärmender Zusammenhalt.

Tinka Dippel, 29.08.2025

denglers-buchkritik.de
Eine Geschichte, die einen umschließt wie eine warme Decke, in die man sich hineinkuscheln kann.

25.08.2025

BZ
Drei Frauen in einer kleinen Maine-Krabbenfischergemeinde begegnen Neuanfängen, Freundschaft und fam...iliären Umbrüchen – erzählt mit viel Wärme und typisch nordatlantischem Flair. mehr weniger

Antonia Schöne, 18.08.2025

Die Presse am Sonntag
Ein bittersüßes Sommerbuch, das man genauso gern im Herbst und im Winter liest.

10.08.2025

myself
Erzählung von Menschen, die sich gegenseitig so sein lassen. Für Fans von Elizabeth Strout und Mira...nda Cowley Heller. mehr weniger

01.08.2025

ndr.de
Die Hummerfrauen‹ ist ein starkes Romandebüt, bei dem es natürlich auch ums Hummerfischen geht. Doch... vor allem handelt es von Freundschaft: Von drei Frauen aus drei Generationen, die immer wieder aufstehen und weitermachen, auch wenn das Schicksal jede Einzelne auf eine harte Probe stellt - so wie Beatrix Gerstberger. mehr weniger

Stefanie Wittgenstein, 01.08.2025

Pforzheimer Zeitung
Ein kraftvoller, leiser Roman über das Ankommen, das Verzeihen und die zweite Chance im Leben.

Sandra Pfäfflein, 30.07.2025

Oberländer Rundschau
Ein berührender Roman über Liebe, Verlust und die Suche nach Zugehörigkeit, der so stürmisch wie das... Meer und so tief wie die Erinnerungen ist. mehr weniger

30.07.2025

Trierischer Volksfreund
Ich war nach zehn Seiten so begeistert, dass ich das Buch an einem Sonntag komplett gelesen habe. (…...) So ein großartiges Buch! mehr weniger

Florian Valerius, 23.07.2025

Madonna
Beatrix Gerstberger liefert mit ›Die Hummerfrauen‹ einen Roman über den Mut zum Weitermachen.

19.07.2025

Morgenpost
Ein erfrischendes Leseerlebnis – ein vielgelobtes und vielgelesenes Buch.

17.07.2025

In – Das Star & Style Magazin
Wunderbarer, berührender Pageturner - man will am liebsten sofort die Koffer packen und an die US-Kü...ste fliegen! mehr weniger

01.07.2025

Event Magazin
Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines kraftvollen, inspirierenden Romans ...über einen schicksalhaften Sommer vor bald zwanzig Jahren, eine Liebe aus Kindertagen und das Drama einer Familie. mehr weniger

27.06.2025

Freundin
Mutmachende Sommerlektüre.

25.06.2025

Bild am Sonntag
Perfekter Lesestoff für den Sommer.

22.06.2025

Brigitte
Man spürt, dass Beatrix Gerstberger erlebt hat, wovon sie schreibt. Ein unterhaltsamer, kraftvoller ...Roman. mehr weniger

04.06.2025

Hummer News

Willkommen in Maine

Hier wurde Beatrix Gerstberger zu ihrem großen Roman inspiriert

Maine liegt in der nordöstlichsten Ecke der USA, da wo es nicht mehr weitergeht, es sei denn, man will nach Kanada. Es gibt dort riesige Wälder, ein paar beeindruckende Berge, den Acadia National Park, eine zerklüftete, endlos lange felsige Küste mit Bilderbuchdörfern, eiskaltes Atlantikwasser und 3000 Inseln. Maine ist bekannt für seine wilden Blaubeeren, die strahlendweißen Leuchttürme – und natürlich für seinen Hummer. Von ihm lebt auch heute noch ein Großteil der Küstenbevölkerung, er gilt als der schmackhafteste der Welt und wird überall in Buden am Straßenrand angeboten. Warnung an Touristen: Die Menschen in diesem Bundesstaat nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen mit einem nur ihnen verständlichen einzigartigen Akzent. Was man hier unbedingt machen sollte: einen Ausfug mit einem der historischen Windjammer in der Hafenstadt Camden, das jährliche Hummerfestival in Rockland besuchen und schließlich ein paar Tage auf Monhegan Island verbringen – wegen des ganz besonderen Lichts lange Zeit ein beliebtes Ziel für Maler und andere Künstler.

Küste von Maine

Wer sind die Hummerfrauen?

Ann (72)

 

 ist die älteste Hummerfischerin von Stone Harbor. Sie wohnt allein in einem großen Haus am Meer, ist sarkastisch, hart zu sich selbst und anderen – außer ihrem blauen Hummer Mr. Darcy, der in einem Aquarium in der Küche lebt.

Julie (54)

 

 fand nach einem schweren Unfall erst auf ihrem Fischerboot zurück ins Leben. Sie drängt sich ungerührt in die Angelegenheiten aller, die ihrer Meinung nach Hilfe benötigen. Doch als sie sich in den Witwer Nat verliebt, stehen alte Verletzungen einem Neuanfang im Weg.

Mina (28)

 

 zieht es nach einem tragischen Verlust zurück nach Maine – wo ihre Familie vor Jahren das letzte Mal glücklich war. Sie begegnet Ann und Julie, die ihr das Hummerfischen beibringen. Und sie trifft Sam wieder, dessen Familie nach jenem letzten Sommer in Maine auch nie mehr dieselbe war.

Mr. Darcy

 

 ist ein leuchtend blauer Hummer – und Anns Haustier. Sie hat gleich erkannt, dass er etwas ganz Besonderes ist: »Fürs Erste heißt du Mr. Darcy. Du bist so einer, der erst einmal einen Panzer trägt, und wenn er sich häutet, kommt doch kein so großer Idiot zum Vorschein.«

Beatrix Gerstberger im Interview

Autorin Beatrix Gerstberger am Strand

Wie sind Sie in Maine gelandet, dem Schauplatz Ihres Romans?

Ich bin Anfang der 2000er mit meinem damals noch kleinen Sohn für ein halbes Jahr in ein Hummerfischerdorf gezogen, nachdem mein Partner gestorben war. Ein Ort am Meer, ein kleines Dorf schien mir der richtige Platz zu sein, um einen Weg aus der Trauer zu finden. Und mit der Zeit habe ich gelernt, dass es viele unterschiedliche Formen von Verlust auch in so einem Dorf gibt, dessen schöne Kulisse vielleicht darüber hinwegtäuscht. Und dass es genauso viele unterschiedliche Wege gibt, damit umzugehen.

Warum ist dieser Ort zu Ihrem Sehnsuchtsort geworden?

Ich mag dieses direkt am Meer leben mit Menschen, die immer noch vom Meer leben. Die Bewohner sind zwar auf den ersten Blick rau und unzugänglich, aber wenn sie dich mögen, dann sind sie umwerfend hilfsbereit und herzlich.

Welchen Bezug haben Sie persönlich zu den Hummerfrauen dort?

Zunächst gab es damals nur wenige Frauen, die mit raus zum Fischen fuhren, es sei denn, sie halfen ihren Männern. Die Hummerfischerinnen mit eigenem Boot waren selten und sind es auch heute noch. Ich bin mit einigen rausgefahren und habe mit ihnen Interviews geführt. Sie alle waren sehr unterschiedlich, aber fast jede hatte Tragisches in ihrem Leben erfahren, ist auf ihre ganz eigene Weise damit umgegangen, das hat mich zu diesem Roman inspiriert.

Die Hummerfrauen, das sind drei Frauen aus drei Generationen: Zufall – oder Absicht?

Eigentlich ist es eher Zufall. Ann, die älteste, war von Anfang an da, ihr Leben wollte ich erzählen, aber dann kam Mina dazu, als Auslöser für eine Neuausrichtung in Anns Leben. Und schließlich gab es schon immer Julie in meinem Kopf, sie hat sich sozusagen dazwischen gedrängt, was ganz ihre Art ist, und ist zum Klebstoff zwischen den drei Generationen geworden, die am Ende zu einer Wahlfamilie zusammenwachsen.

Welche Figur ist Ihre persönliche Lieblingsfigur?

Es ist tatsächlich Julie. Ich mag ihren Humor wahnsinnig gern, mit dem sie sich durchs Leben kämpft. Dass sich unter all ihrer Schlagfertigkeit aber auch ein verletzlicher Mensch versteckt, das zu zeigen, hat mir sehr viel Freude gemacht.

Verraten Sie uns, ob Ihr Roman autobiografische Züge hat?

Nur insofern, als mein erster Aufenthalt in Maine für mich von der Frage geprägt war, wie man nach einem schweren Verlust weiterlebt. Genau diese Frage stellen sich alle meine Protagonistinnen in diesem Roman.

Wie kamen Sie auf Ihre exotischste Figur – den blauen Hummer Mr. Darcy?

Als ich in Maine gelebt habe, gab es am Hafen einen kleinen Schuppen, in dem man die Hummer fangfrisch kaufen konnte. Sie waren in einem riesigen Aquarium, und nur einer von ihnen hatte eine ganz besondere blaue Farbe. So einen Hummer gibt es im Schnitt nur einmal unter zwei Millionen. Die Frau in dem Laden hat ihn nie verkauft, hat immer mit ihm gesprochen und ihn am Ende der Saison wieder ins Meer gelassen. Dieser Hummer und die Verbindung zwischen der Frau und ihm, das hat mich berührt.

Welche Botschaft möchten Sie mit Ihrem Roman transportieren?

Dass es in der Trauer auch sehr frohe und sogar witzige Momente geben kann. Die passieren oft genau dann, wenn man nicht damit rechnet. Und mit Menschen, die man vorher oft gar nicht richtig wahrgenommen hat, weil sie vielleicht komplett anders sind als man selbst. Trauer macht großzügig und offen anderen gegenüber, so wie meine beiden älteren Hummerfischerinnen Ann und Julie. Die sind absolut unterschiedlich und haben trotzdem ein feines Gespür für den Schmerz und die Hoffnungen der anderen.

Und last but not least: Wie sieht die Zukunft aus? Haben Sie denn vor, Maine noch einmal zu besuchen?

Ich war in den letzten 25 Jahren sieben Mal dort, zuletzt im vergangenen Sommer. Am liebsten hätte ich dort ein kleines Haus auf einem Felsen direkt am Meer, aber das wird wohl immer ein Traum bleiben.