Die Beschäftigung mit dem Ich hat – noch vor einhundert Jahren völlig ungeahnte – Ausmaße angenommen. Die Psyche heilen, eine gute Idee. Aber auch, das Ich auf den kleinsten Haarriss zu durchleuchten?
Brillant erzählt und reich bebildert: Steve Ayan verbindet historische Genauigkeit mit literarischer Spannung
Das Ich ist zum Kernstück unserer Kultur geworden. In seinem neuen Sachbuch begibt sich Steve Ayan auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Entwicklung. Im Zentrum stehen dabei die Revolutionäre des Ich. Dazu gehören Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller – vier Denker, die das Selbst neu erfanden. Mit erzählerischer Wucht porträtiert Steve Ayan diese Ikonen der Psychologie und zeichnet so ein Bild von der Befreiung des Individuums in den 1920er-Jahren bis zum digitalen Narzissmus. Ayan zeigt eindrucksvoll, wie die Suche nach Authentizität zur Obsession wurde – klug, lebendig und von bestechender Gegenwartsrelevanz.
»Eine meisterhafte Erkundung vier so verschiedener wie bedeutender Protagonisten der Ich-Kultur – und eine heitere Einladung, dem Zeitgeist der Selbstbespiegelung zu widerstehen.« Wolfram Eilenberger
- Für Leserinnen und Leser von Andrea Wulf und Hanno Sauer
1. Auflage
Steve Ayan, geboren 1971, ist Psychologe und Wissenschaftsjournalist. Er studierte in Berlin, Düsseldorf, Reading und Neapel. Der langjährige Redakteur der Zeitschrift ›Gehirn & Geist‹ in Heidelberg veröffentlichte zuletzt das viel gelobte Buch ›Seelenzauber‹ (2024). Für seine Arbeit wurde Ayan 2026 mit dem Holden Memorial Award für Wissenschaftskommunikation der Internationalen Gesellschaft für Intelligenzforschung ausgezeichnet.
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Steve Ayan präsentiert: "Die Revolutionäre des Ich. Und die Erfindung des modernen Selbst"
Büchsenstr. 33
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Steve Ayan präsentiert: "Die Revolutionäre des Ich. Und die Erfindung des modernen Selbst"
Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals in Bozen.
Schlernstraße 1
39100 Bozen