Die Tintenkleckser 1 - Mit Schlafsack in die Schule
Unsere Klasse ist die beste! Die Tintenkleckser erleben eine aufregende Nacht in der Schule.
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Die Tintenkleckser 1 - Mit Schlafsack in die Schule
»Unsere Klasse ist die beste« – davon sind die Kinder aus der 3a überzeugt. Zwar sind sie alle oft laut und machen Quatsch, jeder ist anders, alle verschieden, aber am Ende halten sie immer zusammen: die 17 Kinder – neun Mädchen und acht Jungen – aus der 3a, genannt die Tintenkleckser.
Und heute sind die Tintenkleckser schon ganz zappelig, denn es ist die große Lesenacht. Da behauptet Jana-Ina, ihr weißer Gummi-Tiger sei gestohlen. Ein Dieb in der Klasse – das können Ben und Mia nicht auf ihrer Klasse sitzen lassen und so beginnt eine nächtliche und abenteuerliche Suche durch die Geheimgänge der Schule.
Bibliografische Daten
2. Auflage
6 - 10 von 56 Leserstimme
Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule
Ein sehr schön gemachtes Buch für die Erst-bzw.Alleinleser. Es wird über die 3 a berichtet, die den Namen die Tintenkleckser hat. Dieser Name rührt daher, dass es eben die Klasse war, die eine Geheimschrift entdeckt haben, die mit farbloser Tinte geschrieben war. Sie haben Tinte darauf gekleckst und man konnte den Text lesen. Heute Nacht wollen die Schülerinnen und Schüler im Schlafsack im Lesesaal der Schule übernachten. Denn ihre Lehrerin Frau Fauser will mit ihnen eine Lesenacht veranstalten mit einem Mitternachtpicknick. Alle Kinder sind Feuer und Flamme dafür, denn so etwas ist echt geil. Doch dann plötzlich meldet sich heulend Jana-Ida und behauptet, jemand hätte ihren weißen Tiger aus dem Mäppchen heraus gestohlen. Frau Fauser stellt die Klasse zur Rede, aber niemand will es gewesen sein. Wirklich so ein Pech. Ben und Mia möchten den Tiger unbedingt wieder finden und schleichen sich in der Nacht heimlich aus dem Lesesaal. Aber was sie dann auf dem Weg durch das Schulhaus alles erleben, wirklich sehr interessant und sehr gruselig. Aber hat der Tiger wirklich Jana-Ida gehört? Bei dem ganzen Spektakel spielt auch das Aqcuarium eine große Rolle, das von Frau Fauser wie ein Augapfel behütet wird. Auf der ersten und der letzten Doppelseite des Buches sind die Örtlichkeiten rund um die Schule genau beschrieben. Auch werden die Schüler der 3 b abgebildet und namentlich bezeichnet, so kann man sich jeden einzelnen gut vorstellen. Das Buch ist in schwarz-weiß-blau gehalten. Durch viele lustige Bilder wird der text aufgelockert. Die Schrift ist groß, man tut sich als Erstleser leichter beim Lesen. Ein wirklich kindgerechtes Buch, das zeigt, was Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bedeutet.
ein gelunger Auftakt
Die Schüler der 3 a sind in der Schule als "die Tintenkleckser" bekannt. Sie sind alle ganz aufgeregt: Heute findet in ihrer Klasse die große Lesenacht statt. Doch dann gibt es einen ziemlichen Wirbel: Jana-Ida behauptet, dass ihr jemand eine Tiger-Figur gestohlen hat. In der Nacht schleichen sich Ben und Mia dann davon und versuchen, den Tiger zu finden. Ob dies wirklich klappt?Meine Meinung:Die Geschichte beginnt mit der Erklärung, wie die Klasse zu ihrem Namen kam. Außerdem werden hier alle Schüler mit einer Zeichnung vorgestellt. Das hat mir gut gefallen.Mia und Ben sind die Hauptpersonen der Geschichte. Sie waren mir gleich sympathisch. Vor allem war es auch gut beschrieben, in welchem Dilemma Mia steckt. Sie weiß mehr als die anderen, aber kann es - aus gutem Grund - nicht sagen. Doch sie merkt auch, dass ihre Freundin total traurig ist und das findet sie schlimm.Das Thema ist für Kinder interessant. Vor allem wird hier klar, dass nicht alles immer so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch die Freundschaft kommt hier nicht zu kurz.Die Geschichte ist in 17 kurze Kapitel eingeteilt, die sich auch gut zum Vorlesen eignen. Außerdem sind immer wieder schwarz-weiß-blaue Zeichnungen enthalten (manche im Comic-Stil), die den Text auflockern. Diese fand ich einfach toll. Daneben ist auf der Innenseite des Buchumschlags auch eine Zeichnung der Schule und ihrer Umgebung zu finden, so dass man sich dies gut vorstellen kann.Der Schreibstil selbst ist leicht und kindgerecht. Außerdem gibt es auch ein schönes Ende.Fazit:Mir hat die Geschichte gefallen. Sie war lustig und auch ein bisschen spannend. Alles in allem ein gelungener Auftakt.
Operation weißer Tiger
Die Klasse 3b ist zappelig. Das liegt nicht nur daran, dass Freitag ist und die letzte Stunde angebrochen. Viel aufregender ist die Aussicht auf den Abend oder vielmehr die Nacht. Frau Fauser, die Klassenlehrerin, hat eine Lesenacht in der Schule versprochen. Mit Schlafsack im Klassenzimmer übernachten und dabei spannende Geschichten hören, da können es die Kinder kaum noch abwarten, bis es endlich losgeht. Dann aber beschwert sich Jana-Ina , dass ihr kleiner weißer Tiger aus Plastik gestohlen wurde. Ist unter den Kindern ein Dieb? Das will niemand glauben. Aber warum wird Mia so blass? Und warum erklärt Zilly nicht, dass es eigentlich ihr Tiger war, der da verschwunden ist? Eine Menge Rätsel die auf Aufklärung in der Nacht warten!Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich erinnern konnte, warum mir Dagmar Geißler ein Begriff war. Als meine Kinder im Bilderbuchalter waren, gab es eine Serie die beide sehr gerne mochten. Es waren die Bücher um „Ben und Lena“. Erzählt wurden die Alltagsgeschichten aus dem Leben des Geschwisterpaares von Mirjam Pressler, die Illustrationen kamen von Dagmar Geißler. Ben und Lena gingen einkaufen, oder mussten zum Arzt. Sie bekamen ein Kätzchen oder hatten Ärger im Kindergarten. Diese Bilderbücher aus dem Loewe Verlag werden leider nicht mehr aufgelegt. In Erinnerung geblieben sind sie mir nicht nur, weil meine Kinder es geliebt haben, wenn ich die Bücher vorlas sondern auch aufgrund der Art der Illustration. Die Zeichnungen sind mir bei den „Tintenklecksern“ als erstes aufgefallen und irgendwann ist mir dann auch wieder eingefallen, wo mir diese Art der Darstellung schon einmal begegnet ist. Bei den „Tintenklecksern“ hat Dagmar Geisler nicht nur gezeichnet sondern „zeichnet“ auch für den Text verantwortlich. Herrausgekommen ist ein kurzweiliges Kinderbuch für Leser etwa ab der zweiten Klasse. Die Geschichte rund um den verschwundenen Tiger und die Suche nach ihm in der Lesenacht liest sich humorvoll und spannend. Die Sprache ist einfach. Als erwachsener Leser benötigt man eine halbe Stunde für das ganze Buch. Ein Kind braucht natürlich länger, aber der Text ist so leicht zu lesen, dass selbst ein ungeübter Leser nicht verzagen wird.Durch die Zeichnungen können sich die jungen Leser zudem ein Bild von den unterschiedlichen Situationen machen. Dazu kommt der gute Einstieg indem alle Figuren im Überblick skizziert sind und mit einer Kurzcharakteristika versehen. Im Hinblick darauf, dass die Tintenkleckser eine Serie werden sollen, ist dieses wiederkehrendes Element, dass den Einstieg erleichtert, sehr gut.Für mich als Vorlesepatin in der Grundschule ein ideales Buch, denn die Kapitel sind kurz und hinreichend spannend. Man kann das Buch also in einer Klasse "anlesen" und die Kinder anregen, zu Hause alleine weiter zu lesen.
Die Tintenkleckser-Mit Schlafsack in die Schule
Das Motto des Buches ist "Nie war Schule so spannend und lustig-zum Selberlesen für alle ab 8! Im neuen Buch von Dagmar Geisler geht es um die Klasse 3a, in der es immer hoch hergeht und die erste Lesenacht, die die Kinder in der Schule verbringen, ansteht. Just in diesem Moment behauptet Jana-Ida, dass ihre Tigerfigur gestohlen worden wäre. Das bringt natürlich viel Unruhe in die Klasse. Insbesondere Ben und Mia wollen den Verdacht, dass es in der Klasse einen Dieb gebe, nicht auf sich sitzen lassen und eine abenteuerliche Verfolgungsjagd durch die geheimen Gänge der Schule beginnt. Eingeleitet wird das Buch mit einer Skizze, die die wichtigsten Schauplätze verdeutlicht: der hohle Baum, der Abenteuerspielplatz, der Forellenbach, der Teufelsfelsen mit der Höhle, die Ruine der Aussichtsturm und natürlich die Schule mit Turnhalle, Baumhaus und Hausmeisterhaus. Damit ist schon für die kleinen Leser schön umrissen, welche Plätze im Buch eine Bedeutung haben werden. Dem folgt eine Erklärung, warum die Klasse die Tintenkleckser genannt wird, und eine Vorstellung der Schüler mit ihren hervorragenden Charaktereigenschaften, bevor es ins Geschehen geht. Die Geschichte ist zugegebenermaßen etwas überschaubar, aber die Illustrationen sind sehr, sehr schön und tragen dazu bei, dass es insgesamt ein nettes Buch für die genannte Zielgruppe darstellt.
Gut gelungen !
»Unsere Klasse ist die beste.« Davon ist die 3a überzeugt. Bei so vielen Kindern geht es oft hoch her, aber am Ende halten sie immer zusammen. Schließlich sind sie die Tintenkleckser – die Klasse mit den besten Ideen der Welt!Das Cover und die Leseprobe hatten meiner Enkelin und mir sofort so gut gefallen, dass wir gespannt auf das Buch warteten.Vorweg; wir wurden nicht enttäuscht.Nicht nur das Cover sondern die gesamte grafische Ausstattung des Buches sind ausgesprochen gelungen. Die Eingangs- wie auch die Abschlussseite zeigen eine Art Übersichtsplan, damit die Kinder die Örtlichkeiten, an denen die Handlung stattfindet besser einordnen können. Zu Beginn wird außerdem die Klasse graphisch vorgestellt, und man kann hier schon merken; die Tintenkleckser sind ein „cooler“ Haufen.Das Buch ist durchgängig in einem blauen Farbton gehalten, die Illustrationen sind gut zugeordnet, die Schrift ist ausgesprochen lesefreundlich.Die Kapitel sind von der Länge genau richtig für das empfohlene lesealter von 8 Jahren.Die Thematik ist für jüngere Schulkinder klar erkennbar. Die Tintenkleckser sind schon ganz zappelig, denn heute ist die große Lesenacht. Und ausgerechnet jetzt behauptet Jana-Ida, in ihrer Klasse gäbe es einen Dieb. Das können Ben und Mia nicht zulassen und so beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd durch die Geheimgänge der Schule.Die Klasse ist eine typische Klasse, Stereotypen aller Art werden bedient( Klassenkaspar, Heulsuse etc.)Die Lesenacht findet dann doch statt, aber es gibt eine Menge Verwirrungen um den weißen Tiger, natürlich werden diese gelöst und die Lesenacht verläuft für alle letztendlich positiv.Dieses Kinderbuch ist rundherum gut gemacht, als Beginn einer neuen Reihe für Leseanfänger lassen sich weitere spannende Lesestunden erwarten.
Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule
Das Cover des Buches ist sehr bunt und farbenfroh gestaltet und wird sicher die Altersklasse ab etwa 8 Jahren ansprechen. Es zeigt eine Szene aus dem Buch, als die Klasse 3a mit Schlafsäcken in der Schule übernachten darf.Auch der Inhalt ist kindgemäß und für Kinder sehr gut nachvollziehbar. Es handelt sich um ein alltägliches Problem, das sicher so oder so ähnlich in jeder Schulklasse passieren kann. Eine Schülerin, Jana-Ina jammert, dass jemand ihren weißen Gummitiger gestohlen habe. Von ihren Mitschülern meldet sich niemand, so dass die angekündigte Lesenacht in der Schule vielleicht auf der Kippe steht und nicht durchgeführt wird. Die Protagonistin Mia weiß, dass der Tiger eigentlich ihrer Freundin Zilly gehört, sie hat ihn selber versteckt, weil ihr Zillys Schwärmerei von dem Zirkus, von dem sie den Tiger bekommen hat, auf die Nerven geht. Wieso sagt jetzt Jana-Ina, dass ihr der Tiger gehören soll? Die Lesenacht findet zum Glück trotzdem statt. Mia hört zufällig, wie sich Ludwig, Rick und Luca über den Tiger unterhalten. Sie haben ihn gefunden und jetzt ist er aus Versehen in das Aquarium ihrer Klassenlehrerin gefallen. Mia beschließt, den Tiger zurückzuholen. Bei Nacht in der Schule ist es allerdings ziemlich gruselig und auch andere Mitschüler sind im Geheimen unterwegs. Gott sei Dank nimmt die Geschichte ein gutes Ende, der Tiger taucht wieder auf und die Vorlesenacht kann ohne weitere Vorkommnisse stattfinden.Die Geschichte selbst ist sehr alltäglich und darum besonders für Kinder geeignet. Auch die Schilderung der Familien der beiden Hauptpersonen ist sehr gut geglückt, Ben hat eine demente Oma, Mia hat einen kleinen nervigen Bruder. Die anderen Klassenkameraden sind stimmig charakterisiert, es gibt so die üblichen Vertreter, wie z.B. einen Klassenclown (Ludwig) oder eine Schmeichlerin (Jana-Ina).Besonders gelungen finde ich die grafische Gestaltung des Buches mit seinen comicartigen Zeichnungen. Die Farbe Blau herrscht vor, was dem Ganzen einen fröhlichen, lustigen Charakter gibt. Ich finde, es ist ein besonders gut gelungenes Kinderbuch für Leseanfänger, das Spaß macht.
Pressestimmen
Wie immer im großen Œuvre von Dagmar Geisler, sind hier gewitzte Kinder am Werke (...).
Roswitha Budeus-Budde, 08.07.2016
So macht Schule Spaß!
Benita Wintermantel, 23.06.2016