Der neue Roman von Ruth-Maria Thomas erzählt die Geschichte von Michelle und Henry, von ihrer Liebe zwischen den feinen Unterschieden, von den gesellschaftlichen Gräben, die manchmal überwindbar und noch öfters viel zu groß erscheinen.
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Die zweitgrößte Liebe
Reicht die Liebe im Zweifel? Ein Roman über die Liebe, die Freiheit, die Abhängigkeit:
Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie steigt auf ihre Vespa, lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und – Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat. Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Ein sorgenfreies Leben scheint Michelle erstmals möglich – nur zu welchem Preis?
Ruth-Maria Thomas erzählt von der bösen Zufälligkeit, die darüber entscheidet, in welches Leben man hineingeboren wird – und von der Liebe dazwischen. Ein Buch, in das man tief hineinfällt und aus dem man verändert wieder auftaucht.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Ruth-Maria Thomas
Ruth-Maria Thomas, 1993 geboren und in Cottbus aufgewachsen, war als Sozialarbeiterin in der Jugendhilfe tätig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debüt ›Die schönste Version‹ (2024) war für den Deutschen Buchpreis, den aspekte-Literaturpreis, den Buddenbrookhaus-Preis, den Preis der deutschen Wirtschaft nominiert und wurde mit dem Ulla-Hahn-Preis ausgezeichnet. 2025 erschien der rbb-Podcast ›Der Bruch – Frauen zwischen Ost und jetzt‹, dessen Host Thomas war. ›Die zweitgrößte Liebe‹ ist ihr zweiter Roman.
11 - 10 von 104 Leserstimme
Ein literarisches Juwel!
Das neue Buch von Ruth-Maria Thomas „Die zweitgrößte Liebe“ ist ein unglaublicher Roman. Ein Juwel! Es geht um Michelle und Henry, beide Anfang dreißig. Sie lebt im Osten des Landes. Aufgewachsen ist sie in eher ärmlicheren Verhältnissen mit ihrer Mutter und ihrem kleineren Bruder. Sie musste in ihrer Kindheit viel durchmachen, auch dramatische Erfahrungen, die sie immer noch begleiten. Nachdem sie ihren Schmuckladen schließen muss, will sie sich in einem großen Luxushotel in einer westlichen Großstadt ein neues Leben aufbauen. Dort lernt sie Henry kennen, der bis dahin ein ganz anderes Leben geführt hat als sie. Er wurde in eine wohlhabende Familie geboren, musste sich nie Geldsorgen machen. Die beiden verlieben sich ineinander. Der Roman behandelt viele Themen: soziale Herkunft, Abstiegsängste, Aufstiegswünsche. Wie verändert Geld unsere Beziehungen? Die Sprache von Ruth-Maria Thomas ist unglaublich. Die beiden Hauptfiguren waren mir so nah, dass ich überall dabei war. Sehr atmosphärisch. Schon nach der ersten Seite entwickelt dieses Buch eine Sogkraft, die nicht nachlässt. Ich wollte immer weiterlesen. Am Ende klappt man das Buch atemlos zu. Mir ist die Geschichte noch lange im Kopf geblieben, und ich habe viel über die beiden Hauptfiguren Michelle und Henry nachgedacht. Hätten sie die Beziehung anders angehen sollen? Waren die Entscheidungen der beiden richtig? Hätte eigentlich alles so sein sollen, wie es dann am Ende passiert? Fazit: Ich mochte diese Liebesgeschichte unheimlich gerne. Die Geschichte ist weder kitschig noch konstruiert. Sie hat alles, was ein guter Roman braucht. Ein Roman, der funkelt. Mich wird diese Geschichte noch lange begleiten. Eine schöne und zugleich tief berührende Liebesgeschichte!
Erschreckend nah!
Ruth-Maria Thomas hat es mit ihrem Buch 'Die zweitgrößte Liebe' geschafft, mich mit ihrer Geschichte so zu berühren, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite das Gefühl hatte, ihrer Protagonistin erschreckend nahe zu sein. Denn sowohl die Charaktere selbst, als auch ihre Beziehung zueinander und ihre Gefühlsebene sind so empathisch gezeichnet, dass ich mich nahezu als Teil des Geschehens empfunden habe.Mit viel Beobachtungsgabe und Feingefühl skizziert die Autorin die Unterschiede der sozialen Herkunft und die Auswirkungen auf ihre Beziehung, die diese unweigerlich mit sich bringt. Kleine Feinheiten und große Gegebenheiten, die ein Beziehungsgefüge aus der Balance bringen können - oder war diese Balance nie gegeben?!Dies mitzuerleben und dabei von der wunderbaren Erzählstimme der Autorin umhüllt zu sein, macht das Buch zu einem absoluten Must-read für mich!
Kann man Liebe mit Geld und Sicherheit aufrechnen?
Endlich ein neuer Roman von Ruth-Maria Thomas! Nach „Die schönste Version“ und „wie ich frau bin“ habe ich sehnsüchtig auf „Die zweitgrößte Liebe“ gewartet - und es hat sich gelohnt. Nach der Pleite ihres Schmuckgeschäftes muss Protagonistin Michelle, Anfang 30, ihren großen Traum hinter sich lassen. Sie packt ihren Koffer und beschließt, im Westen einen Neuanfang zu wagen. „In ihren Arbeitsvertrag hatte sie Michelle statt Mishelle eingetragen. [...] Sie hatte gedacht, es würde sie erleichtern. Endlich weg von dem fatalen Rechtschreibfehler ihrer Mutter, die ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben in ihren und den Namen ihres Bruders, Maurice, gesteckt hatte. Endlich weg, weg von einem Namen, mit dem sie gescheitert war. Neuer Name, neues Glück, alles noch einmal auf Anfang. Doch es machte sie auch traurig: Hier wusste niemand, wie sie wirklich hieß und wer sie einmal gewesen war. Wenn sie mit ihrem Bruder telefonierte und der sie Shelly nannte, wie früher, war das tröstlich, irgendwie.“Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf eine für sie völlig fremde Welt aus Reichtum und Luxus – ein großer Gegensatz zu ihrem Leben, geprägt von Entbehrungen in der Kindheit damals und den belastenden Schulden und Sorgen heute.„Die Angst, dass es die falsche Entscheidung gewesen war wegzuziehen, in diese viel zu teure Stadt.Die Angst, dass sie bei dem Gehalt, in dem Tempo, in dem sie ihre Schulden abarbeitete, auch noch in hundert Jahren die Reste aus dem Hotel mitnehmen würde.Und was, wenn ihr etwas passierte?“„Abends, zu Hause auf ihrem Fensterbrett flackerten die Lichter der Stadt, und sie rechnete in ihrem Haushaltsbuch, einem karierten Schulheft, gegen die Angst an.“Michelle lernt Henry kennen. Er wuchs sehr privilegiert auf, Geldsorgen kennt er nicht. Trotz aller Gegensätze verlieben sich die beiden. Michelle taucht ein in ein Leben ohne Geldsorgen, das sie so nie erlebt hat.„‘Wie fühlt es sich eigentlich an, so abgesichert zu sein?’, fragte sie ihn in einer Nacht, in der sie nicht schlafen konnte, ihr Tag-Nacht-Rhythmus war durch die Schichten komplett hinüber. Sie lagen in ihrer kleinen Kammer, und die Heizung bollerte ununterbrochen.Henry sagte, dass er darüber noch nie nachgedacht habe, er müsse ja auch arbeiten gehen, fühle sich nicht wie jemand, der für immer ausgesorgt habe, ‘ja, aber’, entgegnete sie – dieses Gefühl, dass im Notfall für ihn gesorgt sei, dass die Familie Haus und Wohnungen, sicher auch Geld angelegt habe, oder? ‘Ja.’ Also, dieses Gefühl, dass ihm finanziell eigentlich nichts passieren könne, außer er würde spielsüchtig werden und alles im Casino verzocken, sie lachte bei der Vorstellung: Henry am einarmigen Banditen. Er schwieg, drehte ein paar ihrer Haarsträhnen um seinen Zeigefinger.‘Es fühlt sich … normal an. Schätze ich’, sagte er schließlich langsam. ‘Es ist etwas … Selbstverständliches für mich.’‘Ich stell es mir vor wie eine warme Dusche, wie ein weiches Bett, als wäre das Leben dann perfekt.’Er lachte auf. Perfekt sei es nicht. Schön wär’s. Probleme gebe es ja trotzdem immer irgendwie.Sie schwieg, dachte daran, wie viele ihrer Probleme mit Geld zu tun hatten.‘Und was ist das für ein Gefühl … Existenzangst zu haben?’[...]Wie sollte sie ihm erklären, was das für ein Gefühl war. Den Verdacht zu haben, dass es für sie keine gute Zukunft gab. Sich Träume lieber zu verbieten. Immer zu rechnen. Das ständige schlechte Gewissen beim Geldausgeben. Noch eine Nachtschicht anzunehmen. Und noch eine. Wer brauchte schon Schlaf? Immer zu müssen. [...] ‘Es ist, als würde über allem ein Schatten liegen’, antwortete sie schließlich nur knapp.“Und dank ihrer sich festigenden Beziehung scheint auf einmal auch für Michelle ein sorgenfreies Leben möglich zu sein – doch sie beginnt sich zu fragen, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist.„‘Du möchtest mich heiraten, damit ich … mich sicher fühle?’‘Damit du abgesichert bist, das Angebot von Alexander nicht annehmen musst.’Sie sah ihn an, ihr Gesicht nicht ganz lesbar für ihn im Schein der Kerze.‘Abgesichert.’‘Abgesichert.’‘Abgesichert … mit wie viel?’‘Wie bitte?’Statt nach dem Ring, griff sie nach ihrer Zigarettenschachtel.‘Mit wie viel Geld wäre ich denn abgesichert?’“Ruth-Maria Thomas kreiert von Anfang an eine unfassbare Atmosphäre, die total in den Bann zog. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Dieser Roman über gesellschaftliche Unterschiede (auch im Hinblick auf Ost-West), Klassismus und Herkunft hat mich wirklich absolut begeistert: „Die zweitgrößte Liebe“ gehört definitiv zu meinen diesjährigen Jahres-Highlights!Vielen Dank an den dtv Verlag, Vorablesen.de & NetGalley für das Rezensionsexemplar! 📚💚
Das Buch hat mir den Schlaf geraubt!
Als das Buch gestern Nachmittag bei mir ankam, wollte ich eigentlich nur kurz hineinlesen. Draußen war schlechtes Wetter und nach der Arbeit hatte ich keine Pläne. Also habe ich es mir mit dem Buch gemütlich gemacht. Tja, aus ein paar Seiten wurden mehrere hundert und plötzlich war es 3.30 Uhr morgens. Mein heutiger Arbeitstag war dementsprechend ziemlich hart, aber das war es absolut wert.Ich glaube, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so feinfühlig und gleichzeitig so eindringlich über Klassismus geschrieben hat. Vor allem darüber, was soziale Herkunft und Geld mit Beziehungen machen. Es geht nicht einfach nur um finanzielle Unterschiede, sondern um die Gefühle, die damit verbunden sind. Um Scham, Unsicherheit, Abstiegsängste und das ständige Gefühl, nicht ganz dazuzugehören.Michelle ist mir unglaublich nah gekommen. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle jederzeit nachvollziehen. Besonders ihre Angst vor dem sozialen Abstieg hat mich sehr bewegt. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie sehr solche Ängste Entscheidungen beeinflussen und wie tief sie in einem Menschen verwurzelt sein können. Das hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht und teilweise auch richtig aufgewühlt.Dazu kommt eine Sprache, die mich von der ersten Seite an eingefangen hat. Sie ist wunderschön, ohne überladen zu sein, und schafft es, dass man vollkommen in die Geschichte eintaucht. Ich hatte das Gefühl, Michelle die ganze Zeit direkt zu begleiten und ihre Gedanken selbst mitzuerleben.Dieses Buch hat mich nicht nur hervorragend unterhalten, sondern mir auch Fragen mitgegeben, die mich noch lange beschäftigen werden. Was macht Geld mit uns? Wie sehr beeinflusst unsere Herkunft unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Selten habe ich ein Buch gelesen, das diese Themen so klug, sensibel und ehrlich behandelt.Für mich ist "Die zweitgrößte Liebe" ein absolutes Highlight und ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Veranstaltungen & Medientermine
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Ruth-Maria Thomas mit ihren Gästen Cynthia Cornelius und Mai-An Nguyen
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8049 Zürich
im Rahmen der Literaturtage "Lesezeichen"
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09633 Halsbrücke
St. Kassians-Platz 6
93047 Regensburg
Pressestimmen
Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien ...verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. mehr weniger
Christine Westermann, 02.08.2026
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit.
23.07.2026
Ruth-Maria Thomas kann wunderbar präzise über Liebe schreiben.
01.09.2026
Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt.
01.09.2026
Ruth-Maria Thomas lässt Lebenswelten kollidieren und zeigt sich einmal mehr als präzise Beobachterin... mit sprachlicher Brillanz. Gesagtes und Unausgesprochenes sorgen in starken Dialogen für nahbare und nachvollziehbare Charaktere. mehr weniger
Norbert Windeck, 31.08.2026
Ruth-Maria Thomas beweist auch in ihrem zweiten Buch, welch großartige Erzählerin sie ist, wie schar...f und feinfühlig zugleich sie gesellschaftliche Themen – Klasse, Geld und letztlich auch Macht – bearbeitet. mehr weniger
31.08.2026
Thomas erzählt aufregend neu die alte Geschichte von den zwei Königskindern, die nicht zueinanderkom...men. mehr weniger
Denis Scheck, 23.08.2026
In nüchterner, unaufgeregter Sprache, zwischen Momenten rosarot-verliebter Zuckerwatte stellt die Au...torin Fragen nach Klasse, Geschlecht und Herkunft. Worteinschübe und lange Schachtelsätze erinnern stellenweise an einen Gedankenstrom und ziehen direkt in das Erleben der Figuren. Wie schon in ihrem Debüt „Die schönste Version“ erzählt Thomas die Geschichte der vielschichtigen Charaktere mit so vielen Details, dass man sie fast riechen, schmecken, greifen kann. mehr weniger
Cara Hofmann, 22.08.2026
Ruth-Maria Thomas gelingt besonders gut: Sie zeichnet mit diesem Roman ein Bild der Ungleichheit in ...der Gesellschaft, ohne auch nur eine einzige journalistische These aussprechen zu müssen. Es ist ein Ost-West-Roman, ohne dass die Namen der politischen Himmelsrichtungen fallen. mehr weniger
22.08.2026
›Die zweitgrößte Liebe‹ ist weit mehr als ein gelungenes zweites Buch. Ruth-Maria Thomas schärft das..., was ihr Schreiben schon im Debüt so besonders gemacht hat: ihren Blick für das Ungesagte, für die leisen Verschiebungen zwischen Menschen und für die Art, wie gesellschaftliche Verhältnisse bis in die intimsten Beziehungen hineinreichen. mehr weniger
Sandra Belschner, 10.08.2026
Dabei schafft die Autorin Identifikationsfiguren und erweitert den Horizont – mit ihrer klugen, einf...ühlsamen Sprache, die sich weigert, Menschen in Schubladen zu stecken. mehr weniger
Johanna Scultheiss, 03.08.2026
Der zweite Roman von Ruth-Maria Thomas, ist die kluge Geschichte einer Liebe über soziale Unterschie...de hinweg. (...) Thomas erzählt das aus beiden Perspektiven, und sie tut es fair. (...) Am klügsten ist der Roman dort, wo er die Scham umverteilt. mehr weniger
Mariya Martiyenko, 02.08.2026
In ›Die zweitgrößte Liebe‹ schreibt Autorin Ruth-Maria Thomas eine Lovestory, die mehr ist, als nur ...romantisch – und traut sich, wie gewohnt, auch über das zu schreiben, bei dem die meisten wegsehen. mehr weniger
Greta Lowak, 02.08.2026
Beziehungen wie die zwischen Henry und Michelle, also solche, die auf ökonomischen Ungleichheiten be...ruhen, gibt es in der Realität viele. Doch noch nie wurden die dahinterstehenden Gedanken, Hoffnungen und Gefühle so präzise durchleuchtet wie hier. mehr weniger
Marie-Luise Goldmann, 01.08.2026
Ruth-Maria Thomas hat ihre Stimme und ihre Themen gefunden. Auf sensible Weise macht sie Machtgefäll...e in Beziehungen begreifbar. (...) Es ist eine der schmerzlich-schönsten Liebesgeschichten, die man aktuell lesen kann. mehr weniger
Corinne Orlowski, 31.07.2026
›Die zweitgrößte Liebe‹ besticht durch mitreißende Dialoge und ist psychologisch auf den Punkt erzäh...lt – [zum Beispiel, wenn Michelle und Henry dem jeweils anderen nur zögerlich von der eigenen Herkunft berichten]. Ruth-Maria Thomas meidet in ihrem Roman nicht nur jedes Klischee, sie fragt auch auf kluge Weise, wie selbstlos wir wirklich sind in der Liebe. mehr weniger
30.07.2026
Ruth-Maria Thomas besitzt ein gutes Gespür für Dialoge und zwischenmenschliche Spannungen. Ihre Figu...ren sprechen lebendig und lebensnah, sie findet starke Szenen. (...) Ruth Maria Thomas gelingt ein präzises Porträt zweier Menschen, die sich lieben – und dennoch an völlig unterschiedlichen Vorstellungen von Sicherheit scheitern. mehr weniger
Theresa Hübner, 30.07.2026
Legt man das Buch beiseite, wünscht man sich, die Autorin möge bitte bald eines nachlegen. Gerne auc...h wieder mit einer Protagonistin wie Michelle, die einem mit ihrer direkten, kaltschnäuzigen Art sofort ans Herz wächst. mehr weniger
Katja Schönherr, 30.07.2026
Erneut erreicht Ruth-Maria Thomas mit der verblüffenden Leichtigkeit einer unbekümmert wirkenden Spr...ache emotionale Tiefen, wenn sie erzählt, wie möglich oder unmöglich es sein kann, ein Leben gleichberechtigt zu teilen. (...) Auch von solchem Schmerz erzählt dieser zweite Roman, der den hohen Erwartungen gerecht wird. mehr weniger
Janina Fleischer, 29.07.2026
Es ist ein Roman, der eine wilde Sogkraft entwickelt, bis zu seinem fulminanten Ende.
Jolinde Hüchtker, 23.07.2026