3D Cover des Buches Düster von Ivar Leon Menger. Links daneben der Text: Auf der Insel der Toten
3D Cover des Buches Düster von Ivar Leon Menger. Links daneben der Text: Auf der Insel der Toten
Stahl ermittelt wieder – es wird noch finsterer
Düster

Ein Grandhotel, eine Insel – und ein Mord, der alles verändert

Auf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden – nackt, entstellt, mit fehlendem Auge. 

Ein „Urlaub“, der keiner ist – und weitere grausame Morde

Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.

Eine Leiche ohne Auge. 

Zwei Kommissare ohne Spur.

Und mehr Verdächtige,

als man zählen kann.

Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?  

Stahl geht ans Fenster, schiebt den Vorhang zur Seite und blickt in den Hotelpark hinaus. »Man muss die Psyche des Mörders verstehen. Er wollte seinem Opfer ganz nah sein, bevor er es tötet. Stundenlang hat er unter ihrem Bett verharrt. Regungslos. Wie ein Skorpion.« Er dreht sich zur Hoteldirektorin um. »Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, doch wir müssen in Betracht ziehen, dass er Gefallen daran gefunden hat. Und es wieder tun könnte.«

Der neue düstere Pageturner des SPIEGEL-Bestsellerautors

»Bereits mit seinem Debüt ›Als das Böse kam‹ hat der aus Darmstadt stammende Menger Leser und Kritik begeistert. Seine Spezialität: Völlig überraschende Wendungen, welche die komplette Handlung in einem neuen Licht erscheinen lassen.« Rhein-Neckar-Zeitung

»Der Kerl ist wirklich eine Bereichung für den deutschen Thrillermarkt.« Romy Hausmann

Der neue Fall für Hans Jörg Stahl, den Kommissar aus ›Finster‹ – natürlich unabhängig lesbar

Mit dem zweiten Band der Thriller-Reihe von Ivar Leon Menger, wird aus der Inselkulisse ein Schauplatz für einen packenden Psychothriller: Nordsee-Setting, 80er-Jahre-Atmosphäre, Serienmord-Spannung – Gänsehaut pur.

Ein Thriller für alle, die das Böse schon immer fasziniert hat. Besonders die Frage: Gibt es das Böse von Geburt an oder hängt eine mörderische Entwicklung vom Umfeld ab?

Bibliografische Daten
EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45040-9
Erscheinungsdatum: 13.08.2026
1. Auflage
400 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Ivar Leon Menger

Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.

Mehr unter www.ivarleonmenger.de

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10 von 118 Leserstimmen

4.8 von 5 Sternen


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smilingkatinka am 07.08.2026 11:08 Uhr

Wow

Düster ist der zweite Teil einer Reihe von Ivar Leon Menger. Man muss Finster aber nicht gelesen haben, um dieses Buch genießen zu können und meiner Meinung nach kann man die Lektüre von Finster sogar ohne große Probleme nachholen, wenn man durch Finster zum Fan wird.Ivar Leon Menger liebe ich seit Monster 1983 und so habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich wurde absolut nicht enttäuscht.Ein Kommissar a.D., der nicht in den Urlaub will und doch mit seiner Freundin im Grand Hotel landet und somit in einem Setting, dass perfekt zur Urlaubszeit passt verbunden mit einem Fall, der in den 80ern spielt und mich damit in meine Kindheit zurückversetzt. Das waren schon gute Voraussetzungen. Doch alle meine Erwartungen wurden haushoch übertroffen. Ich habe dieses Buch in 2 Tagen durchgelesen und alles andere völlig vernachlässigt. Man denkt ständig, man weiß Bescheid, nur um wieder von einem Plotttwist überrascht zu werden. Das war wirklich faszinierend. Mir gefällt sehr, dass Stahl kein junger, dynamischer Sunnyboy ist, aber auch kein verschrobener alter Polizist, sondern eben einfach nur ein Rentner, der eigentlich seinen Ruhestand genießen will. Er ist absolut menschlich und das macht ihn so sympathisch. Der Schreibstil ist gewohnt gut und die Seiten fliegen nur so dahin. Wer Krimis mag, wird Düster lieben.

frieapit am 03.08.2026 12:08 Uhr

Solider Krimi

Was so alles auf einer kleinen Urlaubsinsel passieren kann ....Die Vorgeschichte schlägt ein wie eine Bombe und lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Dann kommt der Sprung einige Jahre weiter. Zu Zeiten, als noch überall geraucht werden durfte und wurde. Man sieht förmlich den Nebel in den Kneipen und riecht ihn in den Räumen. Düster ist der zweite Roman der Reihe um den pensionierten Kommissar Stahl, aber gut lesbar, auch wenn man den ersten (Finster) nicht gelesen hat. Anders als bei anderen pensionierten Kommissaren wirkt Stahl überhaupt nicht besserwisserisch oder angestaubt - eher sehr authentisch. Auch er hat Gesundheitsprobleme und kämpft mit seiner neuen Beziehung. Kurze Kapitel, ausreichend Leben und Spannung, immer wieder Rücksprünge in der Zeit, die das Bild des Täters immer klarer werden lassen. Immer wieder muss man seine Vermutung hinsichtlich des Täters in Zweifel ziehen.Den ersten Teil habe ich schon hier liegen und freue mich darauf. Kurz: Klare Leseempfehlung.

stefanie07 am 03.08.2026 10:08 Uhr

Richtig gute Fortsetzung

Düster ist die Fortsetzung von Finster einem auch schon bereits tollen Thriller. Jedoch war Düster für mich noch ein Stück besser. Ivar Leon Menger entführt uns auf die Nordseeinsel Liekenoog, einer kleinen Insel ohne Autos mit wenigen Läden und lediglich einem Hotel. Natürlich fährt unser Kommissar in Rente namens Hans J. Stahl, bekennender Urlaubsmuffel nicht allein dahin, er nimmt seine geliebte Geli mit. Auf der Insel passieren dann wirklich viele Dinge die man so nicht vorraus gesehen hat. Nicht nur eine Leiche wird gefunden, doch wer ist der Täter? Waren es sogar mehrere? War es Selbstmord? Das erfährt der Leser alles in diesem wundervollen Buch. Das Cover sieht gar nicht nach Küstenflair aus, aber das erwartet euch, ebenso wie eine spannende Zeitreise zwischen zwei Ebenen in den 60er und 80er Jahren. Und die 60er Geschichte hat es in sich. Wahnsinn, vorallem, ich habe mich belesen, gab es diese Praktiken bis Ende der 60er wirklich in Deutschland. Kaum vorstellbar. Ich fand die Figuren hervorragend gezeichnet, ebenso wie die Schauplätze. Ich dachte teilweise wirklich, dass ich da mit am Strand bin und ermittle. Genial! Auch die Atmosphäre ist die gesamte Zeit wirklich toll, etwas düster, aber dennoch mit Urlaub. Gefühlt hat jeder sein Geheimnis, manche mehr und manche weniger. Der Schreibstil ist toll, einem wird nie langweilig, man suchtet das Buch einfach durch, weil es richtig gut gemacht ist! Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller und Krimi Liebhaber. Noch zum Ende, man muss Teil 1 nicht kennen um Düster zu lesen, das funktioniert auch ohne.

aimee03 am 03.08.2026 08:08 Uhr

Wahnsinnig gut!

Inhalt: Ex-Kommissar Stahl genießt seine Rente. Seine Lebensgefährtin Geli sehnt sich nach einer gemeinsamen Auszeit. Da kommt es doch wie gerufen, dass Stahl zu einem Vermisstenfall auf die Insel Liekenoog gerufen wird. Die Hotelchefin vermisst eine ihrer Angestellten und Stahl tarnt dies als romantische Auszeit im Luxushotel. Doch statt Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen. Ein Serienmörder scheint auf der kleinen Insel sein Unwesen zu treiben. Gemeinsam mit dem jungen Inselkommissar Böhm geht er jeder Spur sorgsam nach. Es verschwinden aber immer weiter junge Frauen. Können Böhm und Stahl das Grauen stoppen? Meinung: Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht. Ich bin zwar eigentlich kein Fan von Büchern, die so viele Jahre in der Vergangenheit liegen, aber ich musste es einfach versuchen. Ich wurde auch absolut nicht enttäuscht! Ich kenne zwar den ersten Teil der Reihe rund um Stahl nicht, habe mich aber sofort gut im Buch eingefunden. Daher kann man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen. Die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, aber auch der Schreibstil des Autors hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ebenfalls toll fand ich die verschiedenen Perspektiven. Stahl war mir von Beginn an sympathisch und ich mochte seine Art der Ermittlungen. Der Plotttwist hat mich dann richtig kalt erwischt. Ich war die ganze Zeit auf einer vollkommen falschen Spur. Die eh schon spannende Handlung wurde damit nochmal auf ein ganz anderes Level gebracht. Ivar Leon Menget gehört für mich zur deutschen Thriller-Elite.

paddy123 am 05.08.2026 13:08 Uhr

Packender Inselkrimi mit Gänsehautgarantie

Stahl ermittelt wieder. Dunkler, rätselhafter und beklemmender als je zuvor und ich habe alles daran geliebt und den Thriller regelrecht verschlungen. Eigentlich sollte es eine erholsame Auszeit für Stahl werden. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Geli reist der Ex-Kommissar auf eine idyllische Nordseeinsel, wo ein luxuriöses Grandhotel Entspannung verspricht. Doch die Ruhe währt nicht leider nicht sehr lange. Als eine junge Frau spurlos verschwindet und kurz darauf tot am Leuchtturm aufgefunden wird, gerät die Insel in Angst und Schrecken. Das Opfer wurde auf grausame Weise zugerichtet, und schon bald deuten weitere Verbrechen darauf hin, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird. Die Angst geht rum und der Spürsinn von Stahl ist geweckt. Zusammen mit dem jungen Inselkommissar Böhm nimmt Stahl die Ermittlungen auf. Während sich Verdächtige und Geheimnisse immer mehr häufen, führt jede Spur tiefer in ein fast undurchschaubares Netz aus Lügen, Obsessionen und menschlichen Abgründen. Der Täter scheint seinen Opfern erschreckend nahe zu kommen, lange bevor er brutal und ohne Gnade zuschlägt. Je mehr Stahl über den Mörder herausfindet, desto deutlicher wird: Hier handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Täter. Und wenn seine Theorie stimmt, wird schon bald das nächste Opfer auf ihn warten. Ein atmosphärischer Thriller voller Spannung, unerwarteter Wendungen und einer Bedrohung, die im Verborgenen lauert. Nicht jeder Gast des Grandhotels wird die Insel lebend verlassen, aber Stahl und Böhm tuen alles dafür den Täter ausfindig zu machen und hinter Gitter zu bringen.Mit Düster legt Ivar Leon Menger mal wieder einen fesselnden Thriller vor, der von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und man fliegt wieder nur so durch die Seiten. Genau deswegen liebe ich seine Bücher und dieses Mal gefällt mir das Setting mit der Insel als Nordseefan besonders gut. Die stürmische Nordseeinsel und das abgeschottete Grandhotel schaffen eine beklemmende Atmosphäre, in der hinter jeder Tür ein neues Geheimnis lauert. Besonders gut gefallen mir die toll beschriebenen und vielschichtigen Protagonisten und das rasante Erzähltempo. Ex-Kommissar Stahl ist wieder sehr eigen und ermittelt gewohnt kantig und zugleich menschlich, während die Spannung bis zum überraschenden Finale kontinuierlich steigt. Ein intelligenter, atmosphärischer Krimi voller Wendungen, der Fans düsterer Thriller begeistert und mich darin bestärkt, was für ein grandioser Autor Ivar Leon Menger ist. Von meiner Seite gibt es für zweiten Teil – genauso wie für den ersten Teil – eine klare Leseempfehlung.

dana09 am 05.08.2026 11:08 Uhr

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite

Schon „Finster“, der erste Band mit Ex-Kommissar Hans J. Stahl, hat mich begeistert. Deshalb waren auch meine Erwartungen an „Düster“ recht hoch.Diesmal ermittelt Hans auf der fiktiven Nordseeinsel Liekenoog. Die Besitzerin hat ihn zu Hilfe gerufen, nachdem eine ihrer Angestellten plötzlich spurlos verschwand. Dem jungen Inselkommissar Böhm traut sie die Auflösung des Falls nicht ganz zu. Da Geli, die Freundin des ehemaligen Kommissars, unbedingt Urlaub machen will, tarnt der ihr gegenüber seine Ermittlungsreise als Urlaub. Als die Leiche der verschwundenen jungen Frau grausam zugerichtet ermordet gefunden wird ist es mit dem Urlaubsfeeling vorbei. Doch sie bleibt nicht die einzige. Bald ist klar, dass ein kaltblütiger Serienmörder sein Unwesen auf der idyllischen Insel treibt.Hans J. Stahl und Jochen Böhm, der froh über die Unterstützung durch einen erfahrenen „alten Hasen“ ist, haben bald alle Hände voll zu tun.Ihr erster Verdächtigte ist Robert Wagner, ein Schriftsteller der im Luxushotel Urlaub macht und sich seltsam verhält. Oder hat der über 20 Jahre alte Fall mit dem sogenannten Knochenmann mit den aktuellen Vorkommnissen zu tun? Bis nach und nach Licht in die Angelegenheit kommt, gibt es noch einige Tote und für den Leser viele spannende nervenzerrende Lesestunden.„Düster“ erzählt die Ereignisse auf zwei Zeitebenen. Wir befinden uns im Jahr 1987, in Rückblicken erlebt der Leser das Schicksal des Jungen Berti. Der musste als kleines Kind Mitter der 60er-Jahre mit ansehen, wie seine Mutter von einem Freier ermordet wurde. Was der kleine Berti bis zum Erwachsenenalter noch alles erleben muss, wird hier nicht verraten.Ivar Leon Menger gelingt es hervorragend, den Leser in seinen Bann zu ziehen und zu fesseln. Von Anfang an wird man auf falsche Spuren gelockt – allein schon dadurch, dass es verschiedene Charaktere gibt, die Berti sein könnten: Albert, Hubert, Bertram oder doch Engelbert? Wer ist dieser Berti? Nicht nur ich werde von der Auflösung überrascht gewesen sein. Durch immer neue Wendungen steigt die Nervenanspannung gewaltig. Als der Serienmörder scheinbar gefunden und der Fall abgeschlossen scheint, wird es durch einen raffinierten Twist noch einmal interessant.Die Figuren sind gut ausgearbeitet und durch bildhafte und detaillierte Beschreibungen werden sie zum Leben erweckt. Auch die Handlungsorte kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Nordseeküste mit Strand, Dünen und dem Leuchtturm entsteht vor meinem inneren Auge.Mit „Düster“ hat der Autor meine Erwartungen voll erfüllt. Dafür – und dass mir das Werk viele hochspannende Lesestunden geschenkt hat – kann es nur die Höchstwertung geben.Eine eindeutige Leseempfehlung für Thriller-Fans.

dreamlady66 am 06.08.2026 23:08 Uhr

Ein wirklich düsterer PageTurner

Aufgrund des flammenden Covers hat mich dieser Thriller interessiert, denn ich kannte bereits den Vorgängerband.Die Cold Case-Geschichte mit viel RückBlenden und in 3 Teile aufgeteilt beginnt damit, dass 1987 eine junge Frau auf der autofreien Nordsee-Insel Liekenogg verschwindet.Somit wird der pensionierte Kommissar Stahl aus Katzenbrunn im Odenwald zur Aufklärung beauftragt.Nach kurzer Zeit wird die Frau tot aufgefunden, sie ist nackt und entstellt.Es folgen weitere TodesFälle und mehrere Verdächtige...Der mir bereits bekannte und sehr geschätzte Autor (aus meiner Heimatstadt, ei Gude wie) hat einen besonderen SchreibStil, indem er es schafft, den SpannungsBogen per kurzknappen Sätzen interessant aufzubauen, so dass der Leser in ebenso kurzen Kapiteln schneller und besser die Handlungen verfolgen kann.Insofern bietet dieser Plot alles, was einen guten Thriller ausmacht.Für mich ein lesenswertes Buch per Ausflug in die legendären 80iger mit einer Empfehlung!

c-bird am 09.08.2026 18:08 Uhr

Ex-Kommissar Stahl goes Kult

Ex-Kommissar Hans J. Stahl konnte mich bereits in „Finster“ begeistern. Mit „Düster“ legt der Autor Ivar Leon Menger nun also den zweiten Fall für den ehemaligen Kommissar vor.Auf der Nordseeinsel Liekenoog ist die Angestellte eines Grand Hotels verschwunden. Die Hotelbesitzerin macht sich große Sorgen und bittet Stahl um seine Hilfe. Dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie die Ermittlungen allein nicht zu. Da sich Geli, Stahls neue Lebenspartnerin, schon lange einen Urlaub wünscht, tarnt Stahl die Reise auf die Insel als Luxusurlaub. Doch kaum angekommen, wird die vermisste Angestellte tot aufgefunden. Schon bald jagen Stahl und Böhm einen Serienkiller.Erzählt wird die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven. So entwickelt sich nach und nach ein gutes Gesamtbild und es wird nie langweilig. Zudem gibt es Rückblicke auf die Kindheit des kleinen Berti, die im Jahr 1965 beginnen und dem Leser an seiner schweren Kindheit teilhaben lassen. Doch wer könnte dieser Berti sein? Menger schickt hier jede Menge Bertis ins Rennen, die alle irgendwie verdächtig erscheinen. Man kann also herrlich miträtseln wer der Täter sein könnte. Mehrere Wendungen runden die spannend erzählte Geschichte ab. Auch die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer das Gefühl hat, doch noch schnell eins oder zwei lesen zu können.Wie schon „Finster“ ist auch „Düster“ in den späten 80er Jahren angesiedelt. Der Autor schafft es perfekt den Zeitgeist und die Atmosphäre der kultigen 80ern einzufangen. Geschickt werden Songs und Fernsehsendungen, die damals angesagt waren, aber auch aktuelle Ereignisse in die Handlung miteingebunden. Natürlich finden auch die Ermittlungen auf einer anderen Ebene als heute statt, das Münztelefon lässt grüßen. Die Auflösung selbst war wirklich verblüffend und konnte absolut bei mir punkten.Insgesamt eine spannend erzählte Fortsetzung des ersten Bandes mit Hans J. Stahl. Das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Über weitere Fälle mit dem Ex-Kommissar würde ich mich sehr freuen.

flöckchen am 10.08.2026 19:08 Uhr

Düstere Spannung

Dies war mein erstes Buch von Ivar Leon Menger und ich bin absolut begeistert. Kurz zum Inhalt: Ex- Kommissar Stahl ist zu seiner neuen Lebenspartnerin, Geli, in den Odenwald gezogen. Diese sehnt sich schon seit langer Zeit nach einer gemeinsamen Auszeit. Als Stahl ein Anruf aus einem Luxushotel auf Liekenoog bekommt und man ihn um Hilfe bittet. Reagiert er blitzschnell und tarnt den Aufenthalt als Luxusurlaub für Geli und ihn. Doch schnell merkt auch Geli, dass hier etwas nicht stimmt. Statt einer gemeinsamen Auszeit jagt Stahl zusammen mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm einen bestialischen Serienkiller.Der Täter hinterlässt wenig Spuren, aber dafür gibt es sehr viele Verdächtige. Irgendwie scheint jeder ein kleines Geheimnis zu haben und fast jeder erscheint irgendwie verdächtig. Für mich war dieses Buch ein echter Pageturner und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine rasante , aber sehr spannende Handlung mit immer wieder neuen Verdächtigen. Von mir gibt es eine klare Leseweiterempfehlung.

nora3112 am 09.08.2026 12:08 Uhr

Menger liefert wieder gradios ab!

„Düster“ von Ivar leon MengerInhaltsangabe:Stahl ermittelt wieder – es wird noch finstererEin Grandhotel, eine Insel und ein Mord, der alles verändertAuf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden, nackt, entstellt, mit fehlendem Auge. Ein „Urlaub“, der keiner ist und weitere grausame MordeEin Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.Eigene Meinung:Nach „Finster“ war für mich sofort klar, dass ich auch den zweiten Fall rund um Ex-Kommissar Hans Jörg Stahl lesen würde. Das Wiedersehen mit einer Figur, die mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen ist, hat meine Vorfreude entsprechend groß werden lassen. Umso schöner war es, dass „Düster“ meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern erneut übertroffen hat.Ein neuer Ermittlungsfall für Ex-Kommissar Stahl, getarnt als gemeinsamer Erholungsurlaub mit Lebenspartnerin Geli, treibt ihn auf die (fiktive) Nordseeinsel Liekenoog. Dort verschwindet eine junge Angestellte aus dem hiesigen und angesehenen Grandhotel. Kurz darauf wird ihre grausam zugerichtete Leiche am Leuchtturm entdeckt. Gemeinsam mit dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm beginnt Stahl die Suche nach einem Täter, der offenbar ebenso intelligent wie skrupellos vorgeht. Schon bald geraten zahlreiche Verdächtige in den Fokus der Ermittlungen und mit jeder neuen Erkenntnis wird deutlicher, dass hinter den Verbrechen weit mehr steckt, als zunächst angenommen.Ivar Leon Menger versteht es erneut meisterhaft, seine Leser von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Sein Schreibstil ist ausgesprochen flüssig, bildhaft und atmosphärisch. Die Handlung entwickelt einen Sog, der dafür sorgt, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte.Besonders gefallen hat mir erneut die Ermittlungsarbeit. Statt auf übertriebene Action setzt Menger auf Spannung, die sich kontinuierlich steigert. Als Leser sammelt man gemeinsam mit den Ermittlern Hinweise, entwickelt eigene Theorien und verwirft sie kurze Zeit später wieder. Ich war mehrfach überzeugt, den Täter entlarvt zu haben und wurde jedes Mal eines Besseren belehrt. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht für mich einen richtig guten Thriller aus!Auch die Figuren gehören wieder zu den großen Stärken seines Romans. Hans Jörg Stahl ist ein Protagonist, der Ecken und Kanten besitzt und dadurch ausgesprochen authentisch wirkt. Gleichzeitig erhalten auch die Nebenfiguren genügend Raum, um glaubwürdig und vielschichtig zu erscheinen. Dadurch entsteht nie der Eindruck einfacher Schwarz-Weiß-Zeichnungen, sondern eines komplexen Geflechts aus Persönlichkeiten und möglichen Motiven.Ebenso überzeugend ist das Setting. Die raue Nordseeinsel mit ihrem Grandhotel, dem Leuchtturm und ihrer oft bedrückenden Atmosphäre bildet die perfekte Kulisse für diesen Thriller. Menger gelingt es, die Umgebung so plastisch zu beschreiben, dass sie sich beinahe wie eine weitere Figur innerhalb der Geschichte anfühlt.Besonders beeindruckt hat mich erneut die Konstruktion der Handlung. Die Hinweise sind fair verteilt, ohne zu viel zu verraten, und die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend. Wer gerne miträtselt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Außerdem sind die Kapitel angenehm kurz.Mit „Düster“ beweist Ivar Leon Menger eindrucksvoll, dass Finster kein Zufallserfolg war. Der zweite Fall für Hans Jörg Stahl überzeugt mit einer dichten Atmosphäre, hervorragend ausgearbeiteten Figuren, einem intelligent aufgebauten Spannungsbogen und zahlreichen Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben.Fazit:Wer atmosphärische Thriller mit starken Charakteren, spannender Ermittlungsarbeit und einer Geschichte sucht, die bis zur letzten Seite fesselt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Für mich war „Düster“ erneut ein absolutes Highlight und ohne jede Einschränkung eine klare Leseempfehlung!

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung

lesART mit Ivar Leon Menger und Elizabeth Horn

AUSVERKAUFT Kartenverkauf bei Cano’s Schreibwaren in Traisa. 8 Euro

04.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Altes Rathaus Traisa
Ludwigstraße 84
64367 Mühltal-Traisa
Signierstunde

Signierstunde mit Ivar Leon Menger: ›Düster‹

05.09.2026
11:00 Uhr (CEST)
Thalia Weiterstadt im Loop 5
Gutenbergstraße 5
64331 Weiterstadt
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

16.09.2026
20:15 Uhr (CEST)
Thalia Deutschland GmbH & Co. KG | Boulevard
Schuchardstraße 8
64283 Darmstadt
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

Eine Veranstaltung im Rahmen von Mord am Hellweg. Neben seinem aktuellen Roman präsentiert Ivar Leon Menger außerdem seine Kurzgeschichte für die “Mord am Hellweg”-Anthologie, in der Lünen zum Schauplatz eines Mordes wird. Eine Veranstaltung der Reihe “Möpkentod – Westfalen kriminell”, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative und des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe.

30.09.2026
19:30 Uhr (CEST)
Lükaz – Lüner Kultur- und Aktionszentrum
Kurt-Schumacher-Straße 40-42
44532 Lünen
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

17.10.2026
17:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Das Buchkabinett – Schmitt & Hahn
Hauptstr. 22
64711 Erbach
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

31.10.2026
18:30 Uhr (CEST)
Sumpfblume Hameln
Am Stockhof 2a
31785 Hameln
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

06.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Rathausscheune
Rheinstraße 14
68649 Groß-Rohrheim
Veranstaltung

Ivar Leon Menger liest aus ›Düster‹

10.12.2026
19:30 Uhr (CEST)
Stadtbücherei Weiterstadt
Darmstädter Straße 40
64331 Weiterstadt