»Wer Freida McFadden mag, der wird auch dieses Buch lieben.«
13,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Eine zu viel
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
- Ein abgeschiedenes Ferienhaus in den schottischen Highlands. Eine trauernde Familie. Und mehr als nur ein großes Geheimnis.
- Ein packender Psychothriller voller Twists, der bis zur letzten Seite in die Irre führt
- Meisterhaft verwebt Samantha Hayes Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Pageturner
»Ein absolut lesenswerter Thriller mit Sogwirkung – spannend, psychologisch raffiniert und mit einem atmosphärischen Setting. Samantha Hayes beweist, dass sie zur ersten Riege moderner Spannungsautorinnen gehört.«
Samantha Hayes bei dtv:
- ›Eine von uns‹
- ›Eine zu viel‹
Bibliografische Daten
5. Auflage
Samantha Hayes
Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte sie für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.
Anne Rudelt
Anne Rudelt schreibt, übersetzt und lektoriert mit viel Leidenschaft und Freude alles, was ihr zwischen die Finger und in den Kopf kommt. Nach längeren Zwischenstopps in London, Hamburg und Tokyo lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern wieder sehr gern in ihrer Heimatstadt Berlin.
4 - 10 von 123 Leserstimme
Psychothriller mit einer beklemmenden Atmosphäre, vielen Familiengeheimnissen und überraschenden Wendungen
Eine zu viel hat mich von der ersten Seite an gepackt. Das Buch lebt nicht von blutigen Szenen, sondern von den vielen Geheimnissen innerhalb einer Familie.Nach dem Tod des Familienvaters kommen Connie, ihre drei Töchter und deren Familien in einer abgelegenen Lodge in den schottischen Highlands zusammen. Eigentlich soll das Treffen die Familie wieder näher zusammenbringen. Doch Connie kennt den Inhalt des Testaments – und weiß, dass eine Wahrheit ans Licht kommen wird, die alles verändern könnte.Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Die einsame Lodge, das schlechte Wetter und die angespannte Stimmung sorgen dafür, dass man sich die ganze Zeit fragt, wem man überhaupt noch trauen kann.Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch lernt man die einzelnen Familienmitglieder immer besser kennen und merkt schnell, dass jeder etwas zu verbergen hat. Gerade das hat die Spannung für mich ausgemacht.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Immer wieder gibt es neue Hinweise und Wendungen, sodass ich meine Verdächtigen ständig wechseln musste.Zum Ende hin wird die Handlung teilweise etwas dramatisch und nicht jede Wendung war für mich völlig glaubwürdig. Trotzdem hat mich das Buch bis zur letzten Seite gefesselt.Insgesamt ein spannender Psychothriller mit einer beklemmenden Atmosphäre, vielen Familiengeheimnissen und überraschenden Wendungen.
Ein Familiengeheimnis aus der Vergangenheit erschüttert die Gegenwart
Nach der Beerdigung des Familienvaters Ray verliert sich die Familie aus den Augen. Drei Monate später lädt Mutter Connie ihre drei Töchter, Kate, Darby und Bea, samt Partnern und Kindern in ihre abgelegene schottische Lodge ein. Connie hat nun die schwere Aufgabe, ihren Töchtern Rays Testament zu offenbaren und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Denn eine ihre Töchter wird leer ausgehen. Aber warum?Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Denn nicht nur Connie wahrt ein Geheimnis. Wer steht zu wem? Denn mit der Zeit kommt immer mehr ans Licht, mit dem keiner wirklich gerechnet hat. Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt? Fazit / Meinung:Das Buch hat 432 Seiten und ist drei Teile, die in 54 Kapitel sowie Prolog und Epilog eingeteilt sind. Die einzelnen Kapitel haben eine gute Länge. Erzählt werden die Kapitel aus der Sicht von Connie, ihren drei Töchtern, Kate, Darby und Bea, und Darbys Stiefsohn Theo. Der zweite Teil ist ein Rückblick in die Vergagenheit – 40 Jahre zuvor, wo wir Ray etwas mehr kennenlernen und was damals, nicht nur in der verhängnisvollen Nacht, passiert ist. Der Schreibstil ist locker, flüssig und es bleibt spannend bis zum Schluss.Das Buch ist mega gut geschrieben. Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und so hatte ich es auch in kurzer Zeit durch. Gerade das letzte drittel hat es noch mal in sich. Hier kommt so einiges ans Licht, womit ich so nicht wirklich gerechnet hätte. Die Autorin hat es zu jeder Zeit geschafft, mich aufs Glatteis zu führen und dass ich aus dem Rätseln gar nicht mehr herausgekommen bin. Dachte ich am Anfang eines Kapitels noch, jetzt weiß ich, wer oder was dahintersteckt, wurde ich im nächsten Kapitel eines besseren belehrt und es kam ganz anders, als ich dachte. So enden auch viele Kapitel mit einem Cliffhanger, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als gleich weiter zu lesen.Das Cover gefällt mir auch sehr gut. In Schwarz-Weiß gehalten mit dem Haus im Hintergrund und der Titel sowie der Mantel der Frau stechen in Gelb schön hervor.Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Eher Familiengeschichte als Thriller
Ich mag den Schreibstil der Autorin einfach, er ist wirklich einnehmend und sie schafft es, das Innenleben ihrer Figuren sehr nahbar darzustellen. Es gibt viele unterschiedliche Perspektiven in kurzen Kapiteln, was mir als Leser einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse erlaubt. Auch wenn es mit der Zeit manchmal ein wenig anstrengend war; da alles in Ich-Form geschrieben ist musste ich mich schon immer mal wieder sortieren, wer denn jetzt eigentlich gerade erzählt.Und obwohl Thriller draufsteht, war es für mich eigentlich eher eine Familiengeschichte oder Familientragödie, wenn auch eine wirklich spannende. Schon der Klappentext verrät, dass jemand sterben wird, nur wer, wie und wann, das weiß man nicht, was für sich genommen schon ein typisches Thriller-Element ist. Trotzdem passt diese Einordnung für mich nicht so ganz, was meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tat.Man glaubt, was man glauben will oder verdächtigt vielleicht im ersten Moment eher diejenigen, die sich seltsam verhalten als diejenigen, die immer nett und freundlich wirken. Das Spiel mit diesen Gewissheiten oder eher Ungewissheiten beherrscht die Autorin auf jeden Fall. Hier ist wirklich nichts so, wie es scheint.Das erhöht natürlich die Spannung und sorgt immer wieder für Twists, manchmal war es dann aber fast zu offensichtlich, dass es so nicht sein kann. Trotzdem fand ich den Weg dorthin wirklich sehr unterhaltsam. Nur den letzten Twist, den habe ich erraten, was ich kurz schade fand, letztendlich aber die ganze Geschichte abgerundet hat.Mir hat "Eine zu viel" gut gefallen und ich habe die Lektüre genossen. Wer einen richtig knackigen Thriller sucht, ist hier vielleicht falsch. Spannend und unterhaltsam war es aber allemal.
Bedrückend und düster
Prolog beginnt nervenaufreibend und bedrückend zugleich. Der Untertitel des Thrillers beschreibt es gut "Manche Geheimnisse sterben nicht. sie Töten."Eine Familiengeschichte, die vom Leser alles fordert. Eigentlich hatte die Mutter Connie ihre Kinder und Familienangehörigen in die Highlands eingeladen. Sie wollte das Testament ihres verstorbenen Mannes eröffnen. Die Familie sollte während dieser Trauerphase enger zusammen rücken, gemeinsam Trauern und zum Leben zurückkehren. Aber in dieser Familie wurde zu vieles verheimlicht. Als dann zum Schluss die beste Freundin? von Connie noch mehr Geheimnisse aufdecken will, kommt sie ums Leben. Mit Absicht oder war es ein Unfall. Leider bleibt es im Dunkeln. Das Buch liest sich sehr gut. Es treibt von einem Höhepunkt zum nächsten. Zum Schluss fragt man sich, kann soviel Leid in einer Familie passieren.
Ein raffiniertes Familiendrama mit Knalleffekt
Manche Bücher ziehen einen langsam in ihren Bann. Dieses hier packt einen schon auf den ersten Seiten am Kragen und lässt erst wieder los, wenn die letzte Seite umgeblättert ist.Vor der rauen, beeindruckenden Kulisse der schottischen Highlands entwickelt sich ein Familiendrama, das nach und nach zu einem nervenaufreibenden Psychothriller wächst. Was zunächst wie ein gemeinsames Zusammenkommen nach einem schweren Verlust wirkt, verwandelt sich zunehmend in einen Albtraum aus Misstrauen, alten Verletzungen, verdrängten Wahrheiten und gefährlichen Geheimnissen.Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Die abgeschiedene Lodge, das wechselhafte Wetter und die wilde Landschaft erzeugen eine unterschwellige Bedrohung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Während draußen Stürme aufziehen, braut sich auch innerhalb der Familie immer mehr zusammen. Jeder scheint etwas zu verbergen, niemand ist wirklich der, für den man ihn hält, und mit jeder Enthüllung öffnen sich neue Abgründe.Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Beweggründe, was die Spannung zusätzlich erhöht. Immer wieder war ich überzeugt, endlich zu wissen, wie alles zusammen-hängt, nur um wenige Seiten später festzustellen, dass ich erneut auf eine geschickte Finte hereingefallen war. Samantha Hayes versteht es hervorragend, ihre Leser auf falsche Fährten zu locken und ständig an ihren eigenen Vermutungen zweifeln zu lassen.Das Erzähltempo ist angenehm hoch, gleichzeitig nimmt sich die Autorin genügend Zeit, um die emotionalen Spannungen innerhalb der Familie aufzubauen. Dadurch wirken die Konflikte intensiv und die Folgen der Entscheidungen umso dramatischer. Die Mischung aus psychologischer Spannung, Familiendrama und Thriller-Elementen ist hervorragend gelungen.Und dann dieses Finale! Je näher die Geschichte ihrem Höhepunkt kam, desto mehr raste ich durch die Seiten. Die letzten Enthüllungen haben mich komplett überrascht. Selbst als ich das Buch beendet hatte, gingen mir einige Entwicklungen noch lange durch den Kopf.Fazit: Für mich ist „Eine zu viel“ ein atmosphärischer, raffinierter und äußerst fesselnder Psychothriller voller Geheimnisse, emotionaler Abgründe und überraschender Wendungen. Wer Geschichten liebt, in denen familiäre Fassaden bröckeln und hinter jeder Tür eine neue Wahrheit lauert, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Geschickt konstruiert, perfekt inszeniert
Dass „eine zu viel“ ist, verrät schon der Titel, darüber hinaus schimmert irgendwann durch, wer dies denn sein könnte und auch das Warum meint man zu wissen. Zum Schluss jedoch wird man eines Besseren belehrt, denn diese Geschichte, die mit dem Tod des Familienvaters Ray seinen Anfang nimmt, lässt sich lange nicht greifen.Wie gesagt: Ray ist tot. Connie, seine Ehefrau und Mutter von Kate, Darby und Bea, kennt bereits den Inhalt seines Testaments, das ein lange gehütetes Geheimnis offenbart. Um es ihren Töchtern so schonend wie möglich beizubringen, bittet sie alle mitsamt ihren Partnern und Kindern in ihre Lodge, die sie alle die ganzen Jahre als Feriendomizil genutzt haben. Sie zögert das nicht aufschiebbare Gespräch hinaus, wohl wissend, dass die Wahrheit eine ungeheure Sprengkraft in sich birgt.Es ist mein erstes Buch der Autorin, mein letztes wird es bestimmt nicht sein. Sie versteht es, die unterschwellige Spannung mit nicht vorhersehbaren Wendungen und immer neu hinzukommenden Fakten durchgehend zu halten. Schon allein dadurch ist es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen, es treibt einen unweigerlich weiter. Man meint, zu begreifen, was es mit den einzelnen Personen auf sich hat, erfährt dann ein weiteres, entscheidendes Detail und weiß, dass man nichts weiß. Jede einzelne Person ist mehr, als es zunächst den Anschein hat. Samantha Hayes präsentiert sie und ihr Miteinander, geht tiefer, ihre Charaktereigenschaften treten hervor, sie zeigt Verbindungen auf, die man so nie erwartet hätte. Dabei mag man die einen, andere dagegen verurteilt man. Die Autorin versteht es, mit den Emotionen zu spielen, sie geschickt in eine Richtung zu lenken. Und sie geht weit zurück. Man nimmt das Vergangene wahr, ohne die wirklichen Zusammenhänge ganz zu erfassen. „Eine zu viel“ ist ein temporeicher Thriller mit nicht vorhersehbaren Twists, die Brisantes offenbaren und erst dann, dem bitteren Ende zu, die ganze Dramatik einer Familie aufzeigen - komplex, spannend, fesselnd, mitreißend, geheimnisumwittert, undurchsichtig, dubios, böse. Was für ein Buch!
Das Geheimnis des Testaments
Samantha Hayes ist meine neue Freida McFadden - denn während ich von den Büchern letzterer aktuell nur noch genervt bin, freue ich mich, dass diese Autorin jetzt auf Deutsch übersetzt wird! Lustigerweise sehen die deutschsprachigen Ausgaben der beiden sich in der Gestaltung recht ähnlich, aber haben eben einen großen Wiedererkennungswert.Nach dem Tod des Patriarchen der Hunter-Familie kommen seine Witwe, die drei Töchter und deren Familien auf dem schottischen Familiensitz zusammen, um seinen Tod zu verarbeiten und sein Testament zu eröffnen. Doch schon bei der Ankunft stehen Spannungen im Raum: nicht jeder kann mit jedem und einige Familienmitglieder scheinen seit Jahren einen Groll gegeneinander zu hegen. Die Frau des Verstorbenen wartet zudem auf den richtigen Zeitpunkt, um die Bombe platzen zu lassen, die das Testament ihres Mannes innehält.Die Handlung des Buchs hat mir richtig gut gefallen, Familiengeheimnisse und -verstrickungen sind genau mein Ding. Die Autorin schafft es, die verschiedenen Charaktere so gut zu beschreiben, dass man sie gut unterscheiden kann und ein richtiges Gefühl für ihre Persönlichkeiten bekommt. Mein einziges kleines Problem ist das Tempo der Geschichte: man weiß direkt anfangs, dass irgendwann ein Knall kommen wird und fiebert darauf hin, doch bis dahin dauert es. Bis dahin fühlen sich alle weiteren Enthüllungen nebensächlich an und haben nicht die Schlagkraft, die sie normalerweise hätten. Leider kann man sich einen der Plottwists auch recht schnell denken, sodass dieser dann wenig überraschend ist. Davon abgesehen ist dies aber ein toller, kurzweiliger Thriller, den man super im Urlaub lesen kann.
Ein Thriller voller Überraschungen
Ich habe das Buch mit großer Spannung gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Samantha Hayes versteht es hervorragend, von der ersten Seite an eine dichte Atmosphäre aufzubauen und die Handlung mit unerwarteten Wendungen immer wieder in eine neue Richtung zu lenken. Gerade wenn ich dachte, die Lösung zu kennen, wurde ich erneut überrascht.Die Figuren wirken authentisch und glaubwürdig, mit ihren Stärken, Schwächen und Geheimnissen. Dadurch fiebert man mit ihnen mit und möchte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Spannung bis zum Schluss konstant hoch bleibt, ohne dabei übertrieben zu wirken.Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Wer psychologische Thriller mit überraschenden Wendungen und einer packenden Geschichte mag, wird an diesem Buch viel Freude haben. Für mich war es ein fesselndes Leseerlebnis, das ich gerne weiterempfehle.
Eine Hütte im Wald und jede Menge Geheimnisse
nhalt: Eigentlich soll es eine ruhige Auszeit mit der Familie werden. Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter mit ihren Partnern und Kindern in ein abgelegenes Haus im Wald ein. Gemeinsam wollen sie Abschied nehmen und trauern. Doch Connie trägt ein brisantes Geheimnis mit sich herum. Rays Testament könnte die Familie auseinanderreißen, und sie sucht noch nach dem richtigen Moment, ihren Töchtern davon zu erzählen. Schon bald wird jedoch klar, dass nicht nur Connie etwas verschweigt. Fast jeder hat seine eigenen Geheimnisse und manche davon könnten gefährliche Folgen haben.Meinung: „Eine zu viel“ ist ein spannendes Buch, in dem Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Connie und ihren drei sehr unterschiedlichen Töchtern erzählt: der pragmatischen Kate, der verträumten Darby und der chaotischen Bea. Auch Theo, Darbys introvertierter Stiefsohn, kommt zu Wort. Seine Entwicklung hat mir im Laufe der Geschichte am besten gefallen.Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen. Neben der Gegenwart geht es eine Woche in die Vergangenheit und vierzig Jahre zurück. Dadurch lernt man auch Ray besser kennen und versteht nach und nach die Zusammenhänge.Neben der Familie spielen auch der attraktive Fremde Cameron und dessen Vater eine wichtige Rolle. Ebenso ist Margie, die Ladenbesitzerin und langjährige Freundin von Connie, ein wichtiger Teil der Geschichte. Auch sie hütet ihre ganz eigenen Geheimnisse.Im Verlauf der Handlung gibt es immer wieder überraschende Wendungen, und ständig kommen neue Wahrheiten ans Licht. Mit den Figuren bin ich zwar nicht richtig warm geworden, dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten und bis zum Ende neugierig gemacht.Fazit : Ein spannender Roman über Familiengeheimnisse, der mit zahlreichen Wendungen und einer abwechslungsreichen Erzählweise überzeugt. Zwar konnten mich die Figuren nicht vollständig für sich gewinnen, dennoch hatte ich unterhaltsame Lesestunden.
Hohes Spannungslevel und eine unterhaltsame Geschichte
„Eine zu viel“ von Samantha Hayes liest sich von der ersten bis zur letzten Seite richtig gut. Das liegt am angenehmen Schreibstil aber auch an der gelungenen Spannungskurve. Einziges Manko war für mich, dass die Autorin zugunsten von spektakulären Plottwists hin und wieder die Logik vergisst und auch was die Figurenzeichnung betrifft sind diese unterhaltsam, aber nicht unbedingt authentisch. Ein Thriller darf meiner Meinung nach aber durchaus etwas überzogen sein, weshalb ich „Eine zu viel“ trotz der genannten Kritikpunkte gerne gelesen habe. Die Familie beschäftigen gleich mehrere Themen und auch die gelungene Mischung aus lang zurück liegendem Verbrechen und aktuellen Ereignissen gefiel mir gut. Die Handlung weiß auf jeden Fall zu überraschen und auch der abgelegene Schauplatz sorgt für Atmosphäre. Wer also mit Logiklücken leben kann und temporeiche Thriller mag, sollte sich „Eine zu viel“ unbedingt anschauen. Ich persönlich vergebe für das spannende Leseerlebnis gute 4 Sterne.