»Wer Freida McFadden mag, der wird auch dieses Buch lieben.«
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Eine zu viel
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
- Ein abgeschiedenes Ferienhaus in den schottischen Highlands. Eine trauernde Familie. Und mehr als nur ein großes Geheimnis.
- Ein packender Psychothriller voller Twists, der bis zur letzten Seite in die Irre führt
- Meisterhaft verwebt Samantha Hayes Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Pageturner
»Ein absolut lesenswerter Thriller mit Sogwirkung – spannend, psychologisch raffiniert und mit einem atmosphärischen Setting. Samantha Hayes beweist, dass sie zur ersten Riege moderner Spannungsautorinnen gehört.«
Samantha Hayes bei dtv:
- ›Eine von uns‹
- ›Eine zu viel‹
Bibliografische Daten
1. Auflage
Samantha Hayes
Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte sie für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.
Anne Rudelt
Anne Rudelt schreibt, übersetzt und lektoriert mit viel Leidenschaft und Freude alles, was ihr zwischen die Finger und in den Kopf kommt. Nach längeren Zwischenstopps in London, Hamburg und Tokyo lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern wieder sehr gern in ihrer Heimatstadt Berlin.
6 - 10 von 123 Leserstimme
Geheimnisse
Ein Testament. Jede Menge Geheimnisse. Und ein Treffen in einer schottischen Lodge. Auf dieser Grundlage beruht „Eine zu viel“. Das Cover ist in gelb und grau gehalten. Eine Frau im leuchtend gelben Mantel geht einen dunklen Weg zu einem Haus mit erleuchteten Fenster. Wer ist diese Frau? Und was ist ihr Anliegen? Diese Frage beschäftigen mich direkt zu Beginn des Thrillers und steigern meine Neugierde.Connies Mann Ray ist gestorben. Sie lädt die drei Töchter nebst Familien nach Schottland ein, um gemeinsam zu trauern. Dabei offenbart das gefundene Testament das ein oder andere Geheimnis…Ich finde das Werk gelungen. Schon am Anfang merke ich, dass es in der Familie unausgesprochene Geheimnisse gibt, was mich neugierig macht. So frage ich mich, ob der Zusammenhalt wirklich so eng ist wie von der Mutter gewünscht. Auf den ersten Blick ist alles in Ordnung, doch unter der Fassade brodelt es, zum Beispiel weil der Stiefsohn der Tochter nicht akzeptiert wird. Durch solche Kleinigkeiten wird die Spannung hochgehalten.Die angewandte Sprache erhöht die Spannung zusätzlich. Düstere Landschaftsbeschreibungen, mysteriöse Charakterisierungen und unklare Beziehungskonstelationen werden anschaulich dargestellt. Dabei ist auch der düstere und mysteriöse Ton der Autorin hilfreich. Demzufolge liegt die Spannung förmlich in der Luft. Auch wenn der Roman spannend geschrieben und voller Geheimnisse ist, so suche ich manche Thriller Charakteristika zu Beginn vergeblich. Wo ist zum Beispiel die konstante Bedrohung? Was versetzt die Familie in Angst und Schrecken? All das erfahre ich erst kurz vor Schluss, obwohl die Bedrohung bereits früher da war. Es scheint, als wäre dieses Buch mehr ein geheimnisvolles Familiendrama mit Thrillerelementen als Thriller mit Dramaelementen. Kleine Details wie geheimnisvolle Briefe oder ein Attentat direkt zu Beginn hätte hier mehr Richtung Thriller gewirkt. So gebe ich vier Sterne.
Empfehlenswertes Familiendrama
Ich habe einige der früheren Thriller von Samantha Hayes gelesen, sie aber leider in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren. Umso mehr freue ich mich, dass mich "Eine zu viel" direkt wieder begeistern konnte.Nach dem Tod ihres Mannes Ray lädt Connie ihre drei Töchter mit ihren Familien in das abgelegene Ferienhaus in Schottland ein. Dort möchte sie mit ihnen über Rays Testament sprechen; sie ist nervös vor dem Gespräch, denn das Testament enthält ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Als alle Familienmitglieder eingetroffen sind, merkt man schnell, dass die Anspannung größer wird, denn beinahe jeder hat ein Geheimnis zu verbergen.Der Schreibstil von Samantha Hayes ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, wodurch man die Figuren und ihre Geheimnisse nach und nach besser kennenlernt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden häufig mit Cliffhangern, sodass es schwer ist, Lesepausen einzuhalten. Selbst ganz am Schluss gab es noch eine unerwartete Wendung.Das düstere Cover mit der einsam gelegenen Hütte in der schottischen Wildnis passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte. Die gelbe Schrift ist ein echter Hingucker. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die unblutige Thriller und Familiengeheimnisse mögen.
Ziemlich spannend
Zum Thriller "Eine zu viel" von Samantha Hayes kann ich nach der Lektüre besonders dies sagen: spannend, überraschend und teilweise etwas zu ausführlich geschrieben.Das Cover des Buches empfand ich eher durchschnittlich: ein typisches dtv-Motiv irgendwie. Ich frug mich zunächst, aufgrund des Klapptextes, ob es wieder einer der üblichen Plots mit "Testament bringt schreckliches Familiengeheimnis ans Licht" sein würde oder ob es da ein "mehr" geben würde? Der Prolog bereitet den Leser schon recht gut auf das vor, was sich für mich durch das gesamte Buch hinweg durchzieht: es werden viele falsche Fährten gelegt! Dies macht den Thriller spannend, aber auch hin und wieder ein wenig zu langatmig für meinen Geschmack.Die Geschichte beginnt zeitlich im Heute und springt dann kurz in die Vergangenheit zurück, um wieder im Heute weiterzugehen. Man erfährt so neue Details, was die Geschichte inhaltlich gut vorantreibt. Ausgezeichnet hat mir die Art der Darstellung der handelnden Personen gefallen. Connies und Rays Charaktere entpuppen sich auf den zweiten Blick doch anders als zunächst vermutet; die unterschiedlichen Persönlichkeiten der drei Schwestern werden ebenfalls sehr gut sprachlich dargestellt und auch die Nebenfiguren wirken sehr "lebendig". Wer einen guten Thriller mit interessanten Charakteren schätzt und auch einige Längen verzeihen kann, wird diesen Buch sehr gerne lesen.
Überraschend
Eine zu viel - Samantha Hayes Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich finde die Farbkombination richtig gelungen und es hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt.Am Anfang war es zwar etwas herausfordernd, die vielen Figuren kennenzulernen und sie richtig einzuordnen, aber genau das hat die Geschichte auch so spannend gemacht. Lange Zeit bleibt vieles undurchsichtig. Man hat zwar eine Vermutung, in welche Richtung es gehen könnte, doch nach und nach setzt sich das Gesamtbild immer mehr zusammen.Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin es geschafft hat, trotz der aufkommenden Ahnung am Ende noch eine fast unerwartete Wendung einzubauen. Damit hat sie mich wirklich überrascht und begeistert.Insgesamt ein spannender Thriller, der mich bis zum Schluss gefesselt hat. Ich werde mir das zweite Buch der Reihe auf jeden Fall auch noch anschauen.
Spannender Psychothriller mit kleinen Schwächen zum Schluss
Eine zu viel. Manche Geheimnisse sterben nicht. von Samantha Hayes ist ein Psychothriller, der mich von Beginn an gefesselt hat. Bereits das Cover vermittelt eine düstere und geheimnisvolle Stimmung und passt damit hervorragend zum Inhalt. Die Geschichte lebt von verborgenen Wahrheiten, familiären Konflikten und der Frage, wie sehr die Vergangenheit das Leben der Gegenwart beeinflussen kann. Ohne zu viel vorwegzunehmen, entwickelt sich die Handlung Schritt für Schritt zu einem komplexen Netz aus Geheimnissen und Täuschungen.Der Schreibstil von Samantha Hayes ist flüssig und angenehm zu lesen. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen dafür, dass die Spannung fast durchgehend hoch bleibt. Immer wieder streut die Autorin neue Hinweise ein, sodass man als Leser ständig versucht, die Zusammenhänge zu entschlüsseln. Gerade dieser psychologische Aspekt hat mir besonders gut gefallen, denn die Geschichte lebt weniger von Action als von der Unsicherheit darüber, wem man eigentlich vertrauen kann.Auch die Figuren wirken überwiegend glaubwürdig und vielschichtig. Ihre Entscheidungen sind meist nachvollziehbar und ihre Vergangenheit beeinflusst ihr Handeln auf überzeugende Weise. Dadurch fällt es leicht, mit den Charakteren mitzufiebern und eigene Vermutungen anzustellen.Im letzten Drittel zeigte das Buch für mich jedoch einige Schwächen. Ab einem bestimmten Punkt war das Ende recht vorhersehbar, sodass die große Überraschung ausblieb. Zudem wirkte die Auflösung stellenweise etwas konstruiert. Vor allem die Vorstellung, dass über einen so langen Zeitraum niemand bemerkt haben soll, welche der beiden Zwillingsschwestern tatsächlich überlebt hat, erschien mir wenig glaubwürdig. Dadurch verlor das Finale etwas von seiner Wirkung, obwohl die Spannung bis dahin sehr gut aufgebaut worden war.Trotz dieser Kritikpunkte hat mir der Thriller insgesamt gut gefallen. Samantha Hayes versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen und ihre Leser mit immer neuen Fragen an die Geschichte zu fesseln. Wer Psychothriller mit familiären Geheimnissen, psychologischer Spannung und vielen Wendungen mag, wird hier gut unterhalten.Fazit: Eine zu viel. Manche Geheimnisse sterben nicht. ist ein packender Psychothriller mit einer starken Grundidee, überzeugendem Spannungsaufbau und interessanten Figuren. Das vorhersehbare und etwas unrealistische Ende kostet zwar einen Stern, insgesamt bleibt aber ein lesenswerter Thriller, den ich mit 4 von 5 Sternen empfehle.
Unerwartet
Als erstes muss ich sagen, dass ich das Cover und auch die Innenseite wunderschön und sehr, sehr passend gestaltet finde. Ich dachte das Buch hat mich von Anfang an überzeugt, aber dann kam irgendwie eine ziemlich lange Durststrecke, in der meiner Meinung nach die Spannung verloren ging. Die Geschichte um ein Familientreffen in Schottland und mit allen Protagonisten war trotzdem interessant und es gibt den einen Stern weniger nur, weil zwischendurch eben die Spannung verloren ging. Dann habe ich aber weiter gelsen und auf einmal wurde es wieder sehr, sehr spannend und der erste Plottwist war da. Niemals hätte ich auch nur geahnt was für eine Wendung diese Geschichte nimmt. Auf einmal wurde es wieder sehr spannend und die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen. Der Schreibstil ist auch einfach super geeignet um flüssig zu lesen. Am Ende hat mich das Buch dann doch wirklich noch überzeugt.
Unfassbar spannend
Der Roman beginnt ganz unaufgeregt. Ein Familientreffen im schottischen Ferienhaus. Nach dem Tod des Vaters bzw. Großvaters trifft die gesamte Familie das erste Mal wieder aufeinander. Und schon mit dem Eintreffen der Familienmitglieder wird klar, dass sich familiäre Spannungen ergeben werden. Mutter Connie hat alle eingeladen, weil sie eine wichtige Ankündigung machen möchte, es geht um das Testament ihres verstorbenen Mannes. Doch leider verpasst sie immer wieder den richtigen Zeitpunkt, um das Thema anzusprechen. Denn wie es bei Familientreffen so üblich ist, treffen unterschiedliche Charaktere, Ansichten und Lebenseinstellungen aufeinander. Da sind zum einen Connies drei Töchter, zwei davon mit Ehemännern und Enkelkindern, die dritte Tochter ist frisch getrennt und sofort wird klar, auch sie hat ein Päckchen zu tragen. Alle haben Geheimnisse und die Entwicklungen, die sich in den Tagen des Zusammenseins auftun, sind unglaublich und verlangen der Leserschaft so einiges ab. Für mich ist dies der erste Roman von Samantha Hayes und ich war von Beginn an so von der Geschichte fasziniert, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden gerade weggesuchtet habe. Die Autorin ist wirklich eine Meisterin der Wendungen. Immer wenn ich dachte, die Geschehnisse der Vergangenheit wie auch der Gegenwart richtig eingeordnet zu haben, dann wurde diese Annahme auf den nächsten Seiten sofort zunichte gemacht, da ich auf der falschen Spur war. Der Roman zeichnet sich durch eine kontinuierliche Spannung aus und die vielen Fährten mit abschließendem Plottwist sind ganz großes Kino. Mehr kann ein Thriller nicht bieten und deshalb eine 5 Sterne Leseempfehlung.
Unter jedem Dach…
Dies war mein erster Thriller der Autorin Samantha Hayes und so war ich völlig unvoreingenommen und offen für die Geschichte. Das Cover ist mit dem dunklen Hintergrund und den hellen Akzenten tatsächlich nicht sehr aussagekräftig, aber doch ansprechend gestaltet. Besonders gefallen haben mir die recht kurzen Kapitel und dass jedes aus der Perspektive eines anderen Protagonisten geschrieben ist. Die verschiedenen Charaktere der Familie sind super ausgearbeitet und man kann sich wirklich vorstellen, mit wem man es zu tun hat. Doch nichts ist, wie es scheint und jede Familie hat ihre Geheimnisse. Die Hunters haben gleich mehrere davon und eins ist abgründiger als das andere. Hier dabei zu sein, wie die Vergangenheit ans Licht kommt und Lügen aufgedeckt werden, aber auch schwere Schicksale und lange Leidenswege, das macht etwa mit einem. Die Story hat mich durchaus in ihren Bann gezogen. Allerdings war es für meine Begriffe ein bisschen zu vorhersehbar und hat leider auch nicht länger nachgewirkt. Kurzweilige Unterhaltung und für einen Thriller tatsächlich recht seicht. Aber ein gutes Buch für Zwischendurch.
Düstere Familiengeheimnisse
In Samantha Hayes Thriller "Eine zu viel“ lädt Connie nach dem Tod ihres Mannes ihre Töchter mit Familien in ihre schottische Familienlodge ein. Offiziell zum gemeinsamen Trauern aber in Wirklichkeit will sie den letzten Willen ihres Mannes verkünden.Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und alle haben sie ihre, teils düsteren, Geheimnisse und vieles ist miteinander verwoben.Von Anfang an führte mich Samantha Hayes immer wieder auf falsche Fährten und immer, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, was wirklich passiert ist, war es doch in Teilen anders.Ich fand den Thriller von Anfang an sehr spannend und konnte das Buch nicht beiseitelegen.Der Schreibstil ist flüssig und der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist perfekt gelungen und obwohl immer mehr ans Tageslicht kam, war ich bis kurz vor dem Ende relativ ahnungslos, was denn nun tatsächlich passiert ist.Fazit: Ein absolut gelungener Thriller, der ohne großartiges Blutvergießen auskommt. Ich werde definitiv weitere Bücher der Autorin lesen.
Regt zum Rätseln an!
Am Anfang hatte ich leider das Problem, die ganzen Namen auseinander zu halten. Was ich allerdings mochte, war die unterschwellige Spannung, Welche von Anfang an da war. Seite für Seite wurden immer mehr Dinge aufgedeckt und es fühlte sich an wie ein Puzzle, was sich zusammenfügt.So etwas liebe ich ja!Zudem trägt die Rückblende in die Vergangenheit im zweiten Teil des Buches dazu bei, dass viele Fragen (erstmal) beantwortet werden.Ich weiß nicht warum, aber am Besten konnte ich mich mit Bea - der jüngsten Tochter - identifizieren. Alle Anderen wirkten sehr „weit weg“ - aber alle haben auch ihre Geheimnisse. Für mich war es leider kein Thriller, sondern ein Familiendrama. Was im Laufe des Buches alles aufgedeckt wird… puh, da wurde selbst ich überrascht.Ich dachte irgendwann, ich hätte alles durchschaut.. aber Pustekuchen. Selbst auf der letzten Seite erwischt es mich noch einmal. Die Autorin versteht es gekonnt, den Leser auf die falsche Fährte zu locken.„Eine zu viel“ hat mich wunderbar unterhalten und mich zum Rätseln gebracht!