Coverbild Die Kunst des Liebens von Erich Fromm, ISBN-978-3-423-36102-6
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Die Kunst des Liebens

Die bekanntesten Werke Erich Fromms: ›Haben oder Sein‹ und ›Die Kunst des Liebens‹.

Lieben ist eine Kunst, die gelernt sein will. Der Lernprozess ist der einer jeden Kunst: Man muss sowohl die Theorie als auch die Praxis beherrschen. Da dies aber bekanntlich nicht so einfach ist, muss einem - so Erich Fromm - »die Meisterschaft in dieser Kunst mehr als alles andere am Herzen liegen.«

Nur leider tut sie es viel zu selten. Auch wenn die Liebe in all ihren Facetten heute mehr denn je beredet, beschrieben, gedreht und gewendet wird - wir vergessen darüber allzu leicht, dass sie nach wie vor und vor allem Arbeit an uns selbst bedeutet. Erich Fromms bekanntestes Werk berührt und bewegt seine Leser seit vielen Jahrzehnten. Er weist uns darauf hin, dass man sich nicht nur lieben lassen darf, sondern auch etwas tun muss, um das Lieben zu lernen.Nur der Glaube an die eigenen menschlichen Kräfte und der Mut, auf diese Kräfte zu vertrauen, macht uns zu Menschen, die anderen Liebe geben können. Nicht lieben lassen, sondern lieben lernen ist das Motto.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Die Kunst des Liebens von Erich Fromm, ISBN-978-3-423-36102-6
16. Auflage 2017
978-3-423-36102-6
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dtv Sachbuch
Aus dem Englischen von Liselotte und Ernst Mickel
224 Seiten, ISBN 978-3-423-36102-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Erich Fromm

Erich Fromm

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er ...

Pressestimmen

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»Erich Fromms kleines Buch, erstmals 1956 publiziert und jetzt anlaesslich des 100. Geburtstags in mehreren Verlagen wiederaufgelegt, ist so etwas wie eine weltliche Predigt ueber die Liebe, auch wenn Fromm selbst gegen Ende des Buchs ausdruecklich sagt, es sei keine Predigt. Heutigen jungen Lesern wird seine Diktion sicher etwas altmodisch anmuten. Dennoch: Haette ich einen Wunsch frei, wuerde ich es mir als kanonische Lektuere aller jungen Menschen wuenschen. Im Religions- oder Ethik-Unterricht oder in Jugendgruppen sollte sein Inhalt diskutiert werden. Es ist aber nicht etwa ein Jugendbuch, sondern richtet sich an Menschen jedes Alters. Fromms Ausfuehrungen liegt die Ueberzeugung zugrunde, dass Liebe, das Empfangen und Geben von Liebe, die wesentlichste Bedingung fuer die Lebensfaehigkeit und das Lebensglueck eines jeden Menschen ist. Dies ist nun nicht einfach nur sein Glaubenssatz. Man muss ja daran denken, dass er Psychoanalytiker mit einem reichen Schatz an Einblick in menschliches Leben und Leid war, wenn auch dieses Hintergrundwissen in diesem kleinen Buch kaum explizit zur Sprache kommt. Ohne auf die Einzelheiten eingehen zu koennen, erwaehne ich nur die mir am wichtigsten erscheinenden der von Fromm hervorgehobenen Aspekte der Liebe: Erstens dass Liebe sowohl die Selbstliebe als auch die Partnerliebe, die allgemeine Naechstenliebe, die Liebe zu allem Leben, umfassen muss; zweitens dass Lieben ein Koennen, eine Kunst ist, die einem vermittelt werden und um die man sich aktiv bemuehen muss; und drittens, bezogen speziell auf die Partnerliebe, dass man diese nicht als quasi naturgegebenen Zustand der Verliebtheit auffassen darf, sondern dass man sie durch den Willen, seinen Partner, seine Partnerin zu lieben, also durch eine aktive eigene Anstrengung verwirklichen und entwickeln muss. Heute, die meisten Menschen durch Konsumpropaganda zu oberflaechlicher Genuss-Sucht und Habgier verfuehrt und bindungsunfaehig, sind wenig haltbare "Lebensabschnittspartnerschaften" gang und gaebe, und trotz allen formalen Wohlstands sind viele Menschen eher ungluecklich. Dies wird alles immer schlimmer werden, so lange wir unsere Wertmassstaebe glauben ersatzlos streichen und durch eine gnadenlose Habgier-Konkurrenz, die wir als "freie Marktwirtschaft" vergoetzen, glauben ersetzen zu koennen. Der oberste Wert, der allen Religionen, allen Humanitaetsidealen gemeinsam ist, ist die Liebe. Ohne eine Rueckbesinnung darauf werden wir unsere Zivilisation immer tiefer ins Unglueck fuehren, trotz aller angeblichen Fortschritte.«
ANTWORTEN
»Ich bin fasziniert von diesem Buch. Es ist der Ursprung meines Interesses für Menschenrechte, Humanismus und Psy- chologie und hat mir bei meiner Selbstfindung sehr geholfen. Es hat mir außerdem bewußt gemacht, wie eine Liebesbeziehung sein muß und was Selbstverwirklichung ist und daß eine Liebesbeziehung und Selbstverwirklichung sich nicht ausschließen. Eine wahre Liebe ist gekennzeichnet durch die Hinwendung des Ich zum Du. Es wird in diesem Buch verständ- lich gemacht, daß man in der Liebe gleichzeitig autonom (Ich) (eigene Persönlichkeit) und gleichzeitig mit dem Liebespart- ner (Du) verschmelzen kann, daß beide Beziehungspartner gleichzeitig miteinander wachsen können.«
ANTWORTEN
»Dafür, daß es ein sehr bekanntes Buch ist, war ich enttäuscht. Ich fand es langweilig, zu sachlich und trocken.«
ANTWORTEN
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