Coverbild Haben oder Sein von Erich Fromm, Rainer Funk, ISBN-978-3-423-34234-6
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Haben oder Sein

Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft
Neu edierte Ausgabe

1976, vier Jahre vor seinem Tod, erschien mit ›Haben oder Sein‹ das neben der ›Kunst des Liebens‹ berühmteste und bedeutendste Buch Erich Fromms, in dem er Gedankengänge früherer Werke bewusst anschaulich und prägnant resümiert. In seiner Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins aber für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Der Mensch, der nicht mehr vom Haben, sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit zu verwechseln ist, und kann seine menschlichen Fähigkeiten produktiv einsetzen.

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   Taschenbuch
Coverbild Haben oder Sein von Erich Fromm, Rainer Funk, ISBN-978-3-423-34234-6
44. Auflage 2017
978-3-423-34234-6
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dtv Sachbuch
Überarbeitet von
Rainer Funk
Aus dem Englischen von Brigitte Stein
272 Seiten, ISBN 978-3-423-34234-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Erich Fromm

Erich Fromm

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er ...
Herausgeberporträt

Rainer Funk

Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und ...

Pressestimmen

Stefan Ulrich, Süddeutsche Zeitung, 24. Mai 2016
»›Ihr habt keine Freude gehabt, in der Fülle der Dinge.‹ Diesen Satz, zu dem ihn das 5. Buch Mose inspirierte, hielt der Psychoanalytiker Erich Fromm der modernen Gesellschaft vor. Selten war er so treffend wie heute in diesem Europa. In der EU herrscht seit Langem Friede, den meisten Bürgern geht es, gemessen an anderen Weltregionen, ziemlich gut. Die Lebenserwartung ist höher denn je. Und die Probleme, von der Euro-Rettung bis zur Flüchtlingshilfe, ließen sich mit gutem Willen gemeinsam lösen. Die Europäer aber haben es verlernt, sich darüber zu freuen. Sie nehmen Positives als selbstverständlich wahr - und Negatives als Katastrophe.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Ich finde die Grundidee Erich Fromms interessant, die beiden Begriffe des Seins und des Habens gegenüberzustellen, aber viele Passagen im Buch erschienen mir philosophisch gesehen oberfälächlich und sogar partiell eher politisch motiviert, wobei Fromm ganz offenbar sozialistische Gedankengänge darlegt. Zum Beispiel halte ich die Behauptung, dass der Geist des Seins sich dadurch äußert, dass 'der wechselseitige Antagonismus zwischen den Menschen durch Solidarität ersetzt ist', wie Fromm in diesem Buch behauptet (Quelle: Wikipedia), eher für eine sozialistische Phrase. Mit der Thematik des Buches hat das wenig zu tun. Man kann auch gemeinschaftlich 'haben' und man kann vielleicht nur individuell wirklich sein, das konsequente Orientieren hin zum Sein ist ohne Antagonismen wohl gar nicht möglich.«
ANTWORTEN
»Ein phantastisches Buch. Ich versuche, seitdem ich dieses Buch gelesen habe, danach zu leben (nach dem "Sein statt Haben"), und das hat meine Selbstfindung in Gang gesetzt und den Weg zum Seelenfrieden initiiert.«
ANTWORTEN
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