Richter und Krimiautor Thorsten Schleif erzählt erneut einen historischen Fall als packenden und minutiös recherchierten True Crime Thriller.
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Details
Vier Tote. Vier dunkle Geheimnisse. Ein Jäger.
Four Heads Missing
Richter und Krimiautor Thorsten Schleif erzählt einen historischen Fall als packenden und minutiös recherchierten Thriller.
London, 1888: Angesichts der Zustände in den Armenvierteln werden die Mittel der Metropolitan Police aufgestockt. Ein neues Hauptquartier wird errichtet, das mächtige Kellergewölbe steht bereits. Doch der Bau gerät ins Stocken, als einer der Arbeiter eine grausame Entdeckung macht. Im frisch fertiggestellten Tresorraum findet er ein seltsames Paket. Darin eingeschlagen: der entsetzlich zugerichtete Rumpf einer Frau. Von ihrem Kopf fehlt jede Spur. Eine höhnische Botschaft an die Polizei? Die gut vernetzte Gesellschaftsdame Irene Adams und der wortkarge Leibwächter William Berger untersuchen den Fall auf ihre Weise. Schnell stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Doch kurz darauf wird eine weitere Leiche aus der Themse gezogen. Auch ihr fehlt der Kopf. Es beginnt die Jagd auf ein gesichtsloses Phantom.
»Bei der Lektüre könnten Sie die Nerven verlieren. Oder den Kopf.« Ivar Leon Menger
Die Thriller mit Irene Adams und William Berger:
Band 1: ›Killing Red Jack‹ (Jack the Ripper)
Band 2: ›Four Heads Missing‹ (Der Themse-Mörder)
Alle Bände basieren auf realen Kriminalfällen und sind unabhängig voneinander lesbar.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Thorsten Schleif
Thorsten Schleif ist zugleich Buchautor und Richter im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Er schrieb mehrere sehr erfolgreiche Sachbücher und die humorvolle Krimireihe um Richter Siggi Buckmann. Mit »Killing Red Jack« startet eine Reihe historischer Thriller, die True Crime Stoffe behandeln. Weitere Bücher dieser Art sind in Planung.
Pressematerialien
Leserstimmen
1 - 10 von 101 Leserstimme
zweiter Band der Serie
Richter und Krimiautor Thorsten Schleif hält auch mit dem zweiten Band „“Four Heads Missing seine Leser in seinen Bann. Gerade die echten historischen Fälle bereiten eine Gänsehaut und lassen die Handlung wie von selbst unter die Haut gehen. Wir treffen Irene Adams und William Berger wieder, die es in diesen Fall mit abgetreten Köpfen zu haben. Am Ende kommen sie den Täter näher und geraten selbst in Gefahr. Ein weiterer toll recherchierter Thriller der mich überzeugen konnte.Das Tempo ist nicht rasant, aber es bleibt dauerhaft spannend, sodass man gerne weiterliest. Der Schreibstil ist trotz historischen Setting modern und flüssig, dabei kann man jederzeit der Handlung gut folgen. Ich kannte den ersten Band noch nicht, doch kam ich direkt mit den Protagonisten zurecht, da es hier und da bereits wichtige Anmerkungen gab. Nach dem zweiten Band werde ich auf jeden Fall auch den ersten Band „Killing Red Jack“ lesen, da ich die historischen Kriminalfälle sehr interessant finde.
Fesselnd und spannend bis zum Schluss
London 1888 – eine Stadt voller Elend, dunkler Gassen und menschlicher Abgründe. Als im frisch fertiggestellten Tresorraum des neuen Polizeihauptquartiers der Metropolitan Police der kopflose Rumpf einer Frau entdeckt wird, beginnt ein rätselhafter Fall, der die Polizei vor ein grausames Geheimnis stellt. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn hinter den Fassaden der vornehmen Gesellschaft verbirgt sich eine Mauer des Schweigens. Kurz darauf ziehen drei Jungen ein weiteres mysteriöses Paket aus der Themse, in dem sich ein grausam zugerichteter Körper einer Frau befindet. Aber auch von ihrem Kopf fehlt jede Spur. Hat es die Polizei hier wieder mit dem berüchtigtem Jack the Ripper zu tun oder ist es weiterer Serienmörder, der hier sein Unwesen treibt? Aber warum….? Fazit / Meinung:Das Buch hat 336 Seiten und ist mehrere Kapitel, die alle eine Datums-, Orts- und Zeitangabe haben. Die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten. Die Erzählweise ist abwechslungsreich, so wird auch das ein oder andere Mal die Perspektive aus Sicht des Täters erzählt. Am Anfang des Buches ist ein Personenverzeichnis, was sehr hilfreich ist und im Bucheinschlag ist eine kleine Karte von London, die die vier Fundstellen zeigen. Es lässt sich prima lesen. Der Schreibstil ist locker, flüssig und es bleibt spannend bis zum Schluss. Auch wenn ich den ersten Band nicht kenne, hatte ich hier keinerlei Schwierigkeiten ins Buch zu finden. Man kann beide Teile unabhängig voneinander lesen. Ein spannendes, packendes Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte und es fast in einem Rutsch durchgelesen habe.Mit Irene Adams, einer gut vernetzten Gesellschaftsdame, und dem wortkargen William Berger schickt der Autor ein ungewöhnliches Ermittlerduo ins Rennen. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten versprechen interessante Dynamik und sorgen für Abwechslung bei der Spurensuche. Während weitere kopflose Leichen auftauchen, verdichten sich die Hinweise auf einen Täter, der der Polizei offenbar immer einen Schritt voraus ist.Besonders reizvoll ist die düstere Atmosphäre des viktorianischen Londons. Die Mischung aus historischen Schauplätzen, gesellschaftlichen Gegensätzen und brutalen Verbrechen verleiht der Geschichte einen besonderen Reiz. Der mysteriöse Täter und die verstörenden Funde sorgen für eine unheimliche Grundstimmung, die neugierig auf die Auflösung macht.Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Ein wirklich spannender historischer Kriminalroman im London von 1888
Was für ein großartiges Buch. Ich liebe historische Romane und auch Krimis, und in Kombination, zudem auch noch richtig spannend, klasse. Es fängt die düstere Atmosphäre des viktorianischen Zeitalters perfekt ein. Die Handlung führt zurück in das London von 1888. Es wird nur der Torso einer Frau in einem Kellergewölbe des gerade im Entstehen befindlichen neuen Polizeiquartiers gefunden. Der zuständige Kommisar Reid kommt nicht weiter und bittet, nachdem noch ein weiterer kopfloser Rumpf am Ufer der Themse gefunden wird, William Berger um Hilfe. Dieser ist gerade von seinem Auftrag als Leibwächter aus Paris zurück. Unterstützung erhält er hierbei von Irene, einer wunderschönen Frau, sehr selbständig, Begleitdame, mit Kontakten in die bessere Gesellschaft. Können die beiden den Mörder, der auch weiterhin keine Ruhe gibt, dingfest machen oder ist gar Jack the Ripper zurückgekehrt?Der Autor zeigt mit diesem authentischen, gut recherchierten historischen Kriminalroman sein Können. Er schreibt nicht nur flüssig und sehr unterhaltsam, sondern fängt auch sehr gut die damalige Zeit ein. Der Leser wird förmlich in die Geschichte gesogen. Die Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten, sind aber sympathisch dargestellt. Gefallen haben mir die relativ kurz gehaltenen Kapitel und auch, dass sogar in einzelnen von ihnen die Sichtweise des Mörders beschrieben wird, ohne dass man weiß, wer es sein könnte. Das war schon teils gruselig in den Kopf des Mörders zu schauen. Da das Buch aber ohne Blut oder heftige Szenen auskommt und alleine durch die Beschreibung der Atmosphäre die Spannung aufrecht erhält, ist es auch für Leser geeignet, die keine heftigen Gewaltszenen mögen. Man braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse aus dem ersten Krimi dieser Reihe. Da ich den Vorgängerband aber noch nicht gelesen hatte, war der Einstieg ein wenig schwierig, da ich die Personen nicht kannte. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis, dennoch wäre es für mich besser gewesen zunächst den ersten Krimi zu lesen, was ich aber auch nachholen werde. Mir hat das Buch sehr gefallen (ein Lesehighlight in diesem Jahr), so dass ich es sehr gerne weiterempfehle.
Kopflos durch London
London, 1889: Kaum ist Jack the Ripper von der Bildfläche verschwunden, werden nach und nach vier Leichen ohne Kopf gefunden. Die Polizei tappt im Dunkeln, und Gesellschaftsdame Irene Adams und Leibwächter William Berger ermitteln auf eigene Faust.Thorsten Schleif ist im Hauptberuf Richter, und das merkt man angenehm. Er erzählt nüchtern und genau, nie reißerisch. Die Morde gab es tatsächlich, und das Buch nutzt die Lücken der Geschichte, statt so zu tun, als hätte der Autor ein hundertjähriges Rätsel gelöst. Das ist ehrlich und macht die Sache spannender als jede Behauptung es könnte.Besonders gut gefallen hat mir das London dieser Zeit: dreckig, eng, neblig und voller Menschen, die lieber nichts gesehen haben wollen. Man liest mit dem leisen Unbehagen, dass es damals wirklich so gewesen sein könnte. Das Tempo bleibt hoch, ohne dass die Recherche zur Geschichtsstunde wird.Wer Serienmörder-Thriller mag und dabei gern auch etwas lernt, ist hier perfekt aufgehoben!
Historische Fakten mit Fiktion verwoben
Thorsten Schleif nützt in diesem historischem Thriller die dazupassende leicht antiquierte Sprache, die perfekt in die Kulisse des alten Londons passt. Das Buch bleibt jedoch trotzdem flüssig und gut lesbar. Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven von Irene, William, der Ermittler und auch des Täters geschrieben. Besonders William, Irenes Leibwächter mit einer düsteren Vergangenheit, hat den Blick für die Gefahren der Unterwelt, wohingegen Irene durch ihre gesellschaftliche Stellung Zugang zu den gehobenen Kreisen hat. Schleif versteht es so zu schreiben, dass man wirklich den Eindruck hat mitten im Geschehen zu sein. Da die Kapitel des öfteren am Höhepunkt einer spektakulären Enthüllung enden, war ich verleitet bis spät in die Nacht weiterzulesen um "nichts zu verpassen". Meiner Meinung nach ist es aufs Beste gelungen einen historischen Cold-Case mit einer fiktiven Auflösung zu verweben.
historischer/realer Hintergrund im viktorianischen London
Ich liebe historische Krimis, True Crime und das viktorianische London zur Zeit von Jack the Ripper. Da ist mir das Cover von "Four Heads Missing" mit der Frau, die alleine im Nebel an der Themse entlangeht, gleich ins Auge gefallen. Nicht nur das Cover gefällt mir, auch das Personenverzeichnis finde ich ganz großartig.Der Thriller beginnt mit den Worten "irgendwo in London kurz vor Mitternacht". Diese ersten Zeilen sind so schauderhaft - und schildern doch genau das, was den Krimi so echt macht.Wir sind im London des Jahres 1888. Das Leben ist hart und die Zustände in den Armenvierteln werden von der Angst vor Jack the Ripper dominiert.Die Metropolitan Police errichtet ein neues Hauptquartier, doch im bereits fertiggestellten Tresorraum wird wird der entsetzlich zugerichtete Rumpf einer Frauenleiche gefunden. Captain William Berger, jetzt Sir Patricks Leibwächter (Gesandter von Königin Victoria), ist ein ehemaliger erfahrener Ermittler, brillant und stur. Mein erstes Zusammentreffen mit ihm im Bahnhof von Dover auf Gleis 1 war nicht nicht nur interessant sondern auch amüsant. Es war fabelhaft, diesen beeindruckenden Mann und seine treue Begleiterin Irene Adams kennenzulernen.Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil ließ sich der Thriller nur schwer aus der Hand legen. Da der zugrunde liegende Fall auf einem realen, nie vollständig aufgeklärten Verbrechen beruht, wird die düstere Atmosphäre des viktorianischen London so richtig greifbar. Thorsten Schleif hat einen authentischen Fall minutiös recherchiert und einen Thriller geschrieben, der mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.Von mir fünf Sterne.
Dunkle Geheimnisse
Ein Serienmörder im London von 1889: Das Buch hat mich von Anfang an gepackt. Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Das viktorianische London ist so bildhaft beschrieben, dass man fast den Nebel in den Gassen spürt, und genau das macht die Geschichte so gruselig.Spannend war es größtenteils durchgehend. Lediglich an ein, zwei Stellen in der Mitte zog es sich für mich ein wenig. Gerade für alle, die gern in eine andere Zeit eintauchen, ist das Buch eine tolle Wahl. Die düstere Stimmung im London von 1889 zieht sich durch die ganze Geschichte und sorgt dafür, dass man es nur ungern aus der Hand legt. Ich würde jederzeit wieder zu einem Buch dieser Art greifen.Wer Krimis und Serienmörder-Geschichten mag, wird mit diesem Buch bestimmt seinen Spaß haben. Von mir gibt's 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die es gern düster mögen.
Spannender historischer Krimi
Das victorianische London zu Zeiten Jack The Ripper. Auch in diesem zweiten Buch handelt es sich um einen authentischen Fall. Die beiden sympathischen Ermittler Will und Irene werden involviert, als die Polizei auf der Stelle tritt. Er, Personenschützer von Sir Patrick mit vielfältigen Fähigkeiten. Sie, Begleitdame in besseren Kreisen mit außergewöhnlichen Kontakten , dürfen die Metroplitan wieder bei einer kniffligen Ermittlung beraten.Es werden Torsen von Frauen gefunden, bisher wenige Spuren.Die Art der beiden ist mir sehr sympathisch, man hört und sieht ihnen gerne zu bei ihrer Arbeit und auch im Privaten.So bleibt der Krimi spannend, aber hat den nötigen Pfiff, auch mal zu schmunzeln.Thorsten Schleif schreibt einen wunderbar lesbaren Krimi und man darf auf Nummer 3 gespannt sein. Das Buch war auch gut lesbar, ohne Teil 1 vorher zu kennen.
Spannender historischer Thriller!
Dieser zweite Thriller rund um das Ermittlerpaar Will und Irene hat mir sehr gut gefallen und ich möchte nach der Lektüre auch den ersten und die kommenden Teile sehr gerne lesen. Der Thriller liest sich sehr flüssig, die Kapitel sind kurz und man taucht sehr schnell in das viktorianische London ein. Der Autor stellt zudem sämtliche Figuren zu Beginn vor, sodass man bei der Vielzahl an Personen einen guten Überblick bekommt. Die Geschichte um die ermordeten vier Frauen ist ebenfalls extrem spannend. In der zweiten Hälfte des Thrillers steigt die Spannung auf der Suche nach dem Mörder und man das Buch gar nicht mehr weglegen. Besonders gut gefällt mir, dass einige Kapitel aus der Sicht des Mörders verfasst sind, sodass man trotz der Anonymität einen guten Eindruck von dessen Persönlichkeit erhält.Ein toller Thriller mit historischen Bezügen, den ich sehr gerne gelesen habe.
Eine tolle Kombination...
...zwischen historischem Roman, Thriller und True Crime. In dieser Geschichte tauchen wir in das viktorianische Zeitalter in London ein. Eine an sich schon sehr interessante Zeit, die der Autor auch sehr atmosphärisch aufleben lässt. Dazu kommt der Thriller und die True Crime Geschichte um den Thames Torso Murder. Hier wurde ein Plot aus den wahren Geschehnisse, sowie aus original Arikeln und Obduktionsberichten erstellt. Die beiden Protagonisten Irene Adams und William Berger mochte ich sehr und sie bringen ein wenig Humor in die doch sehr grausam zugerichteten Leichen. Doch am besten hat mir das Setting gefallen. Die Themse, die vielen dunklen Gassen Londons, die Kutschen und das meist in einem Nebelschleier verhangene London wurden so atmosphärisch beschrieben, dass ich ganz in die Geschichte eintauchen konnte. Fazit: Eine gut recherchierte Geschichte mit viel Atmosphäre und einem spannenden Fall
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