Coverbild Der Shakespeare-Dieb von Gary Blackwood, ISBN-978-3-423-71595-9
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Der Shakespeare-Dieb

Roman
»Es gab ein Sprichwort, das besagte, England sei für Frauen ein Paradies, für Diener ein Gefängnis und für Pferde die Hölle. Lehrjungen waren darin nicht einmal der Erwähnung wert.«

England, 1587: Der Weg unseres Helden zum Lehrjungen ist noch weit. Erst einmal wird er als winziges Bündel im Waisenhaus abgegeben, wo er neben Gerstenbrei und einer gelegentlichen Tracht Prügel auch seinen Namen erhält: »Als Mistress MacGregor sah, wie zerbrechlich ich war, rief sie aus: ›Ach, was für ein armes Hottemäxchen!‹ Von diesem unglücklichen Ausruf stammt der Name Hotte, der jahrelang wie Pech an mir klebte. Es hätte natürlich schlimmer kommen können. Sie hätten mich auch Klepper rufen können.«
Sieben Jahre wartet Hotte vergeblich auf eine Adoptivfamilie - Zeit genug, um das Leben zu durchschauen: Recht ist das, was einem Vorteil bringt, Unrecht das, was einem schadet - und das Wichtigste ist, sich nicht erwischen zu lassen!

Ausgestattet mit diesem Erfahrungsschatz, einer Portion Fatalismus und dem Glauben an ein Fünkchen Grips in seinem Kopf, landet Hotte bei seinem ersten Herrn. Der kauzige Dr. Bright ist Heilkundiger, Prediger und Verfasser einer trockenen Abhandlung über die Melancholie. Er bringt Hotte umgehend Lesen und Schreiben bei - in einer selbst erfundenen Kurzschrift, mit der Hotte die alchemistischen Versuche, vor allem aber die Sonntagspredigten in den Nachbardörfern mitschreiben soll.

Als Hotte vierzehn ist, kauft ein gewisser Mr. Bass aus London, der von der Chiffrologie des Doktors Wind bekommen hat, diesem kurzerhand den Lehrjungen ab. »›Behaltet ihn gut im Auge‹, rief der Doktor uns nach. Ich hielt dies für seine Art, Sorge um mein Wohlbefinden auszudrücken. Doch dann fügte er hinzu: ›Er wird recht träge, wenn man ihn nicht hin und wieder mit dem Stock auf Trab bringt.‹«

Mr. Bass ist Leiter einer Theaterkompanie, gewiefter Geschäftsmann und verspricht sich von den Stenografiekünsten seines neuen Lehrjungen einigen Nutzen: Hotte soll während einer Aufführung im Globe Shakespeares neuestes Stück ›Hamlet‹ mitschreiben, damit Mr. Bass es in seinen eigenen Spielplan aufnehmen kann, ohne Tantiemen zu zahlen!
Doch der Provinzjunge Hotte, den schon Londons quirlige Straßenszenen überwältigen, wird von der Theateratmosphäre und dem Schauspiel vollends in den Bann geschlagen - am Ende der Aufführung hat er nur bruchstückhaft mitgeschrieben. Um der Tracht Prügel von Mr. Bass zu entgehen, versteckt Hotte sich im Theater. Und um der Tracht Prügel zuvorzukommen, die er seitens der Schauspieler fürchtet, als diese ihn entdecken, erklärt er, er wäre gekommen, um Schauspieler zu werden. Das Überraschende: Die Truppe bietet ihm tatsächlich eine kleine Rolle an!

Und es zeigt sich, dass Lehrjungen, die mit viel Prügel groß geworden sind, nicht die schlechtesten Schauspieler und Lügner sind. Jedoch verwendet Hotte seine Fertigkeiten anfangs eher darauf, seine Theaterkollegen zu täuschen, um das Stück doch noch zu kopieren. Zu sehr fühlt er sich seiner alten Rolle verpflichtet. Erst langsam kapiert er, dass man sich manchmal die Rolle, die man spielen möchte, selbst aussuchen kann.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Der Shakespeare-Dieb von Gary Blackwood, ISBN-978-3-423-71595-9
3. Auflage 2017
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Gary Blackwood

Gary Blackwood hat bereits mehrere Jugendbücher veröffentlicht. Außerdem schreibt er Theaterstücke und steht gelegentlich selbst als Laiendarsteller auf der Bühne. Er ...

Pressestimmen

Volksstimme
»Nicht nur für Shakespeare-Fans ein Muss!«
(Publishers Weekly)
»Der kleine Außenseiter Hotte ist ein überaus sympathischer Charakter.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Wir haben das buch in der schule gelesen und wir alle in unserer Klassse fanden es durchschnittlich, es war erst so ab dem 15 kapitel richtig spannend..... ps: es ist schade darum das wir es in der schule gelesen haben weil manche plötsinn gemacht haben dann konnte man nicht mitgreigen macht weiter soo!!?!!«
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»Unsere Leherin hat uns das Buch vorgelesen,(wie im kindergarten). Es ist eigentlich schon spannend auch wenn ich Shakespear hasse!!!!!!!!!! Viel spaß mit dem Buch Vanny«
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»Das Buch habe ich in der Schule gelesen, und eigentlich hat es mir gefallen!!! Es ist sehr lehrreich,und erzählt sehr viel, über die damalige Zeit!!!«
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»ich finde das Buch spannend und interessant weiter so!!!«
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»wir sollten es auch lesen, und eine inhalsangabe zu jeden kapitel machen...«
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»Ich und meine Klasse sollten das Buch über die Ferien lesen und dann eine Lektüre schreiben! Als bis jetzt ist es richtig spannend! Ich kann es nur weiter empfehlen!!!«
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»Das Buch ist sehr gut geschrieben.Man möchte gar nicht mehr aufhöhren zu lesen, wobei der Tietel eigentlich nicht sehr verlockend glingt.«
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»naja...wie soll ich sagen...EINFACH MEGA!!!«
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»wir haben das buch im deutschunterricht gelesen und es is echt geil!!!«
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»Ich fand das Buch super spannend leider bin ich noch nicht dazu gekommen `Shakespears Schreiber ´ zu lesen bin aber schon super gespannt«
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»Hi, ich finde "DER SHAKESPEARE-DIEB" sehr gut und "SHAKESPEARES SCHREIBER" super!!! WEITER SO!!!!!!!!!!! Viele Grüße Lisa«
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»Es ist wirklich sehr gut, und kein bisschen langweilig, der 2. Teil ist noch besser«
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»Man kann wirklich nicht behaupten,das Buch sei langweilig!«
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»Ich habe das Buch mit der Schule gelesen und ich finde es ein bisschen langweilig.Aber im großen und Ganzen hat mir das ANTWORTEN
»Das Buch ist wirklich sehr gut. Ich habe es selbst gelesen, und kann es nur weiterempfehlen!«
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