Gestehe

Thriller

Ein Opfer, grausam ermordet und mit einem mysteriösen Wort markiert: GESTEHE; ein berühmter Ermittler, der sich des Falles annimmt. Doch die einzige Spur führt zu ihm selbst ...

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Ein brutaler Mord. Ein berühmter Ermittler. Und die einzige Spur führt zu ihm selbst.
Gestehe

Der Wiener Star-Ermittler Johann »Jacket« Winkler kommt an einen Tatort, der die Polizei vor ein Rätsel stellt. Das Opfer wurde grausam ermordet und mit einem mysteriösen Wort markiert: GESTEHE. Doch es ist nicht die Brutalität, die Jackets Welt ins Wanken bringt, sondern die Tatsache, dass er den Tatort kennt – aus seinem eigenen unveröffentlichten Roman, den noch niemand gelesen hat. Er trägt den Titel GESTEHE. Und Jacket ahnt: Das Morden hat gerade erst begonnen.

Ein Serienmörder. Ein Ermittler. Die Frage ist: Wer ist wer?

Der neue Pageturner vom Meister der Cliffhanger
»Henri Faber – Die neue aufregende Stimme der Thrillerszene!« DB mobil

Bibliografische Daten
EUR 12,99 [DE]
ISBN: 978-3-423-44377-7
Erscheinungsdatum: 15.02.2024
1. Auflage
448 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Henri Faber

Henri Faber, Jahrgang 1986, geboren und aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹ und ›Kaltherz‹ ist dies sein dritter Thriller.

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97 von 97 Leserstimmen


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stefan182 am 23.02.2024 14:02 Uhr
Ein spannender und fesselnder Thriller

Inhalt: Beim Wiener Starermittler Johann „Jacket“ Winkler läuft es: Ihm gelang der Coup, einen großen Organhändlerring zu sprengen – ein Fall so spektakulär, dass Jacket einen Krimi darüber schreib, der zu einem Bestseller wurde und nun sogar verfilmt wird. Kurzum: Es könnte nicht besser für Jacket sein. Doch dann wird in der Nachbarschaft Jackets eine grausam drapierte Leiche gefunden, die mit dem Wort „Gestehe“ gezeichnet ist. Ein Umstand, der Jacket nicht kalt lassen kann, imitiert der Tatort doch eine Szene aus seinem bisher unveröffentlichten zweiten Krimi, dessen Handlung noch geheim ist...Persönliche Meinung: „Gestehe“ ist ein Thriller von Henri Faber. Erzählt wird die Handlung aus drei verschiedenen Ich-Perspektiven. So findet sich neben der Perspektive von Jacket auch diejenige von Mohammad „Mo“ Moghaddam, einem jungen, von seinem Umfeld unterschätzten Ermittler, der ein interessantes Gegenstück zu Jacket bildet: Während Jacket alles nur so zuzufliegen scheint und er – durch den ihm vorausseilenden Starstatus – lax agiert, handelt Mo, dem nichts geschenkt wird, regelkonform, weshalb er versucht, den Mordfall so korrekt wie möglich zu klären. Zusätzlich zu diesen beiden Perspektiven existiert noch eine weitere Perspektive („Er“), zu der ich hier allerdings nichts weiter spoilern möchte. Die Handlung von „Gestehe“ ist durchweg fesselnd und spannend, was besonders an drei Aspekten liegt. So besteht einerseits das spannungsgeladene Mysterium, wie die Täterfigur, die die Tatorte aus Jackets bisher unveröffentlichtem Roman imitiert, überhaupt von diesen wissen kann. Andererseits ist Jacket kein zuverlässiger Erzähler: Mehrfach verschweigt er Informationen; permanent hat man das Gefühl, dass hinter seinem Coup (dem Sprengen des Organhändlerrings) mehr steckt, als er zugibt. Dadurch weiß man nie genau, inwiefern man Jacket überhaupt trauen kann. Zusätzlich ist bis zur Auflösung komplett offen, wer der rätselhafte „Er“ ist. Das Ende von „Gestehe“ hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ohne zu viel verraten zu wollen: Hier kommt es zu zwei überraschenden Twists, die wirklich kaum zu erahnen sind. Über die Thrillerhandlung hinaus schreckt Faber auch vor der Behandlung gesellschaftspolitischer Themen nicht zurück: Mehrfach wird der latente bis offene Rassismus, dem Mo privat wie beruflich aufgrund seines Migrationshintergrundes begegnet, thematisiert. Dies wird sehr eindrücklich und realistisch beschrieben, wodurch der Thriller – über seine letzte Seite hinaus – zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil von Henri Faber ist anschaulich und flüssig zu lesen, sodass man nur so durch den Thriller fliegt. Insgesamt ist „Gestehe“ ein spannender und fesselnder Thriller, der die Grenzen von Realität und Fiktion auslotet.

chuckipop am 23.02.2024 09:02 Uhr
Behäbiger Start, dann fesselnd und erfrischend andersartig!

"Gestehe" von Henri Faber ist als Taschenbuch mit 448 Seiten bei dtv erschienen.Es ist der dritte Thriller aus der Feder Henri Fabers, der mich wieder mit seiner andersartigen, innovativen Schreibweise und dem ausgeklügelten Plot begeistern konnte.Jacket, der Wiener Ermittler, der inzwischen bekannter durch sein Buch als durch seine Ermittlungserfolge ist, wird am aktuellen Tatort damit konfrontiert, dass sich alles genauso präsentiert wie in seinem neuen Buch - ein grausam zugerichtetes Mordopfer und das Wort GESTEHE, das auch der Titel seines zukünftigen Werks ist - das aber ist noch längst nicht veröffentlicht...!Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Jack weiß: das war nicht der einzige Mord.Sein Kollege, Bezirksinspektor Mohammad Moghaddam vom LKA Wien, Abteilung Leib-Leben, wird hinzugezogen, und er ist der Sympathieträger der Story, während Jack mit seiner unfreundlichen, großspurigen Art und seiner Unsicherheit vermehrt Minuspunkte auf der Beliebtheitsskala sammelt.Der Beginn zieht sich etwas in die Länge, da Faber zuerst einiges erklärt und das Privatleben seiner Protagonisten ausführlich schildert.Einmal in Fahrt gekommen, nimmt der Plot dann aber doch ordentlich Fahrt auf, was sich durch die drei verschiedenen Erzählperspektiven (Jack, Mo und "Er") rasant und abwechslungsreich gestaltet.Außerdem hält der Autor zahlreiche Überraschungen bereit, die zu ungeahnten Wendungen führen und schlußendlich in einem packenden Showdown gipfeln.Ein klasse Thriller, der bestens unterhält und durch seine Andersartigkeit äußerst angenehm aus der Masse heraussticht - ein Stern Abzug, da der Anfang so träge ist, dennoch eine unbedingteLeseempfehlung von mir!

froschman am 22.02.2024 20:02 Uhr
Die Macht der Worte

Johann »Jacket« Winkler ist Österreichs beliebtester und bekanntester Ermittler. Er hat beinahe im Alleingang einen Organhändlerring zur Strecke gebracht und ein kleines Mädchen vom OP-Tisch gerettet, allerdings wurde dabei sein Kollege Leo ebenfalls Opfer der Bande. Er hat ein Buch herausgebracht und ist Testimonial der Wiener Polizei. Durch Zufall kommt Winkler an einen Tatort gegenüber seiner Wohnung. Das Opfer ist nackt, an einen Tisch gefesselt. Es wurde grausam ermordet, an der Wand steht mit Blut geschrieben das Wort „GESTEHE“. Jacket wird schlecht, denn er erkennt, dass hier eine Szene aus seinem noch unveröffentlichten Roman nachgestellt wurde! Das Buch trägt den Titel „GESTEHE“ und da er das beim Verlag eingereichte Skript kennt, weiß er, dass das Morden erste begonnen hat!In kurzen Kapiteln hat Faber einen Thriller geschrieben, die Spannung steigert sich bis zum Schluss. Unerwartete Wendungen, Anspielungen an die österreichische Politik und Prominenz, Fremdenfeindlichkeit innerhalb der Polizei (Jackets neuer Partner Mohammad Moghaddam ist afghanischer Abstammung) sind ebenfalls Themen. Bestens gelungener Thriller mit Hoffnung auf weitere Fälle für die Ermittler Mo und Jacket

evenia am 22.02.2024 14:02 Uhr
Wow, was hat Henri Faber da gezaubert?

Am liebsten würde ich direkt mit dem Ende anfangen, Hammer, so viele überraschende Wendungen und ein noch überraschenderes Finale, ich bin geflasht.Okay, beginnen wir mit dem Cover, welches sehr gut zum Titel und zum Inhalt passt. Wiedererkennungswert ist natürlich der durchgestrichene Nachname.Ich kenne auch die beiden Vorgängerthriller von Henri Faber und auch die hab ich gern gelesen. "Gestehe" topt für mich alles.Beginnend mit einer "sanften" Vorstellung der Protagonisten, Jacket, Mo und Er, jeweils aus der Ego-Perspektive erzählt. Der Lesende lernt die Haupt- und auch die Nebenfiguren nach und nach immer besser kennen.Schnell nimmt das Verwirrspiel die Fahrt auf und der Spannungsbogen wird mehr und mehr gespannt.Jacket und Mo ermitteln gemeinsam in einem Mordfall. Es ist Mo's erster Fall, bei dem er aktiv ermitteln darf und direkt als stellvertretender Leiter der Ermittlungsgruppe, zu dem Jacket in ernannt hat. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, aber so authentisch, dass man jeden Augenblick mit einer Explosion rechnet.Der Lesende wird mitgerissen in verschiedenste Situationen und an teils gruselige Orte.Faber spricht auch aktuelle Themen an, die uns derzeit beschäftigen.Ab und an schenkt Henry Waber, äh, Henri Faber uns das ein oder andere Lächeln und auch ein kleines Tränchen.Fazit: ein stimmiger, gut durchdachter Thriller mit vielen Wendungen und einem Finale, das kaum noch zu toppen ist.

drago2008 am 21.02.2024 12:02 Uhr
Ein muss für Thriller Fans

Ich liebe dieses Buch. Es hat einen tollen Schreibstil und ich habe mich gleich in de Geschichte eingefunden. Man bekommt einen guten Überblick über die Charaktere und kann ihre Aktionen nachvollziehen. Die Geschichte ist super spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Cover gefälllt mir sehr gut. Es wahr mein erstes Buch von Henri Faber, aber ich werde mir aufjedenfall auch seine anderen Bücher hohlen. Die Geschichte ist nicht zu schnell geschrieben, aber auch nicht zu langsam. Er nimmt sich Zeit seine Charaktere vorzustellen. Die Kapitel enden oft auf Cliffhanger, wodurch man sofort wissen möchte wie es weiter geht. Mir hat es auch sehr gefallen, wie wir drei verschiedene Perspektiven bekommen haben. Einmal von Mo, dann von Jacket und eine geheimnisvolle Dritte, welche nur "Er" genannt wirde. Alles in allem ein muss für jeden Thrilller-Fan.

sabrina89! am 21.02.2024 10:02 Uhr
Gelungener Thriller

Ich gestehe, dass das bis jetzt mein erstes Buch von Henri Faber ist und ich kann es jedem empfehlen. Auch, wenn man die beiden anderen Bücher "Ausweglos" und Kaltherz" nicht gelesen hat, kommt man gut mit dem Thriller und dem Fall klar. Das Cover gefällt mir optisch sehr gut und passt wunderbar zu den anderen Büchern von Henri Faber. Der Schreibstil war durchweg flüssig und leicht zu verstehen. In dem Thriller geht es um den berühmten Star-Ermittler Johann"Jacket' Winkler, der vor vier Jahren ein kleines Mädchen in einer Blutnacht aus den Fängen einer Orgarnfirma gerettet hat und nun ein Star der Wiener Polizei ist. Als dieser an einen Tatort gerufen wird, bei dem das Opfer auf grausame Weise ermodet wurde und das Wort "Gestehe" zu lesen ist, ist Jacket überrascht. Denn der Tatort ist nahezu identisch mit der Beschreibung aus seinem neuen Buch, welches noch nicht veröffentlicht wurde und erst der Beginn einer ganzen Serie....Der neue Faber ist gut gelungen und ein Muss für alle Thrillerfans.

niggeldi am 20.02.2024 17:02 Uhr
Grandioser Thriller

Der Star der Wiener Mordkommission Johann Winkler, genannt Jacket, muss in einem Mordfall ermitteln, aus dem zunächst niemand so wirklich schlau wird. Die Leiche ist grausam entstellt, doch das trifft Jacket nicht so sehr wie der Fakt, dass ihm der Tatort äußerst bekannt vorkommt. Denn dieser gleicht mysteriöserweise dem in Jackets neuem Manuskript "Gestehe", von dem eigentlich noch niemand etwas weiß. Hat es jemand auf Jacket abgesehen?Das Cover ist wieder einmal gelungen, es ist relativ schlicht, doch weckt auch die Neugier. Die reliefartigen Blutgefäße geben dem Ganzen noch ein besonderes Fingergefühl.Henri Fabers Schreibstil weiß wie bei seinen beiden anderen Thrillern zu überzeugen. Der Prolog ist fesselnd beschrieben und man fragt sich unweigerlich, was es damit auf sich hat, weshalb man unbedingt weiterlesen muss. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, in denen sich die Spannung stetig steigert. Die wechselnden Perspektiven bringen Abwechslung rein, mal ist man entweder mit Jacket oder seinem Kollegen Mo hautnah am Geschehen dabei, oder man taucht in die Gedankenwelt des geheimnisvollen Er ab. Jacket ist jetzt nicht der sympathischste Protagonist, dennoch macht es Spaß, ihm bei den Ermittlungen zu folgen. Mo hingegen ist aufgrund seiner iranischen Wurzeln ständig rassistischen Handlungen ausgesetzt und muss härter als alle anderen arbeiten, um voranzukommen. Die Gegensätzlichkeit der beiden ist gut gelungen, auch der Fall ist sehr spannend. Es gibt ständig neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und es wird nie langweilig. Die Auflösung ist ebenfalls zufriedenstellend, auch wenn das Ende minimal übertrieben ist. Normalerweise habe ich keine Lieblingszitate, aber "In diesem Outfit würde selbst eine Leiche zum Abteilungsleiter befördert." geht mir nicht mehr aus dem Kopf. :DIch kann diesen Thriller nur empfehlen und freue mich auf weitere Werke des Autors. An ihm könnte sich so manch alteingesessener Schreiberling mal ein Beispiel nehmen. 4,5 Sterne

la calavera catrina am 20.02.2024 14:02 Uhr
Irgendwann werden Lügen zur Wahrheit

Der berühmte Ermittler und Autor Johann Winkler aus Wien, von allen Jacket genannt, übernimmt durch Zufall einen rätselhaften Fall, bei dem ihm der noch unerfahrene Ermittler Mo helfen soll. Als Jacket merkt, dass die Verbrechen dem gleichen, worum es in seinem unveröffentlichten Roman «Gestehe» geht, ermittelt er auf eigene Faust, bis er ins Kreuzfeuer gerät. Jackets Wiener-Charme und seine überhebliche Art machen ihn zu einer interessanten und mitunter auch amüsanten Hauptfigur, die Traumtisches erlebt hat. Gestrickt wie ein Irrgarten bleibt es durchweg spannend und die wendungsreiche Story hat einen gelungenen Unterhaltungswert - bis zum Schluss. Henri Faber spielt mit den Erinnerungen und der Wahrheit, und thematisiert Diskriminierung, während er einen Irrgarten strickt, sodass man nicht dahinter kommt „wer diesen Wahnsinn hier veranstaltet.“ Empfehlenswerte Thriller-Lektüre mit österreichischem Charme.

gina1627 am 19.02.2024 22:02 Uhr
Leseempfehlung! Ein spannender Thriller mit einigen Überraschungseffekten!

Voller Vorfreude habe ich schon dem neuen Thriller „GESTEHE“ von Henri Faber entgegengefiebert, nachdem er mir mit „Kaltherz“ und „Ausweglos“ überaus spannende Lesestunden geschenkt hat. Viele polarisierende Charaktere, eine unheilvolle und beklemmende Stimmung, eine sich stetig steigende Spannung und ein Aufbau der Geschichte, der mit vielen Überraschungseffekten um die Ecke kam, haben auch dieses Buch wieder zu einem Erlebnis gemacht. Am Anfang hat mir ein wenig die Sogwirkung gefehlt, da einige Protagonisten mir zu ausschweifende Gedankengänge hatten, viel mit sich selber beschäftigt waren und dadurch einen negativen Vibe beim Lesen ausstrahlten. Doch nach dem holprigen Kennenlernen haben sie mir viele facettenreiche Seiten und seelische Abgründe von sich gezeigt, die mich dann im Zusammenspiel mit der sich schnell steigernden Spannung und dramatischen, bedrückenden und mysteriösen Entwicklung der Geschehnisse voll abgeholt haben. Der Hauptschauplatz der Handlung ist in Wien, wo Jacket, alias Johann Winkler, bei der Leib, Leben beim LKA gefühlt nur noch pro forma arbeitet, hauptsächlich aber wegen seiner erfolgreichen Tätigkeit als Thrillerautor im Rampenlicht steht und diesen Rummel genießt. Doch ein grausamer Mord an der High Society Lady Tatjana Schifosky löst bei ihm Unglaube und Entsetzen aus, da der Täter ihre Leiche mit einem Wort markiert hat: „GESTEHE“, ein Wort, dass bald den Titel seines neuen Thrillers schmücken soll und der Tatort sowie das dortige Szenario in etwa der Handlung in seinem zukünftigen Roman gleicht. Jacket ahnt, dass sein persönlicher Alptraum gerade erst beginnt und das Morden noch nicht aufhören wird.Sehr reizvoll in diesem Roman fand ich, dass die Geschichte höchst emotionsgeladen in der Ich-Form des Täters, betitelt mit „Er“, von Jacket und seinem Kollegen Mo erzählt wurde. Die ganze Zeit war ich am Rätseln, wer hinter „Er“ steckt und war am Schluss richtig geschockt und überrascht über seine wahre Identität. Seine Abschnitte haben mich durch seine Brutalität und Kaltblütigkeit immer fassungslos gemacht. Mit Jacket habe ich die ganze Zeit wie in einem Sog mitgefiebert, obwohl er mir nicht sympathisch war. Er ist so ein leidensfähiger und problembehafteter Charakter, den der Autor durch seine Wesenszüge und sein gehetztes Auftreten vortrefflich zur Geltung gebracht hat. Mo fand ich auch eine sehr gelungene Figur im Roman. Am Anfang kam er, bedingt durch seinen Migrationshintergrund, sehr problembehaftet und als Verlierertyp rüber, aber im Laufe der Geschehnisse wurde er mir durch seine akribische, perfektionistische und objektive Arbeitsweise immer sympathischer. Viele weitere reizvolle Charaktere bereicherten noch die Geschichte zu denen auch Kripochef Köstner gehörte, der bei mir Wut und Verachtung ausgelöst hat. Nach all dem Rätselraten, Mitfiebern und Mitleiden hat Henri Faber auch zum Ende hin noch einmal für einen Plot Twist gesorgt, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe, der mich aber sehr berührt und froh gestimmt hat. Mein Fazit:„Gestehe“ war bis zum Schluss ein undurchsichtiger und spannender Thriller, der mir sehr gut gefallen hat und für den ich eine 4 Sternebewertung und eine Leseempfehlung ausspreche. Hervorheben möchte ich auch noch die tolle Gestaltung und Haptik des Covers, die mich als Thrillerfan sofort angesprochen hat.

tuberose am 19.02.2024 15:02 Uhr
langsam kommt Spannung auf...

es hat ein wenig gebraucht bis mich ein Weiterlesen gereizt hat, war kurz davor das Buch zur Seite zu legen, aber dann wurde es doch spannend und ich wollte mehr wissen. Was mir gut gefallen hat, ist jeweils die Sicht der 2 Protagonisten. Wie hat die jeweilige Situation auf sie im einzelnen gewirkt, was haben sie gedacht und haben wie haben sie reagiert. Das hat mir sehr gut gefallen. An der ein oder anderen Stelle hätte man die Beschreibungen kürzen können, das ist mir meiste zu langweilig und nicht notwendig. Das Buch hätte dadurch kürzer sein können. Die Geschichte ist spannend, und man möchte endlich wissen, wer ist der Mörder. Die Wendungen, die die Geschichte nimmt ist überraschend. Die Geschichte passt gut zu Wien, die Denke der Menschen charakterisiert gut die Mentalität der Wiener wieder.Ich habe bisher noch nichts von Faber gelesen, werde es aber machen. Das Buch kann ich gut empfehlen, es ist ein gut geschriebener Thriller. Man muss aber Blut mögen.

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