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Ein brutaler Mord. Ein berühmter Ermittler. Und die einzige Spur führt zu ihm selbst.

Gestehe

Der rasante Thriller von Henri Faber um einen Serienkiller, der in Wien sein Unwesen treibt. Für Leser*innen von Sebastian Fitzek, Andreas Gruber und Andreas Winkelmann

Der Wiener Star-Ermittler Johann »Jacket« Winkler kommt an einen Tatort, der die Polizei vor ein Rätsel stellt. Das Opfer wurde grausam ermordet und mit einem mysteriösen Wort markiert: GESTEHE. Doch es ist nicht die Brutalität, die Jackets Welt ins Wanken bringt, sondern die Tatsache, dass er den Tatort kennt – aus seinem eigenen unveröffentlichten Roman, den noch niemand gelesen hat. Er trägt den Titel GESTEHE. Und Jacket ahnt: Das Morden hat gerade erst begonnen.

Jacket und sein Underdog-Kollege Mo: ein kurioses Gespann, aber unschlagbar!

Der neue Pageturner vom Meister der Cliffhanger

»Henri Faber – Die neue aufregende Stimme der Thrillerszene!« DB mobil

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26380-1
Erscheinungsdatum: 15.02.2024
1. Auflage
448 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Henri Faber

Henri Faber, Jahrgang 1986, aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹, ›Kaltherz‹ und ›Gestehe‹ ist dies sein vierter Thriller.

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136 von 136 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.65 von 5 Sternen


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6 - 10 von 136 Leserstimme

kimvi am 18.02.2024 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Startet etwas gemächlich, entwickelt sich dann aber zu einem spannenden Pageturner

Der Wiener Star-Ermittler Johann "Jacket" Winkler ist das Aushängeschild der Polizei, seit ihm ein spektakulärer Schlag gegen die Organmafia gelang. Als er an einen Tatort kommt, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen. Es ist  jedoch nicht die brutal zugerichtete Leiche der ermordeten Frau, die ihn ungläubig erstarren lässt, sondern die Tatsache, dass er genau diesen Tatort kennt, da er Teil seines neuen Buchs ist. Allerdings ist es noch nicht veröffentlicht, wodurch niemand die Szenen daraus kennen und nachstellen kann...Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, abwechselnd aus der Sicht von Star-Ermittler Jacket, seinem bisher eher aufs Abstellgleis geschobenen Kollegen Mo und "Er", dem geheimnisvollen Unbekannten, geschildert. Da die Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt die Orientierung leicht. Der Einstieg in die Handlung verläuft zunächst eher gemächlich, da die unterschiedlichen Charaktere eingeführt werden. Die Anzahl der Akteure ist relativ überschaubar, wodurch man sie recht schnell zuordnen kann. Allerdings haben auch einige Protagonisten Eigenschaften, die sie nicht besonders sympathisch wirken lassen. Dadurch beobachtet man das Geschehen anfangs etwas distanziert. Durch geschickt angelegte Szenenwechsel und relativ kurze Kapitel, gerät man aber dennoch in den Sog der Ereignisse. Denn offenbar hat sich ein Serienkiller dazu entschlossen, die Morde aus dem unveröffentlichten Buch nachzustellen. Der Ich-Erzähler Jacket wirkt unzuverlässig, wodurch man schon bald nicht mehr weiß, was man glauben soll und wem man in dieser Story eigentlich vertrauen kann. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, die durch überraschende Wendungen aber immer wieder korrigiert werden müssen. Auch wenn man meint, dass man auf der richtigen Fährte ist, bleiben Zweifel, die dafür sorgen, dass man förmlich durch die Zeilen fliegt. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das man gebannt verfolgt und wenn man schließlich wieder zu Atem kommt, gelingt es dem Autor, durch erneute Wendungen zu überraschen. Ein Thriller, der zunächst eher gemächlich startet, sich im weiteren Verlauf aber zu einem echten Pageturner entwickelt. 

sandysbookworlds am 18.02.2024 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender Pageturner

Nachdem Inspektor Jacket im Rahmen einer Ermittlung eine spektakuläre Befreiungsaktion aus den Fängen grausamer Verbrecher gelingt, wird er zur Berühmtheit. Sein Roman über dieses zutiefst schockierende Erlebnis wird nicht nur zum Bestseller, sondern auch verfilmt. Als ein Mord in Jackets näherer Umgebung stattfindet, stellt er mit purem Entsetzen fest, dass der Mord und die Umstände am Tatort aus seinem neuen, noch nicht veröffentlichten Roman stammen. Es bleibt jedoch nicht nur bei einem Mord, denn ein Serienmörder treibt sein Unwesen und geht genau nach dem Skript, das noch keiner gelesen hat, vor ...»Gestehe« ist ein packender, spannender, brutaler und nervenaufreibender Thriller von Henri Faber mit Setting in Wien. Für mich war es das erste Buch von dem Autor und ich kann schon verraten, dass es definitiv nicht das letzte war.Der Prolog hat es mir einfach schon eiskalt den Rücken runter laufen lassen. Der Thriller wird aus den Perspektiven des Wiener Starermittlers Johann Winkler - "Jacket" -, seinem Kollegen Mo und des Serienmörders erzählt. Ich wurde beim lesen selbst zur Ermittlerin und habe fleißig mitgerätselt, alles analysiert und Theorien aufgestellt. Trotz allem war ich auf die Twists teilweise sowas von nicht gefasst.Henri Faber hat auch an ein paar Stellen kleine Schmunzler miteingebaut. Was ich richtig cool fand.Es gab minimale Längen, die mich aber überhaupt nicht gestört haben. Ich hatte durchweg ein aufregendes Leseerlebnis.Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller mit Tatorten, die nichts für schwache Nerven sind, und überraschenden Wendungen, die einen den Atem anhalten lassen. Von mir gibt es für diesen Pageturner eine klare Leseempfehlung.

c-bird am 18.02.2024 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Von einer Wendung zur nächsten

Nachdem mich der Vorgänger „Kaltherz“ bereits total begeistert hatte, war ich sehr gespannt auf das neue Werk von Henri Faber. Und um es gleich vorweg zu nehmen: erneut ist ein genialer und spannender Thriller entstanden, der mich auf der ganzen Linie überzeugen konnte.Seit der „Blutnacht“, einem spektakulären Fall vor vier Jahren, ist Johann „Jacket“ Winkler ein Star unter Wiens Ermittlern. Als dieser an einen Tatort gerufen, bei dem das Opfer auf grausame Weise ermordet wurde und das Wort „GESTEHE“ zu lesen ist, ist Jacket einigermaßen schockiert. Denn der Tatort ist nahezu identisch mit den Beschreibungen aus seinem neuen Buch, welches jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Und dieser Tatort ist erst der Beginn einer ganzen Serie…Chefinspektor Jacket ist eine Figur, die man nicht sofort ins Herz schließt. Er versprüht jede Menge Arroganz, die Ermittlungen überlässt er lieber den anderen und sonnt sich lieber im Erfolg der legendären Blutnacht. Doch dieses Mal muss er selbst die Fäden in die Hand nehmen, allein schon um nicht selbst in den Fokus der Ermittlungen zu geraten. Wie gut, dass ihm da Mohammad „Mo“ Moghaddam, ein unerfahrener Kollege zur Seite gestellt wird. Mo wiederum ist eine Figur, für die man sofort Sympathien hegt. Der Jahrgangsbeste der Polizeischule perfektioniert seine Handlungen stets und versucht immer besser als seine Kollegen zu sein. Dies gelingt ihm sogar, dennoch schlägt er sich hauptsächlich mit viel Verwaltungsarbeit herum und wird von den Kollegen nur Daten-Momo genannt. Die Zusammenarbeit der beiden Ermittler funktioniert anfänglich gar nicht, doch mit der Zeit entwickeln sich beide Charaktere auf eine sehr positive Art und Weise.Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Jacket und Mo, es fließen aber auch ein paar Einblicke aus der Sicht des Täters mit ein. Da sich die Perspektiven ständig abwechseln und zudem auch immer etwas passiert liegt die Spannung sehr hoch und das Ganze ist enorm temporeich. Am allerbesten fand ich jedoch die zahlreichen und unvorhersehbaren Wendungen. Insbesondere zum Ende hin geht es da Schlag auf Schlag bis hin zum stimmigen Ende.Insgesamt also ein Thriller bei dem einfach alles stimmt. Hohes Spannungsniveau, temporeich und voller überraschender Wendungen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

sunshine_loves.you am 16.02.2024 23:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hoch lebe Jacket und Mo... grandios, fesselnd, überraschendes Ende

Herr Faber versteht sein Handwerk, wie in seinen vorigen beiden Werken, hat er es wieder geschafft, das ich in der Story gefangen war. Ein Psychospiel vom Feinsten. Jacket der Wiener Starermittler taucht immer am Tatort auf, bevor alle anderen da sind. Jacket wird als Held gefeiert, die kleine Beany, hat er vor vier Jahren, aus den Fängen von Organhandlern gerettet. Nur noch selten ist er bei Ermittlungen dabei, lieber feiert er seinen Erfolg als Bestsellerautor. Aber diesem Fall kommt er nicht drum herum.Denn er ist mitten im Geschehen. Wow war das spannend. Ein Verwirrspiel das einem die Ohren schlackern. Nichts ist so wie es scheint. Mo der sonst in der Abteilung für Datenverarbeitung zu ständig ist, bekommt seinen ersten Fall, der es aber nicht leicht hat, auf Grund seiner Hautfarbe. Jacket und Mo (Mohammad Moghaddam) waren zu Anfang,wie Hund und Katz. Aber nach einiger Zeit, haben sie sich zusammen gerauft. Ich mochte das Duo, die waren authentisch.GESTEHE...ein Thriller den ich verschlungen habe, ein fesselnder Schreibstil.Durch die kurzen Kapitel und den Sichtweisen von Jacket, Mo und einer dritten Person war die Handlung sehr abwechslungsreich. Und eine Prise Humor hat das Geschehen abgerundet. Und das I- Tüpfelchen war die Auflösung, ich hatte doch den Täter schon auserkoren. Aber Herr Faber hat mir einen Strich, durch die Rechnung gemacht. Hut ab, damit hätte ich, nun gar nicht gerechnet.Wieder ein Meisterwerk das ich zu 100% weiterempfehle.Und das Cover passt genial zur Story.

sabrinabx am 16.02.2024 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Viel Spannung!

Bei diesem Thriller hat mir bereits der Buchrückentext in Kombination mit dem Cover zugesagt. Der Schreibstil war durchweg sehr flüssig und leicht zu verstehen. Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven beleuchtet und der Thriller ist in fünf Teile gegliedert. Die auftretenden Charaktere sind so überschaubar, dass man nie den Überblick verliert und die Persönlichkeiten der Hauptfiguren sind unterschwellig so beschrieben, dass ich persönlich einen Charakter ganz entsetzlich nervig fand! Aber das ist eben die Kunst eines Autors, also top.Die Handlung an sich begann wie ein Kriminalroman und wandelte sich etwa bei der Hälfte. Es folgten mehrere überraschende Wendungen und Passagen, in denen ich das Buch gar nicht zu Seite legen konnte.Einen Stern Abzug gebe ich, weil ich den Thriller hinten raus etwas zu lang finde und meiner Meinung nach zu sehr auf dem Thema „Rassismus“ herumgeritten wird. Ich kann die Wichtigkeit des Themas durchaus nachvollziehen und das Rassismus niemals richtig sein wird, aber in einem Thriller, der der Unterhaltung dienen soll, war es für mich too much.Dennoch kann ich den Thriller definitiv empfehlen! :-)

mimitatis_buecherkiste am 16.02.2024 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Rasante Spannung

Als der Wiener Starermittler Johann Winkler, Jacket genannt, an einen Tatort kommt, glaubt er seinen eigenen Augen kaum. Das grausam ermordete und zur Schau gestellte Opfer gleicht eins zu eins der ermordeten Frau, die in Winklers neuestem Buch vorkommt. Einem Buch, das allerdings noch als unveröffentlichtes Skript in einer Schublade liegt. Das mit Blut an die Wand geschmierte Wort macht das Ganze noch mysteriöser, denn es lautet so, wie der Titel des geplanten Thrillers, nämlich GESTEHE. Zwischen Wahn und Wirklichkeit erkennt Winkler bald, dass das Morden gerade erst angefangen und er eine besondere Rolle in einem perfiden Spiel zugewiesen bekommen hat.Ich bin nicht sofort ins Buch eingetaucht, war nicht direkt gebannt, sondern eher verwirrt, weil der Prolog und die folgenden Kapitel zwischen verschiedenen Personen hin und her gesprungen sind. Auch war ich zunächst ein wenig skeptisch, ob es funktionieren kann, dass da mal wieder ein Autor im Mittelpunkt steht, dessen Werk eine Rolle spielt. Henri Faber hat mich allerdings sehr schnell eines Besseren belehrt, er zog mich kontinuierlich in eine Geschichte rein, die mich kurze Zeit später vollkommen vereinnahmt und gefesselt hat. Dabei fand ich die Protagonisten gleichermaßen unsympathisch wie interessant, weil beide lange nebulös geblieben sind. Der Autor verstand es dabei meisterhaft, die Spannung immer wieder ins Unermessliche zu steigern, die abwechselnde Perspektive überschnitt sich oft, was dazu führte, dass ich vor Neugierde wahnsinnig geworden bin. Einige Enthüllungen waren schlau platziert, viele Spuren klug gelegt. Ein bestimmter Hinweis führte mich schnell auf die richtige Fährte, aber nicht im mindesten dazu, dass es dadurch weniger aufregend wurde; im Gegenteil legte Henri Faber noch eine Schippe drauf.Tempo- und wendungsreich war die Story, ich bewunderte die vielen Einfälle, den großartigen Humor und den ein oder anderen klugen Twist. Immer wieder gab es Überraschungen, die keine Langeweile aufkommen ließen, so liebe ich es. Die Auflösung war schlüssig, das Ende unvorhersehbar und im Abschluss folgte unerwartet ein schöner Moment. Ein toller Thriller, der mir unglaublich gut gefallen hat. Volle Punktzahl gibt es von mir und natürlich eine Leseempfehlung.

heavenly_bookdreams am 16.02.2024 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend und Überraschend

Gestehe von Henri FaberErschienen am 15.02.2024 im dtv VerlagWährend Chefinspektor Johann Winkler, genannt Jacket, nach dem Aufdecken eines Organhändlerrings zum Vorzeigepolizisten Österreichs aufgestiegen ist, steckt Mohammed „Mo“ Moghaddam auf der Karriereleiter fest. Seit er bei der Abteilung Leib-Leben ist schiebt er nur Schreibtischdienst. Doch eines Abends erhält er zu seiner Überraschung den Auftrag zu einem Tatort zu kommen, aber dummerweise ist auch Jacket anwesend. Für Jacket jedoch ist der Tatort ein Schock, da er ihn an die schlimmsten Erinnerungen seiner Vergangenheit konfrontiert. Gemeinsam mit Mo beginnt er zu ermitteln, doch Mo stellt sich mit der Zeit die Frage wem er überhaupt trauen kann. ——Nach den beiden sehr guten Vorgänger Thrillern „Ausweglos“ und „Kaltherz“ war ich schon sehr gespannt wie Henri Faber mich mit „Gestehe“ überraschen wird. Bereits nach dem Prolog wusste ich, dass ich das Buch so schnell nicht mehr auf der Hand legen werde. Und so kam es dann auch. Faber erzählt die Geschichte von Jacket und Mo mit einem lockeren und fesselnden Schreibstil, dass ich gar nicht mitbekommen habe wie schnell ich im Buch vorangekommen bin. Auch den Humor im Buch fand ich sehr gut. Besonders das „Augenzwinkern“ den dtv Verlag betreffend fand ich großartig integriert. Aber der Thriller geht auch tiefer. Der Alltagsrasissmus mit dem Mo immer wieder konfrontiert ist, regt zum nachdenken an. Auch Jackets besondere Beziehung zu Beany, einem Kind das nach einem schrecklichen Erlebnis nicht reden mag, fand ich rührend beschrieben, und hat Jacket nicht mehr wie den Oberflächlichen „Superbullen“ wirken lassen. Den Aufbau des Thrillers fand ich auch sehr gut gelungen. Anfangs noch der Superstar, zerbricht Jackets Fassade immer mehr bis nichts mehr davon übrig bleibt. Mo hingegen zeigt im weiteren Verlauf des Buches dass er nicht nur ein Schreibtischhengst ist, sondern mehr auf dem Kasten hat als das gesamte Kommissariat Besonders gegen Ende hin überschlagen sich dann auch die Ereignisse und halten ein, für mich, überraschendes Ende bereit. FazitNachdem der Vorgänger „Kaltherz“ ein echtes Highlight für mich war, konnte mich auch „Gestehe“ wieder begeistern. Tolle Charaktere, eine spannende Handlung, mit überraschenden Wendungen, machen das Buch wieder zu einem sehr guten Thriller. Was ich auch noch sagen muss, das Cover und die Haptik des Buches finde ich sehr gelungen. 5 von 5 ?

binesbuecherwelt am 16.02.2024 07:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr gut durchdacht und richtig schön spannend

InhaltJohan Winkler, den die Öffentlichkeit als Jacket kennt, ist ein erfolgreicher Ermittler aus Wien. Ganz Österreich feiert ihn als Held seitdem er einen Organhändlerring zerschlagen hat und dabei einem kleinen Kind das Leben gerettet hat. Er hat ein Buch über seine Heldentat geschrieben, das nun verfilmt wird. Nun gibt es anstatt Ermittlungsarbeit für ihn Fernsehauftritte und unzählige Termine bei der Presse. Er ist überheblich, arrogant und sonnt sich mit einer Selbstverständlichkeit in einer Präsenz, die ihm eigentlich gar nicht zusteht.Mohammed Moghaddam, "Mo", ist das krasse Gegenteil von Jacket. Auch er arbeitet als Ermittler bei der Polizei, hatte bislang aber noch keinen einzigen Fall und muss sich mit dem Papierkram rumschlagen. Dies liegt nicht zuletzt an seiner Hautfarbe. Als farbiger Polizist hat er es in einem Land, in dem eine Partei im Aufschwung ist, die Ausländer nicht toleriert, doppelt so schwer auf der Arbeit voran zu kommen wie seine österreichischen Kollegen.Meine MeinungOptisch gefällt mir das Cover wirklich sehr gut. Wenn man es sieht, weiß man, dass es ein Buch von Henri Faber ist, selbst wenn man den Namen noch nicht gesehen hat. Und auch den Zusammenhang zum Buch finde ich sehr gut.Es hat ein paar Kapitel lang gedauert bis ich richtig im Buch drin war, denn erst mal war ich ein bisschen verwirrt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dabei sind die Kapitel fast alle in einer angenehmen Länge. Es gibt Kapitel aus der Sicht von Jacket und Mo in der ersten Person, außerdem auch aus Sicht des Mörders. Es gibt auch kurze Einblicke, die aus Sicht des Opfers erzählt werden, die fand ich richtig genial und auch sehr bedrückend. Durch die Erzählperspektiven lernt man schnell, wie unterschiedlich und gleichzeitig genial Mo und Jacket als Hauptprotagonisten sind. Mo fand ich von Anfang an sympathisch, Jacket empfand ich als riesige Nervensäge, aber gleichzeitig auch wieder wahnsinnig gut. Bei den Protagonisten hat der Autor einfach alles richtiggemacht.Direkt von Beginn an ist das Buch richtig spannend und diese Spannung hält sich bis zum Ende. Dabei geht es um die Morde, aber auch um viele andere Schicksale. Es gibt zum Ende hin einige Überraschungen und insgesamt passiert ständig irgendwas. Bei dieser Geschichte kommt absolut keine Langeweile auf und sie ist von vorne bis hinten perfekt durchdacht.Fazit"Gestehe" war für mich das erste Buch von Henri Faber, aber ganz sicher nicht das Letzte. Nach einem etwas verwirrenden Anfang ist man schnell in der Geschichte drin. Der Autor hat hier eine perfekt durchdachte Geschichte geschrieben mit zwei absolut unterschiedlichen Hauptprotagonisten, die beide auf ihre Art genial sind. Dadurch, dass die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, lernt man beide perfekt kennen und lieben, jeden eben auf seine Art. Hier passiert einfach immer irgendwas, Längen gibt es so gut wie keine und alles ist super durchkonstruiert. Das Buch hat einfach alles, was ein guter Thriller haben muss. Es dauert lange, bis alles aufgelöst wird, so dass das Buch lange spannend und durchgehend fesselnd bleibt. Zum Highlight hat es für mich nicht ganz gereicht, aber es ist auf jeden Fall ein Thriller, den man gelesen haben sollte und den ich gerne weiterempfehle.

katha.18 am 15.02.2024 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ich "GESTEHE", .. das war sehr gut!!

WOW! Der Protagonist, Johann, Jacket, Winkelmann konnte mich anfangs nicht überzeugen und ich fand ihn eher nervig und überheblich. Die Art lernte ich dann über das Buch hinweg jedoch zu lieben. Dem gegenüber ist der zweite Kommisar "Mo" direkt sympatisch - die beiden bilden quasi das "Guter-Bulle, schlechter Bulle Du". Das Buch ist durchweg spannend. Jacket hat sich nach seinem letzten Fall zur Ruhe gesetzt und sich dem Schreibertum gewidmet. Zufällig wird er Teil des Ermittlungsteams und ist früher oder später mehr darin involviert als ihm lieb ist.Das Buch wechselt zwischen drei unterschiedlichen Perspektiven. Jacket berichtet, ebenso der Kommisar Mo und der geheimnisvolle "Er" aus den Schriftstücken. Die Abwechslung macht es super spannend und bereitet Clifhanger, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Das Buch macht auch vor aktuellen Themen wie Rasismuss und politischen Entwicklungen keinen halt und man erkennt einschneidene Parallelen. GESTEHE ist ein rundum spannender Thriller, mit unvorhersehbaren Wendungen. Mit dem unaustehlichen Jacket bekommt man im Laufe des Buches eher Mitleid.Als man dachte man sei hinter die Geschichte und die Geschenisse gekommen, kam Henri Faber und hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das war mein erster, aber defintiv nicht mein letzer Faber! Der Klappentext hält was er verspricht und das Cover sieht absolut genial aus. Das Buch ist zusätzlich mit Humor gespickt und Henri Faber, oder Johann Winkelmann scheinen ein mehr oder weniger heimlicher Falko Fan zu sein - I like!

enni am 15.02.2024 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Super spannend und viele überraschende Wendungen

Klappentext:Ein Opfer, grausam ermordet und mit einem mysteriösen Wort markiert: GESTEHE; ein berühmter Ermittler, der sich des Falles annimmt. Doch die einzige Spur führt zu ihm selbst ...Meinung: Auch das dritte Buch von Henry Faber konnte mich sehr überzeugen.Das Buch geht direkt spannend los und man fragt sich, wie eigentlich noch eine Steigerung stattfinden soll. Trotzdessen schafft Henry Farbe es, dass die Spannung nicht abfällt, ja sogar steigt.Es gibt Kapitel, die mit „Er“ beschriftet sind, und man fragt sich die ganze Zeit, wer sich hinter dem „Er“ verbirgt. So hat man einen zusätzlich Spannungsanstieg.Auch hat das Buch sehr viele überraschende Wendungen, welche einen dazu verleitet haben, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Des Weiteren gefällt mir sehr, dass sich die Person während der Handlung stark weiterentwickeln.Es gibt eine klare Empfehlung Meinerseits.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

NDR Kultur
Es macht Spaß, Henri Faber zu lesen - diese lakonisch-sarkastische Sprache und diesen verwickelten, ...sehr temporeichen Plot. mehr weniger

Katja Eßbach, 22.03.2024

ntv.de
Der neue Pageturner von Henri Faber mischt die Buch-Neuerscheinungen (im Frühling 2024 mit einer spa...nnenden Thriller-Novität) auf. mehr weniger

28.03.2024

brigitte.de
Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

28.03.2024

Bayern 1
Ein furioser Thriller: feinst tariert aufgebaut und superspannend!

Ulla Müller, 22.03.2024

Hamburger Abendblatt
Ungemein raffiniert (…) beste Thrillerkost.

16.03.2024

Multimania-Magazin
Faber ist mit GESTEHE ein weiteres Meisterwerk gelungen, ein atmosphärisch dichter Thriller, der nic...ht nur durch seine scharfsinnig ausgearbeiteten Charaktere besticht, sondern auch durch ein beeindruckendes Gespür für Szenarien, die dem Leser Schauer über den Rücken jagen. mehr weniger

Florian Tritsch, 15.03.2024

OK!
Unbedingt lesen! Wer Täuschungsmanöver, Plottwists und Überraschungen liebt, ist bei Henri Faber gen...au richtig. mehr weniger

06.03.2024

Gala
Henri Faber gelingt Nervenkitzel pur.

15.02.2024