23,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Guten Morgen, schönes Wetter heute
Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.
Über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist
Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.
»Liebe und Empathie in einer – eigentlich – anonymen Mietshaussiedlung. Unsere Gesellschaft braucht Romane wie diesen. Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd
Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.
»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.«
Bibliografische Daten
5. Auflage
Tanja Kokoska
Tanja Kokoska wurde 1971 in Frankfurt am Main geboren. Sie war viele Jahre Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zuletzt als Leiterin des Magazin-Ressorts. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin, unter anderem für die Satireseite »Die Wahrheit« (taz). Sie lebt nach wie vor in Frankfurt.
8 - 10 von 143 Leserstimme
Eine gewöhnliche Siedlung in einer herausfordernden Zeit - mit außergewöhnlichen Menschen und besonderen Begegnungen.
"Wenn man die Welt von oben betrachtet, dann könnte man meinen, dies sei ein Morgen wie jeder andere."Noch regt sich nichts in der Siedlung am Kastanienbaum. Doch unter der Oberfläche sieht es anders aus. Bei Bauarbeiten findet Baggerfahrer Paco eine Bombe, einen Blindgänger. Und während die Bewohner ihrem alltäglichen Leben nachgehen, wird die Evakuierung geplant.In "Guten Morgen, schönes Wetter heute" geht es aber nicht um das große Drama der Bombe, es geht um das wirkliche Leben. Denn eigentlich ist es eine ganz normale Siedlung, die am Kastanienbaum. Doch der genaue Blick auf die einzelnen Bewohner macht sie zu etwas ganz besonderem - und diesen Roman zu einer Auszeit vom Alltag, obwohl es den Alltag beschreibt. Ina hat zwei Jobs, um über die Runden zu kommen und für ihren Sohn zu sorgen. Der wüsste gerne, wer sein Vater ist. Und wie es dem Mädchen im Nagelstudio geht, das ihn scheu angelächelt hat.Wir begleiten die Bewohner der Siedlung über ein paar Tage, dürfen an ihren kleinen und großen Begegnungen Teil haben. Während Ina die Wohnung ihrer verstorbenen Eltern räumt, entdeckt sie Herrn Bellos geheime Leidenschaft und unterstützt ihn. Dieser hat spontan die Gelegenheit, Koch und Lokalbesitzer Samy aus einer Notlage zu helfen. Samy kauft bei Frau Aslan ein, die im Geheimen Gedichte liest - und auf ihre eigene Weise verteilt. Dann ist da auch noch Frau Kaiser, die, um die Langeweile zu vertreiben, in Hotels anruft, um nach ihrem Sohn Roland zu fragen. Natürlich ist es nicht DER Roland Kaiser, aber die Gespräche bringen etwas Abwechslung in ihren Alltag. Diese kleinen Zufallsbegegnungen bilden ein fabelhaftes Ganzes.Obwohl das Buch große Themen behandelt, fließt es ruhig und beruhigend dahin. Gerade die winzigen Kontakte machen aus einzelnen Individuen eine Gemeinschaft, Menschen, die sich gegenseitig bei kleinen und großen Problemen helfen.Mit dem Gefühl, etwas zusammenzurücken, lässt es einen zurück, und mit einem neuen Blick für Details.Das ganze abgerundet durch Ulrieke Kriener, die dem Hörbuch durch ihre ruhige Sprechweise besonderes Leben einhaucht. Fazit: Eine gewöhnliche Siedlung in einer herausfordernden Zeit - mit außergewöhnlichen Menschen und besonderen Begegnungen.
Großes Gefühl im Kleinen
Tanja Kokoska webt in „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ein berührendes Mosaik aus alltäglichen Schicksalen. Vom träumenden Baggerfahrer über eine sehnsüchtige Nageldesignerin bis hin zu einem Ehepaar, das durch Poesie neuen Halt findet – die Figuren sind mitten aus dem Leben gegriffen. Als ein Bombenfund die Nachbarschaft durchschüttelt, gerät einiges ins Wanken, doch genau darin liegt die Chance für Neuanfänge.Auch das farbenfroh gestaltete Cover spiegelt die positive, lebensbejahende Stimmung des Romans perfekt wider.Es ist faszinierend zu sehen, wie die Schicksale der Charaktere subtil miteinander verschmelzen. Dieses Buch steckt voller Wärme, Mitgefühl, Zusammenhalt und leisem Mut. Es zeigt uns die Stärke, die in Liebe und nachbarschaftlicher Hilfe liegt. Ein herzerwärmender Roman, dessen Lektüre viel Spaß gemacht hat!
Gruppe
Eine Bombe in einer Wohnhaussiedlung! Durch dieses Horrorszenario rücken die Menschen in „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ näher zusammen. Über 1500 Menschen leben in der Siedlung „Am Kastanienbaum“. Die meisten leben isoliert vor sich hin. Als eine Bombe entdeckt wird, werden alle Bewohner in eine Turnhalle isoliert- und lernen sich so kennen…Ich habe mit „Achtzehnter Stock“ und „Die Straße“ bereits ähnliche Bücher gerne gelesen. Für mich ist es faszinierend, wie die Menschen aneinander vorbei leben und das selbe Ereignis unterschiedlich erleben. Das erhoffte ich mir auch von diesem Buch und wurde nicht enttäuscht. Im Zentrum des Romans stehen verschiedene Personengruppen. Zum Beispiel Herr Bello, der eine verborgene Leidenschaft hat. Ina und ihr Sohn Henry geben sich Mühe, den Alltag zwischen Arbeit und Schulabschluss hinzubekommen. Und das Ehepaar Aslan hat tiefe Träume. All sie treffen in der Siedlung aufeinander, wobei jeder seine subjektiven Erfahrungen berichtet.Ich fand den Roman sehr unterhaltsam. Tanja Kokoska beschreibt anschaulich und detailliert, was hinter den Türen geschieht. Dabei achtet sie auf Stereotypen ebenso wie auf Individualisten. Musterschüler Henry zum Beispiel kümmert sich um eine junge Frau, die abgeschoben werden soll. Herr Bello tanzt im Faltenrock. Und Frau Aslan versteckt Gedichte. Das alles ist so typisch- untypisch, dass ich mich köstlich darüber amüsiert habe.Unterstützt werden die unterhaltsamen Charaktere durch eine authentische Sprache, die direkt von der Straße kommen könnte. Ich hatte den Eindruck, die Gespräche könnten direkt um die Ecke stattfinden. Hinzukommt, dass Kokoska bildhaft und detailreich schreibt. So habe ich auch das Setting vor Augen.Was das Buch jedoch von den ähnlichen Romanen abhebt, ist, dass es um das Schicksal der gesamten Siedlung geht und alle Charaktere zueinander finden- inklusive Henrys Vater, der am Ende des Romans von seinen Sohn erfährt. Dadurch gerät die Gruppe in den Fokus, wo vorher Individuen waren. Das ist für mich eine tolle Moral. Ich empfehle den Roman jeden, der in „Achtzehnter Stock“ und „Die Straße“ das Gruppengefühl und die entsprechende Moral vermisst hat. Aus meiner Sicht Fünf Sterne.
Herzenswarm!
Mit „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist der Autorin ein rundum gelungener Feel-Good-Roman gelungen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Figuren, die auf den ersten Blick nur eines gemeinsam haben: Sie leben in derselben Wohnsiedlung. Nach und nach verbindet die Autorin ihre einzelnen Lebenswege jedoch zu einem stimmigen Gesamtbild, das vor allem von Gemeinschaft, Wärme und gegenseitigem Verständnis geprägt ist.Besonders gefallen hat mir, wie authentisch der Alltag der „normalen“ Menschen dargestellt wird. Ihre Sorgen, kleinen Herausforderungen, Hoffnungen und Träume wirken sehr lebensnah und nachvollziehbar, sodass ich mich schnell in die Geschichte hineinversetzen konnte und mich beim Lesen richtig wohlgefühlt habe.Auch wenn man bei dieser Art von Roman vielleicht schon früh ahnt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, hat das meinem Leseerlebnis keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Die Handlung hat mich entspannt begleitet und mir viele ruhige, oft auch mit einem Lächeln verbundene Lesemomente geschenkt.Die Geschichte vermittelt dabei eine klare Botschaft: Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind oft wertvoller als Konkurrenzdenken. In einer Welt, die häufig von Leistungsdruck geprägt ist, zeigt der Roman, wie wichtig ein respektvolles Miteinander sein kann.Fazit: „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist ein warmherziger, angenehm zu lesender Feel-Good-Roman, der verschiedene Lebensgeschichten fein miteinander verwebt. Eine klare Empfehlung für alle, die leichte, positive und herzerwärmende Geschichten mögen und entspannte Lesestunden genießen möchten.
Leichter Sommerwohlfühlroman
"Guten Morgen, schönes Wetter heute" von Tanja Kokoska hat ein farbenfroh gestaltetes Cover. Man sieht darauf viele kleine Fenster von Wohnungen, mit unterschiedlich ausgemalten Wänden im Hintergrund. Damit stimmt das Buch schon gut auf sein Thema ein: es geht um die Menschen in einer Straße, nämlich "Am Kastanienbaum", und ihre individuellen Schicksale, die teils nebeneinander und teils immer mehr miteinander verflochten sind.Da gibt es Ina, alleinerziehend mit ihrem jugendlichen Sohn Henry, die gerade die Wohnung ihrer verstorbenen Eltern ausräumt. Eine türkischstämmige Familie, bei der die Großelterngeneration zurück in die Türkei gegangen ist, nie in Deutschland wirklich heimisch werden konnte und nun aufgrund der Distanz, steigender Flugpreise und wenig Urlaub auch nur wenig besucht kann, während eine der erwachsenen Töchter sich für Gedichte interessiert und diese in Produktverpackungen im Supermarkt versteckt.Henry lebt eine unkonventionelle Seite aus und lässt sich spontan seine Nägel in einem neu eröffneten Nagelsalon machen, dort arbeiten ausgebeutete Thailänderinnen, die erst einmal die Kosten, um sie ins Land zu bringen, wieder hineinwirtschaften müssen, eine davon gefällt ihm gut. Dann gibt es noch ein paar weitere Charaktere. Und irgendwo wird gegraben, vielleicht nach einem Schatz, vielleicht findet sich auch eine Bombe?Es ist ein liebevoll erzähltes Buch, das sich sehr gut als locker-leichte Sommerunterhaltung ohne besonders viel Tiefgang eignet. Es sind größtenteils liebenswerte Charaktere aus der Durchschnittsbevölkerung, die hier vorgestellt werden, die aber wiederum dann auch so gar nicht diversen Klischees entsprechen. Man merkt, dass die Autorin sich Mühe gegeben hat, vielfältige Menschen mit individuellen Lebensweisen zu beschreiben, die eben in keine Schublade passen... außer vielleicht in diese des Zeitgeistes, der sich um Vielfalt und Toleranz bemüht.Ich persönlich bin mit dem Buch nur teilweise warm geworden, was aber vermutlich eher an meinen sonstigen Lesegewohnheiten als an diesem Buch liegt. Stellenweise war es mir dann doch zu sehr Unterhaltung und zu wenig literarischer Anspruch. Letzten Endes waren mir manche Charaktere dann vielleicht doch zu alternativ und damit ein Stück unglaubwürdig und manches war nicht mein Humor. So richtig hineingezogen hat mich die Erzählweise mit diesen vielen Geschichten auch nicht, eine besondere Sprache, wie ich sie an anspruchsvoller Literatur schätze, habe ich auch nicht entdecken können. Es ist also klar ein Werk der Unterhaltung, was es ja auch sein darf.Wer gerne leichte Sommerlektüre, Humor und eine warmherzige Erzählweise mag, wird mit diesem Buch sicherlich seine Freude haben können.
Ein Buch, das glücklich macht
Irgendwo in Deutschland liegt die Siedlung "Am Kastanienbaum" - etwas mehr als 1.500 Menschen leben hier in den dreistöckigen Häusern. Kokoska umkreist eine kleine Handvoll von ihnen und schenkt tiefe Einblicke in deren Lebenssituationen. Allen gemeinsam ist die Einsamkeit, mit der sie sich irgendwie arrangieren. Die 85jährige Frau Kaiser möchte eigentlich ganz viel reden. Gegen das Alleinsein hilft ihr Roboter Haruto nur wenig. Ebenso geht es dem verwitweten Herrn Bello - immer stilvoll gekleidet, entdeckt er irgendwann die Schönheit von Kleidern. Manchmal geht er auf ein Glas Wein in die Gaststätte "Zum Plaudern". Hier arbeitet Samy aus Sri Lanka sieben Tage die Woche. Es ist sein eigenes Lokal, dennoch hat er viele unerfüllte Wünsche. Um sich täglich daran zu erinnern, dass er dafür etwas tun muss, hat er sich im Tattoo-Studio ein Herz, eine Feder und ein Kreuz stechen lassen. Er kauft gern im Laden von Herrn und Frau Arslan. Frau Arslan liebt Rilke-Gedichte, fühlt sich sehr einsam in ihrer Ehe. Und dann ist da noch Ina, die sich nach einem richtig coolen Typen sehnt. Sohn Henry wünscht sich einen Papa, weiß nicht mal, wer sein Erzeuger ist. In jeden dieser Mikrokosmen tauchen wir ein und spüren, Einsamkeit muss nicht sein. Und genau das zeigt die Autorin. Aufeinander zugehen, achtsam miteinander umgehen, zuhören. Vielleicht muss ja nicht erst ein Drama passieren. Vielleicht muss es keine zu entschärfende Bombe aus dem 2. Weltkrieg sein, die all die Menschen zueinander führt. So wundervoll und klug erzählt. Absolut bereichernde Lektüre.
Einfühlsame Einblicke
Immer wenn ich durch eine Großstadt fahre, bin ich erstaunt über die vielen Fenster. Und denke daran, dass sich hinter jedem Fenster ein eigener Kosmos verbirgt.In diesem Roman nimmt mich Tanja Kokoska mit in viele kleine verschiedene Lebensentwürfe in die Siedlung "Am Kastanienbaum". Ich lerne viele Leute kennen und einige auch lieben. Eines Tages wird in der Siedlung eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ausgebaggert und das Zusammenleben dieses kleinen Kosmos verändert sich – und plötzlich beginnen sich die Wege der Menschen zu kreuzen. Aus Distanz wird Begegnung, aus Einsamkeit vorsichtige Verbundenheit.Ein berührender, hoffnungsvoller Gesellschaftsroman, der daran erinnert, wie nah wir einander eigentlich sind – wenn wir nur den Mut haben, aufeinander zuzugehen. Ein Buch wie Kaffee am Morgen: wohltuend, ehrlich und voller leiser Zuversicht.
Ein Buch über eine bessere Welt
Ein Buch über das Alleinsein inmitten von 1583 Menschen.In der Straße ‚Am Kastanienbaum‘ leben Menschen wie Ina, die ihren Sohn Henry allein erzieht, Frau Kaiser, deren Sohn in Japan lebt, Herr Bello, dessen Frau gestorben ist, Samy, dem das Restaurant ‚Zum Plaudern‘ gehört, und die Familie Arslan, die einen türkischen Laden betreiben. Sie alle leben vor sich hin und kommen wenig miteinander in Kontakt. Das ändert sich, als aufgrund eines Bombenfunds die Straße evakuiert werden muss.Tanja Kokoska hat einen Gesellschaftsroman voller Wärme und Menschenliebe geschrieben, der eine Welt beschreibt, in der wieder miteinander geredet wird, man einen toleranten und freundlichen Umgang pflegt und beschreibt, welch heilende Wirkung dies auf die Betroffenen hat.Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, die Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Man fliegt nur so durch die Seiten. Gerne empfehle ich dieses Wohlfühlbuch allen weiter, die in eine bessere Welt eintauchen wollen.
ein herausragendes Buch
Vom ersten Satz an mochte ich dieses Buch und wusste, dass wird ein tolles Leseerlebnis.Ein Baggerfahrer, dessen Traum es ist, etwas Großes zu finden. Ein Gaststättenbetreiber, der jeden Tag für seine Gäste da ist und dabei seine eigenen Träume vernachlässigt. Eine Mutter, die Abschied von ihren Eltern nimmt und einem Nachbarn hilft, sich so zu zeigen, wie er sich fühlt. Ein Teenager, dem sich die Möglichkeit bietet, seinen Vater kennenzulernen. Eine junge Frau, deren Träume in einem Nagelstudio in weite Ferne rücken. Eine Haushaltshilfe, die einer Seniorin hilft, sich selbst nicht zu vergessen. Ein türkisches Ehepaar, das sich zu verlieren scheint und durch ein Gedicht einen neuen Weg findet. Und ein Bombenfund, der viel durcheinanderbringt und neue Möglichkeiten aufzeigt.In dem Buch „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ treffen verschiedene Bewohner der Siedlung Am Kastanienbaum und ihre Leben aufeinander. Die Autorin hat die Geschichten wunderschön miteinander verwoben. Der Schreibstil ist flüssig und die Worte so toll gewählt. Ich habe die Protagonisten ganz schnell in mein Herz geschlossen. Jede Szene ist für sich so stimmig geschrieben. So gibt es z. B. Frau Kaiser, eine Seniorin, die mit der Einsamkeit hadert. Um sich nicht so allein zu fühlen, ruft sie abends in Hotels an und führt Gespräche mit dem Personal an der Rezeption. Die Szene zwischen Frau Kaiser und Ina, einer Frau, die Abschied von den verstorbenen Eltern nimmt und spürt, dass auch ein Abschied von ihrem bald volljährigen Sohn ansteht, war so wunderbar geschrieben. Die beiden Frauen schaffen es, durch ihr Gespräch sich gegenseitig zu helfen, ohne es richtig zu ahnen. Mit wenigen Sätzen schafft die Autorin ein Intimität zwischen den Charakteren.Oder Herr Bello, der sich zum ersten Mal in einem völlig neuen Licht sieht. Das behutsame Wechseln der Kleidung lässt ihn innerlich strahlen. Diese Szene lebt von ihrer Ruhe und der Selbstverständlichkeit des Kleiderwechsels.Dieses Buch ist voller Wärme, Mitgefühl, Zusammenhalt, Stärke, Liebe, Mut, Selbstvertrauen, Loslassen und Hoffnung. Es ist eine richtige Wohltat, in die Geschichten der Bewohner einzutauchen. Man möchte mit jedem Einzelnen am Küchentisch sitzen und seiner Geschichte lauschen. Man möchte die Charaktere in den Arm nehmen und sie dabei beobachten, wie sie sich weiterentwickeln. Dieses Buch ist herausragend.Von mir gibt es eine dringende Leseempfehlung. Wann wird es verfilmt?!
Buch mit Wohlfühlfaktor
Tanja Kokoskas Roman über die Siedlung „Am Kastanienbaum“ und ihre BewohnerInnen ist ein Buch, mit dem man sich wohlfühlen kann. Die verschiedenen Figuren haben alle ihre Eigenheiten und schaffen es doch, einen Weg zu finden, der sie gerade und aufrecht gehen lässt. Sie finden den Mut, ganz sie selbst zu sein und das auch allen zu zeigen. Dies wirkt sympathisch und ermutigend in einer Welt, in der Toleranz und Den-Anderen-sein-lassen-wie-er-ist immer mehr in Vergessenheit gerät. Es ist aber ein Buch über das Sich-annähern von Menschen über die Sprache. Auch wenn die Figuren an manchen Stellen etwas realitätsfern wirken und auch reale Geschehnisse vielleicht nicht immer so stattfinden würden, so habe ich es doch sehr genossen, in diese Welt einzutauchen, in der bei Weitem nicht alles perfekt ist, in der aber offenkundig wird, was wirklich zählt und in der die Menschen lernen, aufeinander zu schauen anstatt aneinander vorbei.
Veranstaltungen & Medientermine
Oldenburger Str. 19
26419 Schortens
Eine Veranstaltung im Rahmen des Bensheim Lesefestivals. Das Lesefestival Bensheim ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen
Georg-Stolle-Platz 5
64625 Bensheim
Bahnhofstr. 18
63500 Seligenstadt
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Eine Veranstaltung im Rahmen der Verler Literaturtage
Hauptstraße 15
33415 Verl
Schillingsgasse 3
76275 Ettlingen
Burgstr. 10
47441 Moers
Hüsingstr. 20
58239 Schwerte
Burgstraße 47
54470 Bernkastel-Kues-Bernkastel
Marktplatz 8
78315 Radolfzell am Bodensee
Pressestimmen
Das ist so schön, wie die Autorin diese Schicksale zu einem modernen Märchen verwebt. (…) Mit ganz z...artem Humor, aber eben auch mit ganz viel Tiefgang. (…) Das Buch macht uns einfach glücklich. mehr weniger
Mike Altwicker, 19.06.2026
Scharf beobachtet, mit wunderbaren Figuren, die einem ans Herz wachsen, inspiriert uns der Roman, na...ch Gemeinsamkeiten zu suchen – statt sich abzuschotten. mehr weniger
02.09.2026
Herzerwärmend, mutmachend und einfach schön.
Christiane Graeben, 01.09.2026
Ein Roman wie ein kühler Meereswind im Sommer– er sorgt für ein angenehmes Wohlgefühl, ohne jemals k...itschig oder oberflächlich zu sein. Jede einzelne Figur strauchelt auf ihre Weise durchs Leben, bleibt dabei aber immer würdevoll und stark. mehr weniger
Tanja Wessen, 10.08.2026
Ein utopischer Blick auf unsere Gesellschaft, wie wir zusammenleben könnten!
Daniel Kaiser, 17.07.2026
Es wird alles liebevoll, sanft erzählt, mit Humor, mit ganz viel Herz. Da steckt ganz viel Menschlic...hkeit drin, und das ist schön. mehr weniger
Gesa Wegeng, 17.07.2026
Hinter dem ironischen Titel ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ verbirgt sich ein liebevoller Blick... auf eine Frankfurter Siedlung. mehr weniger
08.07.2026
Tanja Kokoska erinnert auf eine ganz besondere Weise daran, wie wichtig ein Lächeln oder ein „Guten ...Morgen“ sein kann. (…) Ein Roman, der Hoffnung macht. mehr weniger
01.07.2026
Es ist berührend, wie Tanja Kokoska es versteht, von Menschen zu erzählen.
30.06.2026
Tanja Kokoska hat mit ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ ein ganz wunderbares Buch geschrieben, da...ss einen als Leser*in mit einem durch und durch zufrieden Gefühl zurücklässt. Die Figuren, die einem hier begegnen, wachsen einem beim Lesen sehr ans Herz. mehr weniger
Eva Haury, 30.06.2026
Ein Gesellschaftsroman voller Wärme und zartem Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft.
Jessica Gartzke, 18.06.2026
Ein Buch, das positiv stimmt.
18.06.2026
Berührend!
18.06.2026
Gemeinsam liest es sich besser!
Gewinnen Sie ein Bücherfrühstück für sechs Personen
Gute Geschichten sind doch noch ein bisschen besser, wenn man sie nicht allein für sich behält. Darum laden wir Sie ein, ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ gemeinsam zu lesen – und die Freude daran zu teilen.
1. Preis: 3x ein vegetarischer Frühstückskorb für 6 Personen im Wert von ca. 100 Euro, sowie eine Picknickdecke (2x2m) sowie sechs Exemplare des Romans
2. Preis: 5x je eine exklusive Schmökerbox zu ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹
3. Preis: 5x je eine signierte Ausgabe von ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Mit wem würden Sie ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ am liebsten gemeinsam lesen – und warum?
Das Gewinnspiel endet am 21. August um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Lerne die Bewohner*innen der Siedlung »Am Kastanienbaum« kennen