Buch Guten Morgen, schönes Wetter heute und Text Einsamkeit endet, wo Gemeinschaft beginnt sowie das Zitat Schon jetzt ein Herzensbuch, das die Welt zu einem besseren Ort macht." vom literarischen Nerd
Buch Guten Morgen, schönes Wetter heute und Text Einsamkeit endet, wo Gemeinschaft beginnt sowie das Zitat Schon jetzt ein Herzensbuch, das die Welt zu einem besseren Ort macht." vom literarischen Nerd
Dieses Buch lässt Sie wieder an das Gute im Menschen glauben
Guten Morgen, schönes Wetter heute

Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.

Ein anrührender Roman über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist

Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.

»Wenn Sie dieses Buch beendet haben, wird Ihre Welt eine bessere sein. Ich verspreche es!« Florian Valerius @literarischernerd

Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.

Ein Gesellschaftsroman voller Wärme und zartem Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft

»Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.«

Bibliografische Daten
EUR 4,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45036-2
Erscheinungsdatum: 01.06.2026
1. Auflage
352 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Tanja Kokoska

Tanja Kokoska wurde 1971 in Frankfurt am Main geboren. Sie war viele Jahre Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zuletzt als Leiterin des Magazin-Ressorts. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin, unter anderem für die Satireseite "Die Wahrheit" (taz). Sie lebt nach wie vor in Frankfurt.

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konstanzewf am 06.06.2026 14:06 Uhr

Wohlfühlbuch

Der Inhalt ist genauso bunt, leuchtend und positiv wie das Cover.Tanja Kokoska ist meiner Meinung nach ein wunderbares Debüt gelungen.Wir beobachten einige Menschen der Siedlung "Am Kastanienbaum". Viele Bewohner kennen sich gar nicht oder nicken sich nur kurz zu. Ina, alleinerziehende Mutter des 17jährigen Henry, muss die Wohnung ihrer Eltern auflösen, die ebenfalls in der Siedlung gewohnt haben. Der Nachbar, der verwitwete und introvertierte Herr Bello, sieht Ina in der Wohnung der Eltern. Er ist sehr angetan von den Blusen und Röcken der Mutter und darf sich welche aussuchen und mitnehmen. Frau Kaiser ist alt, vergesslich und hat einen Sohn, der in Japan lebt und sie selten besucht. Dafür hat sie aber Frau Radulescu, ihre "Perle", die ihre Wohnung sauber hält und sie unterhält.Ehepaar Arslan betreibt einen Lebensmittelladen. Frau Arslan schneidet kurze Gedichte von Rilke aus und versteckt sie unter Deckeln, so dass die Kunden diese zuhause finden werden.Dann gibt es noch Samy aus Sri Lanka, der eine Gaststätte betreibt und seine Lebenswünsche aus den Augen verloren hat.Als dann bei Straßenarbeiten eine große Bombe gefunden wird und alle Bewohner in der Siedlung vorübergehend in die Turnhalle umziehen müssen, verschiebt sich einiges im Gefüge.Tolle Dialoge, feine Beobachtungen und ein sehr schönes Miteinander.Die Autorin schafft es, dass man wirklich alle Bewohner (außer Herrn Krämer aus "gewissen Kreisen ")ins Herz schließt. Absolute Leseempfehlung

zwischen.den.buchwelten am 08.06.2026 09:06 Uhr

Wenn Zufälle Menschen verbinden

In dem Roman 'Guten Morgen, schönes Wetter heute' geht es um die Bewohner der Siedlung „Am Kastanienbaum“ in einer nicht näher genannten Großstadt. 1.584 Einwohner in mehreren Wohnblöcken – kein sozialer Brennpunkt, aber auch weit weg von gut situiert. Einigen dieser Einwohner folgen wir, lernen ihre Sorgen und Träume kennen und verfolgen, wie die kleinen Zufälle des Lebens einen Menschen in eine völlig neue Richtung lenken können.Da ist die alleinerziehende Mutter Ina und ihr Sohn Henry, das Ehepaar Arslan, Kneipenwirt Samy, der Witwer Herr Bello und die über 80-jährige Frau Schmidt – allen ist gemeinsam, dass sie auf ihre Weise einsam sind. Sie wohnen nahe beieinander, wissen aber kaum etwas voneinander. Erst eine Reihe kleiner Zufälle sowie ein Bombenfund bringen sie einander näher – und am Ende des Buches ist nichts mehr wie zuvor.Der Autorin gelingt es hervorragend, Atmosphäre zu schaffen und uns ihre Figuren nahzubringen. Ich habe mit ihnen mitgefiebert, mitgelitten und mitgeweint. Die Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie zeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Verständnis und Zusammenhalt sind. Und auch wenn in diesem Roman der Zufall immer wieder Schicksal spielt, wirkte die Handlung auf mich an keiner Stelle übertrieben konstruiert oder kitschig. Vielmehr gelingt es der Autorin, eine schöne Balance zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigkeit zu schaffen. Manchmal sind die Situationen komisch und skurril, dann wieder ernst und melancholisch. Eine solche Ausgewogenheit in der Erzählweise hinzubekommen, ist große Kunst!Gefallen hat mir auch die Erzählperspektive: wie immer wieder – im wahrsten Sinne des Wortes – „herausgezoomt“ wird und die Szenerie von oben, aus einer anderen Perspektive betrachtet wird, bevor wir wieder hineinzoomen in die Leben der Bewohner und sie ein Stück begleiten – von Begegnung zu Begegnung, von Moment zu Moment.Erwähnen möchte ich außerdem noch das wunderschöne Cover, das meiner Meinung nach perfekt zu diesem Buch passt. Denn am Ende wirkt die Wohnsiedlung nicht mehr grau und trostlos, sondern so bunt wie ihre Bewohner.Fazit. 'Guten Morgen, schönes Wetter heute' ist eines jener Bücher, die man mit einem warmen und glücklichen Gefühl verlässt. Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight - Figuren, Handlung, Emotionen - hier hat einfach alles gestimmt. Unbedingte Leseempfehlung!

gabireiki am 08.06.2026 09:06 Uhr

Wie im Leben

Tanja Kokoska hat es ins Herz getroffen. So wie im echten Leben. In großen Wohnsiedlungen wohnen die Menschen und kennen ihren Nachbarn nur vom vorbei gehen. Als erstes fand ich natürlich das Buchcover sehr interessant . Der Titel sagte allerdings nicht so recht viel über das Buch aus. Erst die Leseprobe erzählt worüber es geht. Ina eine alleinerziehende Mutter mit einem 17 jährigen Sohn leben in einer der vielen Wohnungen in der Siedlung. Ihre Eltern haben ein paar Blocks weiter gewohnt. Als sie verstorben sind muss Ina die Wohnung leerräumen. Dabei lernt sie Herrn Bello, den sie bisher nur vom vorbeigehen kennt, ein wenig näher kennen. Herr Bellos Frau ist vor einiger Zeit gestorben. Er ist einsam. Beim ausräumen der Wohnung kommt Herr Bello zufällig vorbei und Ina fragt ob er nicht ein paar Dinge haben möchte. Herr Bello nimmt sehr ausgewöhnliche Dinge mit. Ein paar Röcke ihrer Mutter und Blusen. Die er auch anprobiert und fühlt sich wohl in Frauenkleidern. Ina muss ihm versprechen nicht darüber zu erzählen. Dies ist nur eine Geschichte. Da gibt es noch Frau Aslan sie Rilke liebt und in ihrem Laden, den sie mit ihrem Mann führt, nachts heimlich , Gedichte ausdruckt und sie in Verpackung wie zum Beispiel Pralinenschachteln versteckt.

dicketilla am 07.06.2026 10:06 Uhr

Leben auf den Kopf gestellt

Schauplatz ist eine Siedlung, die sich "Am Kastanienbaum" nennt.Die Bewohner leben zwar Tür an Tür, aber eigentlich nur so nebeneinander her. Ina, mit ihrem Tattoo Studio und Sohn Henry, die Familie Aslan mit ihrem Obst-und Gemüseladen, der Witwer Herr Bello, Frau Kaiser, die an Demenz leidet und der Baggerfahrer Garcia, um nur einige zu nennen.Schicksale, die oft im Veborgenem ihr Leben leben, heimliche Wünsche in sich tragen. Frau Aslan kleine Zettel mit einem Rilke Gedicht heimlich in Verpackungen versteckt, Ina auf die große Liebe hofft und Herr Bello, der sich gern in Frauenkleidern sieht. Doch dann legt der Baggerführer Garcia eine Weltkriegsbombe frei, die Bewohner müssen ihre Wohnungen velassen und sich in einer abseits gelegenden Turnhalle aufhalten. Und so kommen sie sich alle etwas näher.Es ist eine wunderschöne Geschichte über die Bewohner dieser Siedlung, die aber auch überall in unserem eigenem Leben eine Rolle spielen könnte. Was wissen wir eigentlich von unseren eigenen Nachbarn? Oftmals reicht doch schon ein Lächeln, eine Hand, die gereicht wird, wenn Hilfe benötigt wird. Es geht um Empathie, aber auch um sich kümmern, füreinander einstehen. Tanja Kokoska hat eine bunte Mischung von Charakteren aufgezeichnet, wobei jeder duch seine Einzigartigkeit ein Gesicht bekommt. Es gibt humorvolle aber auch nachdenkliche Momente. Die Geschichte ist in wunderbaren Worten gefasst, die den Leser gebannt zwischen all diesen Schicksalen führt, und man beginnt wieder an das Gute im Menschen zu glauben. Ich kann das Buch nur empfehlen, was viel Zwischenraum für den eigenen Blick auf die eigenen Mitmenschen freilegt.

juma am 07.06.2026 13:06 Uhr

Last minute oder die Vergangenheit holt einen immer wieder ein

Ein Debüt der besonderen Art! Für mich das Sommerbuch 2026, die Autorin hat sich von der ersten Zeile an in mein Herz geschrieben und die Protagonisten sind mir jetzt so lieb und vertraut, als hätte ich sie alle ganz hautnah »Am Kastanienbaum« kennengelernt. Bis auf ein paar „Außerirdische“ wohnen nämlich alle in dieser ehemaligen Amisiedlung am Stadtrand. Nicht gerade schick, aber noch bezahlbar. Unbezahlbar sind die Nachbarschaftsbeziehungen, die sich in diesem Roman langsam, aber sicher aufbauen.Ina, die alleinerziehende Endvierzigerin ist der Mittelpunkt der Erzählung, von ihr und ihrem Sohn Henry verzweigen sich die Nachbarschaftsbeziehungen zu so unterschiedlichen Bewohnern, dass es eine Freude ist, jeden Einzelnen kennen zu lernen, naja, fast jeden. Die Autorin erzählt ihre Geschichten aus der Vogelperspektive, das Wort Drohne hat momentan einen bitteren Beigeschmack, aber es könnte auch eine Drohne mit Kameraaugen sein, die alles betrachtet, was unten geschieht. Zuerst geschieht nichts, Ina erinnert sich, wie sie schwanger wurde vor 18 Jahren, Pixie, der Erzeuger, war von jetzt auf gleich verschwunden, mit einer Tätowierung im Nacken, die Ina immer noch vor Augen hat. Henry erweist sich als kluges Kerlchen, aber eben vaterlos, wobei sein Freund Jamal das lebende Beispiel dafür ist, dass ein Vater nicht unbedingt ein Hauptgewinn sein muss. Ina muss die Wohnung ihrer verstorbenen Mutter ausräumen und lernt Herrn Bello, den Nachbarn kennen. Es beginnt eine Freundschaft jenseits von Konventionen, die einen durchs ganze Buch hindurch erfreut. Ich will hier nicht alle Protagonisten beschreiben, ich wünsche jedem Leser, dass er sich so an ihnen erfreuen kann, wie ich. Sei es das Ehepaar Aslan (türkisches Lebensmittelgeschäft mit Rilke-Gedichten), sei es der Koch Samy aus Sri Lanka, sei es die leicht demente Frau Krämer, sei es der Roboter aus Japan oder Anh aus Vietnam, nur Herr Garcia, Baggerfahrer aus Leidenschaft und kurz vor der Rente, sei extra erwähnt, denn er findet besagte Bombe, von der man schon auf dem Umschlagtext erfährt. Was der Bombenfund für Auswirkungen hat, kann man sich nicht ausdenken, das muss man wirklich lesen!Frau Radulescu, die Pflege- und Putzfrau von Frau Krämer bekommt dann schon mal einen solchen Satz serviert: »Es lohnt sich doch gar nicht, dass Sie heute putzen«, sagt Frau Kaiser. »Wer weiß, ob hier morgen noch was steht. Die Wohnung muss ja nicht sauber in die Luft fliegen.« Frau Radulescu putzt trotzdem. Und Ina denkt, dann gibt es immer noch die Chance, dass davon die Welt nicht untergeht. Alle zusammen treffen sich während der Bombenentschärfung in einer Turnhalle, zwischendurch erfährt man so einiges aus dem Leben und Denken der Leute vom Kastanienbaum und dass eine undeutliche Aussprache des Wortes Pixie wohl besser hätte verstanden werden müssen. Aber hinterher ist man immer schlauer.Mein Lieblingszitat ist „Frau Kaiser kann Süßholz nicht leiden, weder aufgebrüht noch geraspelt.“ Denn dieser Roman raspelt tatsächlich kein Süßholz, trotzdem geht er richtig ans Herz und in die Seele. Das ist schon (eine) Kunst!Dass das wunderschöne Cover unbedingt zum Zugreifen verleitet, das muss ich noch hinzufügen. Auch die Typografie ist gefällt mir sehr. Rundum ein gelungenes Buch.Fazit: Lesen Sie dieses Buch unbedingt, es wird Ihnen Freude machen und Sie zum Nachdenken bringen, wer ganz sensibel ist, darf sich am Ende eine kleine Träne wegwischen.Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

melanie82 am 07.06.2026 21:06 Uhr

Über die Kraft der Gemeinschaft

„Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist ein warmherziger Roman über Menschen, die zwar Tür an Tür leben, sich aber oft fremd bleiben. Mit viel Feingefühl erzählt Tanja Kokoska von Einsamkeit, Hoffnung und der Sehnsucht nach echter Verbundenheit.Besonders gefallen haben mir die liebenswerten und teilweise skurrilen Figuren, die der Geschichte viel Charme verleihen. Die Handlung entwickelt sich ruhig, lebt aber von den kleinen Begegnungen und Momenten, die zeigen, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind. Dabei schafft es die Autorin, ernste Themen mit Leichtigkeit und einer großen Portion Menschlichkeit zu verbinden.Ein berührender Wohlfühlroman, der daran erinnert, dass manchmal schon eine kleine Veränderung genügt, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven zu eröffnen. Eine Geschichte, die optimistisch stimmt und lange nachhallt.

merkurina am 06.06.2026 11:06 Uhr

So schön verspielt

Ich weiß gar nicht, was das Interesse an diesem Buch bei mir stärker hervorgerufen hat - das wunderschöne Cover oder das Versprechen, dass das Buch den Glauben an das Gute im Menschen zurück gebe. Im zweiten Punkt war ich skeptisch, klar, das Cover nimmt einem ja keiner mehr.Das Versprechen klingt sehr marketinglastig und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob Fiktion so etwas einlösen kann. Das Buch selbst hat indes auf jeden Fall eine sehr, sehr positive Haltung und überrascht immer wieder mit kleinen bezaubernden Ideen. Ideen, die Trost im Alltag spenden. Spielerische Einfälle, dem Leben zu begegnen. Spiele, die Beziehungen zwischen Menschen stiften. Darin erinnert das Buch mich etwas an das Buch „Der Flügelschlag des Paarfalters“ des Wiener „Alltagspoeten“ Andreas Rainer, das ebenfalls Menschen auftreten lässt, die den Ernst des Lebens mit kleinen verspielten Marotten untergraben. „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ gefällt mir noch etwas besser, das Buch ist wunderbar leicht, ohne die Mühsal des Lebens zu leugnen. Ich bin bezaubert.Eine große Empfehlung, wenn eine Lektüre gesucht wird, die positive Vibes hinterlässt. Ganz ohne Kalenderspruchhaftigkeit und Kitsch. Nachteil: Ich würde jetzt gerne weiter lesen. Oder erbitte Teil II (pronto!).

basickaro am 04.06.2026 21:06 Uhr

sehr gefühlvoll

Schon das farbenfrohe Cover macht neugierig und passt perfekt zur Geschichte. Die bunten Wohnblöcke spiegeln die Vielfalt der Menschen wider, die in der Siedlung „Am Kastanienbaum“ leben. Obwohl die Bewohnerinnen und Bewohner Tür an Tür wohnen, kennt man sich zunächst kaum. Erst nach und nach werden ihre Geschichten miteinander verwoben und es zeigt sich, wie sehr ihre Leben doch miteinander verbunden sind.Besonders gelungen fand ich die unterschiedlichen Figuren. Jede von ihnen bringt eigene Sorgen, Wünsche und Erfahrungen mit, wodurch ein vielschichtiges Bild des Zusammenlebens entsteht. Der Roman zeigt dabei sowohl die schönen als auch die schwierigen Seiten des Lebens. Mal gibt es Momente zum Schmunzeln, mal berührende Szenen, die lange nachwirken. Vor allem die Begegnungen während der Bombenevakuierung und einige persönliche Gespräche zwischen den Bewohnern haben dazu beigetragen, dass die Figuren einander näherkommen und echte Verbindungen entstehen.Der Schreibstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen. An manchen Stellen wirkt er fast nachdenklich oder poetisch, ohne dabei schwer zu werden. Dadurch gelingt es der Autorin, den einzelnen Charakteren viel Tiefe zu verleihen und ihre Geschichten glaubwürdig zu erzählen.Insgesamt ist der Roman eine warmherzige und bewegende Geschichte über Nachbarschaft, Zusammenhalt und die Menschen hinter den Wohnungstüren. Durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich und zeigt, dass oft mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

xirxe am 04.06.2026 17:06 Uhr

Eine Bombe, eine Turnhalle und 1.584 Menschen, die sich eigentlich gar nichts angehen

Die Siedlung „Am Kastanienbaum" klingt malerischer als sie ist. Kastanienbäume gibt es keine mehr, dafür 100 dreistöckige Mietshäuser, in denen früher amerikanische Soldaten wohnten, und heute 1.584 Menschen, die meist nichts voneinander wissen.Da ist Ina, die im Tattoostudio arbeitet, Skelette auf den Fingern tätowiert trägt und eine Lache hat, die Räume füllt. Samy, der sein Wissen ständig teilen muss („Wusstet ihr, dass …") und davon träumt, einen Berg zu besteigen oder einfach zu fliegen. Frau Kaiser, die immer nach vorne schaut. Herr Bello, der am liebsten Frauenkleider trägt und sich kaum aus dem Haus traut. Und noch einige mehr – alle auf der Suche nach Glück und Verbundenheit, alle irgendwie allein.Dann findet ein Baggerfahrer eine Weltkriegsbombe. Die Siedlung wird evakuiert, alle landen in einer Turnhalle – und auf einmal geschehen wundersame Dinge.Was diesen Roman besonders macht, ist schwer in Worte zu fassen. Eigentlich passiert nicht viel Spektakuläres. Und trotzdem: Ich habe das ganze Buch mit einem Lächeln gelesen. Das liegt vor allem an der Erzählerin, die von oben auf die Siedlung schaut, Verbindungen sieht, die den Figuren selbst verborgen bleiben, und dabei so zugewandt und freundlich erzählt, dass man jeden dieser Menschen sofort ins Herz schließt. Auch die, die man auf den ersten Blick vielleicht eher komisch findet. Gerade die.Das Buch spricht auch ernste Dinge an – Einsamkeit, Ausbeutung, das stille Verschwinden von Menschen in der Großstadt. Aber es tut das ohne Schwere. Kein Kitsch, kein falsches Happy End, aber irgendwie immer Hoffnung. Ein Wohlfühlroman im besten Sinne.„Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest" – dieses Gedicht, das im Buch eine zentrale Rolle spielt, trifft den Ton des Romans eigentlich ganz gut.

monerle am 05.06.2026 13:06 Uhr

Nette Nachbarschaft

" Guten Morgen, schönes Wetter heute" sagt man immer wieder einmal zu Leuten aus der Nachbarschaft. In dem Roman von Tanja Kokoska spielt die Nachbarschaft der Siedlung " Am Kastanienbaum" die Hauptrolle.Nachbarn, die man nur von Sehen her kennt, mit ihnen nie etwas zu tun hat, sind die Protagonisten.Äußerst liebenswert kommen sie beim Lesen rüber. Jeder einzelne wird sehr genau mit all seinen Eigenheiten, Macken, Nöten, Träumen,Schwierigkeiten.... beschrieben und das auf eine Art, bei der man das Buch nicht weglegen möchte. Man lebt mit ihnen, zittert mit ihnen, leidet mit ihnen, träumt mit ihnen.....Die Autorin charakterisiert die Personen sehr anschaulich.Die Sprache ist leicht verständlich.Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches: anonyme Wohnungen!Was sich wohl in jeder einzelnen abspielt?Das erfährt man wenn man den unterhaltsamen Roman liest.Empfehlenswert!

Veranstaltungen & Medientermine

Buchpremiere

Tanja Kokoska präsentiert ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

19.06.2026
19:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung Frank & Hugendubel
Darmstädter Str. 7
64521 Groß-Gerau
Veranstaltung

Tanja Kokoska liest aus ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

15.07.2026
19:00 Uhr (CEST)
Buchhandlung am Schlichte Carree
Kirchplatz 26
33803 Steinhagen
Veranstaltung

Tanja Kokoska liest aus ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

Eine Veranstaltung im Rahmen des Bensheim Lesefestivals. Das Lesefestival Bensheim ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen

26.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Parktheater Bensheim - Gertrud-Eysoldt-Foyer
Georg-Stolle-Platz 5
64625 Bensheim
Veranstaltung

Tanja Kokoska liest aus ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

27.10.2026
19:30 Uhr (CEST)
der Buchladen
Bahnhofstr. 18
63500 Seligenstadt
Veranstaltung

Tanja Kokoska liest aus ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

03.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Stadtbücherei
Haidplatz 8
93047 Regensburg
Veranstaltung

Tanja Kokoska liest aus ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹

16.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Thalia Deutschland GmbH & Co. KG / Ettlingen
Schillingsgasse 3
76275 Ettlingen

Einladung zum digitalen Abend mit Tanja Kokoska

Fotos von Tanja Kokoska und Florian Valerius sowie 3D-Cover des Buchs "Guten Morgen, schönes Wetter heute" und Text: Digitaler Abend - Florian Valerius im Gespräch mit Tanja Kokoska am 16. Juni 2026 um 20 Uhr

Am 16. Juni laden wir Sie herzlich zu einem digitalen Abend auf Microsoft Teams ein. Tanja Kokoska spricht anlässlich des Erscheinens ihres Romans ›Guten Morgen, schönes Wetter heute‹ mit Florian Valerius (Influencer & Buchhändler, @literarischernerd) über ihren Roman.

Sie möchten dabei sein?

  • Bitte melden Sie sich bis zum 15. Juni um 15 Uhr über das untenstehende Formular an
  • Den Teams-Link erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail

Wir freuen uns sehr darauf, Sie digital zu begrüßen! 

Termin: 16. Juni (digital via Teams)
Mit: Autorin Tanja Kokoska im Gespräch mit Florian Valerius (@literarischernerd)
Für: Buchhändler*innen sowie alle Buchbegeisterten und Interessierten

Lerne die Bewohner*innen der Siedlung »Am Kastanienbaum« kennen