Haben oder Sein

Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft

Erst wenn der Mensch sich nicht mehr durch das bestimmt, was er hat, sondern das, was er ist, kann er zu sich selbst kommen.  

  

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Der zeitlose Klassiker über Konsum, Freiheit und die Frage: Was macht ein gutes Leben aus?
Haben oder Sein

1976, vier Jahre vor seinem Tod, erschien mit ›Haben oder Sein‹ das neben der ›Kunst des Liebens‹ berühmteste und bedeutendste Buch Erich Fromms, in dem er Gedankengänge früherer Werke bewusst anschaulich und prägnant resümiert. In diesem Klassisker stellt der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph zwei Grundhaltungen gegenüber: eine Lebensweise, die sich am Haben orientiert – und eine, die auf Sein, innere Lebendigkeit und echte Produktivität zielt. Fromm beschreibt die Existenzweise des Habens als Treiber der Probleme moderner Zivilisation, während die Existenzweise des Seins die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens eröffnet.

Anschaulich und prägnant bündelt Fromm hier zentrale Gedanken seines Gesamtwerks und zeigt, warum ›Aktivität‹ nicht mit bloßer Geschäftigkeit zu verwechseln ist: Wer weniger vom Haben bestimmt wird, kann zu sich selbst finden und menschliche Fähigkeiten wirklich produktiv einsetzen.

Ein Buch für alle, die sich fragen, was im Leben wirklich zählt – und die eigene Haltung zu Besitz, Erfolg und Erfüllung neu betrachten möchten.

Von Erich Fromm ist bei dtv außerdem erschienen: 

  • »Die Furcht vor der Freiheit«
  • »Wege aus einer kranken Gesellschaft«
  • »Die Kunst des Liebens«
  • »Die Seele des Menschen«
  • »Den Menschen verstehen«
  • »Ihr werdet sein wie Gott – Psychoanalyse und Religion«
  • »Jenseits der Illusionen«
  • »Humanismus in Krisenzeiten«
Bibliografische Daten
EUR 12,00 [DE] – EUR 12,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-34234-6
Erscheinungsdatum: 01.07.2005
52. Auflage
272 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Brigitte Stein
Autor*innenporträt
Erich Fromm

Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 verließ er Deutschland, zunächst ging er nach Genf. 1934 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Furcht vor der Freiheit‹, ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

   

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Herausgeber*innenporträt
Rainer Funk

Rainer Funk, Dr. phil., Jahrgang 1943, ist Psychoanalytiker und lebt in Tübingen. Er studierte Philosophie und Theologie und hat über Erich Fromms Sozialpsychologie und Ethik promoviert. Er war 1974 bis zu dessenTod 1980 Fromms Assistent und gab die 10-bändige Gesamtausgabe seines Werks heraus. Von Erich Fromm als literarischer Rechte- und Nachlassverwalter eingesetzt, hat er aus dem Nachlass und der Bibliothek Erich Fromms das Erich-Fromm-Archiv aufgebaut und ist im Vorstand der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem: ›Erich Fromm heute. Zur Aktualität seines Denkens‹, ›Ich und Wir. Psychoanalyse des modernen Menschen‹, ›Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht.  

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Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

›Ihr habt keine Freude gehabt, in der Fülle der Dinge.‹ Diesen Satz, zu dem ihn das 5. Buch Mose ins...pirierte, hielt der Psychoanalytiker Erich Fromm der modernen Gesellschaft vor. Selten war er so treffend wie heute in diesem Europa. In der EU herrscht seit Langem Friede, den meisten Bürgern geht es, gemessen an anderen Weltregionen, ziemlich gut. Die Lebenserwartung ist höher denn je. Und die Probleme, von der Euro-Rettung bis zur Flüchtlingshilfe, ließen sich mit gutem Willen gemeinsam lösen. Die Europäer aber haben es verlernt, sich darüber zu freuen. Sie nehmen Positives als selbstverständlich wahr - und Negatives als Katastrophe. mehr weniger

Stefan Ulrich