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Heir of Illusion von Madeline Taylor.
Heir of Illusion von Madeline Taylor.

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Ein Bündnis zwischen Erzfeinden. Eine Waffe mit unermesslicher Macht. Und eine Liebe, die das Schicksal verändern könnte.

Heir of Illusion

Ivy Pomeroy verfügt als Phantom über die Gabe der Illusion und hat zahlreiche weitere Tricks in der Hinterhand, aber nichts davon ist dem verfluchten Halsring gewachsen, der sie an den skrupellosen König Baylor fesselt. Sie muss die Rolle des gehorsamen Schoßtiers und seiner braven Auftrags-Assassinin spielen, bis sie ihre Freiheit erlangen kann. 

Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne in der Stadt auftaucht und es auf genau die mächtige Waffe abgesehen hat, die Ivy für ihren Plan benötigt, lässt sie sich auf ein brüchiges Bündnis mit ihm ein. Doch hinter Thornes Fassade steckt mehr, als Ivy zunächst vermutet hätte. Ihre Neugierde ist geweckt – ebenso wie ein für beide nicht zu leugnendes gefährliches Verlangen. Aber wird ihre neu entdeckte Verbundenheit ihnen zum Erfolg verhelfen oder werden ihre Geheimnisse sie gegenseitig zerstören?

Zwischen immer undurchdringlicheren Intrigen und verschwimmenden Loyalitäten darf Ivy nicht vergessen, dass sie nicht das Haustier ist, das man gezähmt hat.

Sie ist das Monster, das man hereingelassen hat.

Und sie wird keine Gnade zeigen.


Von den Leserinnen zur Romantasy-Sensation gekrönt – der internationale Riesenerfolg!

  • Temporeiche Fantasy trifft knisternde Romance in einer Welt voll magischer Fae und mysteriöser Götter, Intrigen und Verrat
  • Fesselnde Story mit zahlreichen beliebten Tropes: Touch Her and Die, Rivals to Lovers, Morally Grey, Forced Proximity, Hurt/Comfort, Who Did This To You

Bibliografische Daten

EUR 26,00 [DE] – EUR 26,80 [AT]
ISBN : 978-3-423-28529-2
Erscheinungsdatum: 13.11.2025
2. Auflage
560 Seiten
Format : 14,3 x 22,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Julia Schwenk
Autor*innenporträt

Madeline Taylor

Madeline Taylor ist eine Fantasy-Romance-Autorin mit einem Hochschulabschluss in English Literature und Creative Writing. Der Realität versucht sie zu entkommen, wann auch immer es möglich ist. Lesen und Schreiben sind hierfür ihre Mittel der Wahl. Weitere erwähnenswerte Hobbys sind exzessives Tagträumen, die Musik von Taylor Swift und sich von ihrem senilen Mops herumkommandieren zu lassen.

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Übersetzer*innenporträt

Julia Schwenk

Julia Schwenk hat Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Mediävistik studiert. Sprache ist ihre große Leidenschaft, die sie zum Beruf gemacht hat. Wenn sie nicht gerade über dem Arbeitsnetbook kauert, macht sie Handarbeitsforen unsicher, schaut YouTube leer oder werkelt an der Sanierung ihres alten Vierseithofs.

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160 von 160 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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3 - 10 von 160 Leserstimme

claudia r. am 25.01.2026 15:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

fesselnde Wendungen

Klappentext / Inhalt:Ein Bündnis zwischen Erzfeinden. Eine Waffe mit unermesslicher Macht. Und eine Liebe, die das Schicksal verändern könnte.Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.Ivy Pomeroy verfügt als Phantom über die Gabe der Illusion und hat zahlreiche weitere Tricks in der Hinterhand, aber nichts davon ist dem verfluchten Halsring gewachsen, der sie an den skrupellosen König Baylor fesselt. Sie muss die Rolle des gehorsamen Schoßtiers und seiner braven Auftrags-Assassinin spielen, bis sie ihre Freiheit erlangen kann.Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne in der Stadt auftaucht und es auf genau die mächtige Waffe abgesehen hat, die Ivy für ihren Plan benötigt, lässt sie sich auf ein brüchiges Bündnis mit ihm ein. Doch hinter Thornes Fassade steckt mehr, als Ivy zunächst vermutet hätte. Ihre Neugierde ist geweckt – ebenso wie ein für beide nicht zu leugnendes gefährliches Verlangen. Aber wird ihre neu entdeckte Verbundenheit ihnen zum Erfolg verhelfen oder werden ihre Geheimnisse sie gegenseitig zerstören?Zwischen immer undurchdringlicheren Intrigen und verschwimmenden Loyalitäten darf Ivy nicht vergessen, dass sie nicht das Haustier ist, das man gezähmt hat.Sie ist das Monster, das man hereingelassen hat.Und sie wird keine Gnade zeigen.Cover:Das Cover ist wundervoll verziert und sehr schön umgesetzt. Im Mittelpunkt steht hier ein Schwert, eine sehr wichtige Waffe, auf die hier das Augenmerk gelegt wird. Das Ganze ist optisch und auch farblich sehr schön umgesetzt und durch die Farben und Verzierungen wirkt es sehr edel und glorreich. Meinung:Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Romantic-Fantasy Reihe. Wir begleiten hier Ivy, die dem grausem König Baylor zu Diensten sein muss und nach und nach erfahren wir bruchstückhaft mehr über die Vergangenheit. Faszinierend und spannend ist das Ganze umgesetzt und wartet mit so manchen überraschenden Wendungen auf. Besonders das Ende verblüfft und lässt einem mit einem Cliffhanger und so manchen Fragen zurück, so dass man sehr auf den nächsten Band gespannt ist.Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschehnisse hinein. Ivy war mir schnell sympathisch und auf den Verlauf war ich sehr gespannt. Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen sehr schönen Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Schwertsymbolik am Kapitelanfang passend. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Die Ich-Perspektive macht es nah und spürbar und die Emotionen und Gedanken sind dadurch gut nachvollziehbar. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.Der Farbschnitt rundet das Ganze sehr schön ab. Die Geschichte ist fesselnd und spannend umgesetzt und so manche Wendung kommt hier sehr überraschend. Mich konnte es begeistern und gut unterhalten. Ich bin sehr auf den weiteren Verlauf und den nächsten Band gespannt. Fazit:Fesselnd und einnehmend ist das Ganze umgesetzt und zudem überzeugt es durch so manch überraschende Wendung.

biene101 am 24.01.2026 09:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gelungener Auftakt

Beginnen wir mit dem Cover. Wunderschön gestaltet, mit passendem Farbschnitt und die Waffe, die Macht verleiht, steht im Mittelpunkt. Der Innenteil startet mit einer liebevoll gestalteten Karte, die einen ersten Überblick über die neue Welt gibt. Den limitierten Auflagen lag zusätzlich eine Charakterkarte bei. Vermisst habe ich ein Personenregister, das die Zuordnung der Personen einfacher gemacht hätte. Auf diesen Punkt komme ich aber noch einmal zurück.Im Mittelpunkt steht Ivy, eine Assassine mit unglaublichen Fähigkeiten, die aber von Kindheit an mit einem Halsring an den König gefesselt ist. Sie ist geprägt von Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Freiheit und Gerechtigkeit. Sie ist gleichzeitig stark und schwach.Der König, Baylor, ist ein Charakter, der bis in die Tiefe unsympathisch ist. Er kontrolliert seine Umgebung durch Machtmissbrauch und Gewalt.Dem gegenüber steht Thorne, nicht leicht zu durchschauen und es bleibt diffus, wo seine eigentlichen Absichten liegen.Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig. Der Autorin gelingt es, eine düstere Atmosphäre mit geheimnisvollen Orten, Intrigen und unerwarteten Twists zu schaffen. Die Handlung wirkt in Teilen vorhersehbar, um dann wieder durch die bereits genannten Twists, eine völlig andere Richtung zu gehen. Und hier möchte ich das Personenregister nochmal aufgreifen. Am Ende ist klar, warum ein solches Register keinen Sinn ergibt. Es hätte die Twists ad absurdum geführt.Das Buch ist der erste Band einer Dilogie und endet mit einem starken Cliffhanger, der natürlich neugierig auf die Fortsetzung macht.Insgesamt eine spannender Auftakt, der gut unterhalten hat.

jukafo am 22.01.2026 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Interessante Charaktere und unerwartete Wendungen

In Heir of Illusion begleiten wir Ivy, die seit ihrer Kindheit von dem König wie ein Haustier gehalten wird und mit Hilfe ihrere Fähigkeiten die Drecksarbeit für ihn erledigen muss, bei ihrem Versuch sich aus ihrer Situation zu befreien. Dabei muss sie nicht nur gegen ihre Schuldgefühle ankommen sondern auch gegen die Launen des Königs, Machtspiele und dunkle Geheimnisse. Ich bin sehr schnell in die Geschichte hineingekommen. Auch wenn sich einzelne Entwicklungen zwischendurch erahnen lassen, schafft es die Autorin immer wieder, mit unerwarteten Wendungen zu überraschen und die Spannung hochzuhalten.Ivy ist eine starke Protagonistin: tough, aber emotional, von Schuldgefühlen geprägt und ständig hin- und hergerissen zwischen ihrer Angst vor dem König und Widerstand. Trotz ihres eigenen schweren Schicksals versucht sie, anderen zu helfen, was sie sehr authentisch wirken lässt.Thorne bleibt für mich bis zum Schluss rätselhaft. Ich wusste nie genau, was seine wahren Ziele sind – aber genau das macht ihn als Figur umso interessanter. Der König hingegen ist durchgehend unangenehm und ohne jede sympathische Seite. Das Worldbuilding bleibt eher schlicht, was ich als angenehm empfunden habe. Man bekommt genau die Informationen, die man braucht, ohne von einer komplexen neuen Welt erschlagen zu werden.Es gibt ein paar Längen, in denen sich die Handlung etwas zieht, sowie Konflikte, die nur auf mangelnder Kommunikation beruhen – ein Punkt, der mich persönlich immer etwas stört.Für mich 4,5 Sterne aber hier runde ich gerne auf!Fazit:Spannender Auftakt mit interessanten Charakteren und fiesem Cliffhanger.

chaosbunny am 21.01.2026 09:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

magisch fesselnd

Heir of IllusionSchon ab dem ersten Kapitel hat mich dieses Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Heir of Illusion ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Im Mittelpunkt steht Ivy Pomeroy – Assassinin, Werkzeug und zugleich Schoßtier des skrupellosen Königs Baylor. Durch ein magisches Halsband ist sie untrennbar an ihn gebunden, ihrer Freiheit beraubt und seiner Kontrolle ausgeliefert. Ihre Fähigkeiten der Illusion und des Phantoms machen sie gefährlich, doch sie selbst ist gefangen.Diese Geschichte erzählt nicht nur von Magie und Macht, sondern vor allem von Kontrolle, Abhängigkeit und der schmerzhaften Frage, wie viel eigener Wille einem Menschen genommen werden kann, bevor nichts mehr von ihm übrig bleibt. Ivy ist eine Protagonistin, die viel ertragen musste, und genau das macht sie so greifbar und berührend.Als sie auf den Seelenfänger Thorne trifft, verändert sich alles. Er ist auf der Suche nach einer Waffe – und findet in Ivy etwas ganz anderes. Das Bündnis zwischen den beiden ist voller Spannung, Misstrauen und leiser Hoffnung. Besonders die Dialoge zwischen Ivy und Thorne haben mich gefesselt: scharf, emotional und voller unausgesprochener Gefühle.Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch jedes einzelne Kapitel, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ivy ist stark, verletzlich und trotz allem zutiefst menschlich geblieben. Ich habe sie vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Auch Thorne konnte mich überzeugen – geheimnisvoll, vielschichtig und mit genau der richtigen Portion Tiefe.Das Magiesystem ist faszinierend und detailreich, und die Welt mit ihren Göttern und Fae hat mich vollkommen eingenommen. Jede Seite fühlt sich bedeutend an, jede Entscheidung hat Gewicht. Für mich war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend spannend.Abgerundet wird das Ganze durch ein unfassbar schönes Cover – und der Farbschnitt ist einfach ein absoluter Traum.Fazit: Wer Romantasy liebt, starke Figuren schätzt und sich nach Geschichten über Fae, Götter, Magie und emotionale Tiefe sehnt, wird Heir of Illusion lieben.

ela mas am 19.01.2026 07:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Auftakt, der nicht mehr loslässt

In Heir of Illusion begleiten wir Ivy, eine junge Frau mit der Gabe der Illusion, die durch einen magischen Halsring an einen grausamen König gebunden ist. Ihr grösster Wunsch ist Freiheit, auch wenn der Weg dorthin schmerzhaft und gefährlich ist. Als Thorne in ihr Leben tritt und ihre Ziele sich überschneiden, entsteht eine Verbindung, die von Anfang an unter Spannung steht.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders gelungen fand ich die Balance zwischen Handlung und Emotionen, sodass weder die Fantasy noch die Romance zu kurz kommen.Ivy ist eine Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Sie ist stark, kämpferisch und gleichzeitig verletzlich, was sie sehr greifbar macht. Die Dynamik zwischen ihr und Thorne lebt von Misstrauen, Anziehung und vielen unausgesprochenen Momenten. Die Romance entwickelt sich langsam und genau dieses Slow Burn Knistern hat mich sehr abgeholt.Auch das Worldbuilding bildet eine spannende Kulisse, ohne die Figuren zu überlagern. Magie, Götter und Intrigen sorgen für eine düstere Atmosphäre, in der sich die Beziehung zwischen Ivy und Thorne besonders intensiv anfühlt.Heir of Illusion ist für mich ein starker Romantasy Auftakt mit einer mutigen Heldin, einer knisternden Slow Burn Romance und einer Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Ich bin sehr gespannt, wie es in den nächsten Bänden weitergeht.

april1985 am 18.01.2026 19:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein großartiger Reihenauftakt

Was für ein großartiger Reihenauftakt. Ich habe jede Seite davon geliebt. In einer Welt, die von den Nachkommen der Gottheiten regiert wird, lebt Protagonistin Ivy bei Hofe auf. Im Unterschied zu den anderen Herrschern ist der skrupellose König Baylor ein Mensch und Ivy seine Assassinin, durch einen magischen Halsreif an den König gebunden. Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne im Auftrag des Gott des Todes geschickt wird ein magisches Artefakt zu finden, erhält Ivy von Baylor den Auftrag Thorne im Auge zu behalten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, nichts ahnend, dass jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgt bzw. Interessen hat das Artefakt zu finden. Ich habe alles an der Geschichte geliebt. Die Charaktere sind vielschichtig und undurchschaubar, der Enemies-to-Lovers-Trope perfekt umgesetzt und das Worldbuilding sehr gut durchdacht. Es gibt Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse und einige überraschende Enthüllungen. Fazit:Ein genialer Reihenauftakt für alle, die gerne Romantasy lesen.

milena_lre am 18.01.2026 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine Welt voll Götter

Schon nach den ersten Kapiteln von Hair of Illusion war mir klar, dass diese Geschichte nicht einfach nur von Magie und Macht handelt, sondern vor allem von Kontrolle, Abhängigkeit und der Frage, wie viel eigener Wille einem Menschen überhaupt bleibt. Was mich besonders gepackt hat, ist die leise, unterschwellige Spannung, die fast ständig präsent ist. Selbst in ruhigen Momenten hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dass etwas beobachtet oder zurückgehalten wird.Ivy als Hauptfigur trägt das Buch auf eine sehr unaufdringliche Art. Sie ist keine klassische starke Heldin, sondern jemand, der viel ertragen musste und trotzdem nicht aufgehört hat zu fühlen. Sie empfindet Schuld, Mitgefühl und Zweifel, selbst in Situationen, in denen andere längst abgestumpft wären. Genau das macht sie so glaubwürdig. Besonders berührend fand ich, wie sehr sie versucht, anderen Menschen wenigstens kleine Gesten der Gnade zukommen zu lassen, auch wenn sie selbst kaum Freiheit besitzt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Pflicht, Überleben und Moral zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte.Ein großer Teil der Faszination entsteht durch die Beziehungen zwischen den Figuren. Thorne ist dabei eine der undurchschaubarsten Gestalten. Er wirkt distanziert, teilweise hart, zeigt aber immer wieder Momente von Fürsorge, die im starken Kontrast zu seiner sonstigen Haltung stehen. Seine Interaktionen mit Ivy sind voller unausgesprochener Spannungen, Missverständnisse und Zurückhaltung. Gerade dieses ständige Nähe und Distanz Spiel verleiht ihrer Dynamik Tiefe. Dem gegenüber steht der König, dessen Präsenz durchgehend unangenehm ist. Seine Art, Macht auszuüben, ist subtil, manipulativ und emotional beklemmend. Rückblickend wird immer deutlicher, wie perfide diese Beziehung wirklich ist, was das Gefühl von Unbehagen nur verstärkt.Auch die Nebenfiguren fügen sich organisch in die Geschichte ein. Della und Leona stehen stellvertretend für politische und familiäre Verstrickungen, die nicht sofort vollständig greifbar sind, aber das Weltgefüge glaubwürdig erweitern. Remy bringt eine gewisse Ruhe und Verlässlichkeit in die Handlung, während Calum mit seiner Geschichte eine überraschend warme und fast zärtliche Seite von Ivy zum Vorschein bringt. Figuren wie Lynal oder Darrow erfüllen ganz unterschiedliche Rollen, von moralisch fragwürdig bis wissensvermittelnd, ohne dabei eindimensional zu wirken. Griffin wiederum weckt Neugier und deutet an, dass es noch viele unerzählte Verbindungen gibt.Das Worldbuilding entfaltet sich eher schleichend als erklärend. Die Welt fühlt sich alt, düster und von Geschichte durchzogen an. Besonders die Beschreibungen unterirdischer Orte, vergessener Tunnel und verborgener Räume haben eine starke Atmosphäre erzeugt. Magie wirkt hier nicht wie etwas Selbstverständliches, sondern wie eine Kraft, die flüstert, lockt und ihren Preis fordert. Mythen, Götter und Artefakte sind fest in die Handlung verwoben und wirken bedeutungsvoll, auch wenn sich ihre volle Tragweite erst nach und nach erschließt. Das kann stellenweise verwirrend sein, hat für mich aber eher Neugier als Frustration ausgelöst.Der Schreibstil ist sehr bildhaft und emotional, ohne sich in überladenen Beschreibungen zu verlieren. Besonders innere Monologe und leise Beobachtungen tragen viel zur Atmosphäre bei. Dialoge sind oft knapp gehalten, sagen aber zwischen den Zeilen deutlich mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Der Spannungsaufbau funktioniert vor allem durch dieses konstante Gefühl von Bedrohung und Erwartung. Selbst wenn nicht viel passiert, bleibt die Geschichte in Bewegung.Optisch passt das Cover hervorragend zur Stimmung des Buches. Es transportiert genau diese Mischung aus Mystik, Dunkelheit und Bedeutung, die auch den Inhalt prägt.Am Ende bleibt der Eindruck eines Buches, das mit Erwartungen spielt. Es wirkt zunächst vertraut, beinahe vorhersehbar, nur um später zu zeigen, dass diese Sicherheit trügerisch war. Hair of Illusion ist keine Geschichte, die nur unterhalten will, sondern eine, die emotional fordert und lange nachhallt. Ich bin mit vielen Fragen zurückgeblieben und genau das ist für mich das größte Kompliment, das man einem Fantasyroman machen kann.

leni_katharina am 18.01.2026 11:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Extrem undurchschaubar

HandlungHair of Illusion erzählt eine düstere Fantasygeschichte voller Intrigen, Machtspiele und Geheimnisse. Die Handlung baut sich schnell auf und bleibt durchgehend spannend, auch wenn manche Entwicklungen vorhersehbar wirken. Genau das hat mich aber nicht gestört, weil sich vieles so entfaltet hat, wie man es sich emotional wünscht.CharaktereIvy ist eine unglaublich starke Hauptfigur. Nicht hart im klassischen Sinne, sondern emotional tief. Sie hat Gewissen, Schuldgefühle und einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Besonders berührt hat mich, wie sehr sie versucht, selbst in ausweglosen Situationen Menschlichkeit zu bewahren. Thorne bleibt lange undurchschaubar, was ihn sehr interessant macht. Die Dynamik zwischen den Figuren ist intensiv und oft von unausgesprochenen Spannungen geprägt.WorldbuildingDie Welt ist magisch, düster und detailreich. Besonders unterirdische Orte und alte Strukturen haben eine ganz eigene Atmosphäre. Magie wirkt geheimnisvoll und gefährlich, nicht wie ein praktisches Werkzeug.SchreibstilSehr bildhaft und emotional. Manche Passagen wirken fast poetisch, andere hart und schonungslos. Ich hatte nie das Gefühl, mich durch Seiten kämpfen zu müssen.SpannungsaufbauDie Spannung steigt konstant. Selbst ruhigere Szenen tragen immer unterschwellig etwas Bedrohliches in sich.CoverPasst perfekt zur Geschichte. Mystisch, dunkel und bedeutungsvoll.FazitEin Fantasyroman, der mit Emotionen spielt, Erwartungen bewusst lenkt und dann überrascht. Trotz kleiner Verwirrungen absolut fesselnd.

evaerl am 18.01.2026 11:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wer lügt ?

HandlungHair of Illusion ist eine düstere Fantasygeschichte, die sich um Macht, Kontrolle, Identität und Freiheit dreht. Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die in einem System gefangen ist, das sie benutzt und formt, während sie gleichzeitig versucht, ihre Menschlichkeit zu bewahren. Die Handlung startet vergleichsweise direkt, baut schnell Spannung auf und hält diese auch über längere Strecken. Es gibt viele Geheimnisse, Andeutungen und unausgesprochene Wahrheiten, die sich nach und nach zusammensetzen.Manches wirkt zunächst vorhersehbar, doch genau darin liegt eine gewisse Sicherheit für die Lesenden. Diese Sicherheit wird später bewusst untergraben, wodurch Wendungen umso stärker wirken. Die Geschichte spielt viel mit Erwartungshaltungen und führt sie teilweise gezielt in die Irre.CharaktereDie große Stärke des Buches liegt ganz klar in seinen Figuren. Kaum jemand ist eindeutig gut oder böse, vieles bewegt sich in moralischen Grauzonen.IvyIvy ist eine sehr emotionale, tiefgründige Hauptfigur. Sie ist nicht so hart und abgebrüht, wie sie nach außen wirkt. Sie hat Gewissen, Schuldgefühle und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Besonders berührend ist, dass es ihr leid tut, Menschen zu töten, selbst wenn sie glaubt, keine andere Wahl zu haben. Sie versucht immer wieder, kleine Schlupflöcher zu nutzen, um anderen zumindest ein Stück Würde oder Gnade zu lassen.Ihre innere Zerrissenheit, ihre Abhängigkeit von Machtstrukturen und ihr Wunsch nach Freiheit machen sie extrem greifbar. Ivy ist keine klassische Heldin, sondern eine Überlebende.ThorneThorne ist lange Zeit schwer zu durchschauen. Er wirkt kühl, distanziert und geheimnisvoll, zeigt aber immer wieder Momente von echter Sorge und Mitgefühl. Seine Beziehung zu Ivy ist komplex, unausgesprochen und voller Spannungen. Er beschützt sie, hält gleichzeitig Abstand und bleibt emotional widersprüchlich. Genau diese Ambivalenz macht ihn so interessant.Der KönigDer König ist eine zutiefst unangenehme Figur. Seine Macht basiert auf Kontrolle, Manipulation und emotionaler Abhängigkeit. Besonders verstörend ist die Dynamik zwischen ihm und Ivy, die rückblickend immer mehr Fragen aufwirft und ein sehr beklemmendes Gefühl hinterlässt. Er verkörpert perfekt das Thema Machtmissbrauch.DellaDella ist eine Figur, die viel Einfluss im Hintergrund ausübt. Ihre Loyalitäten sind nicht immer eindeutig und sie wirkt berechnend, aber nicht eindimensional. Ihre Verbindung zu anderen Figuren sorgt zeitweise für Verwirrung, was jedoch eher der Komplexität der Welt geschuldet ist als schlechtem Schreiben.LeonaLeona ist eine Figur, die eher indirekt präsent ist, aber dennoch Bedeutung hat. Ihre Beziehung zu anderen Charakteren trägt zur politischen und familiären Verstrickung der Geschichte bei.RemyRemy wirkt zunächst wie eine Vertrauensperson. Seine Rolle ist ruhig, unterstützend und bodenständig. Gerade im Kontrast zu den vielen Machtspielen stellt er eine Art Stabilität dar.CalumCalum bringt eine überraschend warme, fast süße Note in die Geschichte. Seine Handlung zeigt, wie groß Ivys Herz wirklich ist und dass sie nicht nur um ihr eigenes Überleben kämpft, sondern sich auch um andere sorgt.LynalLynal ist eindeutig unsympathisch und moralisch fragwürdig. Auch wenn man früh merkt, dass er kein guter Mensch ist, bleibt zunächst offen, wie schwer seine Taten wirklich wiegen.GriffinGriffin ist ein spannender Nebencharakter, dessen Verbindung zu Thorne neugierig macht. Er wirkt kompetent, geheimnisvoll und trägt zur Tiefe der mythologischen Ebene bei.DarrowDarrow fungiert als Wissensquelle und öffnet den Blick auf alte Legenden, Mythen und Wahrheiten. Seine Aussagen geben der Geschichte zusätzliche Bedeutung und regen stark zum Theoretisieren an.WorldbuildingDas Worldbuilding ist düster, atmosphärisch und sehr bildhaft. Besonders unterirdische Orte, alte Tunnel, Gewölbe und vergessene Strukturen sind eindrucksvoll beschrieben. Magie wirkt nicht alltäglich, sondern gefährlich, verlockend und geheimnisvoll.Mythologie, Götter und Artefakte sind tief in die Welt eingebettet und fühlen sich nicht wie bloße Hintergrunddekoration an. Viele Details erschließen sich erst nach und nach, was zwar gelegentlich verwirrend sein kann, aber auch den Reiz der Welt ausmacht.SchreibstilDer Schreibstil ist flüssig, emotional und sehr bildhaft. Beschreibungen sind detailliert, ohne zu überladen zu wirken. Besonders Gefühle, innere Konflikte und Spannungen zwischen Figuren werden gut transportiert. Dialoge wirken natürlich und tragen viel zur Charakterentwicklung bei.SpannungsaufbauDie Spannung baut sich kontinuierlich auf. Selbst ruhigere Passagen fühlen sich nie belanglos an, weil immer etwas Unausgesprochenes in der Luft liegt. Enthüllungen kommen in gut gesetzten Abständen und halten die Neugier konstant hoch.CoverDas Cover passt hervorragend zur Geschichte. Es wirkt mystisch, dunkel und bedeutungsvoll und spiegelt die Atmosphäre des Buches sehr gut wider.FazitHair of Illusion ist ein Fantasyroman, der mit Emotionen, moralischen Konflikten und Machtstrukturen spielt. Auch wenn manches zunächst vorhersehbar scheint, überrascht die Geschichte letztlich doch. Besonders die Charaktere tragen das Buch und machen es schwer, sich emotional zu distanzieren.Ein spannender, atmosphärischer Auftakt, der viele Fragen aufwirft und definitiv Lust auf mehr macht.

enni15 am 16.01.2026 20:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannender Auftakt

Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Ich finde das Cover ist wunderschön ubd passt nicht nur farbliche sondern auch vom Titelbild so gut zu dem Buch. Es geht hier ja um eine interessante Welt und um die Suche eines Schwertes. Die Protagonistin Ivy oder auch Iverson erinnert mich ein bisschen an ein anderes Buch. Aber nur in einem Aspekt der Geschichte, ich möchte nicht spoilern deswegen werde ich weiter nix sagen. Der Schreibstil war flüssig und ich bin nur so durch das Buch geflogen. Diese Seitenanzahl hat sich für mich gar nicht so angefühlt. Puh, die Welt die sich hier öffnet war so spannend und ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können. Es geht um Insel ubd Götter die dort regieren und wie ein Fae König darein passt. Es ist alles so verworren am Anfang und doch dabei spannend, dass ich immer schön dabei bleiben möchte.Die Entwicklung der Charaktere hat so Spaß gemacht und die ganzen Wendungen habe ich nicht kommen sehen. Ich kann den zweiten Teil gar nicht erwartet und wie es mit Throne und Ivy weitergeht. Ich vergebe hier 4 Sterne und bin gespannt wie es weitergeht.

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