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Eine grausame Familientragödie, ein blutiges Geheimnis

Hope's End

Der neue packende Psychothriller von Riley Sager

1929 erschüttert eine schreckliche Bluttat ganz Maine. Die 17-jährige Lenora Hope wird verdächtigt, ihre Eltern und ihre Schwester grausam ermordet zu haben. Sie streitet die Tat jedoch vehement ab. Erst als fast fünfzig Jahre später die junge Pflegerin Kit nach Hope’s End, den Familiensitz und Schauplatz der Tragödie, kommt, scheint sich das Geheimnis um die grausamen Morde zu lüften. Denn Lenora Hope, die nach einem Schlaganfall nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, will Kit die ganze Geschichte erzählen. Doch Kit begreift schnell, dass sie niemandem trauen kann. Und schon bald weiß sie, dass sie in tödlicher Gefahr ist …

  • Ein altes Herrenhaus, ein ungeklärtes Verbrechen, eine tödliche Gefahr: Riley Sager at his best 
  • Die blutige Geschichte des alten Famlienanwesens Hope's End droht sich fünfzig Jahre später zu wiederholen: bester Psychothrill
  • Ein Lesevergnügen voller unerwarteter Twists – atmosphärisch, düster, packend


Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller ›Middle of the Night‹, ›Lake – Das Haus am dunklen Ufer‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-21891-7
Erscheinungsdatum: 12.10.2023
12. Auflage
496 Seiten
Format : 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Christine Blum
Autor*innenporträt

Riley Sager

Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.

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Übersetzer*innenporträt

Christine Blum

Christine Blum, geboren 1974 in Freiburg im Breisgau, studierte Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften, Russische Literatur, Musikwissenschaft und kurze Zeit auch Medizin. Seit 2002 übersetzt sie aus dem Englischen und Russischen. Für dtv überträgt sie u. a. Ben Aaronovitch ins Deutsche.

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157 von 157 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.71 von 5 Sternen


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12 - 10 von 157 Leserstimme

silke1974 am 30.10.2023 12:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Überraschende Twists

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mich das düstere Cover angesprochen, die Inhaltsangabe mich aber überzeugt, dieses Buch dringend lesen zu müssen. Was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut. Hope's End ist ein 5 Sterne Read und Jahreshighlight.Eine Pflegerin, deren Mutter in ihrer Obhut verstorben war, kommt auf ein Anwesen um dort Lenora Hope zu pflegen. Um diese ranken sich zahlreiche schaurige Gerüchte, denn sie soll als junge Frau ihre Eltern und ihre Schwester ermordet haben. Bewiesen werden konnte dies jedoch nie. Sobald die Pflegerin in Hope's End einzieht gerät man in den düsteren Sog des Hauses, seiner Bewohner und deren Geschichte. Lenora beschliesst ihre Lebensgeschichte und die Wahrheit über die Morde zu offenbaren. Doch nichts ist wie es scheint, es passieren merkwürdige Dinge und ein neuerlicher Todesfall. Lange tappt man im Dunkeln und auch die zahlreichen Plotwists, die je eine neue Wahrheit offenbaren, helfen eher wenig, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Ich wusste bis zum Ende nicht, wie nun alles zusammenhängt, auch wenn ich immer wieder dachte, jetzt hätte ich es durchschaut. Absolute Empfehlung.

marcello am 30.10.2023 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Feuerwerk-Ende

Von Riley Sager habe ich bislang noch nichts gelesen und tatsächlich ist mir der Name bislang auch noch nicht wirklich begegnet, aber ich fand das Cover und dazu den Klappentext dann doch so interessant, dass ich hier gerne mal zugegriffen habe und ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut.Vielleicht habe ich es maximal am Anfang etwas bereut, aber tatsächlich passiert mir das bei jedem dritten Buch mindestens, dass ich etwas brauche, um in das Geschehen hineinzufinden, von daher hat mich der Einstieg bei „Hope’s End“ nun nicht verunsichert. Es sollte eben erstmal mehr zu Kit erzählt werden. Wir sollten sie besser als Figur kennenlernen und viel zu ihrer Geschichte hat eben auch große Bewandtnis, um dann im Umkehrschluss zu begreifen, warum sie aus welchen Gründen auf dem Anwesen Hope’s End so agiert. Wenn Kit dann aber als Pflegekraft an dem riesigen Anwesen direkt an der Küste ankommt, da geht es richtig los in der Geschichte und hiernach war es wirklich sehr schwer, sich noch von den Seiten zu lösen. Ich finde auch, dass es Sager gelungen ist, auf nahezu allen Ebenen eine spezielle Atmosphäre zu erzeugen. Die Figuren vor Ort haben genau die passende Mischung, die skeptisch macht. Allen voran Mrs. Baker und Archie, die Urgesteine des Anwesens, die Kit in dem akzeptieren, was sie beruflich zu leisten hat, aber sofort dichtmachen, wenn es um mehr geht. Dazu dann die Beschreibung des Anwesens, wo klar ist, dass es von außen immer noch beeindruckend wirken mag, aber überall auf dem Gelände und im Haus selbst sind die Spuren eines sinkenden Schiffs zu erkennen. In einem Haus leben zu müssen, das gefühlt jeden Moment ins Meer stürzen könnte, oh weh, definitiv kein Traum von mir. Letztlich sind es aber auch die Geschehnisse im Haus, die Kit in der Nacht den Schlaf rauben, die auch zur Atmosphäre beitragen. Da fällt es wirklich schwer, überhaupt noch etwas zu trauen.Die Verbindung zu Kit ist da für uns Leser sicherlich am wichtigsten. Ihr konnte ich auch vertrauen, auch wenn ich nicht immer alles so wie sie gesehen habe. Es war schon beachtlich, wie sehr sie sich in die Geschehnisse von damals reingekniet hat, ich hätte trotz manches Mal gut ausgeprägter Neugierde wohl längst die Koffer gepackt. Aber Kit zieht ab einem bestimmten Punkt knallhart durch und ich musste manches Mal den Hut ziehen, dass sie wirklich sehr mutig, gewieft und auch clever ist. Die restlichen Figuren aber brauchen das spezielle Mysteriöse, vor allem auch Patienten Lenora. Auch wenn wir sie nur durch Kits Augen erleben, so war es dennoch sehr abwechslungsreich, wie sie beschrieben wurde. Dass ihr Geist hellwach ist, das war auf jeden Fall immer zu merken und es war ein ansprechendes Rätsel, wie viel sie vielleicht körperlich noch kann. Aber auch ansonsten war alles ein großes Rätsel. Ich wurde immer begieriger, dass wir auf die Lösung stoßen und die Mischung aus Geständnis von Lenora und Kits eigenen Forschungen hat gut durch die Geschichte getrieben. Irgendwann hatte ich dann doch eine entscheidende Idee, die sich dann tatsächlich bewahrheitet hat und erst dachte ich, oh je, sind aber noch knapp 100 Seiten, warum ist es so früh klar. Aber ich wurde zum Glück eines Besseren belehrt, denn in diesem Ende steckt ein WTF-Moment nach dem nächsten. Immer wenn man denkt, das war es doch jetzt, dann kommt doch noch was oben drauf. Ja, vielleicht waren es zwei, drei Enthüllungen zu viel, aber insgesamt kann ich da kaum böse sein, denn es war wirklich ein Erlebnis. Ich bewundere auch, wie viele Fäden noch zusammengeflochten wurden, ohne dass ich vorher gewusst hätte, dass es diese losen Fäden überhaupt gibt. Schon beeindruckend, welch facettenreiche Welt Sager geschaffen hat, ohne dass ich es auf Anhieb gemerkt hätte. Und dennoch war die Unterhaltung immer da. Hut ab dafür!Fazit: „Hope’s End“ ist auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch. Die angespannte und stellenweise auch gruselige Stimmung wird vielfältig erzeugt, aber auch die Stilistik treibt fast unbarmherzig durch das Geschehen. Das Ende ist aber das Prunkstück, so viele Enthüllungen, so viel noch zu entdecken, vielleicht etwas viel, aber besser zu viel als zu wenig ist hier das Motto.

worte.wald am 30.10.2023 10:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gelungener Thriller!

Hope's End ist ein gelungener Thriller, der gute Unterhaltung und ein grandioses, düsteres Setting garantiert. Ins Deutsche übersetzt von Christine Blum. Kit arbeitet bei einem Pflege- und Betreuungsdienst. Sie kommt nach einer Suspendierung gerade wieder zurück in ihren Beruf, als sie von ihrem Chef ausgerechnet für Lenora Hope eingeteilt wird. Sie soll im Anwesen der Dame an der Steilküste einziehen und sie betreuen. In dieser Villa soll Lenora vor vielen Jahren ihre Eltern und ihre Schwester umgebracht haben. Verständlicherweise ist Kit also nicht allzu wohl dabei, die Stelle in Hope's End anzutreten. Sie lernt die Bediensteten kennen und wird aus Lenora nicht so schlau - die Frau hat Schlaganfälle hinter sich und ist halbseitig gelähmt - aber wen hört Kit abends durch das Zimmer laufen? Als Kit dann noch eine Leiche entdeckt, ist sie sicher, der Mörder muss einer von den Bediensteten sein!Ein sehr unterhaltsames Buch. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, man fliegt nur so durch die Seiten. Das Setting an der Steilküste fand ich sehr gelungen. Kit bleibt zwar ein wenig distanziert und ich weiß nicht, ob sie mir wirklich super sympathisch war, aber sie ist auf jeden Fall eine interessante Protagonistin. Ich will gar nicht zu viel vorwegnehmen, gegen Ende kommen noch ein paar Plottwists, die mich auf jeden Fall überrascht haben. Ich kann das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen, gerade für den Herbst/Winter bietet das Buch die perfekte Leseatmosphäre!

sophira am 30.10.2023 10:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Oktober Highlight - Erwartungen wurden erfüllt!

Was zum… Wie viele Plottwists will ein Buch haben: Ja! Das war mein erstes Buch von Riley Sager und wird definitiv nicht mein Letztes gewesen sein…Im Jahr 1929 geschehen drei Morde auf dem Anwesen Hopes End - Lenora Hope wird beschuldigt ihre eigene Familie brutal umgebracht zu haben. Sie wurde aufgrund fehlender Beweise nie verurteilt und lebt seitdem mit einigen verbliebenen Angestellten in dem, an einer Klippe liegendem, einsamen Haus. Nachdem Lenora mehrere Schlaganfälle erleiden musste, ist sie bis auf ihre linke Hand gelähmt und kann zudem nicht mehr sprechen, was dazu führt, dass sie rund um die Uhr gepflegt werden muss. Ihre letzte Pflegerin Mary verschwindet plötzlich, sodass Kit den Job übernimmt. Kit, mit ihrer eigenen dunklen Vergangenheit, hat keine andere Wahl und stellt sich der Aufgabe eine vermeintliche Mörderin zu pflegen und in dem gruseligen Haus ein neues, vorübergehendes Zuhause zu finden. Lenora entscheidet sich dazu, Kit die bisher unentdeckte Wahrheit zu erzählen, indem sie über eine alte Schreibmaschine kommunizieren. Kann Kit Lenora vertrauen oder ist Lenora genau die, die sie zu scheinen mag? Man durchlebt hier zwei Perspektiven - auf der einen Seite Kit, die auf der Suche nach Antworten ist und auf der anderen Seite Lenora, die ihre Geschichte mittels Schreibmaschine erzählt. Ich hab‘s geliebt, wie der Schreibmaschinen Anteil auch in entsprechender Schrift gedruckt wurde, teilweise musste ich mich echt zusammenreißen, die Sätze/Wörter nicht schon vorher zu lesen, weil ich auf Lenora’s Teil einfach zu gespannt war.Das Buch hat optimal in den Lesemonat Oktober gepasst, da die Halloween Stimmung die hier beschriebene Atmosphäre entsprechend widerspiegelt. Düster, geheimnisvoll, bedrückend, spooky…Die Umgebung, sowie die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, ich hab’s quasi vor meinen Augen sehen können! Zum Ende hin passiert noch so unerwartet viel (teilweise ein bisschen ZU viel), aber dennoch hat es für mich zusammengepasst. Häufig sind es die letzten Seiten, die mich enttäuschen oder das Ganze nicht wirklich abrunden, aber hier war es genau richtig und niemals hätte ich gedacht, dass ich sogar noch ein Tränchen verdrücken muss… Zusammenfassend aus meiner Sicht wirklich ein gelungenes Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Ein Stern Abzug, weil ich einfach nicht mit Kit warm wurde und sie als Hauptprotagonistin natürlich einen wesentlichen Anteil einnimmt. Zudem ist ein Part zum Ende hin schon seeeehr übertrieben dargestellt…Das Miträtseln hat die Spannung durchgehend aufrecht erhalten - Wer hat die Familie ermordet? War es wirklich Lenora? Wieso ist Mary plötzlich verschwunden? Und spukt es vielleicht sogar in Hopes End?Was ich mir gewünscht habe? GänsehautmomenteWas ich bekommen habe?EINIGE Gänsehautmomente :-)P.S. ich bin nicht auf die Lösung gekommen…4/5 ⭐️

readpassion9 am 30.10.2023 09:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

viel Spannung und Gänsehautmomente

Hope's End, ein altes, baufälliges Herrenhaus, gelegen in Maine, direkt an der Steilküste des Meeres, war 1929 Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens. Drei Menschen wurden brutal ermordet: Lenoras Eltern und ihre Schwester. Obwohl Lenora als einzige Überlebende nie angeklagt wurde, ging die Öffentlichkeit davon aus, dass sie die Morde verübt hat.Fünfzig Jahre später tritt die junge Pflegerin Kit ihre Stelle in Hope's End an, als Pflegerin von Lenora, die seit den damaligen Vorkommnissen an den Rollstuhl gefesselt ist. Lenora kann nur mit Hilfe ihrer Schreibmaschine kommunizieren und gibt der neugierigen Kit nach und nach Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit preis.Die Mischung aus Thriller und atmosphärischem Gruselroman hat mich total gefesselt. Allein schon die Kulisse des alten Herrenhauses, dessen Terrasse nur mit einem halbhohen Geländer zur Meeresseite gesichert ist, das sich mit den Jahren immer mehr neigt und dessen Böden so schief sind, dass sich Kit wie auf einem Schiff vorkommt, ist grandios. Blutflecken auf einigen Böden zeugen von den Bluttaten, die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Diese Atmosphäre ist greifbar, gruselig und nostalgisch.Die wenigen Protagonisten sind perfekt skizziert, genauso wie die Beziehung zwischen Kit und Lenora, die sich im Lauf der Zeit entwickelt. Die Handlung wird ergänzt durch Lenoras Erzählungen, eine Art Beichte, die sie mühsam auf der Schreibmaschine tippt. Ein jeder in diesem Haus scheint seine Geheimnisse zu haben. Doch was ist wahr, was Lüge?Ich hatte einen Verdacht und war damit fast auf der richtigen Fährte, doch der Autor bringt noch Twists, mit denen ich nie gerechnet hätte.Fazit: Ziemlich genialer Plot mit viel Spannung und Gänsehautmomenten, vor einer atmosphärischen Kulisse. Kann ich nur empfehlen.

lennjaa am 29.10.2023 22:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend von vorne bis hinten!

Mir hat der Thriller "Hopes End" super gut gefallen. Ich war von der Leseprobe direkt angesprochen und wurde nicht enttäuscht. Schon der Reim am Anfang lässt einen an seine Kindheit zurück denken, wenn die älteren Mädchen einem Gruselgeschichten erzählt haben, und man voller Angst unter der Decke lag und überzeugt war jeden Moment würde einem etwas passieren. Und genauso fühlte sich dieses Buch an. Das alte Haus an der Klippe, die Kassetten, die Schreibmaschine! All das bringt eine düstere Ästhetik. Mir hat auch der Schreibstil sehr gut gefallen. Durch den Wechsel von Lenoras Sicht und Kits Sicht wurde es nie langweilig und man wusste noch weniger wem man glauben sollte. Von der Storyline her kann man nur loben. Selten habe ich so viele schockierende, unerwartete Plottwists in einem Buch gelesen. Immer wenn man dachte, man weiß was abgeht, kam die nächste Überraschung. Alles in allem bin ich begeistert von diesem spannenden Thriller und würde ihn jedem weiterempfehlen.

tinasbooks am 29.10.2023 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wendungen ohne Ende!

Riley Sager hat es mit seinem neuen Psychothriller „Hope’s End“ in meine Jahreshighlights geschafft!Wir folgen unserer Protagonistin Kit, welche als Pflegerin nach Hope’s End versetzt wird, um für Lenora Hope zu arbeiten. Vor 50 Jahren wurde sie beschuldigt ihre gesamte Familie ermordet zu haben und heute lebt sie, stumm und gelähmt, ein einsames Leben in ihrem Anwesen. Bald baut Lenora Vertrauen zu Kit auf und beschließt ihr die ganze Geschichte dieser schrecklichen Nacht erzählen zu wollen. Dieser Thriller hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Wendungen mitgenommen und obwohl sich der Großteil der Geschichte in nur einem Haus abspielt hat es nie an Spannung verloren. Insbesondere im letzten Viertel des Buches überschlagen sich die Geschehnisse so sehr, dass es überhaupt nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Das Wichtigste bei Thrillern ist, meiner Meinung nach, dass man die Wendungen und das Ende nicht vorhersehbar sind und das hat Riley Sagers mehr als geschafft. Ich musste noch Tage später über dieses Buch nachdenken, deswegen weiß ich dieses Buch einen Platz in meinen Jahreshighlights verdient hat.Ich kann diesen spannenden, schockierenden und düsteren Thriller jedem nur empfehlen!

merlinxbooks am 29.10.2023 15:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannend

????? ???????:✨Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen, was mir den Einstieg in die Geschichte sehr erleichtert hat. Von Anfang an war ich gefesselt von der düsteren Atmosphäre, die das mysteriöse Anwesen Hope's End und die schaurigen Vermutungen umgibt. Der Autor hat es geschafft, eine bedrückende Stimmung zu erzeugen, die die Geschichte perfekt untermalt.✨Die Handlung nimmt immer wieder überraschende und schaurige Wendungen, die mich als Leserin gefesselt haben.✨Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und die Protagonistin Kit ist eine interessante Hauptfigur. Ihre Reise, die Wahrheit über die schrecklichen Morde in Hope's End aufzudecken, hat mich mitgerissen. Die Interaktion mit Lenora Hope, die nur noch mit einer Schreibmaschine kommunizieren kann, finde ich besonders interessant. Auch Lenora ist sehr interessant und irgendwie gruselig.✨Dennoch gab es eine Sache, die mich beim Lesen zum Lachen gebracht hat: Die stoische Geduld der Charaktere, die auf den Abbruch der Klippe und das Verschwinden von Hope's End zu warten scheinen. Das war einfach so unrealistisch :‘D. Ich sitze und arbeite doch nicht seelenruhig in einem Haus, was so schief ist, dass es wirklich jeden Moment ins Meer fällt (hahaha).?????:Insgesamt finde ich "Hope's End" sehr gelungen. Die Geschichte steckt voller Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden, und die unerwarteten Enthüllungen gegen Ende des Buches sind intelligent und anschaulich geschrieben. Die Kombination aus einer düsteren Atmosphäre, einer fesselnden Handlung und überraschenden Wendungen hat mich mitgerissen.4/5?

ver.le.sen am 29.10.2023 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Fesselnd, aber enttäuschendes Ende

Angesprochen hat mich das eher amerikanisch als deutsch gestaltete Cover. Dazu gibt's eine fesselnde story, die sich langsam aber stetig zu einem immer verworreneren Geflecht aus Geheimnissen, Lügen und Sehnsüchten verflechtet. Die Arbeit mit dem Tempo gelingt dem Autor viel besser als vielen anderen Thriller-Autoren.Pflegerin Kit wird beschuldigt, für den Tod einer Patientin verantwortlich sein und muss nun den ungewollten Job bei der reichen, alten Lenora Hope annehmen. Das setting des halbverfallenen, isolierten alten Herrenhauses an der Steilküste mit seiner kleinen Gruppe an Eingeschworenen - oder nicht? - ist klischeehaft, aber passend. Kit ist eine durchaus streitbare Protagonistin, mit der man als Leser:in aber ganz schnell sehr warm wird und trägt damit das Buch sehr gut.Sowieso hält die story so viele Wendungen und Details bereit, dass es ein schön kurzweiliges Vergnügen ist, das ganz in diese kleine Welt eintauchen lässt.Mein Trick bei so vielen plot twist ist ja eh immer, möglichst schnell zu lesen, damit das Gehirn keine Zeit hat, auf die Lösung zu kommen. Fast hätte ich es auch geschafft, nach einem großen Finale, nimmt das Buch aber plötzlich auf den letzten 20 Seiten stark ab und verdirbt leider das Ende.Trotzdem haben die restlichen 95% mich gut unterhalten, es war nicht allzu vorhersehbar und über die 2-3 Logiklücken kann man auch hinwegsehen.Ein super Buch für ein gemütliches Herbstwochenende.

sound.of.closing.doors am 28.10.2023 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ich bin baff!

Die 17-jährige Lenora Hope soll 1929 ihre Eltern und ihre Schwester kaltblütig ermordet haben. Nachgewiesen werden konnte es ihr jedoch nicht, sodass sie auch 50 Jahre später noch immer in ihrem Elternhaus wohnt – und das, obwohl ihre Geschichte in der Umgebung zu einer wahren Horrorstory mutiert ist.Da Lenora inzwischen beinahe am ganzen Körper gelähmt ist, gibt es neben vier weiteren Hausangestellten nur noch eine Pflegekraft, die rund um die Uhr in Hope’s End lebt und arbeitet.Doch genau diese Pflegerin, Mary, verschwindet eines Nachts spurlos – sodass unsere Protagonistin Kit nun in ihre Fußstapfen tritt. „Hope’s End ist kein normales Haus. Hier drin ist was Finsteres. Das spüre ich. Und Mary hat es auch gespürt.“ Hätte Kit eine Wahl, würde sie diesen Job wohl niemals antreten. Das große, immer weiter verfallende Haus und dessen Geschichte lassen ihr eiskalte Schauer über den Rücken laufen. Auch Lenora ist ihr zu Beginn eindeutig unheimlich, wollte sie doch niemals eine mutmaßliche Mörderin betreuen.Doch es gibt eine erschreckende Parallele, die Kit dazu zwingt, diesen Job anzunehmen.Nachdem sie nämlich selbst des Mordes an einer ihrer Patientinnen verdächtigt wurde, ist es für sie praktisch unmöglich geworden, eine Anstellung zu finden. So zieht sie kurzerhand nach Hope’s End und scheint schon bald die einzige zu sein kann, die den damaligen Mordfall vielleicht noch aufklären könnte. Mit Hilfe einer Schreibmaschine und ihrer einen noch funktionierenden Hand will Lenora Hope nun endlich ihre Sicht der Dinge darstellen, nachdem sie so viele Jahrzehnte lang geschwiegen hat. „Nach lebenslangem Schweigen will Lenora Hope plötzlich alles erzählen.Und ich muss mich entscheiden, ob ich es hören will.“ Die schaurige Atmosphäre, die Riley Sager hier bereits auf den ersten Seiten erzeugt, hat es in sich. Das einst prachtvolle Anwesen an der Steilküste, welches nach und nach verfällt, und auch die grausame Familiengeschichte, die sich in Hope’s End abgespielt hat, lesen sich beinahe wie ein Horrorroman.Nach und nach tauchen wir gemeinsam mit Kit immer tiefer in die Vergangenheit ein und haben genau wie sie den unbändigen Drang, Licht ins Dunkle zu bringen. „Gestern sagte mir Mrs. Baker, Hope’s End sei ein Ort, wo man bei jungen Damen, die schrecklicher Taten beschuldigt werden, davon ausgehe, dass sie unschuldig sind. Anderswo ist das nicht so. Eigentlich fast nirgends.“Welche Wendungen der Autor zum Ende seines Thrillers dann noch zum Besten gibt, ist eine große Kunst. Nachdem ich schon das ganze Buch über fleißig Vermutungen angestellt habe, wurden diese komplett über den Haufen geworfen und ich zutiefst verblüfft.Hope’s End ist ein großartiger Thriller, den ich allen von euch, die sich gerne auf düstere Familiengeschichten, Geheimnisse und große Überraschungen einlassen, ans Herz lege.Ganz, ganz großes Kino! „Es ist möglich, jemandes Taten zu verurteilen und ihn trotzdem zu mögen.“

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Straubinger Tagblatt
Ein Buch, das einen auf ganz besondere Art und Weise packt: düster, geheimnisvoll und mit einer Sogw...irkung, der man sich kaum entziehen kann. mehr weniger

Lena Kunz, 15.11.2025

Instagram
Zusammenfassend ein von Anfang bis Ende hochspannender Thriller mit vielschichtigen Charakteren, atm...osphärischem Setting und so vielen Plottwists, dass man mit dem Rätseln kaum hinterher kommt. mehr weniger

@zeilen.taenzerin, 28.01.2024

Radio Euroherz
Eine unglaublich fesselnde und sehr gut konstruierte Geschichte.

20.12.2023

buchSZENE
Ein atmosphärischer Pageturner mit großer Sogkraft.

01.10.2023