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Hope's End
Der neue packende Psychothriller von Riley Sager
1929 erschüttert eine schreckliche Bluttat ganz Maine. Die 17-jährige Lenora Hope wird verdächtigt, ihre Eltern und ihre Schwester grausam ermordet zu haben. Sie streitet die Tat jedoch vehement ab. Erst als fast fünfzig Jahre später die junge Pflegerin Kit nach Hope’s End, den Familiensitz und Schauplatz der Tragödie, kommt, scheint sich das Geheimnis um die grausamen Morde zu lüften. Denn Lenora Hope, die nach einem Schlaganfall nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, will Kit die ganze Geschichte erzählen. Doch Kit begreift schnell, dass sie niemandem trauen kann. Und schon bald weiß sie, dass sie in tödlicher Gefahr ist …
- Ein altes Herrenhaus, ein ungeklärtes Verbrechen, eine tödliche Gefahr: Riley Sager at his best
- Die blutige Geschichte des alten Famlienanwesens Hope's End droht sich fünfzig Jahre später zu wiederholen: bester Psychothrill
- Ein Lesevergnügen voller unerwarteter Twists – atmosphärisch, düster, packend
Ebenfalls von Riley Sager bei dtv erschienen sind die Thriller ›Middle of the Night‹, ›Lake – Das Haus am dunklen Ufer‹ ,›NIGHT – Nacht der Angst‹, ›HOME – Haus der bösen Schatten‹, ›Verschließ jede Tür‹, ›Schwarzer See‹ und ›Final Girls‹.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Riley Sager
Riley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey.
Christine Blum
Christine Blum, geboren 1974 in Freiburg im Breisgau, studierte Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften, Russische Literatur, Musikwissenschaft und kurze Zeit auch Medizin. Seit 2002 übersetzt sie aus dem Englischen und Russischen. Für dtv überträgt sie u. a. Ben Aaronovitch ins Deutsche.
15 - 10 von 157 Leserstimme
Unglaublich fesselnd!
Eine grausame Familientragödie, ein blutiges Geheimnis" Diese Worte springen dem Leser auf der Rückseite des Buches direkt entgegen. Durch diese Worte und den dazugehörigen Klappentext wird der Leser gleich in die Umständen dieses Buches eingeführt und man macht sich direkt Gedanken wie alles abgelaufen sein könnte. Ob es so einfach ist wie es aussieht oder doch eher nicht? Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt und unterstützt die dunkle, gruselige Atmosphäre die "Hope's End" wahrscheinlich hervorrufen möchte. Ebenfalls lässt sich der Schreibstil unheimlich gut und flüssig lesen und führt dazu, dass der Leser noch mehr an die Geschichte gefesselt wird. Gleich zu Beginn lernt man die Protagonistin und auch ihre Gefühlswelt sehr gut kennen, was es für den weiteren Verlauf des Buches einfacher macht sie und ihre Denkweisen zu verstehen. Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Zeitsprüngen bin, hat mir der Wechsel zwischen dem damaligen Geschehen und dem aktuellen Geschehen sehr gut gefallen, da es in das aktuelle Geschehen gut eingebunden war. Die Spannung wurde die ganze Zeit nicht weniger und ich bin nun sehr gespannt noch weitere Bücher dieses Autors zu lesen.
Sein bisher bestes Werk!
„The Only One Left“ ist Riley Sagers bisher bester Thriller! Dieser spannende Gothic-Krimi wird selbst erfahrene Thriller-Leser bis zur letzten Seite im Bann halten. Mit siebzehn erhängte Lenora Hope ihre Schwester mit einem Seil, erstach ihren Vater mit einem Messer und nahm ihrer Mutter das glückliche Leben. „Das war nicht ich“, sagte Lenora, aber sie ist die Einzige, die nicht tot ist.1983 verlor Kit McDeere ihren Job als Haushaltshilfe, als einer ihrer Patienten unter verdächtigen Umständen starb. Kit erhält eine letzte Beschäftigungsmöglichkeit, einen Job, bei dem sie sich um Lenora Hope kümmern muss, die langjährige Verdächtige des Mordes an ihrer ganzen Familie. Sie nimmt den Job bei Hopes end an, einem heruntergekommenen Herrenhaus auf einer Klippe, ahnt aber schon bald, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. In Hope's End wimmelt es nur so von Geheimnissen, Lügen und Täuschungen. Wer hat die Hope-Familie tatsächlich getötet? Wird Kit die Antworten finden, bevor alles einstürzt?Ich habe dieses Buch absolut verschlungen. Ich bin ein großer Fan von Riley Sager und war von einigen seiner neueren übertriebenen Thriller mehr als nur enttäuscht. Allerdings hat er dieses hier genau richtig hinbekommen. Wenn sie einen Thriller dieses Jahr lesen, dann diesen hier. Sie werden es nicht bereuen!
Uneingeschränkte Leseempfehlung
Die Geschichte handelt von Kit McDerre, die geschickt wird, um sich um Lenora Hope zu kümmern, eine ältere Frau, die nach mehreren Schlaganfällen ganztägige Pflege und Betreuung benötigt. Etwas unheimlich ist Kit diese Anstellung schon, wird doch erzählt, dass Lenora Hope 1929 im Alter von 17 Jahren ihre Eltern und ihre Schwester umgebracht haben soll. Doch die Polizei konnte dies nie beweisen, so dass der Fall bis dato ungeklärt geblieben ist. Nun, mehr als 50 Jahre später, hat sich Lenora entschlossen, ihre Geschichte zu erzählen und Kit soll ihr dabei behilflich sein.Die Handlung ist von Anfang bis Ende fesselnd, und ich gebe zu, dass ich am Ende von bestimmten Entwicklungen überrascht wurde. Durch die ständigen Perspektivwechsel, Vergangenheit/Gegenwart, kommt subtile Spannung auf, die durch viele Wendungen auf einem guten durchgängigen Level gehalten wird. Neben den teils undurchsichtig agierenden Charakteren, sorgen die Beschreibungen über das düstere, unheimliche Haus für die passende Atmosphäre. Als Thrillerfan ahnt man zwar mit Fortgang der Geschichte wie alles zusammenhängen könnte, aber die Autorin schafft es durch ihren mitreißenden Schreib- und Erzählstil, dass man am Buch bleiben möchte bis alle Geheimnisse der Lenora Hope aufgedeckt sind. Mir hat „Hope's End“ spannende Lesestunden bereitet. Ich kann das Buch jedenfalls uneingeschränkt weiterempfehlen und vergebe hier gern 5 von 5 Sterne.
Wieviel Geheimnis kann ein Mensch er-tragen?
Das war mein erstes Buch von Riley Sager. Angesprochen hat mir das Cover, die alte Villa oben auf der Klippe, welches sehr sehr gut zum Inhalt passt. Oh, wie oft ich auf der Terrasse an der Brüstung stand und auf die Gischt geschaut habe… Mit „Hope’s End“ hat Sager doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme, in die Story zu kommen. Das hat sich aber nach den ersten Kapiteln gegeben und ich habe nur noch mitgefiebert und wollte doch des Rätsels Lösung lesen.Der Thriller ist sehr düster, das Cover passt wirklich hervorragend. Die Beschreibung des großen alten Hauses mit seinen unterschiedlichen Zimmern ist so anschaulich, dass man nur die Augen schließen muss, um sich selbst dort zu bewegen.Die Charakterisierung der Protagonisten ist ihm hervorragend gelungen. Je weiter man ins Buch abtaucht um so mehr lernt man Kit, Lenora und die anderen Bewohner von Hope’s End kennen. Immer wieder liest man die maschinengeschriebenen Seiten von Lenora, auf denen sie versucht, die Wahrheit zu erzählen, war vor 50 Jahren wirklich geschah.Mit dem subtil aufgebauten Spannungsbogen schafft es Riley Sager, dass man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen mag. Und am Ende ist nichts so, wie es scheint! KlasseGern gebe ich hier 5 von 5 Sternen.
Eigentlich genial
Ein halbes Jahr lang wurde Kit McDeere von ihrem Job als Pflegefachkraft suspendiert. Aufgrund eines Fehlers, bei dem eine Patientin ums Leben kam, musste sie aussetzen. Doch nun scheinen die Zweifel an ihr behoben und sie soll einen neuen Job antreten. Ausgerechnet auf Hope’s End, das riesige Familienanwesen der Familie Hope an der Steilküste, auf dem im Jahre 1929 drei von vier Familienmitgliedern der Hopes ihr Leben ließen. Beschuldigt wurde die damals siebzehnjährige Lenora, doch bewiesen werden konnte es nie. Nun soll Kit ausgerechnet Lenora pflegen, die nach einer Polioerkrankung und mehreren Schlaganfällen nur noch ihren linken Arm nutzen kann. Nichtsdestotrotz ist es Kit mehr als unheimlich, dass halb verfallene Anwesen der Hopes zu betreten und Lenora gegenüber zu treten. Schnell merkt sie, hier kann sie niemanden trauen. Ich bin ein Fan von Riley Sagers Thrillern, denn er hat einfach die Gabe, seinen Büchern einen leicht gruseligen, mysteriösen Touch zu verleihen. Auch bei Hope’s End gelingt ihm das zweifellos. Zwar war der Einstieg ein wenig zäh, drehte sich immer wieder um Kit und ihr Vergehen im Job, bei denen es langsam zur Aufklärung kommt, trotzdem war ich recht schnell gefangen von der unheimlichen, bedrückenden Atmosphäre auf dem Anwesen der Familie Hope.Zweifellos schreibt der Autor einfach nur fesselnd und flüssig und dabei gelingt es ihm mühelos eine Atmosphäre einzufangen, die eine Mischung aus Drama, Mystery und Thriller miteinander vereint. So wie der Verfall des Anwesens voranschreitet, so scheint es auch innerhalb der Mauern der Villa zu faulen. Während man die Ereignisse der Gegenwart aus Kits Sicht erlebt, bekommen wir auch immer wieder Auszüge aus dem Jahre 1929 aus der Sicht Lenoras. Egal wie sehr man miträtselt, man kommt einfach erst zum Ende hin darauf, ob Lenora nun schuldig ist oder nicht. Was man aber schnell herausliest ist, dass auch im noblen Haus der steinreichen Hopes nicht alles gut läuft und alles nur eine schöne Fassade ist. Ab einem bestimmten Punkt bekam ich zumindest eine Ahnung, welches Rätsel sich um Lenora dreht, was allerdings wirklich damals geschah, erfährt man dann erst zum Schluss. Allerdings ist vor allem das letzte Kapitel mein größter Kritikpunkt der Geschichte, mit dem mir der Autor das ansonsten wirklich sehr gut konstruierte Buch ein wenig verdarb. Das war dann einfach zuviel des Guten, lieber Herr Sager. Ab einem gewissen Punkt hätte einfach Ende sein müssen, da die Glaubwürdigkeit dann doch schwand. Aber das betraf für mich wirklich nur das letzte Kapitel oder den Epilog.Die Atmosphäre des Buches konnte mich absolut packen, denn Sager beschreibt dieses Anwesen auf eine Art, die das Bild des gigantischen Anwesens vor dem inneren Auge sofort auftauchen lässt, allerdings ist der Glanz der Vergangenheit längst vorbei und Hope’s End strahlt etwas verlorenes aus. Wie ein Lost Place, in dem dann doch noch die letzten Bewohner darum kämpfen, dass nicht alles zusammenbricht und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auch sonst hat es etwas traurig bedrückendes und auch düsteres an sich, dass immer wieder Gänsehaut bringt.Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, gerade Kit, die Protagonistin, die ich zu Beginn noch für ziemlich zerstört hielt, hat mich mit ihrer Entwicklung im Laufe der Geschichte überzeugen können. Sie ist hartnäckig und wirklich clever und je mehr ich über sie erfuhr, desto mehr konnte ich sie und ihre Handlungen verstehen.Auch Lenora Hope mochte ich hier unheimlich gern, trotz der Vorwürfe des brutalen Mordes wirkte sie wie eine ganz besondere Persönlichkeit und je mehr ich über sie erfuhr, desto mehr konnte auch ich sie verstehen. Mit dieser Scheinheiligkeit, mit der sie aufwuchs, hatte ich absolutes Mitgefühl mit ihr – ganz armes, reiches Mädchen.Die weitere Charaktere blieben geheimnisvoll und die Zweitunterschrift des Buches wurde hier absolut wahr: man hatte einfach nicht die geringste Ahnung, ob und wem man trauen kann, denn jeder verhielt sich auf die ein oder andere Weise sehr komisch. Mein Fazit: Ein unheimlich atmosphärisches Buch, in dem ein Kinderreim mir regelrecht zum Ohrwurm wurde – Lenora Hope nahm einen Strick… – so sehr konnte mich diese Geschichte fesseln, aber auch berühren. Die Wendungen, auch wenn ich eine davon irgendwann erahnt hatte, waren gelungen und sorgten immer wieder für Erstaunen. Allerdings ist das Ende mein großes Manko, bei dem ich echt dachte: oh, bitte nicht, dass hat mir ein wenig das Buch verdorben, denn bis dato war es ein klarer volle Punktzahlthriller. Trotzdem bekommt dieses Buch von mir eine klare Leseempfehlung!
Nimmt langsam Fahrt auf, aber dann…
Ich lese in letzter Zeit weniger Thriller. Aber irgendwie hat mich der Klappentext abgeholt. Und das Buch hat mich absolut positiv überrascht. Lenora Hope soll vor über 50 Jahren ihre ganze Familie umgebracht haben. Nun lebt sie zurückgezogen, ans Bett gefesselt und unfähig zu sprechen in dem Haus, in dem ihre Familie ermordet wurde. Ihre neue Pflegerin Kit, die selbst gerade mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert war, lässt sich Lenoras Geschichte mit Hilfe einer Schreibmaschine erzählen. Und diese ist so viel umfassender, tragischer und auf gefährlicher als Kit ahnen konnte. Es fing langsam an. Unendlich langsam. Fast wie in einem Film, in dem die erste halbe Stunde überhaupt erst einmal eine Grundstimmung erzeugt wird. Und genau das ist hier passiert. Ich habe etwas gebraucht, war auch für einen Moment gelangweilt. Aber sobald ich in die Stimmung eingetaucht bin, hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. Drei Indizien für die Auflösung habe ich tatsächlich selbst bemerkt. Die Auflösung an sich hatte dann nochmal mehrere Wendungen. Ich konnte einfach nicht aufhören und musste das Buch vom Anfang bis mitten in die Nacht fertig lesen. Ich bin ein wenig sprachlos, denn die Entwicklungen haben mich schon mitgenommen. Die einzige minimale Enttäuschung war für mich der Epilog. Das war mir einfach zu kitschig.
Ein Haus voller Gehimnisse
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und gut durchdacht, die Farben passen auch super und ergeben ein einklang mit der Geschichte.Ich finde das Cover gibt etwas geheimnisvolles und düsteres wieder, spricht mich also sehr an.Der Klappentext sowie die Leseprobe haben mich sofort angesprochen, ist genau mein Genre.Dies ist mein zweites Buch von Riley Sager, wie das erste konnte mich auch dieses Buch wieder überzeugen.Es ist eine spannende Erzählung aus zwei Zeitsträngen, die gesamte Geschichte ist so spannend verpackt und geschrieben. dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen.In der Geschichte geht es um eine schreckliche Bluttat und verdächtigt wird Lenora Hope die jedoch nach einem Schlaganfall nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, das ganze Setting und die Geschichte ist sehr spannend gestaltet und die Charaktere finde ich gut ausgearbeitet und empathisch, es hat wirklich spaß gemacht diese Geschichte zu lesen.Somit würde ich diese Geschichte auch jedem weiterempfehlen.
Gespensterhaus!
Kit McDerre arbeitet als Pflegerin bei einem ambulanten Pflegedienst in Maine. Leider hat sie keine Wahl, als ihr Chef sie nach Hope's End schickt. Sie soll dort die Besitzerin des Anwesens, die 71 Jahre alte Lenora Hope, pflegen. Schon als Kind hat Kit in der Schule gehört, was für eine Rolle Lenora bei der Ermordung ihrer Familie gespielt hat.Ihre Eltern und ihre Schwester wurden 1929 umgebracht. Nur Lenora hat damals als Einzige die Bluttat überlebt. Die alte Frau ist fast ganz gelähmt und kann nur noch eine Hand bewegen. Als Kit herausfindet, dass ihre Klientin mithilfe einer alten Schreibmaschine kommunizieren kann, will sie unbedingt herausfinden, was in Lenoras Jugendzeit geschah.Zusammen mit Kit begibt man sich lesend nach Hope's End, in ein wahrhaftes Gespensterhaus. Das Setting ist atmosphärisch beschrieben und sehr gruselig sind die dunklen Ecken und Nischen in dem alten Haus. Hope's End ist am Rande einer Klippe erbaut und senkt sich immer mehr Richtung Meer. Die Bewohner haben Angst, dass die Villa eines Tages einfach über die Klippe ins Meer rutscht. Immer wieder wird erwähnt, dass sich die Zimmer und Gänge regelrecht in Schräglage befinden. Morgens erwacht Kit zum Beispiel im Bett ganz unten, nachts ist sie dorthin geruscht. Diese Besonderheit des Hauses hätte man meiner Meinung nach weglassen können, das Setting ist auch so gruselig. Ein Haus, das in Schieflage gerät, kann geologische Gründe haben. In der Geschichte bleiben alle Bewohner weiterhin im Haus. Etwas, was wohl nicht der Realität entspricht!Die Passagen in der Gegenwart werden abgelöst von Berichten in Ich Perspektive von Kits Klientin, die in einer Art gestützter Kommunikation mit ihrer Pflegerin kommuniziert. Damit enthüllt sie nach und nach, was in ihrer Jugendzeit und in der sagenumwobenen Mordnacht wirklich geschehen ist. Irgendwann wusste ich nicht mehr, was ich glauben soll. Hat wirklich Lenora vor über 50 Jahren ihre Eltern und ihre Schwester brutal ermordet? Wer treibt sich nachts im Zimmer der gelähmten Frau herum? Was geschah mit Kits Vorgängerin, die Hals über Kopf Hope's End verlassen hat?Etliche Twists und überraschende Wendungen machen das Buch bis zum Schluss spannend, auch wenn diese etwas arg konstruiert sind. So bin ich dann auch nicht ganz zufrieden mit der Auflösung und der Identität einer Figur. Die Identität zwei anderer Figuren finde ich hingegen sehr gut gemacht und der WoW Effekt hallt hier nach!Sehr gut wird veranschaulich, wie hart der Job der Pflegenden in ambulanten Pflegediensten ist. Auch in der Realität wird ja 24-Stunden-Pflege angeboten und genutzt. Der Autor hat den harten Job und die alleinige Verantwortung für einen Patienten, sowie die mentale und körperliche Erschöpfung der Pflegenden gut skizziert.
Richtig genial
Hope`s End von Riley Sagererschienen bei dtvZum Inhalt1929 erschüttert eine schreckliche Bluttat ganz Maine. Die 17-jährige Lenora Hope wird verdächtigt, ihre Eltern und ihre Schwester grausam ermordet zu haben. Sie streitet die Tat jedoch vehement ab und spricht nie wieder darüber.Erst als fast fünfzig Jahre später die junge Pflegerin Kit nach Hope’s End, dem Familiensitz und Schauplatz des Massakers, kommt, scheint sich das Geheimnis um die grausamen Morde lüften zu lassen. Denn Lenora Hope, die nach einem Schlaganfall nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, will Kit die ganze Geschichte erzählen. Doch Kit begreift schnell, dass sie niemandem trauen kann. Und schon bald ist sie selbst in tödlicher Gefahr …(Quelle: Verlag) Zum BuchDas Cover dieses Buches finde ich sehr mysteriös gehalten und passend zum Klappentext. Die Geschichte spielt 1983, in Rückblicken wird das Jahr 1929 behandelt. Erzählt wird die Story in der ersten Person.Kit kehrt nach einer monatelangen Suspendierung in ihren Dienst zurück und soll von nun an Lenora Hope betreuen. Ich mochte Kit auf Anhieb und mich interessierte vor allem, was sich in der Vergangenheit abgespielt hat und was die Wahrheit ist. Kit ist geradeheraus, aber sie ist auch vorsichtig, damit ihr nicht wieder etwas nachgesagt werden kann. Ihren Job beherrscht sie auf jeden Fall. Lenora kann nur mittels von Klopfzeichen oder ihrer Schreibmaschine mit der Außenwelt kommunizieren. Letzteres ist aber nur ihrer Betreuerin vorbehalten – ansonsten soll es ein Geheimnis bleiben. Lenora soll vor über 50 Jahren ihre Eltern und ihre jüngere Schwester ermordet haben. Seitdem lebt sie zurückgezogen auf dem Anwesen, da keine konkreten Beweise diesen Verdacht erhärten konnten.Dann gibt es auf dem Anwesen noch den Koch Archie, die Haushälterin Mrs Baker, den Gärtner Carter und das Dienstmädchen Jessica. Archie und Mrs Baker sind schon seit den Morden auf dem Anwesen und kennen Lenora daher sehr gut. Die anderen beiden arbeiten auf Hope´s End noch nicht so lange. Ich fand alle Figuren auf ihre Art und Weise sehr interessant. Vor allem fragt man sich als Leser, wem hier noch vertraut werden kann. Es gibt jede Menge Lügen und Geheimnisse und unheimliche Geräusche in der Nacht …„(…) Was vorbei ist, ist vorbei. In der Vergangenheit zu wühlen bringt niemandem etwas.“Seite 252Riley Sager konnte mich mit diesem Buch wieder vollends überzeugen. Er hat eine leicht unheimliche Atmosphäre erschaffen, die natürlich perfekt in die gerade andauernde Jahreszeit passt. Man bekommt jetzt beim Lesen zwar keine Gänsehaut, aber das Licht habe ich trotzdem lieber angelassen … Der Aufbau der Geschichte war sehr gut, da man in den getippten Kapiteln von Lenora die wahre Geschichte nach und nach erfährt. Zwischendurch ist man wieder in der Gegenwart, die auch genügend interessanten Stoff für den Leser bereithält. Dazu kommt noch, dass sich das Anwesen an der Steilküste befindet und sich mit der Zeit immer mehr zum Meer absenkt. Eine unheimliche Vorstellung, denn wie kann man hier noch ruhig schlafen? Die Geheimnisse, die Stück für Stück ans Licht kommen, fand ich interessant und überraschend. Überhaupt hat der Autor jede Menge Plot Twists eingebaut, die mich teilweise sprachlos zurückließen. Am Ende wird alles aufgeklärt, was für mich zu einem guten Thriller dazugehört. Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch und kann es uneingeschränkt empfehlen.„Liebes, du hast so viel falsch gemacht, dass es für ein ganzes Leben reicht.“Seite 404Zum AutorRiley Sager ist ein Pseudonym. Der Autor, in Pennsylvania geboren, ist Schriftsteller, Redakteur und Grafikdesigner und lebt in Princeton, New Jersey. WERBUNGNachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:480 Seitenübersetzt von Christine BlumISBN 978-3-423-21891-7Preis: 13 Euroerschienen bei https://www.dtv.de Leseprobe https://www.dtv.de/buch/hope-s-end-21891 © Cover und Zitatrechte liegen beim VerlagAn dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!
Schlechte Träume
"Mit einem Buch ist man nie einsam. Niemals."Hope's End ist ein einsam gelegenes Herrenhaus an der Atlantiksteilküste von Maine, in dem sich vor mehr als fünfzig Jahren ein schreckliches Familiendrama ereignet hat. Die damals siebzehnjährige Lenora Hope wird danach verdächtigt, ihre Eltern und auch ihre Schwester brutal ermordet zu haben. Was aber wirklich in dieser schicksalhaften Oktobernacht im Jahr 1929 passiert ist, bleibt jahrzehntelang ungeklärt. Doch nun will die inzwischen 71jährige Lenora, die nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt und nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, ihrer neuen Pflegerin Kit McDeere alles erzählen. Ein lange aufgeschobenes spätes Geständnis?Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt, zum einen in der Jetztzeit aus der Sicht von Kit und andererseits als Bericht via Schreibmaschinentext aus den Erinnerungen von Lenora. Sechs Personen, in einer vom Absturz bedrohten Villa, jeder von ihnen hat sein eigenes dunkles Geheimnis. Es entwickelt sich ein Katz- und Maus-Spiel mit Lügen und gegenseitigen Verdächtigungen. Die Geschichte überrascht regelmäßig durch einge unerwartete Offenbarungen und Wendungen, Langeweile kommt hier niemals auf. Auch aufgrund des durchweg angenehmen Schreibstils ist das Buch schnell und flüssig zu lesen.Mit "Hope’s End" liefert der Autor Riley Sager einen spannungsgeladenen und atmosphärischen Roman ab, der aber weit weniger Thriller ist als sein letztes Buch "NIGHT – Nacht der Angst". Die Hauptprotagonistin Kit McDeere ist sympathisch charakterisiert, gerne durchlebt man mit ihr dieses fesselnde Abenteuer. Für meinen Geschmack deutlich übertrieben gelassen warten alle Beteiligten äußerst geduldig ab, ob und wann denn die Klippe abbricht und Hope’s End mit sich reißt.Der finale Showdown kommt etwas übermäßig dramatisch daher und wirkt arg konstruiert und kaum glaubwürdig. Das stört aber den Gesamteindruck nur minimal, deshalb:Leseempfehlung. Spannende Lesekost, die mich gut unterhalten konnte.
Pressestimmen
Ein Buch, das einen auf ganz besondere Art und Weise packt: düster, geheimnisvoll und mit einer Sogw...irkung, der man sich kaum entziehen kann. mehr weniger
Lena Kunz, 15.11.2025
Zusammenfassend ein von Anfang bis Ende hochspannender Thriller mit vielschichtigen Charakteren, atm...osphärischem Setting und so vielen Plottwists, dass man mit dem Rätseln kaum hinterher kommt. mehr weniger
@zeilen.taenzerin, 28.01.2024
Eine unglaublich fesselnde und sehr gut konstruierte Geschichte.
20.12.2023
Ein atmosphärischer Pageturner mit großer Sogkraft.
01.10.2023